Güma´s interaktive Motorradzeitschrift 2017

 GiMZ

Drittes Vierteljahr 2017

Juli - September

Diese Motorradzeitschrift erscheint monatlich und soll für alle Bundesländer informieren. Mitarbeit erwünscht. Beiträge bitte per eMail zusenden, Bilder als .jpg in der Größe ca. 720 x 540 pixel = ca.1 MB, 25 x 28 cm (Bilder können auch von uns in der Größe geändert werden). Allen Texte müssen der Name und die Adresse des Autors beigefügt sein (an den Beitrag wird nur der Name oder das Kürzel des Autors angehängt). Beiträge werden redaktionell überprüft. Die Haftung für den jeweiligen Beitrag incl. der Bilder obliegt dem Autor.

(Sollte sich dieses Projekt in vernünftigem Rahmen aufbauen, kann ohne weiteres die Grundlage aus dem privaten Bereich herausgenommen und als eigenständig Internetseite  geführt werden!)

Zeitnahe Berichte - von Motorradfahrern

für Motorradfahrer

(Ich kann natürlich nicht immer selbst bei allen  Veranstaltungen sein. Deswegen meine Bitte, schickt Text und ein oder zwei Fotos von Veranstaltungen, die ihr besucht habt. Das ist wichtig! Und ihr unterstüzt damit die GiMZ.)

Bitte Eure Berichte mit ein bis drei Fotos über eMail:

G.Machalett@gmx.de

oder per Post  an:

Redaktion für Motorrad-Infos in Niedersachsen,

Postfach 43, 38316 Hornburg

zusenden

als Betreff bitte angeben: Beitrag für GiMZ (Veranstaltung)

Bilder können durch anklicken vergrößert werden!

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Achtung! Wichtiger Hinweis:

Auf Grund der vielen und umfangreichen Beiträge mussten wir die Ausgabe der GiMZ in 4 Ausgaben  teilen.

Erste Ausgabe ist die GiMZ von Januar bis März, zweite Ausgabe April bis Juni, dritte Ausgabe von Juli bis September, vierte Ausgabe von Oktober  bis Dezember.

Zu den vorherigen Ausgaben der GiMZ bitte links in der Navigation anklicken!

Ausgabe September 2017

22.09.2017

Donner in der Mark

Der MC Steglitz Berlin/Brandenburg hatte am 16./17. September zum 19.Classic Offroad Festival auf seinem Motocross-Gelände in Wietstock bei Ludwigsfelde (TF) eingeladen. Mit über 100 Aktiven in acht Klassen wurde bei trockenem Wetter viel Staub aufgewirbelt. Weniger tragisch, im Vordergrund stand bei den Besuchern das Erlebnis!

Stark unterschied sich die Belegung in den einzelnen Klassen: Einstellig die Klassen pre-65, pre-unit, und bis 250 pre-75, weshalb diese drei Klassen gemeinsam starteten. Die Gespanne mit 12 Startern und die schwere Klasse bis 650 pre-70 mit  13 Startern verzeichnet im Vergleich zum Vorjahr steigende Beliebtheit.

Am stärksten belegt die Hobby-Klasse (20), die EVO (19) sowie die Twinshock- und die XT-Klasse mit jeweils 16 Startern. Festzustellen war in der pre-60 der Zugang von einer Handvoll DDR-Viertaktern vom Typ AWO GS. Die MZ und CZ verhielten sich zahlenmäßig wie in den Vorjahren. Rd. 25 Motorradmarken von AWO bis Yamaha, letztere die häufigste, wurden gesichtet – ein wahrhaft rollendes Museum!

Weitgereist kamen Aktive aus Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen sowie aus Tschechien. Das gelungene Event wurde bei gutem Catering, geselligem Abend unter den Klängen einer Liveband und Lagerfeuer abgerundet. Und wer von den Runden beim Gleichmäßigkeitstest noch nicht genug hatte, konnte sich im freien Training am Sonntag noch einmal richtig austoben.

Info: mcsteglitz.de; singleandtwin.de

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19.09.2017

Trial klassisch

Das „Klassik Trial Rüdersdorf“, auch unter dem Namen „Trialkollektiv“ bekannt, hatte zum 09. und 10.September gemeinsam mit dem MC Woltersdorf und der IG Offroad zum Trial-Wochenende eingeladen.

Die Rüdersdorfer Kalkberge am Rande Berlins bieten beste Voraussetzungen mit zahllosen Steilhängen, Geröll und üppigen Baumwurzeln zur Durchführung von Trials der verschiedenen Kategorien. Ausgebaut wurden 30 Sektionen, die in Fünfergruppen in zwei Zeitabschnitten zu bewältigen waren. Derart gab es kaum Staus an den Sektionen und so ging das Event zügig vonstatten.

Die Veranstaltung ist Bestandteil zum Inter-Nordic-Cup als Endlauf, so waren Teilnehmer aus Dänemark, Finnland und Schweden zugegen mit unterschiedlichem Maschinenpark. Der erste Fahrtag (35 Fahrer) galt den Klassen pre-65 und pre-85 zu drei Fahrspuren schwer, mittelschwer und leicht. Am Sonntag (37 Fahrer) waren auch Lumos (Monoshocker luftgekühlt) und Moderne in Aktion, sogar ein E-Bike war mit von der Partie. Das Altersspektrum der Aktiven reichte von 13- bis zu 77 Jahren, auch Stefanie Gräfe vom TSC Schönborn hielt sich bis zum Ende wacker.

  Neu im Trialsport war die polnische Junak 350 hierzulande, von Thomas Müller vorgezeigt, sie versagte bereits vor dem Start. Doch für Tomi kein Thema – von wegen nicht weitermachen! Als ein Aktiver nach der dritten Sektion seine Royal Enfield wegen eines gebrochenen Fußbremshebels in die Ecke stellte, übernahm Tomi diese und fuhr. Den Leuten rundum überfiel eine Gänsehaut – bei den vielen Steilhängen ohne Fußbremse!? Doch Tomi fuhr bis zum bitteren Ende mit Erfolg! „Die Enfield bremst auch ohne Zutun mit dem Motor“, so seine Meinung. Hätte es einen Pokal „Best of Show“ gegeben: Tomi hätte ihn todsicher verdient!

Siegerehrung und Abschlussabend fanden bei bester Versorgung gemeinsam im Festzelt der Offroad-Trialer statt. Die Moto-Trialer sind somit für die selbstlose Unterstützung dem MC Woltersdorf und der IG Offroad zu großem Dank verpflichtet!

Info:www.ost-klassik.com

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11.09.2017

29.Teilemarkt in 16356 Werneuchen

  Höhepunkt im Clubleben des Motorclubs Werneuchen 1906 e.V. (im VFV) war die 3.Opa-Geuder-Gedächtnisfahrt im August d.J. mit 35 Aktiven. Der wohl älteste Motorclub in Deutschland rundet seine Events im September mit einem Teilemarkt ab. Mit rd. 100 Anbietern wurde auf dem ehemaligen Flugplatz bei schönem Wetter die Durchschnittszahl vergangener Märkte erreicht

   Wie gewohnt wechselte zahlloses Zeug von Trödel oder Schrott bis hin zu Neuwertigem ihre Besitzer. Nicht zu übersehen hier die attraktive Oldie-Show historischer Motorradtechnik, angefangen bei den 20er Jahren. Wie die DKW E 206 von 1928 oder die Gnome & Rhone mit Boxermotor aus den späten 1930er Jahren sowie viele andere.

  Der nächste Teilemarkt des MC Werneuchen 1906 wird am 22.04.2018 stattfinden. Info.-Tel. 033398-7171; www.mcw1906.de

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31.08.2017

 POL-GS: PI Goslar: Letzten Sonntag im Harz:

Innerhalb weniger Stunden 31 Fahrverbote für Motorradfahrer

Goslar (ots) - Interview mit dem Leiter des Kontrolleinsatzes der Polizeiinspektion Goslar, Steffen Jach.

Frage: 31 Fahrverbote wegen Geschwindigkeitsüberschreitung für Motorradfahrer im Harz! Will die Polizei die Motorradfahrer aus dem Harz verdrängen?

Steffen Jach: Der Harz ist als nördlichstes Mittelgebirge mit Kurven, Natur und Biker-Treffs ein besonderes Erlebnis für Motorradfahrer. Das wollen wir auch nicht ändern. Ich selbst genieße es, in meiner Freizeit im Harz zu cruisen.

Frage: Geschwindigkeitsüberschreitungen bis zu 85 km/h. Von 155 Geschwindigkeits-verstößen 150 durch Motorradfahrer. Was läuft da schief? Sind die angeordneten Geschwindigkeitsbeschränkungen vielleicht überzogen?

Steffen Jach: Die vielen Motorradunfälle auch an diesem Wochenende zeigen, dass die Beschränkungen ihren Sinn haben. Der Harz ist nicht nur schönes, sondern auch anspruchsvolles Terrain mit vielen Gefahren, die "Flachländer" so nicht kennen. Mit extremen Geschwindigkeiten gefährden manche Biker nicht nur sich selbst, sondern auch andere Biker, Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger/Wanderer. Harztypische Gefahren, wie Ausfahrten von Parkplätzen in Kurven, kreuzende Wanderwege und auch Wildwechsel, aus denen Geschwindigkeitsbegrenzungen resultieren, sind nicht gleich erkennbar. Um noch mal auf Eure Eingangsfrage zurückzukommen: Diese kleine Gruppe unter den Bikern wollen wir wirklich nicht mehr hier haben - und wenn es mit Aufklärung allein nicht funktioniert, dann eben über Fahrverbote und den Geldbeutel.

Frage: Auf Facebook lesen wir viel Zustimmung, auch von Bikern, für Geschwindigkeitskontrollen, aber bei kleineren Veränderungen an den Fahrzeugen, sollte die Polizei doch nicht so kleinlich sein.

Steffen Jach: Wenn es irgendwie möglich ist, dann belassen wir es bei Mängelmeldungen und aufklärenden Gesprächen, ohne ein Verwarngeld zu nehmen. Es ist ein Mythos, dass die Polizeiarbeit an der Höhe der Bußgelder gemessen wird. Wenn es um Sicherheit geht, haben wir aber keinen Handlungsspielraum. Durch Veränderungen an Spiegeln, der Bremsanlage oder beim Anbau scharfkantiger Teile, werden nicht nur die Biker selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Frage: Was war denn das für eine Aktion mit dem Motorradfahrer mit abgeklebten Kennzeichen?

Steffen Jach: Die Steigerung zu Motorradkennzeichen, die soweit geneigt sind, dass sie fast nur noch vom Polizeihubschrauber abzulesen sind, ist das Abkleben, um nicht zur Verantwortung gezogen werden zu können. Der Motorradfahrer, der wegen mehrerer Geschwindigkeitsverstöße auffiel, hatte sein Kennzeichen abgeklebt. Nach vergeblichen Fluchtversuchen per Motorrad und zu Fuß konnte er von Kollegen aus Braunlage gestellt werden. Einsicht - Fehlanzeige! Von uns aus sind bereits Gespräche mit der zuständigen Verwaltungsbehörde und der Staatsanwaltschaft geführt worden. Ihm wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Fahrerlaubnis entzogen werden.

Frage: Möchtest Du den Lesern noch was mitteilen?

Steffen Jach: Unser Anliegen ist es, die Unfallzahlen zu senken. Dabei muss der Biker selbst gar nicht schuld sein. Als Motorradfahrer trifft mich jeder einzelne Unfall auch irgendwie persönlich. Wir werden weiter solche und ähnliche Aktionen als Polizei Goslar und gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern "Sicher durch den Harz" durchführen (Anm.: http://www.landesverkehrswacht.de/aktionen/sicher-durch-den-harz-2016.html). Mir ist auch wichtig mitzuteilen, dass uns als Kontrolleuren bewusst ist, dass nur ein kleiner Teil der Motorradfahrer "Wilde Sau" auf unseren Straßen spielt. Das Gros fährt vernünftig.

Das vorstehende Interview wurde von einem Angehörigen des Social-Media-Teams der Polizeidirektion Braunschweig mit Steffen Jach geführt und zusätzlich auf der Facebook-Seite der Polizei Braunschweig veröffentlicht.

Siemers, KOK

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Goslar

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 05321/339104

E-Mail: pressestelle@pi-gs.polizei.niedersachsen.de

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04.09.2017

Motorromantik

Ein Liebesroman aus einem Motorradbuch-Verlag, passt denn das zusammen? Wenn es darin um Motorräder, gespickt mit Deutschlandfahrt und AVUS-Rennen geht – warum eigentlich nicht? Frauenanteil bei einer Ballonjagd mit 38 Startern, davon fünf weibliche, 13 Prozent – Dichtung oder Realität? Der Roman spielt Mitte der 1920er Jahre in der „vornehmen Gesellschaft“. Vom Rausch der Geschwindigkeit angezogen findet hier die 30jährige Thora Moebius nach zwei gescheiterten Ehen den Weg in einen Berliner Motorradclub und lernt den Studenten Thomas Themal kennen. Der nur einen einzigen Nachteil hat: Er ist elf Jahre jünger als sie. Zwischen großen Fahrten und Rennen entscheidet das Schicksal.

Empfohlen vorrangig für Leser, die Motorräder und Romane mögen.

Autor: Walter J. Bloem; Titel: MotorHerz Alte Liebe 1927; 252 Seiten; 12 zeitgenössische S/W-Fotos meist mit kopfgesteuerten BMWs und Einstecktanks; Broschur; ISBN 978-3-935517-90-4; Ladenpreis 20 €uro; www.motorradbuch.de

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04.09.2017

Zschopauer in Wünsdorf

Die Markentreffen vor dem ehemaligen Motorradmuseum in der Bücherstadt Wünsdorf (TF) werden am ersten September-Samstag mit einem IFA/MZ-Treffen inklusive Teilemarkt abgerundet. Diesmal bei schönem Wetter war die Anzahl der in der DDR am meisten verbreiteten Marke so hoch wie noch nie, Gleiches gilt für den Teilemarkt.

Der aufmerksame Besucher stellt fest: Verglichen mit dem Umsatz hat die Begegnung Priorität, man trifft Freunde und lernt neue kennen. Ein Berliner auf einer BMW R51 meint: Das Wichtigste hier ist die leckere Erbsensuppe von der Fleischerei Klauck, gleichzeitig Veranstalter!

Hingucker gabs viele, ein MZ-Gespann wie auch die Enduro von 1960 und eine eigenwillig gestaltete Triumph. Die Events a.a.O. werden mit einem Old- und Youngtimer-Treffen am 03.Oktober sowie einem Großen Teilemarkt am 14.Oktober abgeschlossen.

Info-Tel. 0170-779 70 83

Anschrift Gutenbergstraße 1; 15806 Zossen OT Bücherstadt Wünsdorf

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01.09.2017

Sommerparty Dotsch Riders MC

Biker machen sich einen roten Strich zum letzten August-Wochenende in ihren Terminkalender. Da feiern die Member des Dotsch Riders MC im brandenburgischen Königs Wusterhausen ihre Sommerparty ab. Diesmal haben über 700 Gäste bei ca. 30 Motorradclubs die Einladung angenommen.

Zwei namhafte Livebands und Dosenmucke, alle festen und flüssigen „Brennstoffe“, Oldtimershow, eine Ausfahrt über 50km sowie Bikerspiele und Kinderprogramm mit Hüpfburg und Quadfahren sorgten für ausgelassene Stimmung.

Aber auch ein „Besonderes Vorkommnis“ war zu verzeichnen: Ein Jugendlicher borgte sich eine Enduro, die Nacht verlief für ihn durch das Feiern extrem kurz. Der Start begann nicht gerade professionell – nach einer halben Stunde dann ein Funkruf: Mann und Maschine liegen in einem Graben fest, eigene Rettung nicht möglich! Ohne fremde Hilfe musste er das nicht mehr startfähige Krad die 1000m zum Clubgelände schieben.

Die Lacher auf seiner Seite, hatte die Entgleisung letztendlich auch ihr Gutes: Der Pechvogel erhielt den Pokal für „Best of Show“. Weitere Pokale gab es am Abend für die Besten der Bikerspiele, die längste Anfahrt (350km Ostsee), den stärksten Club (Galloway Riders MC), das schönste Bike (Honda Shadow) sowie für den schönsten Oldie (EMW R35).

Das gelungene Event beim Dotsch Riders MC wird den Gästen in bester Erinnerung bleiben.     

Kontakt.Tel. 0176-48 67 12 32

Text: twostroke; Fotos: Ronny 

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Ausgabe August 2017

28.08.2017

Trialläufe in Lüneburg 26. + 27. 08. 2017

1. Tag: D-Cup + Hanse-Classic

Das Gelände neben dem ADAC Fahrsicherheitszentrum Lüneburg in Embsen war der Startplatz für den 7. + 8. Lauf zum D-Cup 2017. Gleichzeitig wurde am Samstag auch der 36. Klassiktrial-Lauf des OC Lüneburg als HanseClassic-Lauf (HC) durchgeführt. Durch die Zusammenlegung der beiden Läufe gab es einige Vorteile - es wurden die gleichen Sektionen und auch die gleichen Spuren gefahren.

Die Fahrer des Hanse-Classic fuhren diesmal nicht wie gewohnt in Gruppenaufteilung, sondern als Einzelfahrer wie auch die D-Cup-Fahrer. Zudem gab es auch für die HC-Fahrer an jeder Sektion einen Punktrichter.

Eingeteilt wurden die Fahrer nach der Klasse, die sie fahren wollten: Pre 65 Classic-Experten (8 Fahrer); Pre 65 Classic-Spezialisten (9 Fahrer); Pre 65 Classic - Fortgeschrittene (17 Fahrer); Pre 65 Classic - Historik (6 Fahrer); Twinshok-Experten International (6 Starter);  Twinshok-Experten (18 Starter);  Twinshok-Spezialisten (9 Starter);  Twinshok-Fortgeschrittene (17 Starter);  Twinshok-Anfänger (4 Starter) und LuMo (4 Starter).

Gefahren werden mussten 3 Runden a 10 Sektionen. In den Sektionen waren die Spuren: grün;  rot; weiß; gelb; blau, vorgegeben. Es gab keine Zeitvorgabe. Insgesamt starteten am Samstag 98 Fahrer, davon waren 36 Hanse-Classic-Fahrer. Insgesamt fielen 5 Fahrer aus, die Gesamtpunktzahl der einzelnen Fahrer lag zwischen 0 Strafpunkten bis 85 Strafpunkte.

Das Wetter war trocken, teilweise sonnig. Auch in den Sektionen gab es keine Nässe. Start war 13 Uhr.

2. Tag: D-Cup

Am 2. Tag starteten nur die D-Cup-Fahrer - insgesamt waren 64 am Start. Es gab keine Ausfälle, die Gesamtpunktzahl der Fahrer lag zwischen 0 bis 41 Punkte. Das Wetter war wie am Vortag trocken und teilweise sonnig, jedoch etwas kühler.

Die Sektionen und die Spuren in den Sektionen waren wie am Vortag. Jedoch wurden 5 neue Sektionen befahren. Start war 10 Uhr. 14.50 Uhr war die Siegerehrung. Vorher mussten jedoch noch zwei Stechen gefahren werden, weil in der Klasse Pre 65-Classic-Experten zwei Fahrer punktgleich waren.

Auch in der Klasse Pre 65-Classic-Fortgeschrittene waren 3 Fahrer punktgleich. Einer der Fahrer verzichtete jedoch darauf am Stechen teilzunehmen, so dass das Stechen nur von zwei Fahrern ausgetragen wurde.

Alles in allem ein wunderbares Trial-Wochenende auf dem ADAC-Gelände in Lüneburg.

Infos zum Hanse-Classic in Lüneburg: 

OC Lüneburg, ADAC Fahrsicherheitszentrum, Gerald Franz T.04136-910251,

zum HanseClassic: http://www.hanse-classics.de/

Infos zum D-Cup-Lüneburg:

Ortsclub Lüneburg e.V. im ADAC
04131/789 68 0; 04131/789 68 68
mailto:info@ortsclub-lueneburg.de ; http://www.adac-ortsclub-lueneburg.de

zum D-Cup: Deutschen Trialsportgemeinschaft http://www.d-cup-dtsg.de/

Güma

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 25.08.2017

Technorama Hildesheim – Oldtimer- und Youngtimertreff im Norden

 Am  9.  und  10.  September  2017  verwandelt  sich  der  Flugplatz  Lerchenkamp  in Hildesheim  wieder  zum  internationalen  Oldtimer-  und  Youngtimertreff.  Über  300 nationale und internationale Oldtimerteilemarkt-Aussteller, rund 200 Rennfahrer und 15.000  Besucher  aus  allen  Richtungen  treffen  sich  auf  der  Technorama  in Hildesheim. Das Oldtimerevent aus Oldtimerteilemarkt, Oldtimervergleichsläufen und Oldtimertreffen bietet alles was das Oldtimerherz begehrt.

Der  Teilemarkt  mit  Ersatzteilen,  Werkzeug,  Miniaturmodellen,  Typenschilder  oder Restaurations-material und Zubehör kann viele Wünsche befriedigen. Originalteile u. a.  von  Porsche,  VW,  BMW  oder  Kreidler  können  manche  Schrauber  glücklich machen.  Andere  wiederum  suchen  technische  Daten,  die  sie  in  den Bedienungsanleitungen auf den Ständen für Literatur finden werden. In den 3 Hallen und  auf  dem  Freigelände  wird  auch  in  Grüppchen  gefachsimpelt  und  Tipps  zur Technik  und  Pflege  ausgetauscht.  Die  Liebe  zur  Technik  und  zum  Fahrzeug  wird auch auf den Clubständen sichtbar. Die Mitglieder sind offen für Gespräche, geben Anregungen und stellen ihre Aktivitäten vor.

Spannend wird wieder der Ansturm auf das Oldtimertreffen. Oldtimer und Youngtimer aller  Traditionsmarke  werden  zum  großen  Oldtimertreffen  kommen.  Bis  zu  2000 Autos  und  Motorräder  wurden  letztes  Jahr  gezählt.  Die  Fahrer  teilen  ihre Erfahrungen  mit  dem  interessierten  Publikum  und  freuen  sich  alte  Freunde anzutreffen  und  neue  Bekanntschaften  zu  schließen.  Jedes  Fahrzeug  hat  seine eigene Geschichte und wenn die Chromteile schön in der Sonne glänzen, sieht man, dass sich die Mühe und Pflege gelohnt hat.   Bei den Oldtimer-Vergleichsläufen starten rund 200 Rennfahrer. Das Teilnehmerfeld für den 2,7 km langen Rundkurs fährt in 11 verschiedenen Wertungsklassen um die Pokale.  Im  Einzelnen  sind  dies  4  Motorrad-klassen,  1  Gespannklasse,  jeweils  eine Klasse für Formel- und Vorkriegsfahrzeuge und 4 Automobilklassen. Einen Pokal gibt es für den Fahrer, der in seiner Disziplin die gleichmäßigsten Rundenzeiten hinlegt.

Um  dieses  Ziel  zu  erreichen  sind  Erfahrung,  Disziplin  und  Kenntnis  der fahrdynamischen Eigenschaften des eigenen Fahrzeugs gefordert. Genauso wichtig ist den Fahrern auch das gesellige Beisammensein. So kommt die Aero-IG mit über 20 Personen, die dann auch bestens versorgt werden. Im offenen Fahrerlager wird untereinander  gefachsimpelt  und  die  Besucher  können  in  Ruhe  die  historischen Fahrzeuge betrachten. Der Besucherparkplatz befindet sich direkt auf dem Flugplatz.

Die Tageskarte kostet 12 Euro. Weitere Informationen unter www.technorama.de.

Veranstalter Technorama 

Jens Güttinger e. K.

Schülinstraße 1 

89073 Ulm

Telefon 0731/ 189 68-0

E-mail: info@technorama.de

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25.08.2017

Altes Wissen

Curt Hanfland, selbst Hersteller von Motorrädern in Berlin-Weißensee, gehört zu den renommiertesten Fachautoren der 1920er Jahre im Maschinenbau. Sein Werk „Der neuzeitliche Maschinenbau“ von 1929 umfasst über 1700 Seiten! So auch sein Buch „Das Motorrad und seine Konstruktion“ von 1925, das wohl umfassendste Zweiradbuch seiner Zeit. Der Verlag Johann Kleine Vennekate hat das Werk von Hanfland in drei Bänden reprintet.

Der Band 1 mit dem Titel „Der Fahrradhilfsmotor“ gilt als die umfänglichste Abhandlung über die Fahis von Alba bis Snob der frühen 1920er Jahre. Die Bände II und III erscheinen unter dem Titel „Das Motorrad und seine Konstruktion“. Sie bieten auf rd. 735 Seiten  gründliches geballtes Zweiradwissen der Motorräder aus den 1920ern und frühen 1930er Jahren.

Die reich bebilderten Bände sind Oldtimerfreunden aller Couleur wärmstens zu empfehlen. Jeder Band als Broschur zum Ladenpreis 25 €uro.

Band 1 Titel: Der Fahrradhilfsmotor; 264 Seiten; ISBN 978-3-935517-91-1

Band II Titel: Das Motorrad und seine Konstruktion; 358 Seiten;

ISBN 978-3-935517-92-8

Band III Titel: wie Band II; 386 Seiten; ISBN 978-3-935517-93-5

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25.08.2017

Biker-Party am Baggersee

Zum vorletzten August-Wochenende hatte der Born tobe Wild MC Chapter Frankfurt/Oder zur 17.Wild Motor & Beach Party im ostbrandenburgischen Gusow eingeladen. Das Spektakel begann gegen 15 Uhr am Freitag mit einer Übung der Wikinger sowie einer Stuntshow von Extrem-Crossern, die zeigten, was man mit Motorrädern alles machen kann: Fliegen mit akrobatischen Einlagen! Das bei den Zuschauern das Blut in den Adern stocken ließ!

Gegen Abend dann zog ein Unwetter auf, das mit Blitz, Donner und viel Wasser beträchtlichen Schaden anrichtete: Umgestürzte und weggeblasene Zelte, sogar die Actionbühne geriet in Schieflage. Dennoch kein Grund aufzuhören für die Livebands Cashley-Finest Rock´n Roll und die Got Ball, sie zogen ihr Programm durch als sei nichts gewesen. Immerhin sieben Bands an der Zahl als auch DJ sorgten für angemessene Musik an allen Tagen.

Einen großen Umfang nahmen die Bikerspiele ein, die da waren

Lautestes Bike; Kinderprogramm; Kisten stapeln; Kolben-Weitwurf; Baden im Baggersee; Motorrad waschen; Wahl Miss Baggersee.

Weiterhin gabs Pokale für die weiteste Anfahrt (970km/Schweiz) sowie für das lauteste Bike (123dB/Intruder). Es wurden Gäste aus allen Himmelsrichtungen Deutschlands sowie aus Italien, Niederlanden, Polen, Schweden und der Schweiz gesichtet. Das erlebnisreiche Event wurde Samstag-Nacht mit einem Höhenfeuerwerk abgerundet, doch etliche Gäste feierten bis zum sonntäglichen Morgengrauen durch.

Zum Schluss ein Dank an den Bürgermeister von Gusow Herrn Klein, der bereitwillig das Event unterstützte.

Nächstes Event beim BTBW MC Chapter Frankfurt/Oder das Rocktoberfest am 07.Oktober. Info-Tel. 0171-933 23 10.

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6. 08. 2017

4. Oldtimertreffen Autos, Motorräder

usw.  für alles ab 30 Jahren,

in 21502 Geesthacht, Düneberger Str. 119 bei Fa Autoteile Heibing. Neben McDonalds, Beginn  10 Uhr. Dieses 4. Oldtimertreffen, veranstaltet von Axel Einfeld übertraf alle Erwartungen. Waren im vorigen Jahr ca. 80 Fahrzeuge, darunter 20 Motorräder gekommen, so schätzte man in diesem Jahr 120 Autos und 30 Motorräder. Genaue Zahlen sind nicht zu ermitteln, weil ein ständiges Kommen und Gehen herrschte.

Dafür bescherte aber Petrus dem Veranstalter den ganzen Tag schönes Wetter, was natürlich auch der guten Laune aller Besucher zugute kam. Man brauchte sich zu diesem Treffen nicht anmelden und es gab auch keine Kosten. Motorräder konnten schon am Vortag gebracht und über Nacht in der Halle sicher abgestellt werden.

Nach diesem schönen und gut gefüllten Treffen freuen sich schon alle auf das 5. Old-timertreffen bei Axel im nächsten Jahr.

Infos dazu kann man sich über Veranstalter Axel Einfeldt Tel.: 0160-91687819

und über E-Mail: axel@freizeitmobilservice.de geben lassen.

Güma + Axel

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13.08.2017

Götter-Sommerparty

Die Götter der Dürre und des Glutwindes - so die Deutung des Seth Typhon MC - in Brandenburg/Stadt hatten zu ihrem 23. „Rock and Bike Weekend“ am 11. bis 13.August nach dem Dörfchen OT Gollwitz eingeladen, man warb mit Badesee, Ausfahrt, Bikerspielen, Händlermeile, Best Catering und Campingground. „Göttlich“ war das Wetter leider nicht, so fiel die Ausfahrt am Nachmittag buchstäblich ins Wasser.

Die ersten Gäste kamen per Auto und so konnte die Ausfahrt wegen geringer Beteiligung - man konnte die Bikes an der Hand eines verunfallten Sägewerkers abzählen - nicht stattfinden. Hinzu kam die Sperrung des Abschnittes zwischen Brandenburg und Gollwitz der B1. Wer sich in der Homepage des Veranstalters nicht schlau machte, musste eine Umleitung von über 50km in Kauf nehmen, mit Suchen noch einige Kilometer mehr.

Doch gegen Abend sichtete man nahezu 100 Bikes als auch 15 MCs sowie etliche „Freie“ und „Einzelkämpfer“. Vom Wetter ließ man sich jedoch nicht einschüchtern und so eskalierte die Stimmung unter den Gästen bei Livemusik und allen festen und flüssigen Genüssen.

Mit Pokalen bedacht wurden die weiteste Anfahrt per Bike (400km), größter Motorradclub(Bull Skull MC Barby), ältester Biker (1943*)und ältestes Bike (k.A.).

Das nächste Event - die Clubhausparty - beim  Seth Typhon MC findet am 04.November statt.

Das Clubhaus in der Zanderstraße 3, 14770 Brandenburg, ist jeden Freitag ab 19 Uhr geöffnet.

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13.08.2017

19. Internationales Nacht-Trial des MSC Weser-Solling in Uslar-Fürstenhagen

Tschechischer Sieg beim 19. Internationalen ADAC Nacht-Trial in Uslar-Fürstenhagen

Martin Matejicek siegt vor den Deutschen Jarmo Robrahn und Max Faude/

900 Zuschauer feiern bei Regen

Der Sieg beim 19. Internationalen ADAC Nacht-Trial in Uslar-Fürstenhagen geht nach Tschechien. Mit deutlichem Vorsprung und nach dramatischem Finale gewann der 22jährige Martin Matejicek aus dem ostböhmischen Wildenschwert (Usti nad Orlici) nach zweieinhalb Stunden Fahrt. Auf den Plätzen zwei und drei landeten bei schwierigen Bedingungen die beiden deutschen Nachwuchspiloten Jarmo Robrahn (18) und Max Faude (18). Damit holte zum ersten Mal seit 2011 wieder ein ausländischer Fahrer den Titel beim größten deutschen Outdoor-Trial.

"Ich habe das nicht erwartet, ich hatte einen richtigen Lauf", sagte Matejicek auf dem Siegerpodium. "Die Sektionen waren wegen des Regens rutschig und technisch schwierig, aber ich konnte mich sehr gut konzentrieren, und auch die Atmosphäre war extrem motivierend", sagte der GasGas-Fahrer. Vor dem Wettbewerb hatte der amtierende Tschechische Meister die Erwartungen noch gebremst: "Eigentlich liegt mir die Nässe gar nicht", so der BWL-Student nach der Besichtigung der sechs Geländesektionen, die je vier Mal zu durchfahren waren.

Einen großen Kampf um die Spitze lieferte ihm Jarmo Robrahn aus Bargfeld-Stegen bei seinem zweiten Nacht-Trial. Der 18jährige GasGas-Fahrer aus Schleswig-Holstein lag zur Hälfte des Nacht-Trials nur einen Punkt hinter Matejicek und hatte auch eingangs der letzten Runde noch Chancen auf den Sieg. Dann stürzte er unvermittelt bei der Einfahrt auf die Sandstein-Felsen der Sektion eins. "Schon im Fallen dachte ich, hoffentlich kriegt die Maschine nichts ab", sagte der Abiturient zu der entscheidenden Szene. Mit abgerissener Kupplungs-Hydraulik eilte er ins Fahrerlager und machte sich in der Dunkelheit an die gut 20minütige Reparatur. Am Ende blieben ihm nur zehn Minuten für die letzten fünf Sektionen. "Die ersten beiden gingen noch gut, aber dann war der Zeitdruck zu groß und ich bekam zwei Mal fünf Strafpunkte. Ich war nervös und kaputt und habe mich vor Frust richtig heiser geschrien", so Robrahn. "Trotzdem hat es mir riesigen Spaß gemacht, und die Atmosphäre hier in Fürstenhagen ist einfach nur super."

Hoch spannend bis zum Ende war die Fahrt um Platz drei. Debütant Max Faude (18) aus Sindelfingen setzte ab der Mitte des Nacht-Trials mit seiner Beta den Routinier Jan Peters (28) aus Mainz unter Druck. Bei Punktgleichheit ergab am Ende die höhere Zahl der fehlerfreien Sektionen den Ausschlag für Faude. Der Sportsoldat hatte damit sein selbst gestecktes Ziel erreicht, haderte aber dennoch etwas mit der eigenen Leistung: "Da war heute noch mehr drin. Ich war nicht konzentriert genug und habe manchmal zuviel gewollt. Trotzdem war es ein tolles Trial", sagte Faude. Nicht unzufrieden war sein Gegner Peters, der bei der Fahrer-Präsentation das Publikum mit einem Rückwärts-Salto mit der Viertakt-Beta beeindruckt hatte: "Das war ein toller Abend. Am Ende hat mir etwas die Konzentration gefehlt", sagte der Marketing-Fachmann, der erst unmittelbar vor dem Nacht-Trial von einer USA-Reise zurückgekehrt war. 

Rundum zufrieden war am Ende die Mannschaft des MSC Weser-Solling: "Trial bei Regen ist immer eine Gratwanderung, aber es hat gepasst. Die Sektionen waren gut fahrbar und der Anspruch war auch für die Fahrer jenseits der Top Drei nicht zu hoch", sagte Torsten Schumann, der beim Nacht-Trial für das Fahrerfeld zuständig ist. Dietrich Siemon, Erster Vorsitzender des MSC Weser-Solling und Fahrtleiter des Nacht-Trial, konnte dem nassen Wetter am Ende noch Positives abgewinnen: "Wir hatten trotz des Regens 900 Zuschauer. Kaum jemand hat sich von Schlamm und Nässe beeindrucken lassen. Die Stimmung war großartig, fast wie auf einem Rock-Festival. Für uns war das heute Wacken im Wald."

Ergebnis des 19. Internationalen ADAC Nacht-Trial des MSC Weser-Solling e.V. Uslar-Fürstenhagen im ADAC
1. Martin Matejicek (GasGas), Tschechien: 17 Strafpunkte
2. Jarmo Robrahn (GasGas), Bargfeld-Stegen: 45
3. Max Faude (Beta), Sindelfingen: 48
4.
Jan Peters (Beta), Mainz: 48
5.
Jonas Widschwendter (TRS), Österreich: 62
6. Markus Schütte (Montesa), Bielefeld: 80
7. Marek Wünsch (GasGas), Tschechien: 83
8. Felix Heller (Sherco), Nebringen: 96
9. Sven Schäfer (GasGas), Lüneburg: 99
10. Dominik Wünsch (GasGas), Tschechien: 99

Nicht in Wertung:
Timmy Hippel (Beta), Waldgrehweiler
Tobias Wulf (Beta), Lintzel

 Das Nacht-Trial des MSC Weser-Solling in Uslar-Fürstenhagen

Trial-Piloten sind die Akrobaten, Extremkletterer und Strategen des Motorradsports. Beim Trial gewinnt, wer mit seinem Motorrad schwierige Geländeabschnitte fehlerfrei meistert. Mit Körperbeherrschung und Gespür für die millimetergenaue Linie suchen Trialfahrer den besten Weg über Hindernisse und die perfekte Einheit mit ihrem rund 70 Kilogramm leichten Motorrad. Körperkontakt mit Hindernissen oder Bodenberührung mit den Füßen führen zu Strafpunkten. Geschwindigkeit spielt keine Rolle, es gibt lediglich ein Limit für die Fahrzeit. Trial ist die hohe Schule des Motorradfahrens. Beim Nacht-Trial in Fürstenhagen sorgt die Fahrt unter Flutlicht für zusätzliche Spannung und eine besondere Atmosphäre.
Weitere Informationen: www.nachttrial.de. Twitter: @nachttrial

Pt. Heiner Spannuth

Fotos. Copyright: Spannuth

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11.06.2017

Unfallstrecke wird künftig noch mehr überwacht!

Zwischen Werlaburgdorf und Altenrode im Landkreis Wolfenbüttel verläuft die kurvenreiche Kreisstraße 83. Schon immer war diese Strecke nicht nur bei Motorradfahrern beliebt. Der Autor erinnert sich, dass in den 1960er Jahren dort auch immer wieder die Kolonne der VW-Testfahrzeuge, die damals noch viel auf normalen Straßen unterwegs waren, die Strecke gern benutzten. Auch der Autor ist in dieser Zeit sehr oft mit seinen damaligen Motorrädern durch die Kurven gehuscht. Aber im Vergleich zu den modernen Maschinen gab es damals nur eine recht niedrige Motorleistung und auch die Bremsen waren noch nicht so gut, dass man da ohne Überlegung durchbrausen konnte.

Seit Jahren hat sich nun immer wieder eine ganze Reihe von Motorradfahrern eingefunden, die versuchen, diese Strecke mit den modernen Maschinen im Renntempo zu durchfahren. Und dabei kam es leider immer wieder zu schweren Unfällen. So brausten im Frühjahr zwei Motorradfahrer durch die eine Rechtskurve, die man in ihrem Verlauf nicht einsehen kann.

 Hinter der Kurve stand ein ordnungsgemäß geparktes Fahrzeug auf das beide Motorradfahrer im vollen Tempo auffuhren und anschließend ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Dann ein Stück weiter im nächsten Kurvenbereich, gibt es auch immer wieder schwere Unfälle.

Die Kurven sind meistens nicht komplett einsehbar. Wenn dann ein entgegenkommendes Fahrzeug nicht scharf rechts, sondern etwas mehr zur Straßenmitte hin entgegen kommt, oder ein landwirtschaftliches Fahrzeug, das meist um einiges breiter ist als ein normales Auto, auf der Strecke ist, hat man keine Chance, auszuweichen und auch die beste Bremsanlage reicht dann meist nicht mehr.

Schon vor einiger Zeit wurde für diese Strecke eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km eingerichtet, für den Kurvenbereich sogar nur 50 km. Seit Anfang 2014 haben sich an dieser Stelle zehn, zum Teil schwere, Unfälle ereignet. Das wird aber von den Motorradfahrern, die von ihrer Fahrleistung so sehr überzeugt sind, leider nicht beachtet.  

Inzwischen wurde auch noch ein Warnschild aufgestellt und es ist davon auszugehen, dass für diese Strecke auch Fahrverbote angeordnet werden können. Weitere Über-wachungsmassnahmen sind in der Planung.

Vielleicht wäre es doch besser, wenn diese Enorm-Klasse-Fahrer mit ihren Maschinen, die anscheinend nur im Rasetempo bewegt werden können, zu ihren Fahrten auf eine Rennstrecke, wie z.B. Oschersleben (Motopark-Allee 20, 39387 Oschersleben (Bode) oder zum HARZ-RING (- die größte Motorsportanlage am Harz: nahe der B 6 zwischen Aschersleben und Quedlinburg, unmittelbar am Harzrand) gehen würden.

Dort können sie die Motorleistung ihrer Motorräder am besten unter Beweis stellen und wenn sie dann doch mal hinfliegen, schaden sie keinem anderen, nur sich selbst. Aber auf diese Weise bliebe den Motorradfahrern, die gern diese Strecke zum cruisen benutzen, einiges erspart. Nur dürften dann wohl die Race-Fahrer auf den Rennstrecken feststellen, dass  es doch einige Fahrer gibt, die besser und schneller mit ihren Motorrädern fahren können als sie selbst. Und darum schämen sie sich wohl, selbst dort zu fahren und machen lieber den anderen Motorradfahrern die schönen Tourenmöglichkeiten kaputt.

Güma

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8.08.2017

 12 Piloten, fünf Länder und zwei Jahre Warten:

19. Internationales ADAC Nacht-Trial am 12. August 2017 in Uslar-Fürstenhagen


(Uslar-Fürstenhagen, 08. August 2017) Das Fahrerfeld steht, die Strecke ist so gut wie bereitet. Vier Tage noch, dann kommen die internationale Trial-Szene und Uslar-Fürstenhagen wieder zusammen. Zum 19. Mal in 31 Jahren, am Sonnabend, 12. August 2017, um 20 Uhr.
Zwölf Piloten aus fünf Ländern kämpfen am Rande des Sollings um den Sieg bei Deutschlands größtem Motorrad-Trial. Alle zwei Jahre. In einzigartiger Fluchtlicht-Atmosphäre. Mit Balance, Mut und Geschick geht es für die Extremkletterer des Motorradsports in knapp drei Stunden spektakulär über Felsstufen, tonnenschweres Geröll und mannshohe Steinplatten. Um Mitternacht schlägt die Stunde des Siegers.
Favorit auf den Titel ist der ehemalige Französische Meister Benoit Dagnicourt, der mit der Erfahrung zahlreicher WM- und EM-Läufe an den Start geht. Die zweite Chance nutzen will Martin Matejicek: 2015 musste der amtierende tschechische Meister und WM-Pilot seine Nacht-Trial-Premiere wegen eines Handbruches absagen. Der Sportsoldat Max Faude aus Sindelfingen gehört zu den stärksten deutschen Konkurrenten. Der amtierende Vize-Weltmeister der Klasse bis 125 Kubik liegt in der DM derzeit auf Platz 2. Aus der Top-Gruppe der DM sind auch zwei Norddeutsche am Start: der aus Mecklenburg stammende Jan Peters und Jarmo Robrahn aus Bargfeld. Der mehrfache Österreichische Staatsmeister Jonas Widschwendter balancierte 2013 mit Platz 4 nur knapp am Nacht-Trial-Podium vorbei.
Dietrich Siemon, Erster Vorsitzender des MSC Weser-Solling, freut sich über das starke Starterfeld: „Beim EM-Lauf in den Niederlanden im April haben wir die ersten Fahrer angesprochen und dann das Feld zügig zusammenbekommen. Mit über 30 Jahren Tradition ist das Nacht-Trial in Fürstenhagen eine echte Marke. Das zieht und macht uns stolz.“
Attraktiv ist auch die Strecke. Sportleiter Manfred Sustrate hat mit seiner Mannschaft die Geländesektionen neu gestaltet und dabei mit rund 15 Tonnen das Gewicht von drei Asiatischen Elefanten bewegt. Sustrate selbst ist diesmal nicht am Start: „Beruflich bin ich dafür zu sehr eingespannt. Dafür war ich diesmal das sportliche Vorprogramm für das Nacht-Trial“, sagt Sustrate. Mit Nils Kunkel, dem 2. Vorsitzenden des MSC, und Spartenleiter Jonas Schulze ist er an den vergangenen Wochenenden in der Region mit einer Trial-Show aufgetreten und hat für das Nacht-Trial geworben.
In den letzten Tagen vor dem Start stehen für den MSC Weser-Solling noch finale Arbeiten an der Strecke an: Sandstein säubern für den richtigen Grip, Sektionen abbinden, die Feinheiten der Streckenführung ausknobeln und die Piste harken. Am Donnerstag beginnt mit dem Treffen der MSC-Mitglieder der Countdown. Freitag folgen Punktrichterseminar und Beleuchtungsprobe. Am Sonnabendnachmittag reisen die ersten Fahrer an. Zeitgleich baut das THW Bad Lauterberg die Stromversorgung auf, die Freiwillige Feuerwehr Fürstenhagen unterstützt bei der Organisation und das DRK aus Uslar bezieht Position. Es folgen technische Abnahme und Testfahrten und gegen 20 Uhr die Fahrervorstellung. Und um Punkt 21.01 Uhr haben sich die internationale Trial-Szene und Uslar-Fürstenhagen nach zwei Jahren wieder gefunden.
Vorläufiges Starterfeld
-Benoit Dagnicourt, Frankreich
-Max Faude, Sindelfingen
-Felix Heller, Gäufelden
-Timmy Hippel, Waldgrehweiler
-Randy Kerstjens, Niederlande
-Martin Matejicek, Tschechien
-Gilles Molemans, Niederlande
-Jan Peters, Mainz
-Jarmo Robrahn, Bargfeld
-Markus Schütte, Spenge
-Jonas Widschwendter, Österreich
-Marek Wünsch, Tschechien
Das Nacht-Trial des MSC Weser-Solling in Uslar-Fürstenhagen
Trial-Piloten sind die Akrobaten, Extremkletterer und Strategen des Motorradsports. Beim Trial gewinnt, wer mit seinem Motorrad schwierige Geländeabschnitte fehlerfrei meistert. Mit Körperbeherrschung und Gespür für die millimetergenaue Linie suchen Trialfahrer den besten Weg über Hindernisse und die perfekte Einheit mit ihrem rund 70 Kilogramm leichten Motorrad. Körperkontakt mit Hindernissen oder Bodenberührung mit den Füßen führen zu Strafpunkten. Geschwindigkeit spielt keine Rolle, es gibt lediglich ein Limit für die Fahrzeit. Trial ist die hohe Schule des Motorradfahrens. Beim Nacht-Trial in Fürstenhagen sorgt die Fahrt unter Flutlicht für zusätzliche Spannung.
Weitere Informationen: www.nachttrial.de. Twitter: @nachttrial
Auf einen Blick
19. Internationales Nacht-Trial des MSC Weser-Solling e. V. Uslar-Fürstenhagen im ADAC
Sonnabend, 12. August 2017
20.00 Uhr – Fahrervorstellung
21.01 Uhr – Start des ersten Fahrers
ca. 24.00 Uhr – Siegerehrung
Eintrittspreise
Erwachsene: 10 Euro
Jugendliche bis 16 Jahre: 5 Euro
Kinder bis 12 Jahre: frei
Kostenlose Zeltflächen an der Strecke
Strecke
Motorsport-Gelände des MSC Weser-Solling e.V. im ADAC in 37170 Uslar-Fürstenhagen, Heerbergstraße
Sechs Flutlicht-Sektionen mit natürlichen und künstlichen Elementen
Vier Durchgänge

 

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6.08.2017

DDR-Viertakter Treffen

Trotz BMW, HD und japanischen Superbikes halten zahlreiche Biker den DDR-Viertaktern AWO und EMW die Treue, entsprechend zahlreich sind auch die Gästezahlen bei Treffen dieser beiden Marken. So auch in der ehemaligen Garnisonstadt Zossen OT Wünsdorf. Es mögen am ersten August-Samstag an die 100 Motorräder gewesen sein als auch zahlreiche Teilehändler.

      Daneben auch Oldies beginnend mit den 1920er Jahren, wie eine NSU 501T von 1929 als auch eine Triumph BDG 250 Baujahr 1952 sowie die üblichen Simson-, MZ- und JAWA-Zweitakter.

    Zugegen auch Klassen- und Einzelsieger in der 50Kubik-Klasse bei der XXXIX. Sechstagefahrt 1964 in Erfurt Siegfried Rauhut (78), diesmal auf MZ-Armeeausführung. Für das leibliche Wohl der Gäste und Händler sorgte die Fleischerei Klauck.

Nächstes Event in  Wünsdorf das IFA/MZ-Treffen mit Teilemarkt am 02.September. 

Info Tel. 0170-779 70 83

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6.08.2017

Tag der offenen Tür 2017 im ET-Zweiradmuseum

Wieder einmal war Anfang August der Tag der offenen Tür im ET-Zweiradmuseum in Grußendorf. Am 5.August 2017 war es das 22. Mal, dass sich dieser Tag ereignete.  Hier in diesem privaten Zweiradmuseum findet man alte Zweirad-Fahrzeuge, Fahrräder, Mofas, Mopeds und Kleinmotorräder. Gegründet von Egon Tantius wird es jetzt zusammen mit seinem Sohn Tobias und auch schon wieder mit dessen Sohn Silas und auch der ganzen Famile Tantius am Leben gehalten.

Leider hatte das Wetter nicht die gewünschte Einstellung und so gab es fast den ganzen Tag immer wieder Regen und deswegen blieb wohl die Besucherzahl sehr überschaubar. Waren voriges Jahr über 300 Besucher im Museum gewesen, so bleib es in diesem Jahr bei sehr bescheidener Besucherzahl von ca. 100. Das hatte auch einen Vorteil - so war viel Zeit für Gespräche und Besichtigungen.

Und da die Besucher und die Familie Tantius praktisch eine große Gemeinschaft sind, wurde das natürlich auch gut ausgenutzt. Zudem verfügt Egon Tantius über einen sehr großen Bestand an Ersatzteilen, die z.B. aus ausgeschlachteten Fahrzeugen stammen und bei ihm erworben werden können. Und man freut sich auch über jeden neuen Besucher, der den Weg nach Grußendorf gefunden hat.

Wie gewohnt wurden die Gäste mit Getränken, selbstgebackenen Kuchen und Würstchen versorgt. Egon und Tobias führten abwechselnd durch die Ausstellung. Und nun freut man sich auf den nächsten Tag der offenen Tür - Termin steht noch nicht fest, wird dann aber auch in Günthers Motorrad-Terminkalender angegeben.

Und noch ein Hinweis: Das ET-Zweiradmuseum ist jetzt auch ein offizieller ZeitOrt: http://www.zeitorte.de/index.php?id=1766

Anschrift:

ET Zweiradmuseum Grußendorf
Egon Tantius
Birkenweg 18; 38524 Sassenburg-Grußendorf
Telefon: (05379) 1669,
E-Mail: tobias.tantius@web.de

Internet: https://www.facebook.com/ET-Zweiradmuseum-1812769065603753/

Öffnungszeiten: nach telefonischer Vereinbarung

Eintrittspreise: kostenfrei

Güma

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01.08.2017

YAMAHA IM ZWEITAKT

In den frühen 1950er Jahren wurde der Motorradmarkt von deutschen-, englischen-, italienischen- und tschechischen Marken beherrscht. Doch 1955 kamen die Japaner, und zwar Yamaha mit einer biederen 125er nach DKW-RT-Vorbild in guter Verarbeitung. Dieser Zustand änderte sich im Jahr 1959 mit der YDS1: Mit zwei Zylindern a la Adler Twin 250 und der bei DKW 1935 bereits bekannten Membran-Einlass-Steuerung in den frühen 1970er Jahren, alles in neuer, hervorragender Qualität vereint mit bisher unbekannten Fahrleistungen. Das Motorrad avancierte sukzessive zum Sport- und Spaßfahrzeug.

Das großformatige Yamaha-Buch zeichnet mit zahlreichen Fotos, Text und Erfahrungsberichten die Geschichte der Zweitaktmodelle aller Kubaturen von 50- bis 500 Kubik nach. Kapitel über Prototypen und Sondermodelle sowie eine Datensammlung runden das Standardwerk ab.

Der trialsportorientierte Leser wird in dem an sich umfassenden Werk Fakten über die erfolgreichen Yamaha-Trialmotorräder, an deren Entwicklung Triallegende Mick Andrews wesentlichen Anteil hat, vermissen.

Ein spärlicher Satz sowie ein Foto der nicht weiter entwickelten TY 50 als auch keine Erwähnung im Datenblatt, das wars dann! Der Typenvertreter TY 250 neben Kubaturen mit 50-, 80- und 125ccm hat gegenwärtig im Klassikbereich mit zwei Kategorien – Twinshocker und Monoshocker luftgekühlt – eine neue Bedeutung erlangt. Ein Tipp für eventuelle Nachauflagen, dem genannten Gerät künftig einen würdigen Platz einzuräumen.

Autoren: Peter Abelmann, Axel Koenigsbeck; Titel: YAMAHA ZWEITAKT; 280 Seiten; über 800 Abbildungen; 49.90 €uro (D); ISBN 978-3-667-10702-2; Vertrieb Delius Klasing Verlag

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Ausgabe Juli 2017

30.07.2017

Fledermaustreffen

Der Trachops MC  Ludwigsfelde hatte zu seiner 21.Sommerparty nach seinem Clubobjekt in Großbeuthen eingeladen. Bei dem schönen Wetter war die Gästezahl - auch Ortsansässige - wie gewohnt grandios. Die Anzahl der anwesenden Clubs war bei der Menge nicht zu überblicken, geschätzt 40, es können aber auch mehr gewesen sein.

Bei perfekter Organisation wurde den Gästen viel geboten: Auto verheizen bei Zeit schätzen, Bike-Washing oben ohne mal anders, Blinde Kuh, Burnout, Händlermeile, Schweinsaugen-Weitspucken. Dann Kultur durch Feuerspucker, Dudelsackpfeifer und fünf Livebands an beiden Tagen am Ende des Julimonats.

Mit dabei die Band „Ostfront“, zu der sich eine ansehnliche Fangemeinde entwickelt hat. Feste Versorgung diesmal durch Händler, das Flüssige haben die Member selbst erledigt. Die schöne Party endete am Sonntagmorgen mit einem Frühschoppen.

Nächstes Event beim Trachops MC die Herbstparty am 28.Oktober. Jeden Mittwoch und am letzten Freitag im Monat ab 20 Uhr  Open House.

Anschrift:

Trachops MC

Trebbiner Straße 0

14974 Großbeuthen

Info: www.trachops-mc.de 

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26.07.2017

FLOTTER TRANSPORTER

Wer als Motorradsportler aller Couleur sein Gerät nebst Zubehör und Schlafmöglichkeit zum Wettkampfort transportieren muss, kommt bei der Wahl eines geeigneten Fahrzeugs am VW Bulli nicht vorbei. Er ist Kult und Legende sowie eines der erfolgreichsten Fahrzeuge der deutschen Autoindustrie.

Durch seine Variantenvielfalt als „Mädchen für alles“ hat er sich weltweit zu einem gefragten Nutzfahrzeug qualifiziert. Der Autor, Kenner der deutschen Industrie-geschichte, zeichnet den Werdegang des „Lastesel des Wirtschaftswunders“ mit Text und zahlreichen zeitgenössischen Fotos in der Reihe „Bewegte Zeiten“ nach. Urteil: preis- und lesenswert!

Autor: Peter Kurze; Titel: VW Bulli  Flotter Transporter; 112 Seiten; 164 meist SW-Fotos und Abbildungen; gebunden; 16,90 €uro (D); ISBN 978-3-667-11156-2; Delius Klasing Verlag

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25.07.2017

Tag der offenen Tür

am 05. August

Liebe Oldtimerfreunde,

am Samstag den 05. August  von 9 Uhr bis 17.oo Uhr  findet auf dem Hof vor dem ET-ZWEIRADMUSEUM, in Sassenburg-Grußendorf, der Tag der offenen Tage statt.

Ihr seit herzlich eingeladen euch mit euren Zweirad-Oldtimern auf dem Hof vor dem Museum zu präsentieren.

Natürlich sind auch Oldtimer-PKWs willkommen. Diese müssen jedoch aus Platzgründen an der Straße parken.

Egon und Tobias Tantius werden Führungen durch das Museum anbieten. Die Gäste erfahren etwas über die Geschichte der Ausstellung und über die Entwicklung der deutschen Zweiradindustrie in den Nachkriegsjahren.

Fürs leibliche Wohl ist gesorgt.

Der Tag der offenen Tür am ET-ZWEIRADMUSEUM findet schon seit 22 Jahren statt.

ET-ZWEIRADMUSEUM

Birkenweg 18

38524 Sassenburg-Grußendorf

Tel. 05835-96 77 76

https://www.facebook.com/ET-Zweiradmuseum-1812769065603753/

Wir freuen uns auf euch.

Beste Grüße sendet

Tobias Tantius

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24.07.2017

REGENPARTY

Die LOS-Riders (e.V.) in der ostbrandenburgischen  Kreisstadt Beeskow (LOS) hatten zu ihrer 18.Sommerparty am vorletzten Juli-Samstag eingeladen. Unter dem Motto „Land unter“ geriet sie just als der starke Gewitterregen sich über dem Brandenburger Gebiet ergoss. Das Clubgelände wurde zum „Wassergrundstück“ und entsprechend war auch die Anzahl der einreitenden Biker, man zog die Anfahrt auf vier Rädern vor. Aber auch diese hatte ihre Tücken: Die Zufahrtsstraße war wegen Bauarbeiten gesperrt. Ein ortsunkundiger Vierradler geriet auf ein Wiesengelände und setzte die Vorderpfoten beim Wenden in einen Graben. Guter Rat war teuer, die Polizei musste den Betroffenen suchen und half, Dank dem unbekannten Oberkommissar!

Den völlig durchnässten Bikern wurde geholfen, brauchten ihre Zelte nicht errichten und man räumte das große Gastzimmer zum Sachen-trocknen und Nächtigen aus. So für die Biker aus dem Hallenser Raum mit 350km Anfahrt – Pokalgewinner! Trotz aller Umstände entwickelte sich die Stimmung bei guter Küche, Dosen- und Livemusik sowie Strip und Oben-ohne Bedienung prächtig. Den Pokal für den stärksten Motorradclub nahmen die Roskower, nahe Brandenburg/Stadt, mit nach Hause. Immerhin wurden über 15 Motorradclubs gesichtet, für das kleine, aber feine Event guter Durchschnitt.

Nächstes Event bei den LOS-Riders das Eisbeinessen am 14.Oktober 2017. Jeden Monat ein Themenabend.

Anschrift:

Clubhaus „LOS-Rock“

Oegelner Bahnhof

15848 Beeskow

www.los-riders.de  Tel.-Nr. 0172-78 69 452

Gäste bei LOS Riders:

BTBW MC; Büffel MC; Feuerreiter MC; MC Ninetytwo; Wild Skulls MC; BU; Biker MIG; Chopper Union; Die Limberger; FB Roskower; Gespann Stammtisch; Hijacker MFG; Loggerheads; Petershagener; Schlesische Kettenhunde; Wriezener

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10.07.2017

BMW GS GESCHICHTE

Gegen Ende der 1970er Jahre dominierte der Hubraum von Enduro-Motorrädern bis 500 Kubik. Erfolgreich damals zeigte sich BMW im Geländesport auf Werks- und Privatmaschinen mit 750/800ccm, allen voran durch Enduro-Legende Herbert Schek. Und als ein kleines Team bei BMW den Urtyp der R 80 G/S zusammen schraubte, ahnte von den Beteiligten wohl niemand, dass der Sektor der schweren Reise-Enduros damit revolutioniert werde.

So steht die 1980 vorgestellte R 80 G/S am Anfang einer langen Baureihe verkaufsträchtiger Reise-Enduros und nimmt bis hin zur R 1200 GS eine führende Stellung in der Motorradwelt ein. Der Autor beschreibt akribisch die Entwicklung, Technik, Modellgeschichte und den Sporteinsatz der erfolgreichen BMW-GS-Reihe.

    Das Buch wird mit Geschichten über Abenteuerfahrten von Weltreisenden auf BMW-GS-Modellen abgerundet. Lesenswert insbes. für Liebhaber dieser Kategorie Reise-Enduros.

Autor: Phil West; Titel: BMW GS Die Erfolgsstory der Offroad-Legende; 160 Seiten; ca. 200 Abbildungen; gebunden; ISBN 978-3-95843-500-1; 29,95 €uro                                    

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10.07.2017

ADAC Nacht-Trial in Uslar-Fürstenhagen am 12. August 2017:

Vorbereitungen für Deutschlands größtes Motorrad-Trial kommen auf Drehzahl

 

 

 

Die Extremkletterer des Motorradsports geben beim MSC Weser-Solling

ihre Nachtvorstellung

Deutschlands Trial-Szene macht sich langsam startklar für den Saison-Höhepunkt. Noch rund fünf Wochen, dann steigen ein Dutzend Top-Piloten aus ganz Europa in Uslar-Fürstenhagen auf ihre Gelände-Motorräder und starten zur Fahrt in die Nacht. Alle zwei Jahre veranstaltet der MSC Weser-Solling sein ADAC Nacht-Trial. Das einzigartige Flutlicht-Event ist die größte Trial-Veranstaltung in Deutschland. Am Sonnabend, 12. August 2017, um Punkt 21.01 Uhr beginnt die 19. Auflage.

Bis kurz vor Mitternacht fahren die Piloten vier Mal durch sechs Geländesektionen auf dem Motorsportgelände am Rande des Sollings. Mit viel Gefühl und reichlich Koordination geht es spektakulär über meterhohe Felsbrocken, durch Sandsteinfelder und über knifflige Felsstufen. Sieger wird, wer seine Füße nicht auf den Boden setzt.

Die ersten Weichen für das Nacht-Trial 2017 wurden bereits vor einem Jahr gestellt. Ganz ohne Zutun des MSC Weser-Solling: „Das Hochwasser im Sommer 2016 hat einen Teil unserer Sektionen unterspült. Wir sehen das positiv und gestalten fünf der sechs Sektionen neu“, sagt Dietrich Siemon, Erster Vorsitzender des MSC Weser-Solling e.V. im ADAC. Seit sechs Wochen feilt die acht Mann starke Aufbau-Crew am Parcours für den zweiten Sonnabend im August. „Wir bringen den Untergrund wieder in Ordnung, setzen Steine um und arbeiten neue spektakuläre Fahrspuren heraus“, sagt Sportleiter Manfred Sustrate. „Insgesamt haben wir dabei 15 Tonnen Material bewegt“, so Sustrate.

Völlig neu gestaltet wird die Sektion 4. Bei der Ausfahrt müssen die Piloten mit ihren 70 Kilogramm leichten Maschinen fast ansatzlos über einen 2,5 Meter hohen senkrecht stehenden Felsen springen. Ein neu angelegter Zuschauerbereich bietet einen tollen Blick auf das Hindernis. Zuschauerfreundlich ist auch der übrige Aufbau des Nacht-Trial. Die Sektionen verteilen sich auf einer Länge von nur 300 Metern und bieten zahlreiche Einblicke in das sportliche Geschehen.

Noch zwei große Arbeits-Wochenenden plant der Verein bis Anfang August. Eine Woche vor dem Start wird die Schlagzahl dann auf tägliche Einsätze erhöht: Die MSCer stecken Strecke und Zuschauerbereiche ab, bauen Flutlichtmasten und Essensstände auf. Rund 100 MSC-Mitglieder treffen sich zu Einsatzplanung und Punktrichterseminar. Am Tag der Veranstaltung kommen die Freiwillige Feuerwehr Fürstenhagen und das THW Bad Lauterberg hinzu. „Wir haben in den letzten 30 Jahren zwar eine gewisse Routine entwickelt, aber etwas kribbelig wird es immer noch. Denn auch nach diesen 30 Jahren ist das Nacht-Trial immer noch einzigartig“, sagt Dietrich Siemon.

Das Nacht-Trial des MSC Weser-Solling in Uslar-Fürstenhagen

 Trial-Piloten sind die Akrobaten, Extremkletterer und Strategen des Motorradsports. Beim Trial gewinnt, wer mit seinem Motorrad schwierige Geländeabschnitte fehlerfrei meistert. Mit Körperbeherrschung und Gespür für die millimetergenaue Linie suchen Trialfahrer den besten Weg über Hindernisse und die perfekte Einheit mit ihrem rund 70 Kilogramm leichten Motorrad. Körperkontakt mit Hindernissen oder Bodenberührung mit den Füßen führen zu Strafpunkten. Geschwindigkeit spielt keine Rolle, es gibt lediglich ein Limit für die Fahrzeit. Trial ist die hohe Schule des Motorradfahrens. Beim Nacht-Trial in Fürstenhagen sorgt die Fahrt unter Flutlicht für zusätzliche Spannung.

Weitere Informationen: www.nachttrial.de. Twitter: @nachttrial

Infos zu Eintrittspreisen und Zeiten im Terminkalender

Foto: Spannuth

Pt. überarbeitet: Güma

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08.07.2017

Sommerparty des La Raza MC North

Der Motorradclub La Raza MC North gründete sich vor drei Jahren und hatte zum ersten Juli-Freitag zur Sommerparty in sein Clubhaus eingeladen. Bei zwei kräftigen Gewittergüssen sowie einem großen Bikertreff im polnischen Lagow - wo viele Berliner zugegen waren -  rechnete man ohnehin mit geringer Teilnehmerzahl.

Dennoch waren es diesmal fünf Clubs mehr als im Vorjahr. Member Sylvio vom Gastgeberclub bekam auf seinem Bike eine volle Ladung aus den Wolken ab und begab sich in T-Shirt und Slip zum Feiern, die Kombi musste trocknen. Bei Dosenmucke, Lagerfeuer, zahllosen Benzingesprächen und profimäßiger Versorgung ließ es sich in entspannter Atmosphäre feiern.

Weitgereister auf dem Motorrad war George aus Königslutter vom Old School Riders United mit 220km Anfahrt. Wie durch ein Wunder fuhr er trocken ein. Die letzten Gäste verließen am Samstagmorgen den Ort des Geschehens.

Anschrift:

La Raza MC North

Ruppiner Chaussee 19a

16761 Hennigsdorf

Tel.-Nr. 0178-711 65 96

Weitere Termine:

20.Oktober Season End Party

25.November Anniversary Party

Gäste beim La Raza MC North:

E-achtzehn MC; La Raza MC Berlin; Rolling Wheels MC; BaT Family; BSBN; Clan Member Black Cross; Clover Rider Friendship; Gespann Stammtisch; Old School Riders United; Proud United; Related Sons; Wild Power; Zentaurus

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02.07.2017

 GoPro Motorrad Grand Prix Deutschland 2017 -  Schlußbericht

 

 

 

Marquez regiert den Sachsenring weiter und holt sich außerdem die Führung in der WM wieder - Sensationeller zweiter Platz für Jonas Folger

Der amtierende Weltmeister holt sich unter dem Druck des beeindruckenden Rookie Folger in dessen Heimat den achten Sieg in Folge auf dem Sachsenring

Marc Marquez (Repsol Honda Team) hat einen beeindruckenden achten Sieg in Folge auf dem Sachsenring eingefahren. Diese Siegesserie begann in der 125ccm-Klasse und wird ein weiteres Jahr in der Königsklasse fortgesetzt – jeden der Siege fuhr er nach einem Start aus der Pole Position ein. Doch es war alles andere als einfach, denn der deutsche Rookie Jonas Folger (Monster Yamaha Tech 3) hat den amtierenden Weltmeister auf seinem Heimatboden ganz schön unter Druck gesetzt auf dem Weg zu seinem ersten, sensationellen Podiumsplatz in der Klasse, der die heimische Menge zum Toben brachte. Dani Pedrosa (Repsol Honda Team) macht das Podium nach einem eher schwierigen Grand Prix in Holland komplett.

Marquez führte das Feld nach seinem Start aus der Pole Position in Kurve 1 an. Sein Teamkollege Dani Pedrosa lag auf Platz 2, als Jorge Lorenzo (Ducati Team) sich vom Startplatz 6 auf die dritte Position vorkämpfte und Danilo Petrucci (Octo Pramac Racing) und Jonas Folger nach hinten verdrängte.

Marquez und Pedrosa begannen sich in Führung liegend von der Gruppe abzusetzen, doch Folger bahnte sich den Weg nach vorn und fing an, das Repsol Honda Duo unter Druck zu setzen. Als sein Moment gekommen war, übernahm der Rookie von Pedrosa und fing an Marquez zu attackieren. Alsbald war er erfolgreich mit der Strategie und setzte dabei auch noch die beste Rundenzeit des Rennens.

Als Petrucci an Lorenzo vorbei gegangen war und auf vier fuhr, musste sich der „Doktor“ Valentino Rossi (Movistar Yamaha MotoGP) als nächstes geschlagen geben und mit Petrucci um Platz vier kämpfen. Pedrosa fiel langsam hinter dem Führungs-Zweier zurück. Als Folger zu weit raus fuhr, packte Marquez die Gelegenheit beim Schopf, konnte den Deutschen aber nicht abschütteln.

So blieb es dann. Marquez’ Anzeigentafel zeigte Runde für Runde +0.1 an und der Rookie gab einfach nicht auf. Er stellte den amtierenden Weltmeister, der seinem achten Sieg in Folge auf dieser Rennstrecke nachjagte, ganz schön zur Probe, doch Folger blieb trotz des enormen Drucks ruhig und konnte sogar selbst noch welchen aufbauen.

Letztendlich beging Folger einen kleinen Fehler und Marquez schloss die Lücke auf, was ihm dann den achten Sieg einbrachte.

Folger wollte lieber auf Nummer sicher gehen und die Ziellinie auf dem zweiten Platz überqueren, was ihm auf unglaubliche Weise bei seinem Heimrennen auch gelang. Dani Pedrosa komplettiert das Podium nach einer eher einsamen Fahrt am Ende des Rennens und kehrte nach dem harten GP in Holland endlich wieder zur Topform zurück.

Während die Top Ten es noch untereinander ausfochten, stand Rossis vierter Platz unter Beschuss von Dovizioso, auch Viñales und Alvaro Bautista (Pull & Bear Aspar Team) kamen zur Szene hinzu. Nach ein paar aufregenden Rad-an-Rad-Manövern ging Viñales beim Kampf um den vierten Platz als Sieger hervor. Sein Teamkollege Rossi wurde Fünfter.

Bautista belegte nach einer großartigen Performance den sechsten Platz. Aleix Espargaro (Aprilia Racing Team Gresini) fuhr als Siebter über die Ziellinie und bringt dem Werk aus Noale vor der Sommerpause noch ein paar wichtige Punkte ein.

Dovizioso ging bei Rennbeginn noch als Führender der Meisterschaft an den Start, doch er fuhr nur als Neunter über die Ziellinie. Dennoch bleibt er als Dritter in der Auflistung und steht vor einem beeindruckenden Johann Zarco (Monster Yamaha Tech 3), der sich von Startposition 19 aus vorgekämpft hatte, auf der zehnten Position. Jorge Lorenzo wurde Elfter, obwohl er im Rennen zu Beginn mit in der Führungsgruppe fuhr.

Auch Danilo Petrucci fiel zurück. Er wurde Zwölfter vor einem weiteren Doppelpunkte-Ergebnis für die beiden Red Bull KTM Werksfahrer Pol Espargaro und Bradley Smith. Sie und Jack Miller (EG 0,0 Marc VDS) machen die ersten 15 komplett.

Durch die Sommerpause ist die MotoGP erst Anfang August wieder auf der Rennstrecke zu erleben. Und die Meisterschaft? Der amtierende Weltmeister hat nach seinem Sieg in Deutschland wieder eine Hand an der Krone und liegt nun fünf Punkte hinter seinem Haupt-Rivalen Maverick Viñales.

Dovizioso ist nun, vor dem Brno GP und dem Event auf dem Red Bull Ring Dritter – einen Punkt hinter Viñales. Rossi sitzt auf Platz vier, nur weitere vier Punkte dahinter. Pedrosa ist auf Platz fünf auch immer noch mit am Kampf um den Thron beteiligt.

In der Moto2 fuhr Franco Morbidelli (EG 0,0 Marc VDS) zu einem weiteren beeindruckenden Sieg.  Dieser begann eher schwierig, da er enormen Druck erst von seinem Titelrivalen Tom Lüthi (CarXpert Interwetten) und dann noch von Miguel Oliveira (Red Bull KTM Ajo) bekam. Doch der Italiener behielt die Ruhe und fuhr einfach weiter zum Sieg. Nachdem Lüthi gestürzt war, fuhr Francesco Bagnaia (Sky Racing Team VR46) auf den letzten verbliebenen Podiumsplatz.

     Die beiden Deutschen Sandro Cortese und Marcel Schrötter (beide Dynavolt IntactGP) wurden Achter und Neunter.

     In der Moto3-Klasse war es Joan Mir (Leopard Racing), der die größte Trophäe mit nach Hause nahm. Der Meisterschaftsführende setzte sich erst in der letzten Runde in Führung vor Romano Fenati (Marinelli Rivacold Snipers), der Zweiter wurde und Marcos Ramirez (Platinum Bay Real Estate) auf drei.

Philip Oettl beendete seinen Heim-Grand-Prix auf der fünften Position, nachdem er sich erfolgreich von seinen Verfolgern absetzen konnte und ein eher einsames Rennen zu Ende brachte.

Pt.

Foto: ©Fritz Glänzel

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02.07.2017

JAWA/CZ/Pannonia-Treffen in 15806 Wünsdorf

Die Wetterprognose für den 1.Juli-Samstag war nicht gerade ermutigend für Fahrten mit dem Motorrad, die sich leider auch bewahrheitete. So war das 17.Treffen der tschechischen und ungarischen Marken eher mäßig besucht. Immerhin waren einige Markenhändler zugegen, die Mehrzahl der Anbieter mit Teilen und Trödel bezüglich Umsatz zufrieden und auch das Catering der Fleischerei Klauck stimmte.

Natürlich entwickelte sich ein reger Gedankenaustausch bei den Besuchern, das „Zwischenmenschliche“ hat stets einen hohen Stellenwert! Ein Hingucker was diesmal ein JAWA-Gespann 350 mit einem elektrischen Anlasser, eher selten anzutreffen in dieser Kubatur vergangener Jahrzehnte.

Am 05.August steigt vor dem ehemaligen Motorradmuseum in der Gutenbergstraße das AWO/EMW/Simson-Treffen mit Teilemarkt a.a.O. Bleibt zu hoffen, dass der Wettergott zu diesem Event besser gelaunt ist. Info-Tel. 0170-779 70 83

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02.07.2017

20 Jahre Roadrunner´s Paradise

Zum 20.Mal ging das Rock- und Rennspektakel „Roadrunner´s Paradise & Race 61 Festival“ auf dem Gelände des Luftfahrtmuseums Finowfurt, 40km nordöstlich von Berlin, über die Bühne. Bei wechselhaftem Wetter hatten rd. 150 betagte Fahrzeuge, knapp die Hälfte Motorräder, die Achtelmeile unter die Räder genommen mit dem Ziel, die Strecke in kürzester Zeit zu beschleunigen.

Das „ambulante Museum“ der Fahrzeuge mit zwei-, drei- und vier Rädern beginnend bei den 1920er Jahren bot jedes Stück eine individuelle Augenweide, dazu noch modifizierte Technik von Edelbastlern. Aufgeteilt waren die Motorräder in Klassen: Small Bikes bis 500cc; Medium Bikes bis 900cc; Big Bikes über 900cc; Flat Head bis 750cc (darüber in Klasse Big Bikes) sowie eine Klasse Modified Bikes. Wobei die kleine Klasse bis 500cc die meiste Anzahl der Nennungen zu verzeichnen hatte.

Die Motorräder bis Baujahr 1961 spulten in zwei Durchgängen am letzten Juni-Samstag die Sprints ab, am Sonntag folgte ein Showracing mit Sprintern bis Baujahr 1976

Nicht zu vergessen ein Highlight des Spektakels: Museums-Mitarbeiter Jörg Engel führte einen Barkas B1000, das ostdeutsche Pendant zum VW Bulli, vor mit Antrieb durch ein Strahltriebwerk des Trainingjets L-29 (CZ) mit 870 kp Startschub. Das Fauchen des Triebwerkes vermischte sich mit dem lauten Applaus der Zuschauer zu einer eigenwilligen Melodie! Ein Besucher orakelte: Das strahlgetriebene Bike auf zwei oder drei Rädern wird nicht lange auf sich warten lassen!

Das Rahmenprogramm bei Panzer- und Achtrad-LKW(mit)fahren, mit Auftritten von Bands aus dem In- und Ausland auf vier Bühnen, Händler- und Flaniermeile sowie Shelterpartys mit DJs bot Unterhaltung bis tief in die Nacht.

 

Anschriften:

Roadrunner`s Paradise

Saarbrücker Straße 24

10405 Berlin

 

Luftfahrtmuseum Finowfurt

16244 Schorfheide

OT Finowfurt

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02.07.2017

 

 ZUSCHAUERZAHLEN

GOPRO MOTORRAD GRAND PRIX DEUTSCHLAND

Während des GoPro Motorrad Grand Prix Deutschland, vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 auf dem Sachsenring, waren folgende Zuschauerzahlen vor Ort:

 Freitag* 24.203

 Samstag* 63.255

 Sonntag   77.343

 Gesamt 164.801

*Regentage

Foto: ©Markus Pfeifer 2015

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02.07.2017

 

Die Statistiken vor dem Rennen

MotoGP™

*    Marc Marquez (Repsol Honda Team) startet im achten Jahr in Folge auf dem Sachsenring von der Pole Position, davon das fünfte Jahr in der MotoGP-Klasse. Er strebt nach seinem achten Sieg in Folge auf dem Sachsenring.

*   Danilo Petrucci (Octo Pramac Racing) steht auf dem zweiten Startplatz. Das ist sein bisher bestes Qualifikationsergebnis in der MotoGP-Klasse und sein dritter Start in Folge aus der ersten Reihe. Bei keinem seiner vorherigen 88 Starts in der MotoGP stand er in der ersten Startreihe.

*   Dani Pedrosa (Repdol Honda Team) startet vom dritten Startplatz auf der Rennstrecke, auf der er bereits sechs Grand Prix Siege eingefahren hat, davon vier in der MotoGP-Klasse. Das letzte Mal war 2012.

*  Cal Crutchlow (LCR Honda), der letztes Jahr in Deutschland Zweiter wurde, führt die zweite Startreihe an.

*  Die Yamaha mit dem besten Qualifikationsergebnis fährt Jonas Folger (Monster Yamaha Tech 3) mit einem fünften Startplatz – das ist das bisher beste Qualifikationsergebnis in seiner Rookie-Saison in der MotoGP-Klasse. Folger wird versuchen das beste Ergebnis eines deutschen Fahrers in der MotoGP-Klasse zu toppen. Bisher war das der vierte Platz von Stefan Bradl 2013.

*   Jorge Lorenzo (Ducati Team) startet auf einer von vier Rennstrecken des aktuellen Kalenders, auf der er zuvor in noch keiner Klasse gewonnen hat, vom letzten Platz auf der zweiten Startreihe.

*   Pol Espargaro (Red Bull KTM Factory Racing) führt die dritte Startreihe an. Das ist das beste Qualifikationsergebnis, das KTM im ersten Jahr in der MotoGP-Klasse erreicht hat.

*   Aleix Espargaro (Aprilia Racing Team Gresini) fährt auf Aprilia aus der Mitte der dritten Startreihe ins Rennen. Damit sind es fünf verschiedene Hersteller auf den ersten acht Plätze der Startaufstellung.

*   Der Sieger des Holländischen Grand Prix, der vor einer Woche stattfand – Valentino Rossi (Movistar Yamaha MotoGP) - startet vom neunten Platz aus ins Rennen. Rossi hat in der MotoGP auf dem Sachsenring schon vier Mal gewonnen, auch 2006, als er von Startplatz elf ins Rennen fuhr. Rossi könnte der älteste Fahrer seit Les Graham 1952 werden, der hintereinander Grand Prix Rennen in der Königsklasse gewinnt.

*   Der Meisterschafts-Führende Andrea Dovizioso (Ducati Team) hat sich für den ersten Startplatz der vierten Startreihe qualifiziert.

*   Maverick Viñales (Movistar Yamaha MotoGP) startet das zweite Rennen in Folge von Startplatz elf.

*

Moto2™

*   Franco Morbidelli (EG 0,0 Marc VDS) wird zum fünften Mal in der Moto2 von der Pole Position starten, das ist genauso oft wie zuvor Andrea Iannone. Letztes Jahr stürzte er auf dem Sachsenring in Führung liegend (und dann erneut ein paar Runden später).

*    Álex Márquez (EG 0,0 Marc VDS) steht auf dem zweiten Startplatz. Das ist dieses Jahr sein siebter Start aus der ersten Reihe. Er wird versuchen 2017 zum dritten Mal zum Sieg zu fahren.

*   Sandro Cortese (Dynavolt IntactGP) steht auf der dritten Startposition. Das ist sein erster Startplatz in der ersten Startreihe seit dem Spanischen Grand Prix letztes Jahr. Für Suter wiederholt sich das bisher beste Qualifikationsergebnis diesen Jahres.

*   Die zweite Startreihe führt Mattia Pasini (Italtrans Racing Team) an. Pasini, Khairul Idham Pawi und Cortese haben alle auf dieser Rennstrecke in der Leichtgewicht-Klasse gewonnen.

*    Héctor Garzó, der dieses Wochenende Xavi Vierge beim Tech 3 Racing Team ersetzt, startet vom fünften Startplatz, was dem seines ersten Grand Prix Rennens gleich kommt. Das ist das beste Qualifikationsergebnis für die Mistral 610 Tech 3 Maschine seit Xavier Simeon beim Deutschen Grand Prix 2012 Vierter wurde.

*    Miguel Oliveira (Red Bull KTM Ajo) startet vom sechsten Startplatz. Letztes Jahr ist er im Regen, während seines ersten Moto2-Rennens, auf dem Sachsenring gestürzt.

*   Tom Lüthi (CarXpert Interwetten) hat sich auf Startplatz sieben qualifiziert, das ist bisher 2017 sein zweitschlechtestes Ergebnis, nachdem er in Spanien nur von Platz 12 startete. Lüthi ist 2002 sein Debüt auf dem Sachsenring in der 125ccm Klasse gefahren.

*  Takaaki Nakagami (Idemitsu Honda Team Asia) qualifizierte sich auf Startplatz 25. Das ist sein schlechtestes Ergebnis seit dem 25. Startplatz 2015 in Barcelona.

*

Moto3™

*    Arón Canet (Estrella Galicia 0,0) hat sich zum zweiten Mal in diesem Jahr für die Pole Position qualifiziert. Es ist das dritte Mal in seiner bisherigen Karriere. Canet wird versuchen der erste Fahrer zu werden, der seit Brad Binder letztes Jahr in Australien von der Pole Position zum Sieg fährt. Bei den letzten beiden Rennen, die er aus der Pole Position heraus gestartet ist, hat er keine Punkte sammeln können. Letztes Jahr startete er das Rennen auf dem Sachsenring von Position drei und beendete es auf dem 15. Platz

*    Es ist die neunte aufeinander folgende Pole Position in diesem Jahr für den Honda Fahrer, das sind die meisten aufeinander folgenden Pole Positions die das Werk seit 2015 in der Moto3-Klasse erreicht hat. Damals hatte sich der Japanische Hersteller elf Mal in Folge auf die Pole Position qualifiziert.

*   Joan Mir (Leopard Racing) steht auf Platz zwei, das ist in diesem Jahr sein dritter Start aus der ersten Reihe. Keiner seiner bisherigen vier Siege in diesem Jahr kam nach einem Start aus der ersten Reihe.

*   Nicolò Bulega (Sky Racing Team VR46) steht auf Startplatz drei, seinem vierten Startplatz in der ersten Reihe in dieser Saison. Er hofft auf seinen ersten Moto3-Sieg und darauf, 2017 seinen ersten Podiumsplatz einzufahren.

*   Die zweite Startreihe führt Marcos Ramirez (Platinum Bay Real Estate) an. Es ist sein bisher bestes Qualifikationsergebnis im Grand Prix Rennsport.

*    Tony Arbolino (SIC58 Squadra Corse) steht auf Startplatz fünf, was ebenso sein bestes Qualifikationsergebnis ist.

*    Philipp Öttl (Südmetall Schedl GP Racing) führt die dritte Startreihe an. Er hofft darauf, der erste deutsche Fahrer zu werden, der seit Sandro Cortese 2012 auf dem Sachsenring gewinnt.

*    Der Verletzungsersatz und 2015er Moto3-Weltmeister Danny Kent (Red Bull KTM Ajo) qualifizierte sich als 16., hat aber am Freitag eine Strafe bekommen und muss auf der Startaufstellung 12 Felder nach hinten rücken, wodurch er das Rennen von Platz 28 aus starten muss. Das ist sein schlechtester Moto3-Startplatz nach einem trockenen Qualifying.

Quelle Fakten: motogp.com - Martin Raines

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