Güma´s interaktive Motorradzeitschrift 2019 

GiMZ

Erstes Vierteljahr 2019

Januar - März

Diese Motorradzeitschrift erscheint monatlich und soll für alle Bundesländer informieren. Mitarbeit erwünscht. Beiträge bitte per eMail zusenden, Bilder als .jpg in der Größe ca. 720 x 540 pixel = ca.1 MB, 25 x 28 cm (Bilder können auch von uns in der Größe geändert werden). Allen Texte müssen der Name und die Adresse des Autors beigefügt sein (an den Beitrag wird nur der Name oder das Kürzel des Autors angehängt). Beiträge werden redaktionell überprüft. Die Haftung für den jeweiligen Beitrag incl. der Bilder obliegt dem Autor.

(Sollte sich dieses Projekt in vernünftigem Rahmen aufbauen, kann ohne weiteres die Grundlage aus dem privaten Bereich herausgenommen und als eigenständig Internetseite  geführt werden!)

Zeitnahe Berichte - von Motorradfahrern

für Motorradfahrer

(Ich kann natürlich nicht immer selbst bei allen  Veranstaltungen sein. Deswegen meine Bitte, schickt Text und ein oder zwei Fotos von Veranstaltungen, die ihr besucht habt. Das ist wichtig! Und ihr unterstüzt damit die GiMZ.)

Bitte Eure Berichte mit ein bis drei Fotos über eMail:

G.Machalett@gmx.de

oder per Post  an:

Redaktion für Motorrad-Infos in Niedersachsen,

Postfach 43, 38316 Hornburg

zusenden

als Betreff bitte angeben: Beitrag für GiMZ (Veranstaltung)

Bilder können durch anklicken vergrößert werden!

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Achtung! Wichtiger Hinweis:

Auf Grund der vielen und umfangreichen Beiträge mussten wir die Ausgabe der GiMZ in 4 Ausgaben  teilen.

Erste Ausgabe ist die GiMZ von Januar bis März, zweite Ausgabe April bis Juni, dritte Ausgabe von Juli bis September, vierte Ausgabe von Oktober  bis Dezember.

Zu den vorherigen Ausgaben der GiMZ bitte links in der Navigation anklicken!

26.03.2019

Kultfahrzeug in Masse (Buchbesprechung)

Eigentlich wollte der Flugzeugbauer Enrico Piaggio ein preiswertes Transportmittel nach dem verheerenden Weltkrieg II für jedermann kreieren. Immerhin waren aus der - nunmehr verbotenen - Kriegsproduktion große Mengen kleiner Räder, Stahlrohre und Bleche als auch einschlägiges Fachpersonal vorhanden – eine produktionsgünstige Basis.

Die Vespa mit einer verkauften Stückzahl von 18 Millionen wurde mit der gewonnenen Fahrfreiheit zur Kultmarke über die Grenzen Italiens hinaus. Selbst Prominente begeisterten sich für die Marke wie auch die britische Mod-Szene in den 1960er Jahren, die ohne Vespa gar nicht möglich geworden wäre.

Das Buch bietet ein buntes Kaleidoskop mit viel Zeitkolorit und Livestyle rund um den trendigen Roller aus Italien. Da wird auch Politikmache mittels Vespa-Roller nicht ausgespart.

Recht kurz kommt die Vespa in dem Kultbuch in Sachen Sport: Zwei dürftige Fotos über Damen-Rennen sowie Stierkampf auf Rollern. Hier sei ergänzend vermerkt, dass bei Vespa-Treffen bis zum heutigen Tag auch deftige Trial-Einlagen ablaufen.

Autor: Eric Dregni; Titel: Motor Legenden Vespa; 240 Seiten; 180 Abbildungen; gebunden; Ladenpreis 29,90 €uro; ISBN 978-3-613-04180-6; Motorbuch

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26.03.2019

BikeZ Hannover

Messe für Motorrad & Zubehör

Am 16./17.03.19 fand mittlerweile zum 5.Mal die von den Händlern aus Hannover & Umland selbst veranstaltete Messe BikeZ in der Brandboxx in Hannover-Langenhagen statt.

2300m² Messefläche, ein tolles Wochenende, viele Möglichkeiten: Traummaschine probesitzen, Führerschein planen oder Benzingespräche mit Gleichgesinnten.

Aussteller aus allen Bereichen rund um das Motorrad, Roller und Quad präsentierten den gut 4000 Besuchern für nur € 5,- Eintritt (Jugendlichen KOSTENLOS) ein Potpourrie an Fahrzeugen, Bekleidung und Zubehör.

Fahrschulen und Anbieter von Fahrsicherheits- und Kurventraining sowie Bikerunion und MoToGo ergänzten das Programm durch das ein Team von Radio 21 mit Moderation und Gewinnspielen führte.

Weitere Infos:

Suhrau´s Motorshop - Inh. Reimund Bessel
Krepenstr.
6,

30165 Hannover -  Tel.: 0511-3180411-FAX: 0511-3180412
E-Mail : mailto:info@suhraus-motorshop.de

www.bikez-hannover.de

http://www.brandboxx-hannover.de

Textbearbeitung: Güma

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22.03.2019

Besucherandrang auf der Technorama!

Schön war es auf der Technorama Kassel, als sich am 16. + 17. März über 15.000 Oldtimerfans  trafen,  um  an  den  rund  400  Ständen  in  den  10  Hallen  und  im Freigelände ihrem Oldtimer-Hobby nachzugehen.

 Die  Sammler  und  Schrauber  suchten  nach  Ersatzteilen,  Restaurationsmaterial, Literatur  und  Zubehör.  Hatte  man  endlich  die  dringend  benötigte  Stoßstange  oder den  Scheinwerfer  gefunden,  konnte  man  in  Ruhe  weiterstöbern  und  plaudern.  Um seinen Old- oder Youngtimer für die erste Ausfahrt fachgerecht flott zu machen, sind Gespräche  mit  kompetenten  Ausstellern  immer  hilfreich.  Oder  man  erwirbt  gleich eine bereits startklare Moto Guzzi Cardelino 1950. Für Benzingespräche sind auch die Clubs, Vereine, IG’s und Museen immer eine gute Anlaufstelle. Seit Jahren sind die  Clubs  der  Zweiradszene,  wie  z.  B.  Z-Stammtisch  oder  Simson  Freunde,  sehr aktiv in Kassel und sind offen für Gespräche unter Gleichgesinnten. 

 Im Automobilbereich präsentierten sich neben den alteingesessenen Vereinigungen dieses  Jahr  6  Mercedes-Benz  Clubs  und  4  Sammler  in  der  Mercedes-Benz  Halle.  Die Mercedes-Benz Freunde stellten die eigenen Fahrzeuge aus und informierten die interessierten Oldtimerliebhabern zu den Fahrzeugen und den Clubaktivitäten. Dieser Erfahrungsaustausch spiegelt die Freude und Leidenschaft an diesem Hobby wieder und  ist ein  Gewinn für  jeden  Oldtimerfan. Präsentiert  wurden  sowohl  ein  gläserner Mercedes  als  auch  die  Restaurierungsschritte  eines  Scheunenfundes  über  die Karosseriearbeiten  und  Motoreninstandsetzung  bis  hin  zum  fahrbereiten  Oldtimer.

Faszinierend  war  auch  ein  Porsche-Scheunenfund,  bei  dem  man  sich  nur  schwer vorstellen konnte, dass er jemals wieder auf einer Hebebühne Halt findet. Die automobilen Klassiker, die zum Verkauf angeboten wurden, ließen offenbar auch keine Wünsche offen. Allein bis Samstagmittag lag die Verkaufsquote eines Händlers bei 40 Prozent. Eines der exklusiveren Fahrzeuge war ein Porsche 550 Spyder by Chamonix.  Eines  der  wenigen  Originale  fuhr  seinerzeit  James  Dean.  Die Technorama Kassel hat die Oldtimer-Freunde begeistert.

Weitere  Informationen  und  Impressionen  finden  Sie  auf  http://www.technorama.de/  oder auch auf Facebook und Instagram unter:

Facebook:http://www.facebook.de/technorama.der.oldtimermarkt.in.europa

Instagram: http://www.instagram.com/technorama_der.oldtimermarkt

 Veranstalter: Jens Güttinger e. K., Ulm, Telefon: 0049 (0)731 18968-0, http://www.technorama.de/

Pt. (überarbeitet: Güma)

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18.03.201

Motorräder und Roller Magdeburg 2019

Ein voller Erfolg auf dem neuen Termin.

Mit über 100 Ausstellern und einem neuen Besucherrekord ist die Messe an dem neuen Termin von den Besuchern und Ausstellern gut angenommen worden. Neben den etablierten Motorradherstellern wie Honda, Kawasaki, Harley-Davidson und anderen, waren die Marken auch mit eigenen Bekleidungsständen angereist, um die Bike- Fashiontrends 2019 zu präsentieren.

Für die nicht Markengebundenen Besucher präsentierten freie Händler das volle Programm an Bekleidung, Schmuck und Zubehör. Auf der überdachten Außenfläche sorgte das Stuntteam abwechselnd mit Kinder- Cross Vorführungen für ein abwechslungsreiches Showprogramm, zu dem die Besucher in Scharen an den Absperrungen standen.

Auf der Showbühne des Hasseröder Trucks konnte man bei leckerem Essen und einem Getränk den Ausführungen diverser Redner, sowie dem Bike Wash entspannen. Die erste Magdeburger Bikeshow wurde von den Custombike Amateuren und Profis angenommen, so dass sie für 2020 weiter ausgebaut werden kann.

Sieger der Custombike Kategorie wurde der einheimische Bern Beike, der in hunderten von Stunden ein Bike mit Dieselmotor, 30 Zoll Holz Vorderrad, Airride und unendlich vielen Details auf die Räder gestellt hat, welches sicherlich zu den am meisten fotografierten Bikes der Messe zählte.

 Die Präsentation der Bike und Eventfotos aus aller Welt vom Profifotografen Frank Sander wurde von den Besuchern ebenso mit Spannung verfolg, wie die Ausführungen der Oldtimerclubs und Rennfahrer, die am Hamburger Stadtparkrennen mit ihren Historischen Bikes antreten werden.

Weitere Infos unter: www.motorradausstellung-magdeburg.de

Textüberarbeitung: Güma

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17.03.2019

Deutscher Trialsport (Buchbesprechung)

Der Autor Steffen Ottinger hat bereits einige Bücher über den Motorradsport verfasst und nun auch über den Trialsport (Motorrad) ein umfassendes Werk vollendet.

 Aus dem Inhalt:

 -Die Anfänge auf der britischen Insel                          

-Die Verbreitung des Trialsports auf dem europäischen Festland

                                    -Internationale Wettbewerbe

                                    -Die Anfänge in Deutschland

                                    -Erfolge deutscher Fahrer international

                                    -Trialsport in der DDR.

Das Buch ist facettenreich recherchiert und es liegt im Interesse des Autors, historische Fakten und Ereignisse vor dem Vergessen zu bewahren: „Was aufgeschrieben ist, das bleibt“.

„Trialkönig“ Sammy Miller hat das Vorwort zu diesem Buch geschrieben und es wird mit einem Personenverzeichnis von Trial-Pionieren sowie einiger Werbung von Titeln des Autors abgerundet.

Es sollte im Bücherregal eines Trial-Sportlers oder -Freundes keinesfalls fehlen!

Autor: Steffen Ottinger; Titel: Deutscher Trialsport  Weltspitze in den 1960er Jahren; 80 Seiten; ca.120 s/w-Abbildungen; Festeinband; 29,96 €uro; ISBN 978—3-9820523-0-4; Trialsport-Verlag; Bestellung an E-Mail: shop@trialsport.de

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17.03.2019

 Exsozia unterwegs:

Eine Reise rund um die Ostsee mit den Motorrädern

7. Etappe Polen und Heimkehr

 

In der letzten Etappe der Ostseeumrundung geht unsere Reise durch Polen nach Deutschland zurück. Wir, das bin ich, Exsozia Ulla mit meiner Yamaha MT07, und mein Partner Thomas mit seiner Goldwing.

(rund 1.800 km:  Augustow (Polen), E16, E15, E30, E65, Grenze bei Cottbus, E55, E40, Bad Hersfeld, Herborn, Westerwald; 6 Unterkünfte; 8 bis 20 Grad; trocken, teilweise sonnig, teilweise sehr windig)

Nach den tollen, überraschend positiven Eindrücken in den Baltischen Ländern lenkten wir unsere Maschinen ins neunte Land unserer Reise, nach Polen. Hier wurde unser Hunger gleich hinter der Grenze erst mal mit Hilfe köstlicher Piroggen gestillt, kleiner Teigtaschen, die mit Käse, Fleisch oder Spinat gefüllt sind. Dazu gewürzte, gedünstete Zwiebelchen. Lecker! Und bezahlbar! Hier in Polen genossen wir neben der Landschaft die niedrigen Preise. Nachmittags gab´s Kuchen. Thomas freute sich: Zwei Kaffee, zweimal Kuchen für nur 5 Euro!

Im letzten Land unserer Reise genossen wir noch mal einen heißen Sommertag an einem kleinen See der Masurischen Seenplatte. Dieser war allerdings nur über eine Schotter-Sand-Piste erreichbar, die die Goldwing von Thomas und meine Yamaha vollbepackt doch noch gut bewältigen konnten. Zur Entspannung ging´s dann an den See.

Es gibt auch jede Menge größere Seen in Masuren, so den Jezioro Drweckie-See, über den Segelyachten und Ausflugsboote schippern. Herrlich! Die Wasserfläche von Masuren ist beachtliche 120.000 Quadratkilometer groß. Es gibt etwa 2.700 Seen mit einer Größe von über einem Hektar.

Nach Masuren lenkten wir unsere Maschinen in Richtung Südwesten zur deutsch-polnischen Grenze. Unterwegs wurden wir allerdings mal so richtig sauer über eine Verschwendung von EU-Mitteln auf der Autobahn E65. Auf einer Länge von etwa 20 Kilometern gibt es sechs (!) breite Wildbrücken, Wildzäune mit Holzeinlagen, dann noch aufwändige Straßenbrücken vom Feinsten, Autobahnbeleuchtung bei Ab- und Zufahrten, Straßenbegleitgrün trotz der angrenzenden Wälder, zirka 30 Meter breite ständig gemähte Randstreifen für ein geringstes Verkehrsaufkommen! Hier hat sich wohl ein Bauunternehmer die Taschen gefüllt. Und offenbar wird diese Geldverschwendung von der EU nicht kontrolliert! Und zu Hause in Deutschland fahren wir oftmals über Schlaglöcher.

Durch die Lausitz und das idyllische Mühltal bei Gera ging es nach dem letzten Aufpacken über das Hessische Bergland heimwärts in den auch schönen Westerwald.

Stolz und glücklich waren wir, als wir nach rund 12.000 Kilometern in 90 Tagen und einer Reise durch neun Länder wohlbehalten wieder zu Hause eintrafen.

Es war eine Reise der Superlative: Bestes Wetter in einem Jahrhundertsommer in Europas Norden, keine Probleme mit Gesundheit, Technik oder Verlust. Aber lest selber:

Exsozia: „Es war eine Traumreise durch Traumlandschaften wie die Seenplatte Mittelschwedens, Helgeland und die Lofoten in Norwegen sowie Lappland in Finnland. Von allen Großstädten war Sankt Petersburg für mich das Highlight. Überall hatten wir nette Kontakte, auffällig war die spontane Hilfsbereitschaft der Polen. Als Schleckermäulchen kam ich voll auf meine Kosten beim Genuss der leckeren Zimtschnecken in Skandinavien und des Marzipans im Baltikum.“

Thomas: „Motorrad fahrerisch war Helgeland in Norwegen für mich das Highlight. Ab Finnland wurden die Strecken lang und gerade, aber bestens ausgebaut. Schlechte Straßen gab es erst wieder in Deutschland! Toll auch, das entspannte Fahren in Skandinavien und dem Baltikum wegen der geringen Verkehrsdichte. Das Fahren durch die Großstädte bereitete uns keine Probleme. Auffällig waren überall die gute Internetverbindung sowie, bis auf Polen, die guten Sprachkenntnisse in Englisch.

Kulinarisch hab ich den tollen Lachs in Norwegen, die Rentiersalami in Finnland und die Piroggen in Polen genossen!“

Einig sind wir uns: „Ostsee, wir haben Dich genossen und kommen wieder!“

Wer nun noch mal unsere ganze Reise nachlesen möchte, findet die Folgen hier im Archiv oder auf der Website  www.ex-sozia.de. Weitere Reisetipps unter www.ex-sozia.de  oder unter  Ulla Kugler  bei Facebook und Instagram.

Ulla Kugler

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16.03.2019

Wünsdorf aktiv

Vor dem ehemaligen Motorradmuseum 15806 Wünsdorf (TF, ZS) beginnen die Treffen und Teilemärkte mit einem Großen Teilemarkt. Diesmal am 16.03. waren bei düsterer Wetterprognose nicht viele Anbieter und Käufer zu erwarten. Aber es kam anders. Der Regen setzte erst am Nachmittag ein, als die meisten Teilnehmer ohnehin den Heimweg antraten.

So wurden über 100 Anbieter gezählt, Teile nach der winterlichen Bauerei als auch Trödel wechselten ihre Besitzer. Weitgereist aus Bydgoszcz/Bromberg war Tomasz Zaleski bei 450km Anfahrt mit einem umfangreichen Werkzeug-Angebot.

Allgemein ist festzustellen dass die zahllosen Gespräche Priorität haben, weniger aber der Umsatz. Man trifft sich oder lernt sich kennen und fährt mit frischen Gedanken und nützlichen Ideen heimwärts. Die stark belagerte Küche sorgte mit allen üblichen Getränken sowie Bratwurst und deftiger Erbsensuppe für das leibliche Wohl.

Nächste Events in Wünsdorf:

Militärfahrzeugtreffen am 27.04.2019

sowie für Biker das Allgemeine Motorradtreffen am 15.06.2019

Info-Tel. 0170-779 70 83

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13.03.2019

Motorrad des Jahres 2019 - erneuter P2 für Wilbers Products

Wie in den Jahren zuvor gab es auch in diesem Jahr einen „Best Brand Award“ der Motorpresse in Stuttgart. Es herrschte Spannung pur unter den vielen Teilnehmern aus der Motorradbranche. Es war ein geselliger und unterhaltsamer Abend mit einem bekannt qualitativ hochwertigen Abschluss im Restaurant der Veranstaltungshalle.

Bei der Bekanntgabe der einzelnen Platzierungen haben wir uns, im Bereich Fahrwerks-Tuning, über eine erneute leichte Steigerung auf P2 von 47,5% des Vorjahres auf 48,4% in diesem Jahr gefreut. Nicht ewig wollen wir uns mit einem Vizetitel zufrieden geben.

Deshalb arbeiten wir mit Vollgas an unserem Umzug in das neue Firmengebäude, um weiteres Wachstum zu ermöglichen. Gerade beziehen wir etwas mehr als 3000 Quadratmeter Halle, um in der Technik/Entwicklung, Service, Produktion und Versand etwas mehr Luft zum Atmen zu bekommen.

Gemeinsam mit ZF arbeiten wir am weiteren Ausbau der „Wilbers Powered by ZF“ Fahrwerksprodukte. Hier sind wir gerade mit der Entwicklung für einen LDC Nivomaten für Großenduros beschäftigt.

Des Weiteren werden wir in der IDM Superbike mit der neuen BMW S1000 RR und Bastien Mackels wieder um den IDM Superbike Titel kämpfen.

Zusätzlich sind wir das erste Mal als Promotor des neuen BMW BoxerCup in der Saison 2019 unter dem Motto „BMW BoxerCup Promotet by Wilbers“ im Einsatz.

Mit besten Grüßen aus Nordhorn, Ihr Benny Wilbers & Team

Pt. (überarbeitet: Güma)

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07.03.2019

Wilbers-BMW-Racing - Test mit Boxer und RR in Almeria!

Nach der Messe in Dortmund geht es nun weiter mit den Tests unserer BMW Boxer und S1000RR!

Namhafte Fahrer wie Steve Mizera (Fifty Suz. Cup 1000 Sieger), Pascal David, Tobias Vogelei oder Harald Schmidt, um nur einige zu nennen, haben sich unter der spanischen Sonne ausgetobt und sehr viel Spaß gehabt.

Es waren bis jetzt 10 BoxerCup-Interessenten in Almeria, wovon sicher einige am Cup teilnehmen werden. Beim BMW BoxerCup Manager Thomas Beyer gingen weitere Anmeldungen ein, sodass wir davon ausgehen, dass wir zum ersten Termin in der Lausitz ein volles Feld haben werden.

Unser Superbike Vizemeister 2018, Bastien Mackels, hat als Instruktor die Boxerfahrer regelmäßig ins Schlepptau genommen, damit das mit der Ideallinie noch besser klappt. Bastien hat verschiedene neue Fahrwerksprodukte von „Wilbers Powered by ZF“ getestet, die im Winter von unseremTechniker Burkhard Stember in Kooperation mit ZF entstanden sind!

Ein positiver Start in das neue IDM Jahr 2019!

www.bmw-boxer-cup.de

Pt. (überarbeitet: Güma)

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05.03.2019

Exsozia unterwegs:

Eine Reise rund um die Ostsee mit den Motorrädern

Teil 6 – Die Baltischen Länder

 

In diesem Teil fahren Exsozia Ulla und Thomas durch die Baltischen Länder. Von Estland geht es mit den Motorrädern über Lettland nach Litauen. (Narva, E20, Tallin, E10, Sarema, E67, Riga, E9, Klaipeda, E11, E272, Vilnius; ca. 2.000 km, 5 Unterkünfte, 18 bis 22 Grad, sonnig bis bewölkt, teilweise windig.

Tallin, die Hauptstadt Estlands, hat uns völlig überrascht. Positiv überrascht! Mit einer solch gut restaurierten Altstadt und einer Menge hypermoderner Hochhäuser als Hotels oder Geschäftsbauten hatten wir nicht gerechnet. Schließlich ist Estland erst seit 2004 EU-Mitglied. Hier scheint das Wirtschaftswunder voll gegriffen zu haben. Da waren wir begeistert und haben uns vom Turm der Domkirche Sankt Marien auf dem Domberg gleich mal einen Überblick verschafft. (Eintritt 2 Euro).

Baff war ich beim Bummel durch Tallins geschleckte Altstadt. Nicht nur die Fassaden der mittelalterlichen und klassizistischen Bauten sind vom Feinsten, nein, auch die bunten Eingangsportale laden zum Verweilen beziehungsweise Eintreten ein.

Im ältesten Cafe der Stadt, Cafe Maiasmokk, werden die Marzipanfiguren noch mit der Hand bemalt. Ich liebe Marzipan! Doch diese Kunstwerke sind zum Essen fast zu schade, leider. Dann nehme ich eben eine Figur als Souvenir mit, dachte ich mir. Auf jeden Fall gehörte in meine Souvenir-Tüte außerdem noch Bernstein, das „Gold der Ostsee“. Schmuck und Kunstwerke in jeder Preisklasse werden entlang der ganzen Küste angeboten. Da fiel mir die Entscheidung schwer!

Viele Sehenswürdigkeiten von Tallin lohnen sich anzuschauen: die orthodoxe Alexander-Newski-Kathedrale auf dem Domberg, der gemütlichen Rathausplatz mit dem Rathaus aus dem 15. Jahrhundert, die „Drei Schwestern“, drei schöne Giebelhäuser aus der Hansezeit und ein exzellent restauriertes Stück Stadtmauer mit vier begehbaren Wachtürmen. Einst war die Stadtmauer 2,4 Kilometer lang und bestückt mit 45 Türmen. 26 davon sind noch erhalten. (Tipp: Tallina Linnamuuseum; toll gemacht; Eintritt 2 Euro)

Nach drei Tagen Tallin war die Zeit in dieser tollen Stadt leider schon wieder vorbei und Thomas holte sein Motorrad aus der Tiefgarage zum Aufpacken. Aber auch in der Altstadt von Tallin hätte man die Maschinen so wie in Sankt Petersburg auf der Straße parken können, so unsere Überzeugung.

Auf dem Weg rund um die Ostsee ging die Reise auf ellenlangen geraden und superguten Straßen in Richtung Südwesten auf Estlands größte Insel Saarema. Die dortige Provinzhauptstadt Kuressare ist geprägt von einer Bischofsburg aus dem 14. Jahrhundert. An der einstigen Bäderidylle mit hölzernem Kurhaus und anderen Prachtvillen hat allerdings vielfach der Zahn der Zeit genagt.

Viel Spaß hatten wir auf einem Ausflug zum Südwest-Kap der Insel zum Leuchtturm von Sääre. Die 243 Stufen hinauf ließen uns ein wenig außer Puste kommen, aber von oben konnte man ganz viel Meer sehen!

Am Meer entlang ging es später weiter in Richtung Riga (Lettland). Allerdings blieb der Blick auf die Ostsee wegen der Küstenbewaldung meist verborgen. Nur ab und zu war die Sicht frei auf die „Baltic Sea“. Der Grenzübergang von Estland nach Lettland war übrigens kaum zu spüren, da beide Länder ja zum Schengen-Raum gehören.

Angekommen in Riga, der Hauptstadt von Lettland, wunderte ich mich auf ein Neues. Auch hier ist der Fortschritt deutlich sichtbar. In der größten Stadt des Baltikums mit rund 700.000 Einwohnern sind Mittelalter, Jugendstil und Moderne aufs Beste vereint. Die imposante Altstadt ist größer und prächtiger als Tallin. Schmucke Jugendstilfassaden, bunte Häuser aus dem Mittelalter und eindrucksvolle Kirchen zogen uns in ihren Bann. Nicht umsonst ist Riga UNESCO-Weltkulturerbe. Einen grandiosen Überblick bekamen wir vom Turm der Petrikirche (Gott sei Dank mit Aufzug!). (Eintritt 6 Euro)

Hier wurde uns bewusst, wie Alt und Neu in Riga nebeneinander existieren. Ein Beispiel dafür: Moderne Bärenkunst steht auf dem alten Rathausplatz vor dem Rathaus und dem Schwarzhäupterhaus, das im 14. Jahrhundert entstand, nach der kompletten Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde und seit 1999 in altem Glanz zu besichtigen ist. (Tipp: Lohnt sich! Eintritt 3 Euro)

Moderne Kunst findet man in der Altstadt von Riga auf Schritt und Tritt, da es hier jede Menge Festivals und Kunstevents gibt. Die Stadt lebt! Die Altstadt ist nicht nur für die Touristen da, wie es bald in Tallin erschien, nein, viele junge Leute aus der Stadt verbringen hier ihre Freizeit oder arbeiten in den umgebauten Altstadtvillen.

Dann wieder der Blick auf die herrlichen Verzierungen an den Fassaden der Jugendstilhäuser! Herrlich! Oder das Eintauchen in die Welt des Mittelalters bei den alten Kaufmannshäusern.

Doch noch ist die Stadt nicht „fertig“. Zu viel muss nach der Zeit des Sozialismus noch nachgeholt werden. Ein Teil der alten Häuser ist dringend sanierungsbedürftig. Doch überall sind Handwerker zugange und bringen ihre Stadt auf Vordermann.

Manche Abrissgrundstücke werden derweil als Parkplatz genutzt. Hier kann man bei 24stündiger Bewachung günstig und sicher parken. So lange, bis es wieder hieß: aufsatteln und weiterreisen.

Danach ging es auf perfekten geraden Straßen in Richtung Westen nach Litauen. Kurz vor Palanga, dem Ort der Sommerfrische für die Bewohner der Stadt Klaipeda, fuhren wir problemlos über die Grenze nach Litauen.

Von Klaipeda gehen große Fähren nach Schweden und Kiel. Zudem ist die drittgrößte Stadt Litauens das Tor zur Kurischen Nehrung, der zirka 100 Kilometer langen Landzunge, die die Ostsee vom ruhigen Kurischen Haff abtrennt. Ohne Russland-Visum ist dieses UNESCO-Weltnaturerbe allerdings nur etwa bis zur Hälfte zum Künstlerort Nida befahrbar. Dort begrüßten uns nette bunte Holzhäuser und urige Strandbistros. Die Strecke über die Nehrung war allerdings sehr holprig und bot nur wenige Ausblicke auf’s Wasser.

Sehr beeindruckt waren wir vom Berg der Kreuze (Kryžin kalnas) auf dem Weg nach Vilnius nahe Siauliai. Hier sind über die Jahrzehnte hunderttausende große und kleine Kreuze zur Erinnerung an liebe Angehörige zusammen gekommen. Ein Ort, der Respekt einflößt und Andacht bewirkt.

Völlig entgegengesetzt wirkte Litauens quirlige Hauptstadt Vilnius auf uns. Allein rund 20.000 Studenten sorgen für pulsierendes Leben. Einen Überblick verschafften wir uns mal wieder von oben, vom Glockenturm der Universität. (Eintritt 2,50 Euro mit Aufzug)

Keine andere Stadt des Baltikums empfanden wir als so gegensätzlich wie Vilnius: alte barocke und klassizistische Prachtbauten, modernste Hochhäuser mit Glasfassaden, abbruchreife Bretterbuden, viel Kunst, neue und auch marode Straßen, ärmste Mütterchen mit löchrigen Strümpfen und immens viele sehr junge gestylte Frauen in superteuren dicken Straßenkreuzern.

Neben den Haupttouristen-Attraktionen wie Kathedrale St. Stanislaus, Palast des Großfürsten, Geminidas-Turm, Gotisches Ensemble und Rathausplatz hatte uns das alternative Stadtviertel Užupis mit seinem italienischen Flair besonders gefallen. Die Einwohner fühlen sich als Teil einer eigenständigen Republik und haben eine eigene Verfassung!

Skurril kommt die Kunstszene in Vilnius daher, besonders die Straßenkunst an den Gebäuden. Sehr politisch karikiert: der auf Facebook bekannt gewordene Bruderkuss zwischen Trump und Putin, neuerdings als gemeinsames Zigarettenrauchen.

Dann ging es weiter in Richtung Polen. Hier im Südwesten Litauens gibt es endlich mal wieder (wenn auch niedrige) Berge mit leichten Kurven. Ansonsten ist der Norden der Baltischen Länder straßenmäßig eher etwas für Route-66-Liebhaber: endlos lang und kerzengerade.

Unsere bisherigen Etappen rund um die Ostsee findet Ihr hier im Archiv oder unter www.ex-sozia.de .

Weitere Reisetipps unter www.ex-sozia.de  oder unter  Ulla Kugler  bei Facebook und Instagram.

Ulla Kugler

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03.03.2019

Wild Skulls MC Berlin umgezogen

Der Motorradclub Wild Skulls MC ist Supporter des Born to be Wild MC und war acht Jahre in Berlin-Grünau beheimatet. Durch Aufkündigung des Mietvertrages musste sich der MC ein neues Objekt suchen und fand es in der ehemaligen Garnisonsstadt Wünsdorf. Der Ort hat in Sachen Motorrad eine lange Tradition.

Hier wurden Militärfahrer bereits zwischen den Weltkriegen ausgebildet und zahlreiche Motorsportler wurden hierher durch die Wehrpflicht beordert. Gegenwärtig finden im Jahr mehrere Markentreffen und Teilemärkte statt und durch den Zuzug der Wild Skulls ist Wünsdorf um einen Bikerstützpunkt reicher.

Nach Monaten harter Bauarbeiten wurde die ehemalige Trafo- und Schaltstation für eine Cluberöffnung gefügig gemacht. Dazu hatten die Member des Wild Skulls MC am ersten März-Samstag eingeladen. Unterstützung erhielten sie durch das Amt Zossen durch Nutzung der Parkfläche am gegenüber liegenden Objekt.

Gegen Abend wurden Platz und Gebäude brechend voll, an die 40 Motorrad-Clubs und -Stammtische wurden gesichtet, davon ein Drittel MC. Es können aber auch mehr gewesen sein, aufgrund der dichten Menschenmasse war eine genaue Zahl anzugeben nicht möglich.

Wie es sich gehört übergaben etliche Gäste dem Veranstalter originelle Geschenke. Bei Live-Musik, Lagerfeuer und vorzüglicher Versorgung eskalierte die Stimmung rasch. Die Member des Wild Skulls MC bedankten sich bei den Gästen für das zahlreiche Kommen und die gezeigte Disziplin.

Nächstes Treffen beim Wild Skulls MC die 99-Cent-Party am 13.04.2019.

Anschrift Clubhaus

Am Bahnhof 9

15806 Zossen

OT Wünsdorf

Kontakt-Tel. 0172-322 99 92  

 

Gäste beim Wild Skulls MC u.a.: Born to be Wild MC; Bloody Devils MC; Büffel MC; Dragsäue MC; La Raza MC; Lones MC; Partisanen MC; Rolling Wheels MC; Trachops MC; Wild Vikings MC; Moving Shadow MC; Bad Rover; BSBN; BU; Clover Rider; Die Gurken; Enhärijaner; Freunde der Straße; Gespann Stammtisch; Heavy Bikers; Iron Amity; JBK-Funbiker; Mephisto´s Mob; Raben Odin; Related Sons; Remise Spandau; rOstfront; Sin City Demons; Skymessenger; Slow Ride Crew; Tasmanian Devils; Tribe of Judah; True Mates; Walhall; Wild Lions; Wild Power; Wolfsritter; Zeesener Stammtisch

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24.02.2019

Pantoffeltreffen MC Hermsdorf

Turnusgemäß hat der gemeinnützige MC Hermsdorf e.V. Berlin am letzten Februar-Samstag nunmehr zum 39. Gespann- und Wintertreffen auf sein Clubgelände eingeladen. Bei dem schönen Wetter wurden etwa 35 Bikes mit und ohne „Pantoffel“ gesichtet. Nahezu jedes Bike hatte seine Geschichte, Hingucker waren reichlich: Das älteste Gespann eine Victoria von 1930 mit Sturmey-Archer-Motor. Dann Heinkel-Roller mit Rückwärtsgang und mit Seitenwagen-Boot von Stoye-Superelastik.

Bewundert auch ein BMW-Gespann mit aufgefrischtem Russen-Boot, die Reihe ließe sich noch beliebig von BMW bis Yamaha fortsetzen.

Es entspannten sich zahllose Benzingespräche, für das leibliche Wohl als auch Aufwärmen am Lagerfeuer sorgte der Gastgeber und die Gäste fuhren mit wichtigen Informationen und Terminen für das neue Jahr nach Hause. Das Event wurde mit einem abendlichen Meeting im Clubhaus abgerundet.

Info-Tel. 0160-93 86 39 83; www.mc-hermsdorf.de

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24.02.2019

AWO-Wintertreffen

Der Niederbarnimer AWO-Stammtisch wurde vor 23 Jahren gegründet und hatte zum letzten Februar-Samstag zur Winterparty eingeladen. Man pflegt seit Anbeginn die Liebe zu den DDR-Viertaktern AWO und EMW. Und zu deren Events kommen Fans aus allen Himmelsrichtungen.

Nunmehr wurde der alteingesessene Treffpunkt im Dörfchen Danewitz aus gesundheitlichen Gründen der Gaststätten-Inhaberin verlassen und nach dem benachbarten Rüdnitz „Zum fröhlichen Gustav“ verlegt.

Ein üppiges Tresenangebot, Getränke, Livemusik, Feuertonnen, ein schöner Sternenhimmel und anregende Sachgespräche sorgten für einen stimmungsvollen Partyabend. Trotz der leichten Minusgrade kamen einige Gäste per Bike. Wie der vom AWO Forum genannte „Eiserne Kreuzritter“ Burkhardt aus dem 65km entfernten Storkow.

Der Niederbarnimer AWO-Stammtisch tagt jeden Mittwoch ab 19.30 Uhr. Nächstes Event die Sommerparty am 28.-bis 30 Juni 2019.

Anschrift:

Dorfstraße 3

Gaststätte Zum fröhlichen Gustav

16321 Rüdnitz

Kontakt Tel. 0176-72 78 49 17

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11.02.2019

23. Motorbike Wolfsburg 2019

 Wieder einmal lockte die Motorbike Wolfsburg eine ganze Anzahl Motorradfahrer aus dem Winterschlaf. Am 9. und 10. Februar 2019, jeweils von 10.00 - 18.00 Uhr  fand diese Messe im CongressPark Wolfsburg statt.

Alle Räume im CongressPark waren durch 90 Händler und Aussteller belegt. Die Messeleitung hoffte auf rund 10.000 Besucher an den zwei Tagen. Das riesige Angebot an fast allen auf dem Markt befindlichen Motorrad-Marken und -Modellen aber auch alle Rollermarken, die neuesten Kollektionen der renommierten Bekleidungshersteller, Sturzhelme und reichlich Zubehör sollten  die Besucher in den Congress Park locken.

Ein sehr großes Interesse finden die Motorroller, die im Stadtverkehr gern gefahren werden. Wieder einmal auf der Motorradmesse Wolfsburg präsentierten sich die Mitglieder der Gemeinschaft vom Passione Vespa-Club, einer großen Gruppe von Rollenfreunden aus Wolfsburg. Passend dazu gab es auch Stände von Piaggio und anderen Rollerfirmen auf der Messe zu sehen. Darüber hinaus hatten weitere Vereine und Interessengemeinschaften einen Stand aufgebaut und brachten so ihre Arbeit zur Kenntniss.

Auch gab es viele Neuheiten zu bestaunen, aber auch jede Menge Aktionen. Die Stuntshow´s, von Axel Winterhaff, Stuntfahrer aus Passion, auf seiner Kawasaki vorgeführt, lockte zum Zuschauen und das Schräglagentraining zum Mitmachen waren interessante Zugaben zum Rahmenprogramm.

Zudem gab es eine Sonderaktion für Privatleute. Wer sein gebrauchtes Motorrad verkaufen wollte, hatte hier die Möglichkeit es einem interessierten Publikum vorzustellen. Und davon wurde reger Gebrauch gemacht.

So konnte man sehr viel Zeit mit Zuschauen und Besichtigungen verbringen und wer dann auch noch zusätzlich Hunger verspürte, für den gab es auch Kaffe und Kuchen und sonstige Kleinigkeiten für den hungrigen Magen.

Die Motorbike Wolfsburg ist eben der Treffpunkt aller Motorradfreunde der Region!

Weitere Infos auf die Motorrad-Messen in Wolfsburg bekommt man bei:

M.O.V.E. Messeorganisations- und Veranstaltungsgesellschaft
Henkel & Rosenberg GbR
Heinrich-Heine-Str. 27
38440 Wolfsburg
Telefon: +49 (0)5361 22727
E-Mail: mailto:info@move-messeorganistion.de
www.move-messen.de

Weitere geplante Termine:

8 - 9 Februar 2020
13 - 14 Februar 2021

Güma

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11.02.2019

20 Jahre Planwirtschaft

Der Berliner Bikerstammtisch Plan B ist vor zwei Jahrzehnten aus der B.U. hervorgegangen. Er lud zum 02.Februar zur 20-Jahrfeier in sein Clubhaus ein. Freier Eintritt, preisgünstiges schmackhaftes Essen und Trinken sowie Dosenmucke und Lagerfeuer sorgten für angenehme Atmosphäre. Trotz des unfreundlichen Wetters wurden immerhin über 20 Motorradclubs und -Stammtische gesichtet. Es waren mehr als 160 Gäste, die die Einladung wahrnahmen und ebenso viele Sektflaschen, die geleert wurden. Zahlreiche Gäste überbrachten Jubiläumsgeschenke und Glückwünsche und das Spektakel wurde mit einem großen Feuerwerk abgerundet.

Und wer in der beheizten Kantine übernachtete, bekam vor der Abreise noch ein Frühstück gratis.

Das Clubhaus ist jeden 1. und 3. Dienstag im Monat ab 19.30 Uhr geöffnet.

Anschrift: Bahnhofstraße 10, 13129 Berlin. Kontakt-Tel. 0179-771 99 65.

Gäste bei Plan B:

Born to be Wild MC; Rolling Wheels MC; Wild Skulls MC; Basdorfer Biker; BaT Family; BSBN; B.U.(4); Clover Rider; Coursed Souls; Freunde der Straße; Grave Diggers; Heavy Bikers; JBK Freebiker; Motorcyclegang; Pax et Gaudium; Simson und IFA Freunde; Wild Force

twostroke (Fotos: Volkmar Berger-Schillheim)

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11.02.2019

WGT 2019 des MSC Sankt Andreasberg Oberharz im ADAC

Eintreffen ist erlaubt ab Donnerstag, der erste Teilnehmer war wie üblich am Mittwoch da. Am Donnerstagabend für die „Früheintreffer“ gemütliches Plaudern im Stammlokal.

Schnee war ausreichen da, die Zeltwiese wurde von den Städtischen Betrieben wieder gewalzt, so dass alle prima zelten konnten. Bis Freitagnachmittag trafen 54 Teilnehmer ein.

Anreise aus Deutschland Nord und Süd gut gemischt; „Elefantentreffenabbrecher“ genauso wie unser Freund aus 17km Entfernung. Teilnehmer aus Luxemburg, Belgien, Holland und Mittelengland saßen am Freitag und Samstag um das/die Lagerfeuer, das Stimmengewirr war international.

Viel Spaß hatten die Teilnehmer wieder bei dem Umzug des zeitgleich stattfindenden Winterfestes der Bergstadt Sankt Andreasberg. Wie jedes Jahr transportieren die Gespannfahrer mit großem Hallo unter dem Jubel der Zuschauer unsere Hexen; eine Mordsgaudi sowohl für die Gespannfahrer als auch für andere Teilnehmer. Leider hat einer der Gespannfahrer die Kupplung seines Gespannes total „uffjeroocht“, schade, aber er hat es leicht genommen und sich am Montag abholen lassen.

Als Senior wurde Bernd Bode, als beständigster Teilnehmer Dirk Egger und als Sieger der Anfahrtwertung Andy Gower aus Harrogate ermittelt. Die Ehrungen wurden durch unsere Touristinformation sowie durch den Ehrenvorsitzenden des MSC vorgenommen. Die Gespannfahrer übergaben ein Mini-Gespann an den Ehrenvorsitzenden für langjährige Freundschaft zum Kreis der Gespannfahrer.

Weitere Infos kann man hier bekommen: mailto:WBruecknerjr@t-online.de

Güma und WB (Fotos von Volker Jung und Karl - Heinz Meinke)

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11.02.2019

BSBN Glühweinparty

Die Member der Biker´s Squad Berlin-Nord begannen das Partyjahr mit einer Glühweinparty am 2.Februar-Samstag. Die Wochenenden zuvor zeigten sich nicht gerade bikerfreundlich und leider wurde auch für den Partytermin Sturm und Regen vorausgesagt. Da wurden Festzelt und Leicht-Dächer sicherheitshalber zusätzlich verfestigt. Aber es kam anders. Bis auf einen Regenschauer blieb das Wetter trocken. Bei freiem Eintritt, Liveband „Rock-Dogs“, mehreren Lagerfeuern und vorzüglicher Versorgung eskalierte die Stimmung. Mit 25 Motorradclubs und Stammtischen war die Party überdurchschnittlich gut besucht. Für einige Gäste wurde die Nacht zu kurz und sie feierten bis zum Morgengrauen.

Nächstes Event beim BSBN Jahresparty am 06.04.2019.

Kontakt Tel. 0176-477 62 652.

www.bikers-squad.de

Anschrift Phillip-Pforr-Str.9, 16761 Hennigsdorf.    

Gäste bei BSBN: BTBW MC; LA Raza MC Berlin und North; Wild Skulls MC; Vicings of Valhalla MC; Bad Rovers; BaT Family; Brotherhood United Biker; Berliner Biker MIG; BU; Cursed Souls; FwdW; Gespann Stammtisch, Heavy Bikers; Hijacker; JBK Freebiker; Pax et Gaudium; Plan B; Remise Spandau; Thunder Hawks; Vulcan Crew; Wild Force; WWOB; Zeesener Stammtisch; Zentaurus

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10.02.2019

Berliner Motorrad Tage (BMT)

Am 08.- bis 10.Februar 2019 gingen die Berliner Motorrad Tage im ehemaligen Postbahnhof Gleisdreieck direkt am gleichnamigen U1/U2-Bahnhof über die Bühne. Somit per Bahn leicht zu erreichen. Nicht wenige, die per Auto kamen, fuhren infolge Parkplatznot unverrichteter Dinge wieder nach Hause.

Die Location spiegelte den Trend in der gesamten Zweiradbranche wieder – der Umzug vom Messegelände am Funkturm vor drei Jahren ist bei Ausstellern und Besuchern eher positiv festzustellen.

Wie dem auch sei, auf dem Industrie-Messeständen wurden alle Neuheiten von BMW bis Yamaha präsentiert. Dazu auf 2,3ha/23000qm Ausstellungsfläche eine bunte Mischung aus Shows und Unterhaltung, Angebote für Zubehör, Tuning und Bekleidung, Reisen, Sicherheit Polizei, Bundeswehr etc., insgesamt fast 200 Aussteller.

Alle Infos aufzuzählen würde Bücher füllen, picken wir einige heraus:

-Nach Jahren wurde die Marke HOREX präsentiert. Mit sechs Zylindern, handgefertigt in Landsberg a. L. Ungeeignet für Kunden mit schmalem Geldbeutel. Exklusivhändler ist Fuhrmann GmbH für Berlin und Umgebung.

-Drei strahlgetriebene Bikes per Turbine und Rakete a la Me163 mit vierstelligen PS-Angaben.

-Bei den zahlreichen Umbauten brillierte die BMW R45 von Peter Hanke, ehemaliger BMW-Mitarbeiter.

-Der Reifenhersteller Mitas bietet gebräuchliche Trialreifen an, Heidenau einen 3,50x19 mit Trialprofil, nicht vornehmlich für den  Trialsport.

-Der brandenburgische Händler von Drivebar war mit seinen E-Geländebikes für die Kleinsten zugegen.

-Atemberaubende Shows zogen die Trialexperten Mike Bergmann und Carsten Härtel vom MC Flöha/Sa ab. Unter Mitwirkung einer Dame aus dem Publikum sparten die zahlreichen Zuschauer nicht mit Applaus. Die Performance wurde einer Sitzprobe auf dem Trialbike und der Übergabe einer Flasche Champagner für die Mitarbeit abgerundet.

Berlin war ein guter Ort für zahllose Benzingespräche. Zu Hause angekommen war der Besuch noch nicht beendet. Es galt, die vielen  Informationen, Gedanken und Prospekte zu ordnen.

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05.02.2019

Eiszeit-Treffen der MFI 2019

Vom 1.2. bis zum 3.2.2019 fand das 8. Wintertreffen auf dem Clubgelände der Motorradfreunde Iberg in Hornburg statt. Es war leider eine etwas matschige Zeit, leichter Schneefall und Nieselregen. Die Temperaturen lagen immer so um Plus 2 bis Minus 3 Grad. Am Freitag Nachmittag standen bereits 7 Zelte auf dem Gelände.

Am Samstag kamen dann noch zwei Zelte dazu. Einige Besucher, die kein Zelt mithatten, konnten in einem Wohnwagen auf dem Gelände übernachten.

Recht gemütlicher war es nachmittags und abends beim Klönen und Fachsimpeln im Hubraumstübchen oder am Feuer des Kaminofens auf der Veranda.

Am Samstag machte sich ein Gruppe der Gäste mit ihren Gespannen auf den Weg nach St. Andreasberg, um das dort stattfindende WGT (Wintergespanntreffen) zu besuchen. Da sich an dem ganzen Wochenende im Harz ein unbeschreiblicher Andrang von Wintersportlern abspielte, war es sehr schwierig die Strecke bis St. Andreasberg zu befahren. Alles war mit Autos so zugeparkt, dass kaum ein Durchkommen möglich war. Auch im Umfeld um das WGT in St. Andreasberg war kaum noch eine Lücke zum Parken zu finden.

Als dann die Gruppe wieder zurück kam, konnten diese sehr viel erzählen. Aber es gab auch so noch genügend Erzählstoff über ganz andere Themen - so richtiges Benzingequatsche, wie bei allen Treffen üblich.

Die Bewirtung durch die Mitglieder der MFI war wieder vorbildlich, jeder konnte bekommen, was er sich wünschte. Abends gab es dann wieder die sehr leckeren Haxen, die sich inzwischen so als richtiges Lockmittel  etabliert haben.

Am Sonntagmorgen gab es dann wie immer das Iberger Frühstück ehe sich die Gäste wieder auf ihren Heimweg machten. Es war allem zum Trotz doch ein sehr gemütliches Eiszeittreffen. Auf alle Fälle freuen wir uns schon auf ein Wiedersehen mit unseren Motorradfreunden beim Iberger-Sommertreffen im September.

Güma + Taler

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03.02.2019

Gespanntreffen des Markgrafen MC

Alljährlich lädt der MC Markgrafen am ersten Februar-Samstag zum Gespanntreffen ein. Diesmal in dem Dörfchen Philadelphia bei Storkow (LOS), wo der Motorradclub sich seit dem letzten Jahr etabliert hat. Warum der Wettergott es mit den Bikern nicht gut meinte, steht in den Sternen: Schneefall und -Regen.

Dennoch wurden über 20 Gespanne, meist MZ, Dnepr und Ural gesichtet, dazu eine Handvoll Quads. Einige Gäste hatten nach der Anfahrt eine dreistellige Kilometerangabe mehr auf der Uhr. Wie Ronny aus der Region Meiningen mit 404km. Die Fahrt dauerte acht Stunden, darin einbegriffen eine Reparatur infolge Kettenriss.

Am Nachmittag ging es mit allen Fahrzeugen zu einer Ausfahrt nach Münchehofe zu Besuch des Motorrad- und Heimatmuseums (www.unterbrecher.de), der Neuschnee war ständiger Begleiter.

Wie gewohnt hatten die Markgrafen für alles Notwendige gesorgt: Übliche feste und flüssige Nahrung, Lagerfeuer, beheiztes Schlafzelt als auch Schlafräume für Weitgereiste. Dann Livemusik und Bikerspiele, die das Event mit zahlreichen Gästen am Abend abrundeten.

Nächste Veranstaltung beim MC Markgrafen die II.Kanalparty am 10. bis 12.05.2019.

Info-Tel. 0174-988 38 75.

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26.01.2019

JAWA-Typenkompass

Bis Anfang 1961 wurden in die DDR rd. 200000 JAWA/CZ-Motorräder eingeführt. Somit hat das tschechische Produkt neben AWO und MZ deren Straßenbild ebenbürtig beherrscht. Allen voran die „Dreifünf“, heute ein gefragtes Objekt in der Oldtimerszene als auch im Motocross und im Classic-Trialsport.

Mit den Abschnitten JAWA-Motorräder bis 1940, Serien-motorräder 1946-1990, Fünfziger, Gelände-, Motocross-, Bahn- und Trialmaschinen sowie Straßenrenn- und Serienmaschinen nach 1990 bietet das Werk einen kompakten Überblick zur Modellgeschichte mit Daten, Text und Bildern der tschechischen Marke.

Somit ist das Büchlein zur Typen-Identifizierung ein willkommener Helfer. Der Autor als Kenner der Szene hat akribisch recherchiert und somit sollte das preiswerte Buch im Regal des Classic-Bikers und -Sportlers nicht fehlen. Für Letztere wäre ein analoges Werk über CZ-Motorräder wünschenswert.

Autor: Frank Rönicke; Titel: Jawa-Motorräder seit 1929; 112 Seiten, 125 Abbildungen; Broschur; Ladenpreis 12,00 €uro (D); ISBN 978-3-613-03874-5; Motorbuch

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16.01.2019

Deutsche Militärmotorräder seit 1905

Zur Zeit des Ersten Weltkrieges gewannen Motorräder im Zivilleben als auch bei Militär als Bewegungsmittel zunehmend an Bedeutung. Es waren kaum modifizierte Bikes, wie sie auch im zivilen Einsatz Dienst taten. Es begann mit einem entsprechenden Farbanstrich.

Erst 1938 begannen BMW und Zündapp mit der Entwicklung spezieller Gespanne mit Beiwagenantrieb und Rückwärtsgang für den Einsatz in schwerem Gelände. Nach dem Weltkrieg II fanden bei der Bundeswehr und der Nationalen Volksarmee die Motorräder weiterhin Verwendung bis hin zu den Eskorte-Maschinen von BMW.

Der Autor stellt sie alle mit Wort und Bild vor: In der Palette der Hersteller von Ardie bis Zündapp in den Abschnitten Kaiserreich, Reichswehr, Wehrmacht, Bundeswehr und NVA.

Heute genießen besonders die historischen Motorräder in der Oldtimerszene einen hohen Stellenwert als auch im Geländesport, z.B. Klasse Pre-65/70. An diese Klientel richtet sich das lesenswerte Buch und Nachschlagewerk.     

Autor: Frank Rönicke; Titel: Deutsche Militärmotorräder seit 1905; 144 Seiten; 210 Abbildungen; gebunden;

Ladenpreis 24,90 €uro (D); ISBN 978-3-613-04123-3; Motorbuch

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13.01.2018

Wintergrillen

Die Celoraptor MF gibt es seit 12 Jahren und sie zelebrieren das Wintergrillen am 2.Januar-Samstag in Hennickendorf (LUK;TF). Kuckuk´s Scheune ist für derartige Events wie geschaffen. Diesmal bei Schmuddelwetter und geringen Plusgraden fanden sich über 15 Motorradclubs und –Stammtische zum Feiern ein, davon ein Viertel MCs.

Geboten wurden bei Klängen der Monte Cristo Band Lagerfeuer, Schwein am Spieß, umfangreiches Thekenangebot und über 20 Schlafstellen für Traumbeutel-Schläfer, der Raum natürlich beheizt. Dennoch zogen es einige Gespanntreiber vor, in eigenen Zelten zu nächtigen. Neu war auch das Rauchverbot im Saal. Sogar die Raucher zeigten Verständnis.

Zu gewinnen gab es nach dem moderaten Eintrittsgeld einen Preis für das richtige Schätzen der Länge einer Kette bestehend aus zahllosen Büroklammern und Gäste ab 80 Jahren erhielten Pokale. Die Party ging gut ab und die Gäste danken den Machern für das gelungene Event. Kontakt Tel. 0160 24 79 720. 

Gäste bei Celoraptor MF: 

Büffel MC; Heveller MC; MC Markgrafen; Trachops MC; Berliner Biker MIG; Bratpfannen; BSBN; Gespann Stammtisch; Hijacker; Kartoffelkäferbande; Low Budget Crew; Python Bikers; Raben Brüder; Roadkäppchen; Schadnager; Vierraden

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09.01.2019

MOTORRAD KATALOG

Der neue Motorrad-Katalog in der 50.Auflage ist raus! Inhaltlich informiert er über die Sachgebiete 125er, Roller, Minibikes, 50er, E-Bikes, Tuning, Gespanne und Zubehör.

Das Markenspektrum reicht von AJP (Enduro Portugal) bis Zündapp (China), auf dem Gebiet des Trialsports sind es die Marken Beta (Italien) bis Vertigo (Spanien). Rd. 10 Prozent des Inhalts wird der Technik für alle typischen Motorradsportarten gewidmet.

Der Jubiläumskatalog wird mit einem Reifen- und Zubehörtest sowie umfangreichem Adressenteil von Spezialisten und Herstellern abgerundet.

Titel: Motorrad Katalog Jahrgang 2019; 328 Seiten; Format 215 x 280; broschiert; 9,50 €uro (D); ISBN 978-3-613-30886-2; Motorbuch Verlag

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09.01.2019

Der RundeTisch Berlin Brandenburg

besuchte am 16.12.2018 traditionell den Berliner Weihnachtsmarkt

am Schloss Charlottenburg

Der RT Berlin Brandenburg ist ein Zusammenschluss verschiedenster ansässiger Bikergruppierungen von MF bis MC, deren regelmäßige Zusammenkunft unter Anderem der Koordination und Verständigung innerhalb der Motorradszene dient.

Durch gemeinsame Aktivitäten möchte der RT Berlin Brandenburg den Zusammenhalt stärken und gegen die Ausgrenzung und Willkür gegenüber Rockern und Motorradfahrern kämpfen. Die durch Politik und Medien geschürten Vorurteile abzubauen und das öffentliche Bild der Bikerszene zu verbessern, ist eines der Ziele des Runden Tisches Berlin Brandenburg.

Dies gelingt immer wieder durch verschiedenste Aktivitäten, so auch durch Gespräche mit interessierten Mitmenschen auf dem Weihnachtsmarkt. Nachdem die ersten Berührungsängste verflogen sind und Fragen beantwortet wurden, kommt von vielen Bürgern Zuspruch und sogar ein wenig Bewunderung.

Dies ermutigt den Runden Tisch Berlin Brandenburg immer wieder, an seinen Zielen festzuhalten und für die Rechte der Biker und der Motorradszene zusammen einzustehen.

Kontakt RT Berlin Brandenburg :  runder.tisch-bb@mailbox.org

 Text: Claudia (Walküren), Foto: olle icke(HDDG)

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07.01.2019

Exsozia unterwegs:

Eine Reise rund um die Ostsee mit den Motorrädern

5. Etappe: Sankt Petersburg

 

Strecke:Nuijamaa (Finnland), Grenze Russland, Viborg, E 18, St. Petersburg, E 20, Narva (Estland); ca 400 km;

1 Unterkunft, 18 bis 22 Grad, überwiegend trocken und sonnig

Es fällt mir dieses Mal wirklich schwer, die passenden Worte an Euch, liebe Leser, zu finden! Die Eindrücke, die Russland mit der Region Sankt Petersburg (bis 1991 Leningrad) bei mir hinterlassen haben, sind eigentlich unbeschreiblich! Unbeschreiblich schön, groß, gold, prächtig, historisch, modern, jung und vieles mehr.

Vor aller Pracht hat die Staatenwelt erst einmal die Grenze gesetzt. Von Finnland aus nahmen wir, Exsozia Ulla und Thomas, den kleinen Grenzübergang bei Nuijamaa. Hier hieß es, zirka anderthalb Stunden Geduld haben, bis man an der Reihe war, fünfmal den Reisepass mit Visum gezeigt sowie die Motorräder deklariert hatte und die Seitenkoffer kontrolliert wurden. Dann war es geschafft und es ging auf sehr guten Straßen durch die Wälder von Russisch-Karelien, wo am Straßenrand viele Einheimische ihre gesammelten Pilze anboten.

Vor St. Petersburg wurde die Straße zur Schnellstraße und führte über eine kilometerlange modernste Brücke mit dem Aussehen eines Walgerippes. (Für müde Motorradfahrer-Augen bei Sonneneinstrahlung eine echte Herausforderung!) Exsozia im Wal! Komisches Gefühl, sag ich Euch. Mit Hilfe des Tom-Tom-Navis (Garmin hat Russland nicht drauf) überquerten wir Teile der Ostsee, das riesige Mündungsdelta der Newa sowie den Fracht- und Kreuzfahrer-Hafen. Es ging vorbei am neuen Wahrzeichen der Stadt, dem Lachta-Center, mit 462 Metern Höhe Europas höchstem Wolkenkratzer. Es ist die Firmenzentrale des Gaskonzerns Gasprom.

Dann hieß es abbiegen und hinein ins Zentrum der 6 Millionen-Metropole, denn unsere Unterkunft, ein kleines Apartment, lag mitten in der historischen Altstadt. Die Fahrt durch die Stadt stellte sich entgegen aller Befürchtungen als recht entspannt heraus. Die Fahrbahnen sind sehr breit, das Navi funktionierte bestens und wir waren nicht zur Rush Hour unterwegs. Daher konnten wir die Pracht der gigantischen Altstadt bereits auf uns wirken lassen. Eine solch große Ansammlung von überwiegend erstklassig restaurierten Palästen aus dem 18. und 19. Jahrhundert haben wir so noch nie gesehen. Die Schäden des Zweiten Weltkriegs durch Bombardierung und 900tägiger Belagerung sind allesamt behoben. Die Altstadt präsentiert sich als Perle der Ostsee und ist nicht umsonst UNESCO-Welterbe.

Im Zentrum verfügen die großen Prachtbauten häufig über einen Innenhof und kleineren Häusern in der zweiten Reihe. So konnten wir unsere Motorräder sicher im abgeschlossenen Hof parken und von dort aus zu Fuß die Stadt erkunden.

Kurz zum Thema Sicherheit: Man hätte die Motorräder auch auf öffentlichen Straßen parken können. Es gab ausgewiesene Motorrad-Parkplätze. Zu keiner Zeit hatten wir ein unsicheres Gefühl, weder als Motorradfahrer noch als Fußgänger. Polizei und Sicherheitskräfte waren präsent, aber im Hintergrund. Auf den Straßen gab es kein Gedränge, überall war Platz genug.

Allenfalls in den Museen musste man eine gewisse Enge durch größere Touristengruppen vorwiegend aus Asien in Kauf nehmen. Aber ist ja heutzutage überall so.

Um die Sehenswürdigkeiten sind meist große Plätze angelegt, so der Senatsplatz mit dem Reiterstandbild des Zaren Peter des Großen und der Isaaksplatz vor der Isaaks-Kathedrale.

Die Isaaks-Kathedrale ist die größte orthodoxe Kirche von St. Petersburg und die viertgrößte Kathedrale der Welt. Sie hat uns mit ihrer Pracht und der imposanten Kuppel von außen und innen mächtig beeindruckt. (Eintritt ca. 6 Euro) Vollends sprachlos wurden wir allerdings nach dem Aufstieg auf die Kolonnaden, dem gewaltigen Aussichtsturm der Kathedrale. Nicht, weil wir wegen der 262 Stufen keine Luft mehr bekamen, nein, weil uns der Ausblick überwältigte.

Dachten wir, bis wir das Innere der Auferstehungskirche betraten. Hier musste ich erst mal ein paar Bärentränchen verdrücken, so überwältigt war ich von der Schönheit der farbenprächtigen, mit viel Gold verzierten Mosaiken, aus denen der komplette Innenraum der Kirche einschließlich Decken und Gewölben besteht. Mehr als 7.000 Quadratmeter macht die größte Mosaiksammlung Russlands aus. Die Kirche, auch Blutskirche genannt, wurde zum Gedenken an Zar Alexander dem Zweiten von 1883 bis 1912 errichtet. (Eintritt ca. 6 Euro)

Eine andere, aber nicht minder interessante Optik auf die Stadt bieten die klassischen Rundtouren, sei es mit dem Hop On/Hop Off-Bus oder dem Rundfahrt-Schiff, das man ebenfalls in Etappen nutzen kann. (Kombiticket für zwei Tage ca. 30 Euro) St. Petersburg ist nämlich durchzogen von Kanälen ähnlich wie Venedig oder Amsterdam. Zudem bildet die Newa, ein 74 Kilometer langer Strom, ein großes Flussdelta, so dass viele Sehenswürdigkeiten wie die Peter- und Paul-Festung oder die Rostra-Säulen auf der Wassiljewski-Insel nur über Brücken zu erreichen sind.

Wir sicherten uns also auf dem Sightseeing-Boot gute Plätze und genossen die beschauliche Fahrt vorbei an den alten Palästen und der Eremitage.

Von da aus entdeckte ich niedliche Babuschkas, Püppchen, in denen eine in der anderen steckt! Ganze 13 Zwillingsmädchen! Bestaunenswert auch die Luxus-Fabergé-Eiern. Die echten sind unbezahlbar! Ein Besuch im Fabergé-Museum schon. (Eintritt ca. 6 Euro)

Nun zog es uns in das berühmte Süßwaren- und Feinkostgeschäft Jelissejew auf dem Newski Prospekt, einem Jugendstilbau vom Feinsten. Hier kamen wir voll auf unsere (nicht geringen) Kosten. Aber auch das Café Singer in derselben Straße ist zu empfehlen. Hier hatte der Nähmaschinenhersteller Singer einst eine Niederlassung. Heute ist es in einen riesigen Buchladen integriert. Nicht weit entfernt steht der historische Einkaufspalast Gostiny Dvor,

Perfekt gestärkt ging es wieder aufs Boot, diesmal aufs Schnellboot über die Newa zum Peterhof, der Sommerresidenz von Zar Peter dem Großen. Nach 40 Minuten Fahrzeit erreichten wir das Prachtschloss, das uns mit Wasserspielen, goldenen Statuen und prächtigen Stuckverzierungen schon von außen sehr beeindruckte.

Im Inneren wurde uns bewusst, wie prächtig die Herrschenden zur damaligen Zeit residierten. Tanzsaal, Thronraum, Schlafgemach und Speisezimmer zeugen von einem Prunk, den man sich heute kaum noch vorstellen kann. Im Sommer hielten sich die Zaren hier auf, im Winter residierten sie im Winterpalast, der Eremitage, im Herzen von St. Petersburg.

Diese ehemaligen Residenz der Zarenfamilie ist heute eines der größten Kunstmuseen der Welt. Hier sollen in mehr als 350 Sälen etwa 65.000 Exponate der Weltkultur ausgestellt sein, insgesamt lagern rund 3 Millionen Artefakte in den Archiven. Natürlich ist auch dieser Palast UNESCO-Weltkulturerbe. (Eintritt ca. 9 Euro) Neben Möbeln der Zarenfamilie gibt es Gemälde und Skulpturen aus aller Herren Länder zu bestaunen. Der Komplex besteht aus mehreren verbundenen Gebäuden, in denen man sich durchaus verlaufen kann. Während ich die flämischen Meister bestaunte, hatte Thomas einen Blick für perfekt geformte Statuen.

Leider gingen die drei Tage in St. Petersburg viel zu schnell vorbei. Wir haben eine Menge gesehen, jedoch nur einen Bruchteil der schönen Stadt. Daher heißt es, irgendwann noch mal wiederkommen! „Dasswidanja!“

Meine Empfehlung: Wenn Ihr Gelegenheit habt, besucht St. Petersburg! Es lohnt sich!

Nach dem Aufladen ging es zum Abschied noch einmal an der Eremitage vorbei, bevor wir unsere Bikes über die E 20 zur estnischen Grenze nach Narva lenkten. Nach einer Stunde Grenzabfertigung waren wir wieder im „Westen“, in Estland.

Über die Baltischen Länder berichte ich Euch dann das nächste Mal. Unsere bisherigen Etappen rund um die Ostsee findet Ihr hier im Archiv oder unter www.ex-sozia.de .

Weitere Reisetipps unter www.ex-sozia.de  oder unter  Ulla Kugler  bei Facebook und Instagram.

Ulla Kugler

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01.01.2019

Eisbeine zum Jahresausklang

In Sachen Motorrad hat die Dorfgemeinde Kummersdorf/Alexanderdorf (ZS, TF) seit den 1950er Jahren einen guten Ruf. Damals übernahm der Kfz.-Meister Erwin Fürstenow (1917 – 2002) einen JAWA/CZ-Service. Heute gibt es in dem Ort Bikerevents durch den Büffel MC sowie Osterfeuer- und Silvesterevents beim Motorradbrillen-Vertreiber Lars Konzack.

Diesmal bei der 15.Silvester-Eisbeinparty auf seinem Grundstück wurden Eisbeine bereits in dreistelliger Höhe verspeist, ein Zeichen, dass die Gästezahl mit 100 nicht an den Haaren herbeigezogen ist.

Bei dem trocknen Wetter ließ es sich unterm Festzelt, unter freiem Himmel und am Lagerfeuer mit Speis und Trank gut feiern. Am stärksten vertreten war der Motorradclub „Jim Beam Killer“ sowie die Servicestation GummiGARAGE aus dem Ort Mahlow.

Bei den zahllosen Benzingesprächen ließ man die vergangene Saison Revue passieren, redete über Technik weithin und das rein Private kam auch nicht zu kurz.

Kontakt Tel.-Nr. 0171-277 21 93; info@bikerartikel.de

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