Güma´s interaktive Motorradzeitschrift 2018  Oktober - Dezember GiMZ

Viertes Vierteljahr 2018

Oktober - Dezember

Diese Motorradzeitschrift erscheint monatlich und soll für alle Bundesländer informieren. Mitarbeit erwünscht. Beiträge bitte per eMail zusenden, Bilder als .jpg in der Größe ca. 720 x 540 pixel = ca.1 MB, 25 x 28 cm (Bilder können auch von uns in der Größe geändert werden). Allen Texte müssen der Name und die Adresse des Autors beigefügt sein (an den Beitrag wird nur der Name oder das Kürzel des Autors angehängt). Beiträge werden redaktionell überprüft.
Die Haftung für den jeweiligen Beitrag incl. der Bilder obliegt dem Autor!

(Sollte sich dieses Projekt in vernünftigem Rahmen aufbauen, kann ohne weiteres die Grundlage aus dem privaten Bereich herausgenommen und als eigenständig Internetseite  geführt werden!)

Zeitnahe Berichte - von Motorradfahrern

für Motorradfahrer

(Ich kann natürlich nicht immer selbst bei allen  Veranstaltungen sein. Deswegen meine Bitte, schickt Text und ein oder zwei Fotos von Veranstaltungen, die Ihr besucht habt.

Das ist wichtig!

Und ihr unterstüzt damit die GiMZ.)

Bitte Eure Berichte mit ein bis drei Fotos über eMail:

G.Machalett@gmx.de

oder per Post  an:

Redaktion für Motorrad-Infos in Niedersachsen,

Postfach 43, 38316 Hornburg

zusenden

als Betreff bitte angeben: Beitrag für GiMZ (Veranstaltung)

Bilder können durch anklicken vergrößert werden!

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Achtung! Wichtiger Hinweis:

Auf Grund der vielen und umfangreichen Beiträge mussten wir die Ausgabe der GiMZ in 4 Ausgaben  teilen.

Erste Ausgabe ist die GiMZ von Januar bis März, zweite Ausgabe April bis Juni, dritte Ausgabe von Juli bis September, vierte Ausgabe von Oktober  bis Dezember.

Zu den vorherigen Ausgaben der GiMZ

bitte links

     in der Navigation anklicken!

Ausgabe Dezember 2018

14.12.2018

Motorradfreunde Marburger Land e.V. überbringen dem St.Elisabeth Hospiz

in Marburg 1100,- € Spende

Bereits seit dem Jahr 2011 kommen die Kollekten des Ökumenischen Motorradgottesdienstes der Motorradfreunde Marburger Land e.V. und der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden von Stadtallendorf dem St. Elisabeth-Hospiz Marburg e.V.  in Marburg zugute. In diesem Jahr waren die Motorradhelme, in denen die Kollekte stilgerecht eingesammelt wird, mit 1100,-€ erneut prall gefüllt.

Seit vielen Jahren sind die Motorradfreunde Marburger Land e.V. Mitglied im St.Elisabeth Hospiz e.V. Marburg und unterstützen damit eine Einrichtung in der schwerkranke, austherapierte Menschen würdevoll und in angenehmem Umfeld den letzten Abschnitt ihres Lebens verbringen können. Neben den Kosten, die die Sozialversicherungsträger übernehmen, finanziert sich das St. Elisabeth Hospiz  ausschließlich durch Spenden.

„Durch unsere Mitgliedschaft im Verein können sich die Motorradfreunde bei jeder Jahreshaupt-versammlung von der sachgerechten Verwendung der Spendengelder aufs Neue überzeugen“, betont Ludger Pitz, Kassierer der Motorradfreunde. Marianne Pitz, Schriftführerin der MFML, kennt das Hospiz durch ihren Beruf sehr gut: „Sinnvoller und besser können Spendengelder nicht angelegt werden!“, ist sie überzeugt.

Zusätzlich zu den jährlichen Mitgliedsbeiträgen ist das Spendenbarometer der Motorradfreunde in 2018 nun auf den stattlichen Betrag von 5170,91 € angewachsen!

„Geld, dass das Hospiz gut brauchen kann!“, erklärte Eva-Maria Dippel von der Hospizleitung,  denn es gibt, trotz gestiegenem Angebot, immer noch Wartelisten. „Die Pflege von austherapierten Angehörigen zu Hause bringt Familien schnell an ihre Grenzen und bei alleinlebenden fehlt diese Unterstützung ganz!"

Das soziale Engagement der Motorradfreunde wird durch die 16-köpfige Musikformation „GosPop, - Gospel, Pop and more“, unterstützt. Seit GosPop den  Stadtallendorfer Motorradgottesdienst musikalisch gestaltet, verzichten die Musiker auf ihre Gage. Dabei sind GosPop keine Unbekannten in der hessischen Musikszene. Zahlreiche Konzerte z.B. beim Stadtfest in Gießen, "Golden Oldies" in Wettenberg, aber auch beim Jubiläums-Hessentag in Stadtallendorf brachten der Gruppe große Popularität nicht nur unter Bikern.

Im kommenden Jahr ist der 22. Ökumenische Motorradgottesdienst für den 10. Mai 2019 in der Kirche Christkönig in Stadtallendorf geplant und wird natürlich auch wieder von „GosPop, - Gospel, Pop and more“ begleitet..

Der Motorradgottesdienst ist damit der älteste Ökumenische seiner Art in Hessen worauf die Motorradfreunde Marburger Land immer wieder mit Stolz hinweisen.                                         

Bildunterschrift:            

Wie sehr den Motorradfreunden Marburger Land das St.Elisabeth Hospiz am Herzen liegt, zeigt sich darin, dass bei der Spendenübergabe der komplette Vorstand anwesend war!

v.l.n.re. Marianne Pitz, (Schriftführerin, MFML), Ludger Pitz (Kassenwart, MFML), Jürgen Wasserberg (Vorsitzender MFML), Günter Köller ( Pressewart, MFML), Eva – Maria Dippel (St. Elisabeth Hospiz), Jörg Lenz (2.Vorsitzender MFML), Martin Pitz (Touristikwart MFML).

Textüberarbeitung: Güma

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09.12.2018

Nicolaus-Enduro und -Trial

In den Orten Woltersdorf/Rüdersdorf östlich von Berlin wird seit 1954 Motorsport bertrieben. Nach Gründung des MC Woltersdorf anno 1957 entwickelte sich dieser zu einer Trial-Hochburg. Wenige Jahre nach der Wende mutierte der begehrte Novemberpokal zum Endurosport.

Und zum fünften Mal wurde parallel zum Auto-Trial auf dem Gelände am Kesselsee ein Wertungslauf zum Inter-NordicCup ausgefahren. Abgerundet hat der MC Woltersdorf die Saison diesmal mit einem Nicolaus-Enduro am zweiten Dezember-Samstag. Das integrierte Trial-Kollektiv konnte sich hierbei mit einem Classic-Trial einklinken.

Z. Zt. Der Wettbewerbe hatte Petrus seine Schleusen noch geschlossen, was sich erst zum späten Nachmittag ändern sollte. Die Aktiven blieben somit trocken, bis auf die Endurotreiber, die eine feuchte Gemeinheit zur Freude der Zuschauer hinnehmen mussten. 65 Enduristen und 15 Trialer nahmen an dem Event aktiv teil.

Der Fahrer mit dem ältesten Motorrad, eine BSA M20 von 1938, hatte mit 140km auch die längste Anfahrt. In der Pre-65-Klasse waren weitere Marken vertreten: BMW 1956; CZ 1962; Royal Enfield 1958; Zündapp 1957. In der Twinshocker-Klasse wurden Bultaco und Fantic gesichtet.

Die Sektionsbauer hatten auf einer Länge von 2km 12 Sektionen gesteckt, die in zwei Runden, schwer und leicht, über Schräghängen, Baumwurzeln und schmierigen Böden zu durchfahren waren. Die Sektionen waren professionell ausgesucht und sorgten für ausgewogene Fehlerpunkte.

Neben der Versorgung durch den MC Woltersdorf gab es im Trial-Headquarter von Ina zubereitete deftige Erbsensuppe, Würstchen, Apfelpunsch und zum Aufwärmen ein Lagerfeuer. Infolge des einsetzenden Regens wurde die Siegerehrung im engen Zelt vorgenommen. Der Fahrtleiter dankte den Aktiven und Gästen für die gezeigte Disziplin und Sportkameradschaft.

Man verabschiedete sich mit allen guten Wünschen sowie auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.

Wertungsliste:

                Name                              Marke          Baujahr   Punkte

Pre-65:          

1.     Marco Krienke                        CZ                  1962         16

2.    Steffen Lasch                          BMW              1956         20

3.    Mattias Kleiner                       BSA                 1938         42 

4.    Robby Rettig                          Royal Enfield   1958         48

5.    Carsten Thrun                         Zündapp         1957         57

Twinshock:

1.    Torsten Jarek                         Bultaco                             29

2.    Christian Winniguth               Bultaco                              37

3.    Robert Ulbrich                       Fantic                                39

4.    Peter Kling                             Bultaco                             55

Moderne:

      1.  Ronny Hackbart                                                        12

      2.  Gerd Kramp                                                              16     

      3.  Peter Huber                                                               21

      4.  Hans Jürgen Adolph                                                   A

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08.12.2018

POLIZEIMOTORRÄDER

Verglichen mit anderen Motorradsparten fristen Polizeimotorräder in der Literatur eher ein Schattendasein. So hat der Autor in der Reihe MOTORRAD Profile selbige mit Text und zahlreichen zeitgenössischen Fotos akribisch nachgezeichnet. Berührt man dieses Thema, so fallen zuerst die Namen BMW und Harley Davidson. In der Realität reicht allerdings das Spektrum weltweit von Adler bis Zündapp, vom lütten Honda Cup über Stadtroller und Enduros bis hin zur Yamaha 1300. So verschieden wie die geschäftspolitischen und topografischen Bedingungen sind, so zeigen sich auch die Fahrzeuge der Ordnungshüter.

Eine wesentliche Veränderung im Einsatz der Behördenkräder gab es beim massenhaften Vorstoß durch die japanischen Hersteller in den 1980er Jahren.

Ausgemusterte Technik findet meist bei Bastlern und Sportlern infolge günstiger Preise regen Anklang. Hier seien vorrangig Zweitakter namhafter Hersteller zu nennen.

Nicht erwähnt in dem Werk sind die Behördenkräder in den ehemaligen Ostblockstaaten, wenn man von JAWA und MZ absieht. Urteil: Lesenswert durch umfangreiches Faktenwissen und Hintergrundinformationen.

Autor: Thomas Reinwald; Titel: Polizeimotorräder im weltweiten Einsatz; 48 Seiten; über 90 Abbildungen; A4-Format; geheftet; 11,80 €uro; Best.Nr. 7010; Unitec Medienvertrieb

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07.12.2018

Gibt es 2019 wieder ein Fischerhafenrennen in Bremerhaven?

Leider musste das Fischerhafenteam in 2018 eine unfreiwillige Pause einlegen. Das Problem verursachte der DMSB, der, wie schon 2017 dem Veranstalter Hinni Hink nur einer vorläufige Streckenlizenz aussstellen wollte. Das ist aber für den Veranstalter ein ziemliches Risiko, welches sich dann auch auf die Streckenabnahme auswirken kann, die dann erst später erfolgt, wenn alle neuen Forderungen erfüllt sind, die der DMSB dazu stellt. So mussten im Jahr 2017 für die Streckensicherung fast 100.000 Euro für neue Beton-Elemente zur Streckensicherung ausgegeben werden. Und diese Massnahmen können eine Freigabe der Strecke ganz erheblich verzögern, so dass eine sinnvolle Planung und Einladung zu dem Rennen fast unmöglich wird. Und deswegen hofft der Veranstalter, das zum Fischereihafenrennen in 2019 die Ausstellung der Streckenlizenz rechtzeitig erfolgen wird.

 „Es ist weder unseren treuen Fans, noch den Fahrern, noch unserem Team und der Stadt Bremerhaven zuzumuten, bis praktisch fünf Minuten vorm Rennen noch zu bangen, ob die in Aussicht gestellte Lizenz nun kommt oder nicht“, so der Vorstand der MSG Weserland und Geschäftsführer der German Road Racing GmbH.

Aus diesem Grund musste das Fischereihafenrennen im Jahr 2018 ausfallen. Der DMSB wollte Veranstalter Hinni Hinck – wie schon im Jahr 2017 – vorerst wieder nur eine vorläufige Streckenlizenz ausstellen. Dieses Risiko wollte Hinck aber nicht noch einmal eingehen.

Viele Fahrer und Motorsportfans fragen sich deshalb seit Wochen: Gibt es 2019 den Neustart?

Klarheit noch in diesem Monat?

Noch ist das nicht sicher. „Die Chancen stehen aktuell fifty-fifty“, betont Kenny Hinck, Sohn von Rennveranstalter Hinrich „Hinni“ Hinck, auf Nachfrage. Eine Entscheidung, ob es 2019 wieder Renn-Action in Bremerhaven gibt, soll aber noch diesen Monat fallen.

„Das ist wichtig für die Planung“, so Junior-Race-Manager Kenny Hinck, der als stellvertretender Rennchef von Deutschlands größtem Motorrad-Straßenrennen stark in die Planungen für 2019 involviert ist.

Problemfall Streckenlizenz

Scheitern könnte das „Fishtown Race“ erneut am Thema Streckenlizenz. Der Ärger darum hatte ja schon zur Rennabsage für 2018 geführt. Streitpunkt war, dass Hinck & Co. nach der reibungslosen 60. Jubiläumsauflage im Jahr 2017 vom Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) eine feste Streckenlizenz zumindest für ein Jahr wollten, um Planungssicherheit zu haben. Der DMSB wollte aber nur eine vorläufige Lizenz ausstellen.

Weitere Infos unter:

http://www.fischereihafen-rennen.de

Foto: FHR 2014-16 Vorziehen zum Vorstart (Fotos Sabrina Adeline Nagel)

Textbearbeitung: Güma

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03.12.2018

Büffel und Glühwein

Der Büffel MC Rehagen (TF) ist einer der ältesten Motorradclubs in Ostdeutschland. Das Gründungsjahr geht anhand einer Stasi-Akte auf das Jahr 1982 zurück. Mit dem Wortlaut: Die (AWO)-Gruppierung ist weiterhin zu beobachten! Am ersten Dezember-Samstag runden die Member des Büffel MC ihre Jahresaktivitäten mit einer Glühweinparty ab.

Diesmal trotz einer Regenprognose blieb es trocken, lediglich sichtbehindernd wirkten einige Nebelschwaden, die sich aber bald verzogen. Es gab lecker Essen, alle üblichen Getränke nebst Glühwein mit und ohne Alk, Lagerfeuer und Dosenmusik. Neben der geselligen Atmosphäre blieb viel Raum für zahllose Gespräche, die über die Frage „wie geht es dir?“ weit hinaus gehen.

Eine fahrerische Meisterleistung vollbrachte Gespanntreiber Konsti, der nach einer Panne am Hinterrad seiner Ural 20km Anfahrt bei einer Vmax von 25km/h zum Büffelobjekt bewältigen musste. Fazit: Der Weg zum Vollmember geht mitunter seltsame Wege. Man verabschiedete sich mit alle guten Wünschen bis zum neuen Jahr.

Gäste beim Büffel MC Rehagen:

Dark Forces MC; Dotsch Riders MC; East Sun Riders MC; Galloway Riders MC; Heveller MC; Road Eagle MC; Rolling Wheels MC; Seth Typhon MC; Stahlpakt MC; Wild Skulls MC; AWO IG Merzdorf; Bad Rovers MC;  Celoraptor; FB Wittenberg; Frei wie der Wind; Gespann Stammtisch; Tribe of Judah; Walküren; Wittichenauer Biker

Cluboffener Abend fast jeden Freitag, garantiert aber der letzte im Monat ab 20 Uhr.

Anschrift: Büffel MC Rehagen

Am Mühlenweg 1

15838 Am Mellensee

OT Kummersdorf-Alexanderdorf

 Info www.büffel-mc.de

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03.12.2018

Technorama Hildesheim DER Oldtimermarkt in Europa!

Am 8. und 9. September 2018 war die Technorama in Hildesheim der Szenetreffpunkt für alle Oldtimerfans. 300 Oldtimerteilemarkt-Aussteller, rund 250 Rennfahrer und 15.000 Besucher waren vor Ort. Schrauber, Sammler und Bastler stöberten auf dem Teilemarkt. Zahlreiche Clubstände präsentierten sich den Besuchern und waren beliebte Treffpunkte.

Als Oldtimerfan gibt es immer etwas zu entdecken und bei den Zwischenstops konnte man sich mit einer leckeren Erbsensuppe oder würzigen Currywurst stärken. Die Parkfläche für das Oldtimertreffen ist direkt auf dem Flugplatz und war mit Klassikern wieder voll belegt. Alle namhaften Automarken waren vertreten und die Vielfalt der Fahrzeuge ließ keine Wünsche offen.

Die Begeisterung der 250 Rennfahrer kannte bei den Oldtimer-Vergleichsläufen keine Grenzen. Jeder kämpfte um gute Rundenzeiten und jede Klasse hatte ihre eigenen Favoriten.

Bei den Vorkriegsfahrzeugen startete ein Bentley, in der Formelklasse ein Formel 3 Rennwagen von Red Bull. Ein Highlight dieses Jahr war eine Ferrari-Klasse mit 36 Fahrzeugen verschiedener Baujahre.

Sehr enttäuscht war ein Motorradpilot, dessen Maschine schon am Samstagmorgen liegen blieb und nun komplett zerlegt werden muss. Die Fahrer, die einen Unfall hatten, mussten glücklicherweise nur ambulant ärztlich behandelt werden.

Alles in allem war es ein tolles Wochenende bei schönem Wetter, super Verpflegung und guter Stimmung!

Mehr Informationen und Impressionen unter www.technorama.de.

(aus technischen Gründen konnte der Bericht erst jetzt in die GiMZ eingefügt werden.

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Ausgabe November 2018

30.11.2018

Schwalbenparty (Buchbesprechung)

    Genau wie die Kleinkrafträder von Hercules, Kreidler, Zündapp u.a. in den alten Bundesländern trugen in der DDR die Simson-Fünfziger insbesondere bei der Jugend zur Erstmotorisierung bei. Der Kleinroller „Schwalbe“ war das erste Modell der damals neuen Vogelserie der Suhler Bikeschmiede

Die Geschichte der Kleinkrafträder von Simson hat der Autor anhand von Fotos, Prospekten und Testberichten akribisch nachgezeichnet. Zehn Seiten sind dem erfolgreichen Motorrad-Geländesport in den kleinen Klassen gewidmet.

Zur Ergänzung: In der DDR wurde im Trialsport die Klassifizierung gegen Ende der 1960er Jahre um die 50Kubik-Kubatur erweitert. Hier waren vorrangig die Typen aus der Vogelserie mit geringer Modifizierung eingesetzt.

Nicht vergessen in dem Buch wurde der neue Elektroroller der Münchner Firma GOVECS, dessen Design und Name an die Simson-Schwalbe angelehnt ist.

Das Werk wird mit einer Datensammlung beginnend vom Moped SR1 aus dem Jahr 1955 bis hin zum S53E (1990 bis 1994) abgerundet.

Urteil: Lesenswert. Gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Autor: Frank Rönicke  Titel: Simson Schwalbe & Co;  96 Seiten;  115 Abbildungen;  gebunden;  ISBN: 978-3-613-04130-1;  Ladenpreis 12,95 €uro (D);  Motorbuch Verlag

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25.11.2018

4 Jahre La Raza MC North

Der Motorradclub La Raza MC North beendete in seinem Clubhaus in Hennigsdorf nördlich von Berlin bereits im Oktober mit einer Feier die Saison. Das war aber für das auslaufende Jahr noch nicht alles: Zum letzten November-Samstag luden die Member die Motorradgemeinde zu ihrem 4.Anniversary ein. Wie gewohnt wurden Clubhaus und Gelände gegen Abend durch 20 Clubs und Stammtische brechend voll. Im beheizten  Festzelt und Clubhaus, bei Lagerfeuer und Dosenmucke ließ es sich gut feiern trotz anfänglichen leichten Nieselregens. Dazu Köstliches vom Grill, allen üblichen Getränken und von den Gästen besonders gelobt die von Franki angerichtete Chilisuppe!

Weitgereiste mit 220km Anfahrt kamen aus Königslutter am Elm und etliche übergaben Jubiläumsgeschenke.

Bei den zahllosen anregenden Gesprächen gabs keine Langweile, da wurde die Nacht zu kurz und manche hatten mit den Nachwehen am Sonntag-Morgen noch zu tun.

Insgesamt ergab das Event ein stimmungsvolles Bild, wofür die Gäste sich bei den Organisatoren herzlich bedanken.

Das Clubhaus des La Raza MC North ist jeden 2.Freitag im Monat ab 20 Uhr geöffnet.

Anschrift:

Ruppiner Chaussee 19a

16761 Hennigsdorf

Info: La Raza MC Germany North

Gäste beim La Raza MC:

BTBW MC; Bloody Devils MC; E-achtzehn MC; Eiserne Horde MC; La Raza MC Berlin; Partisanen MC; BU; BaT Family; BSBN; Clover Rider; Gespann Stammtisch; Heavy Bikers; Karlsgarten Berlin; Mephisto´s Mob; OSRU; Pax Et Gaudium; Related Sons; United Rocker; US Car Freunde Berlin

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16.11.2018

Glühweinparty bei Popko Motorradsport in Braunschweig

                     

                                    am Samstag den 15.12.2018

In diesem Jahr findet bei Popko Motorradsport GmbH in der Daimlerstr. 5 in Braunschweig die jährliche Glühweinparty schon früher als gewohnt statt.

Der über 40 jährige Popko Motorradsport Flair wird auch diese Glühweinparty wieder einzigartig machen.

Zu den Veranstaltern werden auch PMS Bikes GmbH & Co KG unsere Honda Motorrad Experten und Riders Point die Spezialisten wenn es um Motorradbekleidung und Zubehör geht, gehören.

 

Das Event zum Ausklang des Jahres im Bikecenter Braunschweig auf über 10.000qm Zwei, Drei und Vier Rad Feeling erleben.

Neben dem geselligen Beisammensein erwarten Euch reduzierte Gebrauchtfahrzeuge, satte Rabatte, tolle Aktionen wie die Kawasaki Early Bird Aktion 4 anstelle von 2 Jahren Garantie und Neufahrzeuge 2019 der Fahrzeughersteller Kawasaki, Honda, Kymco, Quadro und Mondial.

Eingeladen sind alle Motorrad, Quad und Roller Interessierten gern mit Familie, Freunden und Bekannten.

Pt

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12.11.2018

Mark Brothers Scheunenparty

Nach der großen Jubiläumsfeier des Mark Brothers MC im Juni d.J. haben die Member mit der Scheunenparty am zweiten November-Samstag nachgelegt. Auf dem Clubgelände in 15713 Wernsdorf (KW,LDS) wurden 30 Motorrad-Clubs und –Stammtische gesichtet, es können aber auch einige mehr gewesen sein. Davon die Hälfte MCs, einige brachten zum 25.Jubiläumsjahr noch Geschenke mit.

Es seien auch die ca. 10 Member der motorradfahrenden Gehörlosen zu erwähnen, immer wieder bewundert! Nachwuchsprobleme hat der MB-MC offensichtlich nicht: Ein Hangaround und drei Prospects befinden sich auf der Aufstiegsleiter. Unter den Klängen der Liveband „Jimmy Cornett and The Deadman“ – die sich aus dem Hamburger Umfeld in Berlin auf Tournee befand – kam schnell Stimmung auf.

Gute Versorgung fest und flüssig sorgte für das leibliche Wohl der Gäste und die große Feuertonne spendete wohlige Wärme. Wie gewohnt wurde es ein gelungenes Event, ein geeigneter Ort für Benzin- und zwischenmenschliche Gespräche, das keine Wünsche offen ließ.

Info-Tel. 0173-710 95 51; http://www.mb-mc.de/

Gäste beim Mark Brothers MC: Born to be Wild MC; Büffel MC; Dark Knights MC; Dotsch Riders MC; E-achtzehn MC; Equitatus Preussen MC; Ghostbusters MC; Holzländer MC; Road Eagle MC; Rolling Wheels MC; Stormbringer Nomads MC; Tramps MC; BU; Brotherhood of Anarchy; BSBN; Cursed Souls; Deaf Bulls Brothers; Einherjer; Elbgermanen; Gespann Stammtisch; Heavybikers; Hermunduren; Proud Unit; Python Bikers; Road Crawlers; Roter Berg; Walküren; Waräger

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11.11.2018

38. Klassik-Trial des 1. Celler Trialclub in Scheuen/Celle

und Endlauf der Hanse Classics Trialläufe 2018

Der letzte Hanse-Classics-Trial-Lauf im Jahr 2018 fand, wie gewohnt, auf dem Trialgelände des 1. Celler TrialClubs zwischen Groß Hehlen und Scheuen statt. Start war 10 Uhr. Auf diesem Gelände war auch schon der erste Hanse Classics Trial-Lauf 2018 im März abgelaufen.

Es war eine nicht gerade leichte Veranstaltung, weil es kurz nach dem Start immer wieder leichte Regenschauer gab, die aber den Ablauf der Veranstaltung nicht beeinflussen konnten. Dafür aber gab es einige Kommentare der Fahrer, die sich über etwas zu enge Spuren un den Sektionen beklagten - es wäre alles ein wenig eng und  zu knuttig ( kommt wohl aus dem Niederländischen und bedeutet: ruckartig, gezackt, gerissen - bezieht sich wohl auf das Fahren in den Spuren) gewesen.

Auch gab es etwas Ärger, wenn eine Gruppe gerade ihre Fahrten in den Sektionen absolvierte und eine weitere Gruppe dazu kam, und dann die Teilnehmer der zweiten Gruppe sich ungeniert in den Sektionen aufhielt, um die zu fahrenden Spuren anzusehen. Dabei gibt es doch die Vorschrift, dass, wenn ein Fahrer in der Sektion unterwegs ist, keine andere Person (ausser dem Punktrichten) sich darin aufhalten darf.

In den Sektionen, die alle Fahrer fahren musste, gab es 4 abgesteckte Spuren, blau ausgezeichnet war die leichteste Spur, dann kam die rote Spur und anschließend weiß und gelb.

Genannt hatten 78 Fahrer, die in 12 Gruppen, ja nach dem Schwierigkeitsgrad, den die Fahrer bewältigen wollten, eingeteilt wurden. Gefahren werden mußten zwei Runden. In der ersten Runde war die Reihenfolge der Sektionen frei wählbar, in der zweiten Runde mußte von Sektion 1 an den Nummern zufolge gefahren werden.

Nach Ende der Veranstaltung mussten die einzelnen Gruppen helfen, die Sektionen - Bänder, Pfeile etc. abzubauen.  Die Tagessiegerehrung fand gleich nach der Veranstaltung auf dem Gelände statt.

Nach Beendigung der Veranstaltung ging es zu ca. 5,5 Kilometer entfernten "Müller´s Wald-Cafe" wo dann auch die Jahres-Siegerehrung der HanseClassic-Läufe 2018 stattfand.

Der nächste HanseClassic-Lauf wird im März 2019 wieder auf dem Gelände des 1. Celler Trialclub stattfinden, wie es bisher immer in der Reihenfolge der Läufe gewesen ist.

Weitere Infos zu diesen Trialläufen bekommt man beim

1. Celler Trialclub

29225 Celle, Scheuen,

Uli Schöps Tel. 05143/1009,

eMail: mailto:uli.schoeps@cellertrialclub.de

http://www.cellertrialclub.de/

Infos zu den HanseClassik-Läufen und die Ergebnislisten

im Internet: http://www.hanse-classics.de/

Marit und Michael

Tel / Fax 04484 /1622 oder

unter eMail: maritmenninga@online.de

Güma

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06.11.201

4. Teil Ostseeumrundung mit den Motorrädern  (Finnland)

(Strecke: Rovaniemi, Posio (Lappland), Oulu, Vaasa, Rauma, Turku, Helsinki, Lappeenranta (Karelien) ; ca 2.500 km; 9 Unterkünfte; schönes Wetter bis 25 Grad, nur ein halber Regentag)

Nach einem sensationellen Abstecher zu den Lofoten ging es für uns über Nordschweden in Richtung Finnland. Ich, die Exsozia Ulla und mein Partner Thomas haben die einmalige Landschaft Norwegens auch Motorrad fahrerisch so richtig genossen.

Auf dem Weg nach Osten besuchten wir die Bergbaustadt Kiruna in Schweden mit dem weltweit größten Eisenerzbergwerk. Mein Tipp: Bucht eine Besichtigungsfahrt mit dem Bus durch das gigantische Stollensystem.

Und dann fanden wir sie endlich, die finnische Grenze, nachdem wir wieder einmal hier in der Wildnis von Nordschweden 15 Kilometer Schotterpiste gefahren waren. Aber, was soll ich Euch sagen: Bisher war der Begriff Wildnis geschenkt! Hier in Finnisch-Lappland ist die Wildnis wirklich wild. Da gibt’s auch schon mal Schotterpisten von 50 Kilometern. Es verging keine Fahrt, bei der wir nicht Rentiere auf der Straße antrafen. Über die Rentierzucht und viele andere Natur-, Kultur- und Geschichtsthemen gibt das Arktikum von Rovaniemi anschaulich Auskunft. (Eintritt 13 Euro)

Bekannt ist Rovaniemi zudem durch seine Lage am Polarkreis, dem Arctic Circle. Hier wohnt der Weihnachtsmann und betreibt ganzjährig das Weihnachtspostamt, zahlreiche Souvenirshops und einen unterirdischen Santa Park.

Bedeutend ruhiger ging es zu in der unendlichen Wildnis der Taiga. Hier trafen wir nur selten auf andere Verkehrsteilnehmer. Finnland ist das waldreichste Land Europas mit 65 Prozent Waldfläche. Außerdem hat das Land rund 10 Prozent Wasserfläche, davon 188.000 Seen. (Visit Finland)

In Oulu erreichten  wir wieder die Ostsee. Erstaunt hat mich die moderne Architektur und das weitläufige, gepflegte Erscheinungsbild der Universitätsstadt. - Ebenso modern, aber mit einer Anzahl klassizistischer Bauten, präsentiert sich die Hafenstadt Vaasa an der engsten Stelle des Bottnischen Meerbusens. Beide Städte sind mit den Zweirädern bestens zu befahren.

Besonders eindrucksvoll  war ein Ausflug mit den Motorrädern zum Kvarken-Archipel, der einzigen finnischen Landschaft, die von der UNESCO in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen wurde. Diese finnischen Schären haben wir über die imposante Raippaluto-Brücke besucht. Wir lenkten unsere Bikes über die Insel Björkön bis zum kleinen idyllischen Fischerhafen Svedjehamn.

Bevor wir weitere Inseln erkundeten, staunten wir auf dem Transfer in den Süden Finnlands  in der Kleinstadt Rauma über 600 gut erhaltene Holzhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert (UNESCO-Weltkulturerbe) und über ein irres Kunstprojekt in Uusikaupunki im Südwesten des Landes. Uns begrüßten hier 140 lebensgroße Puppen.

Nächster Stopp auf unserer Ostsee-Tour: die große Hafenstadt Turku mit der vorgelagerten Inselwelt des Turku Archipelago. Diese Inselgruppe an der Südwestspitze Finnland besteht aus etwa 25.000 Inseln, Inselchen und Felsbrocken im Meer. Für Kapitäne eine echte Herausforderung! Mein Tipp: Macht eine Tagesrundtour über die Inseln; sie ist etwa 250 Kilometer lang und Ihr könnt dabei fünf kostenfreie Fähren nutzen.

Das Wasser der Ostsee spielte auch bei unserer nächsten Station eine entscheidende Rolle: Helsinki, Finnlands faszinierende Hauptstadt, eine gelungene Mischung aus moderner Architektur und klassizistischen Bauwerken, vereint durch breite Straßen und viele Grünflächen. Und wieder: Wasser ohne Ende! Die Finnen haben’s drauf: Die haben sogar Wasser im Wasser, ein beheiztes Schwimmbad mitten im Hafenbecken!

Eine Bootsrundfahrt durch den Hafen und die vorgelagerte Inselwelt lohnt sich auf jeden Fall. Zu Fuß und per Leihfahrrad (pro Tag nur 5 Euro) erkundeten wir kreuz und quer die Stadt und deren Hauptsehenswürdigkeiten wie den Dom, den Marktplatz, die Felsenkirche und die Nobel-Einkaufsstraße Esplanade. Sehenswert auch: die historische Markthalle am Hafen.

Als letzte Station in Finnland steuerten wir Karelien an, Teil der finnischen Seenplatte, die ein Drittel des Landes ausmacht. Vom Süden bei Lappeenranta verschafften wir uns einen Eindruck. Anders als erwartet ist die Gegend recht hügelig und bewaldet. Daher blieb der Blick von der Straße aus auf die zahlreichen Seen oft versperrt.

Am Saimaa-See, mit 4.370 Quadratkilometern der größte See Finnlands und der viertgrößte Europas, legten wir noch einmal eine Verschnaufpause ein, bevor es dann in ein neues Land gehen sollte.

Demnächst berichte ich Euch über Russland. „Tapaavat jälleen Finnland“ – „Auf Wiedersehen Finnland!“

(Teil 1, 2 und 3 unserer Reise könnt Ihr hier im Archiv nachlesen. Weitere Impressionen von unseren Reisen auf der Website   www.ex-sozia.de   oder unter   Ulla Kugler  bei Facebook.)

Ulla Kugler

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Ausgabe Oktober 2018

29.10.20128

Fledermaus-Feier

Am letzten Oktober-Samstag lud der Ludwigsfelder  Trachops MC in sein Clubhaus in Großbeuthen (TF) die Motorradgemeinde zur Herbstparty ein. Der Name ist abgeleitet von der fleischfressenden Fledermaus Südamerikas.

Bei bereits kaltem Wetter nahmen  25 MC, MF und Stammtische als auch Anwohner die Einladung an. Um Erkältungen vorzubeugen, kamen die meisten Gäste per „Blechliesel“, allerdings auch kältetrotzende Biker. Aber die Lager- und Tonnenfeuer, der beheizte Clubraum, die Liveband und die gute Versorgung erwärmten rasch die Gemüter.

Zahllose Gespräche machte die Runde, man traf sich mal wieder und es gibt immer viel zu erzählen. Einige feierten bis in den frühen Morgen und es wurde wie gewohnt eine schöne Party, die den Beteiligten in guter Erinnerung bleiben wird.

Das Clubhaus in Großbeuthen ist jeden Mittwoch und jeden letzten Freitag im Monat ab 19 Uhr geöffnet.

Info www.trachps-mc,de

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28.10.2018

Jubiläum Herbsttreffen der Gespann-Freunde Kassel-Korbach

vom 19.10.-21.10. fand das jährliche Herbsttreffen der Gespann-Freunde Kassel-Korbach statt. In diesem Jahr feierten die Gespannfreunde das 40 jähriges Bestehen ihres Treffens.

Der Einladung zum Jubiläum waren sehr viele Freunde gefolgt. Am Samstag gab es bei wunderschönem Wetter eine Ausfahrt und anschliessend Kaffee und Kuchen.

Abends gab es wie immer eine Preisverleihung für weiteste Anfahrt Herren und Frauen, Jüngster  und ältester Teilnehmer und im Zelt schlafender ältester Teilnehmer. Die Preise waren keine Pokale sondern heimische Produkte aus Honig.

Am Sonntag gab es für die Übernachtungsgäste nach bezahlen ihres Obolus noch ein Geschenk zum 40jährigen. Ein wunderschönes Windlicht und einen Kugelschreiber. Der Wettergott hatte für die Heimreisenden einen  wunderschönen Tag vorbereitet mit sattem Sonnenschein.

Danke für Euren Besuch.

Peter Sutor

Textübearbeitung. Güma

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28.10.2018

Herbsttreffen der IGG 2018
auf dem Treffengelände der Motorradfreunde Iberg in

38315 Hornburg

 

Am Wochenende (26.10. bis 29.10.2017) fand das Herbsttreffen der Interessengemeinschaft Gespannfahrer (IGG) auf dem Gelände der MFI in 38315 Hornburg statt.

Bei recht kühlen und etwas unbeständigen Herbstwetter mit kühlen Temperaturen gab es auch zeitweise etrwas Sonnenschein.für die ca.  50 Angereisten. Im Wetterbericht waren auch leichte Regenschauer und im Harz war Schneefall. angesagt.

Auf dem Gelände der MFI standen am Samstag Nachmittag 15 Zelte und zwei Wohnwagen, jedoch hatte eine größere Anzahl der Gäste sich eine Unterkunft in Gasthäusern und Privatquartieren im alten Städtchen Hornburg gesucht.

Die Organisation lag mal wieder beim 2. Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Gespannfahrer (IGG) von Deutschland (Taler) und seinem eingespieltem Team der MFI (MotorradFreunde Iberg).

 Am Samstag wurde von ca. 25  der Teilnehmer  Ausfahrt rund nach dem Kloster Wöltingerode gemacht, wo die dortige Klosterbrennerei besucht wurde. Andere Gespanne nutzten das Herbstwetter um zu einem Besuch nach Berßel (15 Kilometer weiter) zum dortigen Gespanntreffen im Berßeler Schlosspark zu fahren.

Aber nicht nur Gespannfahrer, sondern auch eine große Anzahl von Solo-Fahrern waren eingetroffen. Am Clubhaus auf dem Gelände konnte man leckeren selbstgebackenen Kuchen und Kaffe sowie auch andere Getränke genießen, eine kleine Spende in die Kaffeekasse wurde von den Ibergern gern entgegengenommen.

Karina und Ulli sorgten mal wieder für leckeres Essen. Abends wurde nach einem deftigen Essen (Grill-Haxe) und beim Bier im Hubraumstübchen und auf der Terrasse die Kameradschaft gepflegt.

Ein Blick auf die Nummernschilder der Motorräder zeigte den weiten Einzugsbereich dieses Motorrad-fahrertreffen: OS/H/TF/HA/F/GI/PCH/W/SHG/B/OHZ/KÖT/STD/WL/GS/KM/BS/LER/PE/UN/GF. Das sind nur einige der Gäste, die notiert wurden, es herrschte, wie immer bei solchen Treffen ein ständiges Kommen und Gehen. Deswegen ist eine genaue Gästezahl nicht zu ermitteln.

Nach einem gemeinsamen Frühstück am Sonntag früh packten alle ihre Sachen und die Gespanne verließen so langsam das Gelände in Richtung Heimat.

Ein Wiedersehen im Jahre 2019 ist da wohl selbstverständlich.

Weitere Informationen:
Taler: 0175 5698884 oder

per Email: Motorradfreunde-Iberg@t-online.de

Internet: www.iggespannfahrer.de

Interessengemeinschaft Gespannfahrer e.V. (IGG)
1.Vorsitzender
Ralph Hutwelker
Schalkwiesenweg 53
60488 Frankfurt am Main
+(49)069/769890
eMail: mailto:vorstand@iggespannfahrer.de

Taler und Güma

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28.10.2018

Motorradfahrer-Treffen 2018 in Berßel

Schon seit rund 20 Jahren findet im Schloßpark in 38835 Berßel jeweils am letzten Wochenende im Oktober ein Gespannfahrertreffen statt. Vor einigen Jahren war es noch die IG Gespannfahrer (Interessengemeinschaft Gespannfahrer), die dieses Treffen veranstaltete. Aus verschiedenen Gründen zog sich aber die IG Gespannfahrer aus Berßel zurück.

Jetzt gibt es dieses Gespannfahrertreffen ohne einen veranstaltenden Club - einfach nur so, und die Teilnahme daran ist nicht geringer geworden. Und nicht nur Gespannfahrer, sondern auch eine ganze Anzahl von Solo-Fahrern waren eingetroffen. Die ersten Gäste waren schon am Freitag eingetroffen.

Am Samstag Nachmittag standen bereits über 20 Zelte im herbstlich bunten und schönen Schloßpark und die meisten der Gäste befanden sich unterwegs auf verschiedenen Ausflügen, unter anderem auch nach dem nur 15 Kilometer entfernten Hornburg, wo das IG-Gespanntreffen jeweils am gleichen Wochenende seit einigen Jahren auf dem Gelände der MFI (Motorradfreunde Iberg) stattfindet. Am Sonntagvormittag leerte sich das Gelände und die restlichen Gäste machten sich auf die Heimreise.

Das Wetter war eigentlich nicht gerade schlecht, zwar etwas kühl, aber es gab doch immer wieder einigen Sonnenschein, der die einzelnen leichten Regenschauer erträglich machte. Aber solche Probleme schreckt die harten Gespannfahrer kaum - man wird damit schon fertig. Schließlich haben einige einen sehr weiten Anfahrtweg hinter sich und verkriechen sich nicht, wenn das Wetter mal nicht so gut ist. Man ist ja in einer sehr guten Gemeinschaft, die immer für alle zur Hilfe da ist, wenn es mal nötig werden sollte.

Güma

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24.10.2018

 

BMW-BOXER-Cup Promoted by Wilbers: Thomas Beyer

neuer Cup-Manager

Wenige Wochen nach dem offiziellen Startschuss für den neuen BMW BOXER-Cup im Rahmen der IDM gelingt Promotor Benny Wilbers der nächste Coup:

Der Fahrwerksspezialist Wilbers aus Nordhorn verpflichtete Thomas Beyer, 54, als Manager der künftigen BOXER-Cup Serie.

Der gelernte Redakteur und PR-Fachmann bringt jede Menge Erfahrung in diesen Bereichen mit. In den 90er Jahren organisierte und betreute er, neben seiner langjährigen Tätigkeit als Pressesprecher bei Aprilia, den RS 250-Cup. Es folgten Aprilia RSV-Mille-Cup und 2008 der Aprilia-SXV-Supermoto-Cup.

Auch die Nachwuchsserie PRO-Junior-Cup, aus der Profis wie Randy Krummenacher und Dominique Aegerter hervorgingen, wurde von Thomas Beyer gestaltet.

"Wir freuen uns sehr, einen so erfahrenen Mann ins Team geholt zu haben, eine echte Bereicherung!“, so Benny Wilbers über die Verpflichtung des Rheinländers.

Thomas Beyer, die vergangenen neun Jahre hauptsächlich für Kawasaki Deutschland tätig, steht in Kürze allen Interessenten des "BMW-BOXER-Cup Promoted by Wilbers" als Ansprechpartner zu Verfügung.
Die Erstellung des neuen BOXER-Cup-Reglements 2019 wird in den nächsten Tagen vollendet und spätestens Ende der kommenden Woche inklusive aller Kontaktdaten des neuen Cup-Managers veröffentlicht.

Pt.

Überarbeitet: Güma

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22.10.2018

Oldie-Party bei BSBN

Die Member des Biker´s-Squad Berlin-Nord runden das Partyjahr mit einer Oldie-Party ab, andere bezeichnen solch´ Event als Season End oder ähnlich. Die Party ging auf dem Clubgelände in Hennigsdorf nördlich von Berlin am 20.Oktober bei kühlem Herbstwetter über die Bühne.

Bei freiem Eintritt, Liveband, mehreren Lagerfeuern, Händlermeile und vorzüglicher Versorgung eskalierte die Stimmung rasch. Gesichtet wurden über 20 Motorradclubs und Stammtische, diesmal meist „Freie“.

Einige Weitgereiste aus Soltau und Gifhorn hatten 300km mehr auf dem Tacho.

Ein weiterer Höhepunkt des Events war die Kuttentaufe der nunmehr Vollmember von Boomer und Tom, die ihre Kutten aus einer Spezialflüssigkeit mündlich angeln durften. Einige Gäste feierten noch bis zum Morgengrauen.

Nächstes Event beim BSBN ist die Glühweinparty am 09.02.2019.

Info: www.bikers-squad.de  Tel.-Nr. 0176- 477 62 652.

 Gäste beim BSBN u.a.:

La Raza MC; Nightsoldiers MC; Bad Rovers; BaT Family; Bikerfreunde Soltau und Gifhorn; BU; Coursed Souls; Frei wie der Wind; Gespann Stammtisch; Granate 17; Hawk; HDBC; Mephisto´s Mob; MFG Brunsbüttel; Odins Raben, Odins Vasallen; Outlaw Gentleman; Plan B; Related Sons; Sixpack; The Eagle Soars Alone; Zeesener Bikerstammtisch

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21.10.2018

 49. Intern. Ententreffen der MFW

Gleich zu Anfang der Hinweis, dass dieses Ententreffen nichts mit dem Federvieh Enten und auch nicht mit der Ente von Citroën - 2CV - zu tun hat, sondern mit dem Begründer dieses Treffens "Motorrad-Ente" - Carl-Heinrich Stiddien zusammenhängt und ausschließlich ein Motorrad-Treffen ist.  Die Motorradfreunde Wolfenbüttel (MFW) sind ein freier Motorrad-Club, der keine vereinsmässige Bindung hat. Dieser Club besteht seit 1969 und hat in seiner langen Zeit schon einige Clublokale belegen müssen.

Da seit 1. Januar 2017 der bisherige Treffpunkt und das Stammlokal (Waldwirtschaft zur Asse, Wittmar) der Motorradfreunde Wolfenbüttel (MFW) geschlossen ist, mußte man sich einen neuen Platz suchen und fand diesen in der Evessener Str. 1, 38173 Erkerode mit dem Vintage, einer neu renovierte Gaststätte mit sehr kompetenten und netten Besitzern! Ein Saal für Feiern und Feste ist auch zu vorhanden! Zudem liegt diese Gaststätte auch gleich am Beginn der Strecke durch das Reitlingstal bis rauf zur Hochfläche des Elm und zum Tetzelstein, eine bei Motorradfahrern sehr beliebte Strecke mit Treffpunkt für Motorradfahrer am Tetzelstein.

Übrigens findet hier im Vintage auch jeden Donnerstag ab 19 Uhr das wöchentliche Treffen der MFW statt.

Bereits ab Freitag konnten die ersten Gäste eintreffen - am Samstag ging es dann richtig zur Sache mit vielen Benzingesprächen, Motorrad-Besichtigungen und gemütlichem Beisammensein. Petrus, der im vorigen Jahr bei diesem Treffen die Motorradfahrer leider im Regen stehen ließ, hatte dieses Jahr ein Einsehen und bescherte trockenes und nicht zu warmes Wetter. Über  die ganze Dauer des Treffens schätzt der Clubchef Ente, das ca. 200 Gäste das Lokal anliefen, von denen ca. 70 den ganzen Tag blieben.  Genaue Zahlen lassen sich nicht feststellen, da ein ständiges Kommen und Wiederabfahren herrschte. Viele Motorradfahrer machten auf ihrer Durchfahrt zum Reitlingstal beim Treffen  der MFW Pause und fuhren dann weiter ihrem Ziel entgegen.

Die  Spiele, die man bei den früheren Treffen immer veranstaltet hatte,  konnten leider nicht durchgeführt werden, was aber nicht heißen soll, dass diese auch in Zukunft beim Ententreffen wegbleiben - es ließ sich zeitmäßig nicht anders einrichten.

So gab es dann am Samstag Abend noch eine Preisverleihung für ältesten Teilnehmer(-In), längste Anfahrt etc. sowie ältestes und neuestes Motorrad, und eben noch sehr viele nette Gespräche. Für das leibliche Wohl sorgte die Bedienung im Vintage ausgiebig, und jeder der Gäste dürfte wohl zufrieden gewesen sein. Wer wollte, konnte in seinem Zelt oder im Saal übernachten, um dann am Sonntagmorgen bei relativ trockenem Wetter die Heimfahrt anzutreten.

Das 50. Ententreffen der MFW findet am 11. - 13. Oktober 2019 statt!!

Weitere Infos zum Ententreffen und zu dem MFW gibt es unter Tel.: 05331-32040,

eMail: Motorradente@t-online.de oder im Internet: www.Motorradente.de.

Güma

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16.10.2018

Trials World Cup in Berlin

Erstmalig fand das Finale des UCI (Union Cycliste Internationale) Trials World Cup am 13./14.Oktober in der deutschen Hauptstadt statt. Organisator Frank Drygalla (34), geboren zu einer Zeit, in der das Fahrradtrial Gestalt annahm, hat das Spektakel mit den weltbesten Fahrrad-Trialern nach Berlin geholt. Noch dazu an einem historischen Ort, dem ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof, der deutsche Geschichte geschrieben hat.

Bei freiem Eintritt wurden sportliche Höchstleistungen bei dieser Trendsportart (Ausdruck einer brandenburgischen Tageszeitung) in fünf Hindernis-Sektionen geboten. Desweiteren eine ausgedehnte Händlermeile vielgestaltiger Art als auch Versorgung, Vorführungen, Probefahren auf dem Trialbike u.v.a.m.

Gestartet wurde in drei Klassen: Damen (17), Herren auf 20Zoll- und 26Zoll-Rädern, jeweils 25 Starter. Von denen 6 ins Finale kamen.

Der Hangar 5, eine geeignete Halle brechend voll mit Zuschauern, lieferten für jede Leistung der Aktiven aus 14 Ländern tosenden Beifall. Das Publikum, meist Kenner von Radsport-Disziplinen, staunten nicht schlecht, was man mit einem Fahrrad, noch dazu ohne Sattel, alles anstellen kann. Immerhin, Berlin bekennt sich zu einer fahrradfreundlichen Stadt und ist um eine zukunftsträchtige und anspruchsvolle Radsport-Disziplin reicher!

Gäste zu dem Event kamen aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien, Tschechien und Ukraine.

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10.10.2018

 3. Teil Ostseeumrundung mit den Motorrädern

(Helgeland und die Lofoten)

(Strecke: von Kittelfjäll über das Marsfjäll, Hattfjelldal, Korgen, Mo I Rana, Küstenstraße Nr. 17, Saltstraumen, Bodø, Lofoten, Narvik, Kiruna; ca 1.100 km, bestes Wetter bis 29 Grad, 8 Unterkünfte)

Weiter geht's mit meinem Bericht von der Ostseeumrundung, die erweitert wurde durch einen größeren Abstecher nach Norwegen zu den Lofoten. Doch erst mussten wir natürlich die Grenze zwischen Mittelschweden und Norwegen überschreiten. Wir, das sind mein Partner Thomas auf seiner Goldwing und ich, Exsozia Ulla, auf meiner Yamaha MT07.

Hier entschieden wir uns, nicht über eine eher unspektakuläre E in Richtung Nordwesten zu fahren sondern von Kittelfjäll in Schweden über das Marsfjäll nach Hattfjelldal (Norwegen) und Korgen eine kleine, aber gut befahrbare weiße Straße zu nehmen. Dieser Abschnitt ist Teil des länderübergreifenden „Sagenwegs“.

Fast ständig fährt man am Wasser entlang, sei es an wilden Flüssen oder kleinen und großen Seen. Unter anderem sieht man den drittgrößten See von Norwegen, den Røssvatnet-See. Allerdings machte sich in diesem Jahr auch hier die außergewöhnliche Hitze und Trockenheit bemerkbar: Der See hatte einen extrem niedrigen Wasserstand. Weiter ging es durch das romantische  Røssåga-Tal mit tollen Ausblicken.

Dieses grandiose Tal führt spektakulär zur norwegischen Provinz Norland an der Nordatlantik-Küste und damit zum ersten Fjord unserer Reise, den Ranafjord.  In der Bucht von Mo-I-Rana wurde schon deutlich: Wir sind nicht die einzigen Reisenden in Norwegen. Wer ab 17 Uhr keine Unterkunft besaß, hatte ein Problem.

Auf dem Weg nach Bodø zum Fähranleger der Lofotenfähre wählten wir statt der vielbefahrenen E 6 die Helgeland-Küstenroute (Straßen 12 und 17) mit überwältigenden Fotomotiven und kleineren Fährpassagen.

In Saltstraumen bestaunten wir pünktlich zum Gezeitenwechsel den Mahlstrom, den größten Gezeitenstrom der Welt. Dann cruisten wir weiter auf der herrlichen Küstenstraße in Richtung Bodø.

Dort nahmen wir die 11 Uhr-Fähre nach Moskenes auf die Lofoten. Mehrmals am Tag setzt hier die Fähre auf die Insel über; die Fahrdauer beträgt dreieinhalb bis vier Stunden. Ein Motorrad mit einer Person kostet 36 Euro. Als Motorradfahrer darf man übrigens an der Warteschlange vorbei nach vorne fahren! Es ist auf jeden Fall zu empfehlen, die An- oder Rückfahrt auf die Inseln mit einer Fähre zu tätigen, da es auf den Lofoten kaum Rundstrecken gibt. So hat man Zeit genug, in die kleinen Seitenstraßen abzubiegen, die man dann allerdings zurück fahren muss. Das ganze Gebiet besteht aus mehreren Inselgruppen, so auch den Ofoten und den Vesterålen, die mit zahlreiche  Brücken und kleineren Fähren verbunden sind.

Gleich nach Moskenes ging es links ab nach Å, einem ehemaligen Fischerort mit exklusiv sanierten Rorbuer-Häusern, also Stelzenhäusern über dem Meer. Diese Unterkünfte haben allerdings einen sehr stolzen Preis. Und von der ehemaligen Idylle ist dort angesichts des Touristenrummels nicht mehr viel übrig gebliebenen.  Beschaulicher dagegen die weniger  bekannten Fischerdörfchen Nusfjord und Ballstad.

Man darf sich nichts vormachen: Auf den Lofoten ist man nicht alleine. So kann die Durchgangsstraße, die E 10, streckenweise stark befahren sein.  Wir wählten für eine Etappe daraufhin die kleinere Straße 815, wo wir fast alleine fuhren und tolle Aussichtspunkte genossen. Der touristische Betrieb sorgte auch dafür, dass wir nur mit ausgiebiger Suche Unterkünfte fanden, die zudem recht teuer waren. Entschädigt wurden wir allerdings immer wieder durch tolle Panoramen.

Ein Höhepunkt war der nördlichste Punkt unserer Reise in Bremnes auf der Insel Hinnøya, fast am 69. Breitengrad. Auch hier war es richtig warm mit 28 Grad und die Sonne schien sensationell. Nachts wurde es nicht dunkel nur etwas dämmrig.

Mein Fazit über die Lofoten: Eine traumhafte Gegend, immer wieder neue Blicke, im Jahr 2018 sensationelles, allerdings nicht übliches Wetter, häufig entspannte gute, kleine Straßen zum Motorradfahren, leider ein wenig überlaufen. Wir sind auf jeden Fall froh, dass wir bei unserer Reise um die Ostsee diesen Abstecher genommen haben. Aber jetzt hieß es: Auf nach Finnland!

Davon demnächst mehr!

(Teil 1 und 2 unserer Reise könnt Ihr hier im Archiv nachlesen. Weitere Impressionen von unseren Reisen auf der Website   www.ex-sozia.de   oder unter   Ulla Kugler  bei Facebook.)

Ulla Kugler

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Hinweis der Redaktion:

Von Ulla Kugler gibt es eine sehr humorvoll geschriebene Broschüre zum Thema wie sie zum Motorradfahren kam. Hochempfehlenswerter Lesestoff. Eine Buchbesprechung findet man auch schon in der GiMZ - hier anklicken: Die Sozia ...die sich was traute

07.10.2018

Büffel-Herbstparty

Zum ersten Oktober-Samstag hatte der Büffel MC Rehagen die Bikergemeinde zur Herbstparty in Kummersdorf-Alexanderdorf (TF)  eingeladen. Bei dem schönen Wetter waren Gelände und Clubhaus bereits am Freitag gut besucht.

Und wer Büffel MC hört, denkt zuerst an dessen gute Küche, und so war es dann auch. Es gab wieder den schmackhaften Mutzbraten und weitere Magenfreundlichkeiten, dazu alle üblichen Getränke, Lagerfeuer, Liveband, großen Zeltplatz, Händlermeile.

Neben der geselligen Atmosphäre blieb viel Raum für zahllose Gespräche unter den Gästen aus ca. 25 Motorradclubs und Stammtische, so dass die Stimmung eskalierte. Weitgereister on Bike war Teger aus Gifhorn mit 400km mehr auf der Uhr und auffallend zahlreich war die gute alte AWO-T auf zwei und drei Beinen. Büffel-Member Hinki wurde in diesem Jahr zum Prospekt der 1.Klasse gekürt.

Nächstes Event beim Büffel MC ist die Glühweinparty am 01.Dezember a.a.O.

Das Clubhaus des Büffel MC ist jeden letzten Freitag im Monat ab 20 Uhr geöffnet.

Anschrift:  

Büffel MC Rehagen

Am Mühlenweg 1

15838 Am Mellensee

OT Kummersdorf-Alexanderdorf

Info: www.büffel-mc.de

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04.10.2018

KREIDLER  Buchbesprechung

Das Unternehmen Kreidler wurde vor 110 Jahren als Metall- und Drahtwerke gegründet und Alfred Kreidler (1898-1980) war bereits 1924 bei einer Berliner Firma an der Entwicklung eines 350ccm-Viertaktmotorrades beteiligt. Nach dem Weltkrieg II avancierte das Werk zu den Großen der deutschen Motorradmarken mit Ausrichtung auf den Hubraum von 50Kubik. Somit Fahrzeuge für die Erstmotorisierung  - wohl kaum ein westdeutscher Biker, der mit diesem Zweirad nicht in Berührung gekommen ist.

Durch das Nachlassen der Innovationskraft und zu spätes Arrangement auf die 80Kubik-Klasse war der Abstieg von Kreidler vorgezeichnet.

Der Autor hat in dem Werk die Firmengeschichte nebst den Erzeugnissen akribisch nachgezeichnet und eine Lücke in der Historie deutscher Motorräder geschlossen. Reichlich ein Viertel des Buches ist dem erfolgreichen Renn- als auch Geländesport, Motocross sowie Trialsport gewidmet.

Das Werk wird mit einem Abschnitt „Kreidler aus Fernost“ abgerundet und ist für Kreidler-Liebhaber aller Schattierungen unbedingt lesenswert.

Autor: Frank Rönicke; Titel: KREIDLER Motorräder die Geschichte machten; 224 Seiten; 350 Abbildungen; gebunden; Ladenpreis 34,90 €uro (D); ISBN 978-3-613-04113-4

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03.10.2018

Alteisen-Meeting

Seit Anbeginn der Wünsdorfer Oldtimer-Treffen und -Märkte rollt das Typenoffene Oldtimertreffen am Tag der Deutschen Einheit vor dem ehemaligen Motorradmuseum über die Bühne. Diesmal bei wechselhaftem Wetter – zumindest am Morgen – wurden die Teilnehmer mit Regen „begrüßt“. Der sich zusehends minderte, so war das Areal dann mit Fahrzeugen auf zwei- bis vier Rädern ab den Baujahren der 1920er voll belegt, dazu viele Gäste.

Wie immer gibt es viel zu erzählen, man kennt sich, lernt neue Freunde kennen oder löst offene Fragen. Zahllose Teile als auch Trödel wechselten ihre Besitzer, und für das leibliche Wohl hat die Schlächterei Klauck aus 15806 Zossen bestens gesorgt. Mittlerweile verzichten etliche Gäste bei den Events auf das heimische Frühstück, das wird dann am Ort des Geschehens nachgeholt! Die acht Veranstaltungen a.a.O. werden mit einem Großen Teilemarkt am 13.Oktober abgerundet und das neue Planjahr beginnt am 16.03.2019 mit einem Großen Teilemarkt.  Info-Tel. 0170-779 70 83

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02.10.2018

 Großer Preis von Bayern am

13./14. Juli 2019

in Aschau im Chiemgau.

Hierzu wird das Gelände unterhalb von Schloss Hohenaschau für 2 Tage zu einer historischen Rennstrecke mit Strohballen, Tribühnen, Streckensprecher und Fahrer-lager in Mitten der Zuschauer umgebaut. Gewertet werden die historischen Schmuckstücke natürlich nicht auf die schnellste Runde, sondern auf Gleich-mäßigkeit. Unter den früheren Besuchern wird die Veranstaltung bereits Bayerische Tourist Trophy genannt, der Zuschauer ist hier in Mitten der Veranstaltung, und nicht nur als Gast dabei, einfach Historischer Motorsport hautnah

Freitag- Nachmittag ist Anreise der Fahrer, und technische Abnahme der Fahrzeuge. ( ein Muss für Technik Fans)

Für Freitagabend ( nach Sonnenuntergang ) ist ein Eventkino bei den Tribühnen für Jedermann/- Frau geplant.

Am Samstag den 13. Juli beginnt die 5. Kampenwandhistoric  um 9.00 Uhr und endet ca. gegen 18.00 Uhr, anschließend findet ein Rennfahrer-Dinner in / oder an der Festhalle statt.

( Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt )

Zu den Wertungsfahrten werden wieder ca.160 Teilnehmer erwartet, die in 13 Gruppen an den Start gehen werden. Außergewöhnlich viele Vorkriegs-Rennmaschinen und Fahrzeuge, also vor BJ 1949 werden hier in voller Aktion zu sehen sein ( z.B. BMW, DKW Ladepumpe, Scott, Douglas, NSU, ...... ) Neu ist hier die „Tourist Klasse“ wo Besitzer ihr Vorkriegs-Motorrad bei schonender Geschwindigkeit unter Gleichgesinnten den Zuschauern präsentieren können.

In der Grand Prix Klasse starten wieder ausgesuchte Grand Prix Renner und Sportmotorräder. Mehrere Fahrer aus OMK, IDM und internationalen Meisterschaften geben sich die Ehre und zeigen auf dem Rundkurs Ihr Können. Selbstverständlich werden sich auch wieder Stars aus der Rennsportszene die Ehre geben und für Autogramme und Selfies zur Verfügung stehen.

Auch die Fans der Renn - Gespanne kommen voll auf Ihre Kosten, es haben sich schon mehrere Fahrzeuge angekündigt. Jeder Zuschauer hat die Möglichkeit alles hautnah mitzuerleben, mit den Fahrern und Gästen aus der Motorsportszene, über Vergangenes und Aktuelles zu sprechen.

Zur Mittagszeit finden wieder Paradefahrten mit besonderen Fahrzeugen statt ( geplant sind Fahrzeuge vor Baujahr 1924 )

Am Sonntag 14. Juli beginnt die Veranstaltung mit einer Andacht und Fahrzeugsegnung um 9.00 Uhr mit musikalischer Begleitung für Jedermann / – Frau.

Anschließend ist der zweite Wertungslauf und die Siegerehrung geplant. Ende der 5. Kampenwandhistoric ist ca. 14.00 Uhr

Wichtige Infos zur Veranstaltung finden Sie unter: www.kampenwandhistoric.de

Mane

Fotos: Autor

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01.10.2018

Vizemeister der IDM-Superbike 2018!

Mit einem Sieg und einen zweiten Platz in Hockenheim verabschieden wir uns mit dem Vize-Meistertitel aus der sehr erfolgreichen IDM-Superbike-Saison 2018.

Starkes erstes Rennen in Hockenheim:

In einem Rennen voller Schlagabtäusche zwischen dem späteren IDM-Meister Ilya Mikhalchik und Wilbers-Pilot Bastien Mackels, konnte der Belgier in unseren Diensten das Rennen letztlich für sich entscheiden.

Allerdings reichte der zweite Platz für dem Ukrainer um die Meisterschaft zu sichern, wozu wir vom Team Wilbers-BMW-Racing herzlich gratulieren!

BMW dominiert auch das zweite Rennen:

Das Bild der starken BMW-Maschinen, welches sich über die gesamte Saison bot, zeigte sich auch im zweiten Lauf am Hockenheimring – das Podium wurde abermals exklusiv von BMW-Piloten besetzt. Die Zieleinkunft der beiden Topfahrer, Mackels und Mikhalchik, drehte sich im zweiten Rennen, sodass Bastien einen zweiten Platz einfuhr.

Die erfolgreiche Saison bescherte unserem Fahrer letztlich noch eine weitere Woche in einem Granaten-BMW-PKW - diesmal den BMW M5, dies wurde ihm bereits nach dem ersten Lauf versprochen. 
Das sehr sportliche BMW M4-Coupé hat er nach 3 Wochen voller Fahrspaß bereits zurückgegeben.

BMW dominiert auch das zweite Rennen:

Das Bild der starken BMW-Maschinen, welches sich über die gesamte Saison bot, zeigte sich auch im zweiten Lauf am Hockenheimring – das Podium wurde abermals exklusiv von BMW-Piloten besetzt. Die Zieleinkunft der beiden Topfahrer, Mackels und Mikhalchik, drehte sich im zweiten Rennen, sodass Bastien einen zweiten Platz einfuhr.

Die erfolgreiche Saison bescherte unserem Fahrer letztlich noch eine weitere Woche in einem Granaten-BMW-PKW - diesmal den BMW M5, dies wurde ihm bereits nach dem ersten Lauf versprochen. 
Das sehr sportliche BMW M4-Coupé hat er nach 3 Wochen voller Fahrspaß bereits zurückgegeben.

Das Team „Wilbers-BMW-Racing“ hat schon am Samstag die Vetragsverlängerung mit Bastien Mackels abgeschlossen und somit können wir sofort mit der Vorbereitung der Saison 2019 beginnen.

Da wir in der kommende Saison 2019, den heiß ersehnten BMW Boxer-Cup gemeinsam mit BMW im Rahmenprogramm von sechs IDM-Veranstaltungen durchführen, haben wir nun ein schönes Zeitpolster für die Umsetzung, statt wie in der Vergangenheit den halben Winter abzuwarten wie es letztlich weitergeht.

Wir freuen uns bereits auf die kommende IDM-Saison und hoffen an die Leistungen dieser Saison aufbauen zu können! Jetzt geht es zur Intermot in Köln und freuen viele unser zahlreichen Fans dort begrüßen zu können!

Bilder auf // Further images at
Pt.: www.wilbers.de

Textbearbeitung: Güma

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28.09.2018

Die SRM bedankt sich für 7 Jahre MotoGP!

Wie viele von Ihnen ja bereits aus den Medien erfahren haben, wird die Sachsenring-Rennstrecken-Management GmbH (SRM) 2019 nicht mehr als Veranstalter des Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring fungieren.

Nachdem der ADAC Sachsen im September 2011 entschieden hatte, den Motorrad Grand Prix Deutschland nicht weiterzuführen und sich kein anderer Veranstalter gefunden hatte, war die SRM als kommunale Gesellschaft, bestehend aus den angrenzenden Städten und Gemeinden sowie dem Landkreis Zwickau, kurzerhand als Veranstalter eingesprungen, um die Veranstaltung am Sachsenring zu erhalten. Die SRM hat seitdem Deutschlands größte Motorsportveranstaltung als sogenannter „Promoter“ ausgerichtet.

Wie eine Studie der TU Chemnitz belegt (vgl. Veröffentlichungen vom November 2017), wurden dadurch jährlich rund 19 Millionen Euro Besucherausgaben für die Region rund um den Sachsenring generiert. Die Besucherausgaben in der Region belaufen sich durch die Veranstaltung über den Zeitraum von 2012 bis 2018 auf 133 Millionen Euro und zweifellos viele haben von der Veranstaltung profitiert.

Nach nunmehr sieben Jahren der erfolgreichen Durchführung des Motorrad Grand Prix am Sachsenring durch die SRM mit all ihren Höhen und Tiefen, hat der ADAC e.V. in der Pressemitteilung vom 6. September bekannt gegeben, den Event selbst zu organisieren. Diese Entscheidung kam für die Verantwortlichen der SRM durchaus überraschend und wurde nach zahlreichen weiteren Gesprächen nun definitiv bestätigt.

Es soll betont werden, dass die SRM jederzeit bereit war, den Motorrad Grand Prix auch zukünftig am Sachsenring zu organisieren. Nachdem der ADAC e.V. am 06.07.2018 bekanntgegeben hatte, eine andere Rennstrecke für die Austragung des Motorrad Grand Prix zu suchen, wurden bereits Gespräche mit der DORNA Sports und potentiellen Investoren geführt. Auch einer weiteren Zusammenarbeit mit dem ADAC als neuen Veranstalter standen die Gesellschafter, die Geschäftsführung und die Mitarbeiter der SRM offen gegenüber. Trotz intensiver Bemühungen seitens der SRM hat der ADAC e.V. eine gemeinsame Lösung abgelehnt.

Jetzt gilt es, die SRM neu auszurichten und sich wieder auf die ursprünglichen Aufgaben zu konzentrieren. Diese lagen u. a. in der Koordinierung von Investitions-maßnahmen am Sachsenring.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um uns bei allen Partnern, Sponsoren, Dienstleistern, Helfern und Kollegen sowie bei den zahlreichen treuen Sachsenring-Fans zu bedanken, die ein wichtiger und zuverlässiger Baustein unserer Veranstaltung waren und zur erfolgreichen Durchführung dieser maßgeblich beigetragen haben.

Die SRM, ihre Gesellschafter und Mitarbeiter wünschen Ihnen allen alles Gute, viel Erfolg und eine gute Zeit. Dem neuen Veranstalter wünschen wir für die Fortführung des Motorrad Grand Prix Deutschland gutes Gelingen, verbunden mit der Hoffnung, dass damit diese großartige Veranstaltung langfristig auf dem Sachsenring gesichert ist.

SRM Sachsenring-Rennstrecken-Management GmbH | Altmarkt 41 |

09337 Hohenstein-Ernstthal

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