Güma´s interaktive Motorradzeitschrift 2018

Zweites Vierteljahr 2018

April  - Juni

Diese Motorradzeitschrift erscheint monatlich und soll für alle Bundesländer informieren. Mitarbeit erwünscht. Beiträge bitte per eMail zusenden, Bilder als .jpg in der Größe ca. 720 x 540 pixel = ca.1 MB, 25 x 28 cm (Bilder können auch von uns in der Größe geändert werden). Allen Texte müssen der Name und die Adresse des Autors beigefügt sein (an den Beitrag wird nur der Name oder das Kürzel des Autors angehängt). Beiträge werden redaktionell überprüft. Die Haftung für den jeweiligen Beitrag incl. der Bilder obliegt dem Autor.

(Sollte sich dieses Projekt in vernünftigem Rahmen aufbauen, kann ohne weiteres die Grundlage aus dem privaten Bereich herausgenommen und als eigenständig Internetseite  geführt werden!)

Zeitnahe Berichte - von Motorradfahrern

für Motorradfahrer

(Ich kann natürlich nicht immer selbst bei allen  Veranstaltungen sein. Deswegen meine Bitte, schickt Text und ein oder zwei Fotos von Veranstaltungen, die ihr besucht habt. Das ist wichtig! Und ihr unterstüzt damit die GiMZ.)

Bitte Eure Berichte mit ein bis drei Fotos über eMail:

G.Machalett@gmx.de

oder per Post  an:

Redaktion für Motorrad-Infos in Niedersachsen,

Postfach 43, 38316 Hornburg

zusenden

als Betreff bitte angeben: Beitrag für GiMZ (Veranstaltung)

Bilder können durch anklicken vergrößert werden!

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Achtung! Wichtiger Hinweis:

Auf Grund der vielen und umfangreichen Beiträge mussten wir die Ausgabe der GiMZ in 4 Ausgaben  teilen.

Erste Ausgabe ist die GiMZ von Januar bis März, zweite Ausgabe April bis Juni, dritte Ausgabe von Juli bis September, vierte Ausgabe von Oktober  bis Dezember.

Zu den vorherigen Ausgaben der GiMZ bitte links in der Navigation anklicken!

Ausgabe April 2018

23.04.2018

Technorama Kassel trotzt dem Wintereinbruch!

Zum Saisonauftakt 34. Technorama am 17. und 18. März 2018 trafen sich auf der Technorama Kassel trotz des Wintereinbruchs rund  400  internationale  Aussteller  und  über  12.000  Besucher.  Den  Besuchern,  die sich  bei  Wind,  Schnee  und  Kälte  auf  den  Weg  machten,  zeigten  Aussteller  in  10 vollständig gefüllten Hallen und auch im Freigelände ihre Schätze.

Ein  vielfältiges  Angebot  an  Oldtimer-Ersatzteilen,  Restaurationsmaterial,  Literatur, Lederbekleidung und Zubehör wurde in 4 Hallen und im Freigelände den Schrauben und  Sammlern  präsentiert.  Begehrt  waren  wie  immer  Zweiradteile  für  Mofas  und Motorräder, Gummiprofile, historische Literatur sowie Teile für die Innenausstattung oder Scheinwerfer der Automobile.

In  weiteren  6  Messehallen  präsentieren  Clubs,  Vereine,  Museen,  Händler  sowie Privatpersonen Alltagsklassiker  und  Raritäten  der  Automobilgeschichte  sowie historische  Mofas,  Mopeds  und Motorräder.  Zeitlose  Porsche,  prämierte Schmuckstücke,  schicke  Mercedes  und  jede  Baureihe  des  amerikanischen Sportwagens „Corvette“ wurden u.a. ausgestellt. Bereits am Aufbautag war das erste Komplettfahrzeug  verkauft  und  diese  positive  Resonanz  hielt  bis  nach  der Veranstaltung an.

Zum  Jubiläum  „65  Jahre  Messerschmitt“  war  ein  Messerschmitt  Kabinenroller vertreten  und  ergänzte  das  vielfältige  Sortiment  der  gut  gepflegten  Old-  und Youngtimer  auf  der  Technorama  Kassel.  Ein  weiteres  Highlight  war  ein  DeLorean, bekannt aus dem Kinohit „Zurück in die Zukunft“. Insbesondere unter dem jüngeren Publikum waren die beiden Fahrsimulatoren der Formel 1 sehr begehrt.

Die  Träume  auf  zwei  oder  vier  Rädern  und  die  interessanten  Gespräche  unter Gleichgesinnten  wecken  garantiert  die  Begeisterung  der  Besucher  und  machen Hessens größte Oldtimermesse zum Anziehungspunkt für die Oldtimer-Freunde aus Nah und Fern. Impressionen und Informationen zur Technorama Kassel finden Sie unter http://www.technorama.de/.

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Vorbericht

 

 

Zum 40. Mal die Technorama in Ulm!

 Die Technorama, Treffpunkt der Schrauber und Sammler unseres historischen Kulturgutes „Oldtimer“ feiert selbst einen historischen Moment. Zum 40. Mal öffnet die Technorama Ulm 05.+ 06. Mai 2018 ihre  Tore.  Diese  Oldtimerveranstaltung  zählt  mit  ihren  850  Ausstellern  und  rund  25.000 Besuchern zu den Top Adressen unter den Oldtimer-Teile-Technik-Märkten!

Die  Freunde  alter  Fahrzeuge  finden  auf  der  Technorama  Ersatzteile,  technische Dokumentationen und Zubehör für fast alle Marken und Typen im gewohnten Umfang. Den Charakter der Technorama machen aber auch die unerwarteten Schätze der Aussteller aus, die sie zur Veranstaltung aus dem Hut zaubern. Dieses Jahr werden Lamborghini Traktoren für eine Überraschung sorgen. Die Technorama bietet den Schraubern und Sammlern alles, um ihrem schönsten Hobby der Welt nachzugehen.

Ein Highlight wird dieses Jahr eine Live-Oldtimer-Auktion mit Till Rosenkranz sein. Bereits am Samstag können die Fahrzeuge begutachtet werden. Am Sonntag kommen dann gute Klassiker mit dokumentierter Vergangenheit unter den Hammer.

Die Öffnungszeiten sind am Samstag von 9 – 18 Uhr und am Sonntag von 9 – 16 Uhr. Die Tageskarte  kostet  12  Euro.  Rund  3000  Parkplätze  befinden  sich  am  Messegelände,  im weitläufigeren Bereich stehen weitere Parkplätze zur Verfügung. Erfahrungsgemäß sind die Messeparkplätze schnell belegt. Deshalb raten wir Ihnen, rechtzeitig zu kommen. Zudem ist der Kartenverkauf ab 7:00 Uhr geöffnet. Weitere Informationen und Impressionen finden Sie unter http://www.technorama.de/.

 Veranstalter Technorama

Jens Güttinger e. K., Ulm

Telefon 0731/ 189 68-0

E-mail:mailto:info@technorama.de

 Veranstaltungsort:

Ulm Messe

Böfinger Straße 50 

89073 Ulm

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22.04.2018

Schnapsglas Meeting

Am vorletzten April-Samstag ging beim Dotsch Riders MC Königs Wusterhausen südöstlich von Berlin das 12.Simson SR ½ Treffen, dem ostdeutschen Pendant der NSU Quickly, bei schönstem Wetter über die Bühne. Einst begonnen mit zehn Aktiven bei der Vergleichsfahrt, waren diesmal 40 Fahrer in den Klassen Original, Tuning und Supertuning am Start, so viele wie noch nie.

Gelängt wurde die Strecke mit Sand- und Wiesenweg, Betonbahn und Sprunghügel auf 800m. Enorm die Leistungen der „Schnapsgläser“, Drehzahlen von 11000 wurden genannt und handwerkliche Professionalität vom Feinsten war zu sehen. Es wurden insgesamt 48 Starts mit bis zu fünf Fahrern freigegeben, unter den Aktiven fanden sich vier Damen und der älteste Fahrer zählte 62 Lenze.

Weitgereiste kamen aus dem 600km entfernten Heilbronn, um an dem Spektakel teilzunehmen. Am Rande stand eine Händlermeile und gutes Catering im Festzelt bot sich wie gewohnt. Das Event wurde am Abend wurde im Sportlerheim unter den Klängen einer Liveband abgerundet.

Text: twostroke Fotos: büffelhoffi

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17.04.2018

Anfahren bei der MVG Berlin

Bei der Berliner "Motorrad Veteranen Gemeinschaft" heißt die Season Open einfach "Anfahren". Gegründet 1975, gehört dieser Club zu den ältesteneinschlägigen in Berlin. Die Mitglieder haben sich dem Erhalt und der Pflege historischer Motorräder verschrieben. Man sammelte sich am 3.April-Sonntag vor dem Cafe´ Montalis in Spandau/Kladow. Gesichtet wurden rd. 30 Klassiker vergangener und noch existierender Marken, die das waren: Ariel, BMW, BSA, DKW, D-Rad, Gilera, Harley Davidson, Heinkel, Honda, Horex, Moto Guzzi, MZ, NSU, Yamaha, Zündapp. Ältestes Gespann war die BSA G21 Kolonialausführung mit 1000ccm-V-Motor, Baujahr 1921, vom Vizepräsidenten des VFV Johannes Götze. Bei der Ausfahrt zeigte sich, dass sich das Gerät hinsichtlich Fahrleistung hinter modernerer Technik nicht zu verstecken braucht. Das Altersspektrum der Aktiven reichte von 15- bis zu 80 Jahren, auch eine Dame ritt eine DKW SB 350 aus den 1930er Jahren.

Nach Frühstück und Erledigung der papierenen Formalitäten setzte sich der Konvoi in Richtung Potsdamer Land in Bewegung, locker ohne Blocker, gegenseitige Rücksicht-nahme war allgegenwärtig. Diesmal hatte als Organisator Victoria-Treiber Helmut Banken "den Hut auf", wurde wie üblich im Herbst per Los gezogen, stand für alles gerade.

Nach einem kurzen Halt im Dörfchen Paretz setzte sich der Geleitzug fort zum Mittagessen im "Landhaus" Zachow. Gestärkt durch Getränk und deftiger Gulaschsuppe wurde die Heimfahrt bei einem Tankstopp unter die Räder genommen. Alle zeigten sich diszipliniert und so lief die Ausfahrt mit reichlich 100km mehr auf der Uhr ohne "Besondere Vorkommnisse" gut ab. Die Restzeit am Ziel war ausgefüllt mit Auswertung, vielen Gesprächen und Auslosen des Organisators fürs "Abfahren" im Herbst d.J.

Alle Teilnehmer waren des Lobes voll und danken für die professionelle Vorbereitung und Durchführung des Events.

MVG-Treff ist jeden 1.Mittwoch im Monat in  der „Schützen Wirtin“ Stahnsdorfer Damm 12, 14109 Berlin.  Kontakt-Tel. 0163-989 21 24. www.mvg-berlin.de

twostroke

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14.04.2018

Kawasaki Drachenfest 2018 bei Popko Motorradsport GmbH in Braunschweig

Seit nunmehr 41 Jahren gibt es die Firma Popko Motorradsport in Braunschweig. Und seit längerer Zeit befindet sich die Firma im BikeCenter in der Daimlerstraße 5 in Braunschweig.

Am Samstag den 14.04.2018 fand wieder das alljährliche Kawasaki Drachenfest mit der Popko Motorradsport GmbH auf dem Gelände des BikeCenter Braunschweig statt.

War es Vormittags noch recht düsteres Wetter, welches wohl eine ganze Reihe von Motorradfahrern veranlaßte mit dem Auto zu kommen, so klärte es sich im Laufe des Tages bis zum Sonnenschein auf und so wurde es dann doch recht voll auf dem Gelände und in Ladenbereich.

Das Kawasaki Drachenfest wird als jährliche Saisonstart in die Motorradsaison empfunden und ist nicht nur für Bikerinnen und Biker sondern für die ganze Familie das Kawasaki Event des Jahres. Und so ging es dann ab 10 Uhr los. Draußen auf den Gelände vor dem Laden war ein Zeltplatz eingerichtet, wo die Motorräder zu besichtigen waren, die auch für Probefahrten zur Verfügung standen. Für die Probefahrten standen neben den Kawasaki Fahrzeugen auch Fahrzeuge der weiteren Hausmarken von Popko zur Ausfahrt bereit, darunter Honda, Kymco und SWM, auch Roller und Quads. Das komplette Popko Motorradsport Team stand  für Beratung und Verkauf zur Verfügung. Auch für das leibliche Wohl und interessante Events an diesem besonderen Tag wurden  gesorgt.

Aber nicht nur Kawasaki Popko hatte den Nutzen von diesem wunderbaren Drachenfest, die anderen Motorradfirmen, die auch im BikeCenter etabliert sind, konnten sich über einen sehr guten Zuspruch der Besucher freuen.

Weitere Infos über Popko Motorradsport GmbH bekommt man hier:

Manfred Popko Motorradsport GmbH
Daimlerstr.
5
D-38112 Braunschweig

Tel.: +49 – 0531 – 28 99 00
Fax: : +49 – 0531 – 28 99 070
E-Mail : mailto:information@popko.de

Internet: http://popko.de/

Im BikeCenter Braunschweig gibt es auf über 10.000qm alles, was das Biker-Herz begehrt:

Straßenmotorräder, Tourer, Chopper, Sportler, Supersportler, Roller, Enduros, Crosser, Quads, ATVs, Mulen, Gebrauchte, Mietmotorräder, Ersatzteile (neu oder gebraucht), Bekleidung und Zubehör, Reifen, Polsterei, SB-Waschboxen, Leistungsprüfstand, Tuning, Meisterwerkstatt, Bistro und vieles mehr.

Güma

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11.04.2018

 Fantribüne

am Sachsenring

 

Auch 2018 gibt es wieder die Fantribüne am Sachsenring

Werden Sie auch 2018 wieder Tribünen-Sponsor

und unterstützen Sie mit Ihrem Beitrag den Motorrad GP

Am Sachsenring gibt es nicht nur für Unternehmen, sondern für Jedermann die Möglichkeit Tribünen-Sponsor zu werden. Im Rahmen des Motorrad Grand Prix Deutschland, der 2018 vom 13. bis 15. Juli auf dem Sachsenring stattfinden wird, werden jedes Jahr die Tribünen für die Grand-Prix-Besucher aufgebaut. Eine von ihnen ist die Tribüne T2, sie ist mit knapp 9.000 Sitzplätzen die größte Tribüne am Platz und sehr beliebt bei den Fans des Motorrad Grand Prix. Die Tribüne befindet sich im Innenring der Rennstrecke und ist durch ihren erhöhten Standort gut sichtbar.

Auch 2018 wird diese Tribüne als Fantribüne am Sachsenring vom Zeitsprungland und der Tourismusregion Zwickau präsentiert. (www.zeitsprungland.de)

Nicht nur jeder Besucher, auch Unternehmen, haben die Möglichkeit ein Foto, eine Anzeige, oder das Firmenlogo auf den Bannern, die an der Rückseite der Tribüne angebracht sein werden, zu präsentieren. Mitmachen ist ganz einfach! 

Natürlich besteht auch die Möglichkeit einen ganzen Banner zu Werbezwecken zu erwerben. Bitte informieren Sie sich bei Interesse auf unserer Webseite zu den Konditionen (https://www.srm-sachsenring.de/sponsoring).

Mit Ihrer Unterstützung und mag sie noch so klein sein, tragen Sie maßgeblich zum Erhalt des Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring bei.

Weitere Möglichkeiten, Deutschlands größte Motorsportveranstaltung als Werbeplattform zu nutzen und die Veranstaltung zu unterstützen, finden Sie auf der Webseite der SRM (www.srm-sachsenring.de) unter dem Menüpunkt „Sponsoring". 

Tickets und Infos zum Motorrad Grand Prix Deutschland gibt es in der Geschäftsstelle der SRM, Am Sachsenring 5a, 09353 Oberlungwitz, auf unserer Webseite unter: www.srm-sachsenring.de, unter der Ticket-Hotline 03723 4411260 und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto: @Andreas Kretschel

© Copyright [2018] SRM - Sachsenring-Rennstrecken-Management GmbH

Büroräume: Am Sachsenring 5a | 09353 Oberlungwitz

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10.04.2018

Zurück zu den Wurzeln

Pre-65-Bunkertrial in Ladeburg am 07./08.April 2018

Nach zehn Bunkertrials in der Alten Luftwaffenkaserne Ladeburg bei Berlin hat Adrian Lasch die Organisation (vorübergehend) aus familiären Gründen, Geburt des Sohnes, niedergelegt. Nachgelegt mit einem Pre-65-Trial hat Papa/Opa Steffen (70) in den Klassen Zweitakter, Viertakter und Mix mit beiden a.a.O. Durch Wegfall der Twinshocker und Moderne war ohnehin keine hohe Teilnehmerzahl zu erwarten, immerhin wurden 12 Starter gesichtet. Teils mit langen Anfahrten, wie Gerhard Putz aus Südbayern mit 666 km. Am stärksten war die Viertakt-Klasse mit sieben Startern belegt, meist gefahren wurden BMW sowie Reiter-CZ, je drei. Dazu kamen zwei BSA B40, Triumph Tiger Cub, Dürkopp und MZ-RT und als ältestes Bike eine NSU OSL 251 von 1938 mit interessanten Details (alles, was Gewicht bindet, verschwindet). Leider beendeten die Reiter der Rigids auf NSU und Dürkopp den Raid vorzeitig und gerieten somit außer Wertung.

Die Fahrer erwarteten zehn anspruchsvolle Sektionen mit nur einer Spur, die am ersten Tag dreimal und am zweiten in zwei Runden zu durchfahren waren. Durch die Klassenreduzierung war es möglich, die Sektionen „altersgerecht“ zu stecken. Sie waren mit Steilhängen, passenden Spitzkehren, Feldsteinen, Baumstämmen, losem Sand etc. gespickt.

Das Altersspektrum der Aktiven reichte von 16- bis 72 Jahren, das Punktekonto nach zwei Tagen in Wertung von 7 bis 172.

Ein Lob der Versorgung mit allen festen und flüssigen „Brennstoffen“ sowie der Anwesenheit von Ärzten als auch Dank an Petrus für das schöne Wetter.

Das Spektakel wurde mit Siegerehrung und diversen Probefahrten abgeschlossen, es wurde echte Sportkameradschaft praktiziert. Auch einige Bikes wechselten ihre Besitzer. Die Aktiven bedanken sich für das kleine, aber feine Event.

Kontakt-Tel. 01511- 952 14 14  

 Ergebnisse

Zweitakt

Vincent Graul        Reiter-CZ           7

Jens Lichy               MZ-RT              14

Falco Saager          Reiter-CZ         74

Hans Reiter            Dürkopp       o.W.

Mix (Zwei-und Viertakt)

Dirk Heinrichs          BSA/CZ            85

Viertakt

Adrian Lasch          BMW               39

Carsten Kind          BSA                   43

Steffen Lasch         BMW               50

Gerhard Putz         BMW               98

Peter Hockelmann Triumph       172

Volker Siebenhaar  NSU             o.W.

Link zum Video Bunkertrial: https://youtu.be/JwojIwwpoWw

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10.04.2018

Bergisches Anlassen 2018 – Die Story

Die Verantwortlichen im Bundesverband der Motorradfahrer beginnen mit der Planung des Bergischen Anlassens immer im Oktober.

Thema, Ort, und Zeitpunkt.

Die Mitwirkenden müssen Informiert werden, der Polizei muss die Demo gemeldet werden um dann eine Strecke auszubaldowern.

Für die Crew stand fest, wir fahren von Lindlar nach Wermelskirchen um mit den Mitwirkenden vom Arbeitskreis Motorradlärm gemeinsam einen Abschluss durchzuführen.

Jedoch wurden dann im Januar 2018 andere Zeichen und Prioritäten gesetzt. Der Märkische Kreis teilte uns mit, dass die L707 /Nordhelle ab dem 1. April bis Ende Oktober für die Motorradfahrer wegen zu hoher Unfallzahlen gesperrt wird.

Da der BVDM e.V.  in der Unfallkommission eingebunden sind, war dies  eine echte Überraschung. Noch auf der Sitzung der Kommission wurde durch den Vertreter des BVDM e.V. eine Klage angekündigt.

Damit war die Demo nach Wermelskirchen erst mal zurückgestellt, und die Planung wurde umgeworfen. Mit Hochdruck wurde eine neue Strecke und ein Demonstrationsort für die Kundgebung durch die ehrenamtlich Tätigen gesucht.

Der Termin 08.April rückte näher. Der BVDM wurde zu einem Pressetermin zur Aufstellung der Schilder eingeladen. Dort wurde durch Michael Wilczynski noch einmal der Standpunkt der Motorradfahrer dargelegt.

Dass die Sperrung dann nicht am 1.April sondern schon am 28. März in Kraft trat, war sehr ärgerlich aber rechtlich in Ordnung. Nur wurde der neue Termin nirgends kommuniziert, und einige Motorradfahrer befuhren am Karfreitag die Nordhelle im guten Glauben an die Terminierung der Sperrung. Dafür mussten sie dann ein Verwarngeld bezahlen.

Schlecht für die Motorradfahrer, gut für die Veranstaltung. Die Berichterstattung zu dieser Kontrolle hat dem BVDM bestimmt einige Demonstranten eingebracht.

 08.04.2018 4.45 Uhr der Wecker schellt. Kurzes Frühstück und nochmal überlegt ob an alles gedacht wurde. Läuft. Gegen 8.10 war ich dann in Lindlar am Rathaus, wo seit 7 Uhr die Kaffeemaschinen schon liefen und fleißig Brötchen geschmiert wurden. Danke Küchenteam!

9.00 Uhr treffe ich Herrn Pfeifer von der Polizei. Wir sprechen alles noch einmal durch, vereinbaren einen Zeitpunkt für das Briefing der Marshalls /Ordner. Herr Pfeifer meint, es werden wohl 600 bis 700 Teilnehmer kommen. Geplant hatten wir ja mit 500 bis 800 Teilnehmern. Ich sah das etwas anders. Meiner Meinung nach würden es Eintausend Teilnehmer. Wetten abschließen wollten wir dann aber beide nicht.

Gegen 10.30 Uhr waren dann schon 550 Motorradfahrer vor Ort. Unsere Ordner hatten alle Hände voll zu tun um die Bikes an die Parkplätze zu lotsen.

Um viertel nach 11 begann Alfred Röbke mit seinem kurzen Gottesdienst. Gegen 12.15 Uhr sollte sich der Konvoi dann in Bewegung setzen. Dies verzögerte sich um gut 20 Minuten.

Endlich Abfahrt. Der Tross setzte sich sehr langsam in Bewegung und rollte in Richtung K19. Die erste für Motorradfahrer gesperrte Straße. Natürlich für die Demo freigegeben. Am Ende der K19 schon der erste Break. Rund 5 Kilometer gefahren und es ging nicht weiter! Welche Probleme gab es ?

Da ich ja direkt am Anfang der Kolonne fahren muss, war einfach warten angesagt. Nach einer gefühlten Ewigkeit bei schönstem Wetter bekam ich einen Telefonanruf. Herr Pfeifer. Er erklärte mir wir müssten die Fahrzeuge erst einmal zusammen führen. Denn wir waren 5 Kilometer gefahren und einige hatten noch nicht den Parkplatz verlassen (150 Maschinen etwa)

Endlich ging es weiter in einem gemäßigten Tempo. Auf der  weiteren Strecke sollten die Ordner dann auf einem dreispurigen Bereich überholen und wieder nach vorne durchziehen. Leider war das durch die Masse der Motorradfahrer nicht gefahrlos möglich. Die Länge aller Fahrzeuge lag bei etwas über 11 Kilometer. Alles Motorräder. Die Ordner wurden dann durch die Polizei von hinten nach vorne durch den Gegenverkehr geleitet. Dabei war natürlich äußerste Vorsicht geboten und die Zei des Stillstands dauerte fast 30 Minuten.

Danach ging es über Meinerzhagen und Versetalsperre direkt zur Nordhelle zum Kundgebungsort.

Überall standen Motorräder am Straßenrand und warteten darauf sich anzuschließen. Zum Schluss waren es bestimmt 1400 bis 1500 rollende Motorräder die uns zur L707 begleiteten.

Das wir nicht wie geplant durch Herscheid fuhren liegt an einem Kommunikationsproblem (meinerseits) in der ersten Mail an die Polizei war dies nicht vorgesehen. In einer zweiten Mail mit geändertem Streckenverlauf habe ich dies nicht gesondert vermerkt. So hat die Polizei weiter nach dem ersten Plan gehandelt.

Am Kundgebungsort erwarteten uns dann mehr als 300 Biker.

Da bekommt man schon ein komisches Gefühl. Gleich musst du reden, vor 1800 oder mehr Menschen.  Nach einigen Minuten hatte ich mich gesammelt und begann zu sprechen. Die Rede ist am Ende des Artikels zu lesen.

Neben dem BVDM e.V. vertreten durch Michael Wilczynski, kamen noch Michael Thews Bundestagsmitglied und Gerd Werner Mitglied des Kreistags Oberbergischer Kreis zu Wort.

Während der Rede von Herrn Thews sprach mich ein Nichtmotorradfahrer an. Er sei Anwohner und würde sich gerne äußern. Der Fairness halber haben wir Herrn Ackermann dann das Micro überlassen. Er hat ein überaus faires Statement abgegeben.

Danach habe ich noch einmal gewarnt über die Nordhelle nach Hause zu fahren. Aus Erfahrung wissen wir, dass nach der Veranstaltung immer kontrolliert wird.

Mein Fazit:

Alle Erwartungen des BVDM wurden übertroffen!

Die Teilnehmerzahl war dem Anlass entsprechend wenn auch höher als erwartet.

Alle Teilnehmer haben sich diszipliniert verhalte, trotz der (Zwangs)Pausen.

Rede:

Hallo und guten Tag hier an der Nordhelle. Ich bin Michael Wilczynski und betreue den Bereich gegen Streckensperrungen im BVDM seit über 10 Jahren. Am 29. März habe ich unseren Anwalt beauftragt gegen die Sperrung zu klagen. Mir wurde durch die Schilder die Durchfahrt verweigert.

Den Bundesverband der Motorradfahrer gibt es dieses Jahr schon 60 Jahre und somit sind wir die älteste Interessenvertretung aller Motorradfahrer in Deutschland.

Neben dem Kampf gegen Streckensperrungen organisieren wir z.B. das legendäre, weltweit größte Wintertreffen. Das Elefantentreffen. Wir bieten touristische und sportliche Wettbewerbe und Veranstaltungen an. Ein ganz wichtiger Punkt der uns am Herzen liegt, sind unsere Sicherheitstrainings und Fahr- und Kurven-trainings. Wir bilden unsere Moderatoren selber nach den allgemeingültigen Richtlinien aus. Natürlich nehmen wir an der Verkehrspolitik teil und bringen uns dort ein.

Ich bin begeistert so viele Motorradfahrer hier zu sehen. Das zeigt, dass uns allen hier Sperrungen für Motorradfahrer nicht egal sind! Ein großes Dankeschön an die Polizei die uns so toll hierher begleitet hat. Vielen Dank von uns allen hier. Natürlich geht auch ein großer Dank an alle anderen Behörden, die beteiligt waren. Bedauerlicherweise ist unser tolles Küchenteam aus Lindlar nicht hier. Dort muss noch aufgeräumt werden. Trotzdem aus der Ferne danke dafür. Pastor Röbke sprechen wir auf diesem Weg auch unseren Dank aus. Ein ganz großer Dank an alle Motorradfahrer!

Einige haben teilweise weite Anfahrten auf sich genommen, um uns hier zu unterstützen. Nach dieser Rede könnt ihr mich auspfeifen oder ausbuhen, ich muss hier heute einige Sachen sagen, die nicht angenehm sind.

Ich bin gegen alle Streckensperrungen für Motorradfahrer! Denn das ist diskriminierend!

Das verdrängt die Probleme nur auf andere Straßen. Das ist Kirchturmsdenken erster Klasse.

Ich bin aber auch gegen alle aus unserer Zunft, die meinen sich und andere durch ihre Fahrweise gefährden zu müssen. Ihr fahrt am Limit. Und der Unterschied zu über dem Limit ist verdammt klein. Da ist die Luft ganz dünn.

Auch die Biker unter uns, die meinen „Laut ist in“ sind auf dem Holzweg. Physikalisch kann Auspufflärm nicht nach vorne wirken. Ihr schädigt ja noch nicht mal euch selbst. Ihr schädigt alle Anwohner und ihr schädigt den Ruf der Motorradfahrer.

Die Nordhelle hier wurde wegen zu hoher Unfallzahlen gesperrt! Im letzten Jahr gab es 14 aktenkundige Unfälle mit Motorrädern! Aber es gab zu Recht auch sehr vielen Beschwerden der Anwohner.

Wer meint er müsse hier sein Können unter Beweis stellen, hat irgendetwas falsch verstanden! Der gehört auf die Rennstrecke! Dort sind Könner unterwegs! Und der BVDM bietet mit zwei seiner Clubs all denen, die Rennen fahren möchten zu erschwinglichen Kosten, die Möglichkeit dazu. Auf der Rennstrecke!

Eine öffentliche Straße ist zum Befahren da. Mit legalen Fahrzeugen und auch nur im Bereich des Erlaubten.

Einige von euch können froh sein, dass ich kein Polizist geworden bin. Ich stehe hier und ich stecke sehr viel Energie und Ehrgeiz in die Sache Streckensperrungen.

Den Ehrgeiz hätte ich als Polizist auch, wenn es darum ginge Verkehrsteilnehmer zu erwischen, die es mit den Regeln nicht sehr genau nehmen. Wer ein Tempolimit mit 50 km/h oder mehr auf einer längeren Strecke überschreitet, gehört richtig bestraft. Es gibt hier und heute auch Motorradler unter uns, die sich damit rühmen mit 200 +x über die Landstraße zu heizen. Ihr gefährdet euch und vor allem auch andere. Ihr seid egoistisch und selbstgefällig.

Hier aus unseren Reihen muss es kommen. Wir müssen klarstellen, dass solch ein Verhalten inakzeptabel und uncool ist. Wenn jemand an einem Treff vorbeiballert, mit Krach und Getöse. Dann müssen wir uns wegdrehen und ihm die kalte Schulter zeigen. Denn dieses Verhalten ist uncool.

Wheelies sind klasse. Wenn man es auf einem abgesperrten Gelände macht. Im Straßenverkehr hat so etwas nichts verloren. Ansonsten uncool!

Es ist scheiße, wenn man an einer Straße steht und sich anschreien muss, weil es zu laut ist. Es ist auch uncool wenn einige meinen, Innerorts in dem kleinstmöglichen Gang zu fahren und Beschleunigungsorgien zu fahren.

Es ist uncool ohne DB Eater zu fahren.  Es ist auch uncool nicht zugelassene Auspuffanlagen zu fahren.

Als Biker der Silberhaargeneration darf ich fragen! Ich darf fragen, warum! Das mache ich jetzt.

Was ist daran so toll ist, einen 3 oder 4 Kilometer langen Streckenabschnitt 10 oder 20 mal hintereinander mit Höchstgeschwindigkeit zu  befahren. Wer so etwas gerne macht, und eine gute Antwort hat, soll jetzt hier hoch kommen und es laut erklären. Aber das ist dann wahrscheinlich auch uncool!

Aber: Es ist uncool uns alle mit solchen Fahrern auf eine Stufe zu stellen.

Es ist uncool uns mit Stöcken zu drohen oder zu schlagen, oder Nägel oder Öl auf der Straße auf der Strasse zu verteilen. Nein das ist nicht uncool, das ist Mordversuch!

Es ist uncool und inakzeptabel, wenn wir in Sippenhaft genommen werden. Es ist uncool, wenn Behörden kapitulieren, weil sie angeblich nicht mehr weiter wissen. Das ist nicht nur uncool, das ist inakzeptabel, das ist diskriminierend und dagegen wehren wir uns.

Wir als BVDM e.V. fordern die Behörden auf, mit uns zu reden und auch unsere Vorschläge anzunehmen!

Auch wenn es hier bis zu einem gewissen Punkt funktioniert hat. Wir fordern aber auch, stärker zu kontrollieren, um die schwarzen Schafe unter uns zu erwischen. Aber die Polizei wurde kaputt gespart.  Immer wieder heißt es, das können wir nicht leisten, haben wir kein Personal zur Verfügung

Ich persönlich habe mich über den ersten Tag dieser Sperrung geärgert. Der 1. April wurde bis zuletzt als Beginn der Sperrung benannt! Jedoch wurde der Termin mit dem Aufstellen der Schilder vorverlegt. Ich habe mich über den Einsatz der Polizei geärgert.  Nicht über die Kollegen, die dort ihren Job gemacht haben.

Auch wenn der Einsatz rechtlich sicher in Ordnung war. Aber moralisch war diese Karfreitagskontrolle sehr fragwürdig.

Zum Anderen hab ich mich aber auch darüber geärgert, dass Schilder durch Motorradfahrer ignoriert wurden.  Wenn auch im guten Glauben an die Pressemitteilung.

Aber am meisten habe ich mich darüber geärgert, dass sogar welche wieder mit illegalen Schalldämpfern über die Nordhelle fuhren.

Ich frage euch: Was ist das?  Richtig uncool!

Zur Nordhelle selbst.

Eigentlich müsste der Märkische Kreis eine Umleitung ausschildern. Steht so im § 45 StVo! Aber es gibt nur die Sperrschilder auf denen vermerkt ist, Umweg über Herscheid und die BAB 45. Das sind sagenhafte 23 Kilometer Umweg, um nach Valbert zu kommen. Für 4 Kilometer Weg! Das ist nicht verhältnismäßig!

Die Begründung der Sperrung waren die eingangs schon erwähnten 14 Unfälle. 13 Unfälle im ersten Halbjahr. Ohne Maybachschwellen! Das sind die rot orangenen Schwellen entlang der Mittellinie. 1 Unfall im zweiten Halbjahr. Mit Maybachschwellen! Das sieht doch jeder, dass die Unfallzahlen steigen.  Will man uns eigentlich verarschen? Ich habe nur Volksschule!  Mengenlehre habe ich nie gehabt. Aber den Fehler in dieser Statistik erkenne ich! Es geht nicht darum richtig zu rechnen.  Es geht darum Fakten zu schaffen! Denn wenn so eine Sperrung erst mal da ist, ist es schwer dagegen anzugehen. Das sieht man ungefähr 165 mal in Deutschland.

Wir wollen diese Diskriminierung beseitigen, abschaffen.  Dafür brauchen wir einen starken Rückhalt. Wir brauchen Mitglieder die den Politikern zeigen, seht her wir, die Motorradfahrer sind das!

Wir erreichen über 100.000 Biker mit unseren Medien. Aber kaum einer ist bereit uns mit einer Mitgliedschaft zu unterstützen. 48 Euro Beitrag im Jahr. Ich frage Euch:  Ist das zu viel?

Lieber geben Biker ein vielfaches für Anbauteile oder gar Auspuffanlagen aus.  Schade. Werdet Mitglied – für unsere schöne gemeinsame Leidenschaft!

Wir bieten noch viel mehr als den Kampf gegen Streckensperrungen, für den ihr heute hierher gekommen seid.

Für euer Erscheinen hier noch einmal ganz herzlichen Dank.  Ich bin davon überzeugt, dass dieses deutliche Signal auch wahrgenommen wird. Unterstützt uns in unserer Arbeit, werdet Mitglied! Zu guter Letzt: Wenn ihr nach Hause fahrt, fahrt nicht über die Nordhelle.

Weitere Infos zum BVDM findet man hier: https://www.bvdm.de/

Fotos: benzinmenschen.de

M.W. (bearbeitet Güma)

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02.04.2018

1000km Hockenheim
Der erste Lauf des Deutschen-Langstrecken-Cups ist vorbei.

Wie sich wieder einmal zeigte, sind die 1000KM Hockenheim und das mo2project Team keine Freunde.Top Wetter am Ostersamstag! Startplatz 50 von über 70 Teams!

Eigentlich für das Team absolut in Ordnung. Doch es muß ein FLUCH sein. Trotz wirklich top Vorbereitung der Bikes und Testtagen in Misano und am Hocken, haben wir bei den 1000KM wieder mit Technischen Problemen zu kämpfen. Motorschaden nach einer halben Runde am Ende der Parabolika im Rennen für Till Bartels mit seiner Triumph.

Letztes Jahr und davor das Jahr immer Probleme mit der Technik. Der Rest der Saison verläuft immer gut.

Wir verstehen es nicht!!

Zur Mitte der Distanz, kam Kai noch zu Sturz, konnte aber zum Glück nach einem kurzen Aufenthalt in der Box gemeinsam mit Franz das Rennen weiter bestreiten.

Doch durch das lange Warten bis Till bei seinem Motorplatzer vom Lumpensammler zur Technischen Abnahme gebracht wurde (bestimmt 25 Minuten), plus der Sturz von Kai, kostete uns dies doch entschieden zuviele Runden um eine bessere Platzierung zu erzielen. Aber Kai und Franz zeigten eine super Performance, hatten weiterhin viel SPASS und kämpften sich wieder ein paar Plätze nach vorne.

Till war natürlich geknickt, wollte er doch seine beiden Fahrerkollegen bei diesem Klassiker und dieser Distanz unterstützen!Aber die Crew war sich einig: Das ist nun mal Rennsport!!!! Passiert halt...

Nach 185 Runden für uns, sah Franz die Zielflagge. Das Team belegte in der Gesamtwertung ALLER Teams den 51. Platz (im Ziel 68 Teams) und in der Moto600-Klasse den 13. Platz (von 18 Teams).
Tolle Leistung der Fahrer und unserer Boxencrew, die wiedermal richtig was zu schrauben hatten!!!!

An dieser Stelle möchten wir nicht versäumen, dem Team "6SpeedGirls" (Moto600) sowie den Angehörigen unser aufrichtiges BEILEID aussprechen. R.I.P Julie #113 - Racegirl!!

Pt.

(Fotos von ToBa zur Verfügung gestellt)

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01.04.2018

CAMPINGBUS BIBEL

Wer in Sachen Motorsport und Urlaub viel unterwegs ist und teure Hotelrechnungen umgehen will, kommt um ein “rollendes Eigenheim“, sprich Wohnwagen/Campingbus, nicht herum. Mit dem Erscheinen des VW-Busses kamen auch die ersten Camper auf den Markt, wie von Westfalia im Jahr 1951. Der Autor der Campingbus-Bibel sieht das motorisierte Camping als eine Art Lebenseinstellung, ein Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit.

In den Abschnitten Leben, Essen, Schlafen und Reisen gibt der Autor in lockerer Schreibweise zahllose Hinweise über Kauf, Einrichtungen, Sicherheit, Müllentsorgung, erholsamen Schlaf bis hin zu leckeren Rezepten in der Bordküche. Die Mitnahme eines Motorrades wird mit einem Satz erwähnt (Heckständer außen), wenn man von einem Trailer absehen will. Das Werk wird abgerundet mit einem Index von A-Klasse bis Zweimannzelt. Nicht gerade preiswert das Buch, aber bei Realisierung eines (oder mehrerer) Tipps hat sich die Geldausgabe meist amortisiert.  

Autor: Martin Dorey; Titel: Die Campingbus-Bibel  Reisen - Leben - Essen - Schlafen; 352 Seiten; über 310 Abbildungen; Broschur; ISBN 978-3-613-03962-9; Ladenpreis 29,90 €uro; Motorbuch Verlag

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