Güma´s interaktive Motorradzeitschrift 2019

GiMZ

Zweites Vierteljahr 2019

April - Juni

Diese Motorradzeitschrift erscheint monatlich und soll für alle Bundesländer informieren. Mitarbeit erwünscht. Beiträge bitte per eMail zusenden, Bilder als .jpg in der Größe ca. 720 x 540 pixel = ca.1 MB, 25 x 28 cm (Bilder können auch von uns in der Größe geändert werden). Allen Texte müssen der Name und die Adresse des Autors beigefügt sein (an den Beitrag wird nur der Name oder das Kürzel des Autors angehängt). Beiträge werden redaktionell überprüft. Die Haftung für den jeweiligen Beitrag incl. der Bilder obliegt dem Autor.

(Sollte sich dieses Projekt in vernünftigem Rahmen aufbauen, kann ohne weiteres die Grundlage aus dem privaten Bereich herausgenommen und als eigenständig Internetseite  geführt werden!)

Zeitnahe Berichte - von Motorradfahrern

für Motorradfahrer

(Ich kann natürlich nicht immer selbst bei allen  Veranstaltungen sein. Deswegen meine Bitte, schickt Text und ein oder zwei Fotos von Veranstaltungen, die ihr besucht habt. Das ist wichtig! Und ihr unterstüzt damit die GiMZ.)

Bitte Eure Berichte mit ein bis drei Fotos über eMail:

G.Machalett@gmx.de

oder per Post  an:

Redaktion für Motorrad-Infos in Niedersachsen,

Postfach 43, 38316 Hornburg

zusenden

als Betreff bitte angeben: Beitrag für GiMZ (Veranstaltung)

Bilder können durch anklicken vergrößert werden!

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Achtung! Wichtiger Hinweis:

Auf Grund der vielen und umfangreichen Beiträge mussten wir die Ausgabe der GiMZ in 4 Ausgaben  teilen.

Erste Ausgabe ist die GiMZ von Januar bis März, zweite Ausgabe April bis Juni, dritte Ausgabe von Juli bis September, vierte Ausgabe von Oktober  bis Dezember.

Zu den vorherigen Ausgaben der GiMZ bitte links in der Navigation anklicken!

20.05.2019

 

 

 

Erfolgreiche Premiere für den BMW Motorrad BoxerCup promoted by Wilbers am Lausitzring

Eurospeedway Lausitz – Der neu aufgelegte BMW Motorrad BoxerCup promoted by WILBERS feierte beim IDM-Auftakt am Lausitzring eine gelungene Premiere.

Bereits im Zeittraining kämpften die Piloten auf ihren identischen BoxerCup-Bikes um Hundertstel-Sekunden. US-Crack Nate Kern (Team Wunderlich Motorsport) setzte in Qualifying am Morgen die erste Bestmarke, sein Team-Kollege Christof „Fifty“ Höfer nur um 19 Tausendstel dahinter. Auch im zweiten Zeittraining lieferten sich die beiden Wunderlich-Fahrer einen megastarken Schlagabtausch. Letztlich sicherte sich Kern dank eines Windschattens die Poleposition mit einer Zeit von 1.54,271 vor Höfer und dem überraschend flotten Youngster Marvin Jürgens (Team Motorsport Burgdorf, Zeit 1.55,110). Haudegen Harald Kitsch (Team Ilmberger Carbon), der flotte PS-Redakteur Tobias Münchinger (DUNLOP-Pressebike) und Fritz Spenner (Team ZF Motorsport) bildeten die zweite Startreihe.

Im Rennlauf am Samstag kam es dann zum erwarteten Duell der beiden Schnellsten. Höfer erwischte den besseren Start, doch Kern bremste seinen Kameraden noch in der ersten Ecke wieder aus. Nach zwei Umläufen hatte der Amerikaner bereits 1,6 Sekunden Vorsprung. Doch Höfer zündetet den Nachbrenner und robbte sich mit Rekordrunden wieder an den Spitzenreiter heran. Derweil hatte der Trainingssechste Fritz Spenner die dritte Position erobert und Marvin Jürgens kassiert, der dem ZF-Piloten aber wie ein Schatten folgte. Drama: Spenner bekam aufgrund mangelnder Spritvorrats Aussetzer und musste den Kampf ums Treppchen aufgeben. „Mit war es zu gefährlich, dass mir Marvin von hinten auffährt“, gab der erfahrene Spenner zu Protokoll. Somit fuhr der Burgdorf-Youngster gleich mal aufs Treppchen. Nach diversen Wechseln an der Spitze bog Chris „Fifty“ Höfer als erster in die letzte Runde ein, Nate Kern folgte mit geplanten Abstand, um sich den Kollegen für die letzten Kurven zurecht zu legen. Ein Schaltpatzer und eine Überrundung sorgten dann endgültig für den Sieg des Deutschen Höfer. Kern trug es gelassen. „Chris ist super gefahren, ich weiß nicht, ob ich ihn auch ohne die Probleme noch überholt hätte. Aber morgen folgt die Revanche!“

Auf den weiteren Rängen liefen PS-Schreiber Tobias Münchinger und Harald Kitsch ein. Das „Berliner Duell“ entschied Gaststarter Björn Winkelmann gegen Marco Gluch zu seinen Gunsten.

Lauf zwei am Sonntag roch deutlich nach interner Revanche der Wunderlich-Piloten! Nate Kern erwischte den besten Start und übernahm sofort die Führung. Doch Chris Höfer ließ nicht locker. Sechs Runden lang folgte er dem US-Amerikaner wie der berühmte Schatten, mit niemals mehr als 3 Zehntel Rückstand. Bei Halbzeit presste sich „Fifty“ vorbei und drehte den Spieß um. Kern war nun in Zugzwang. Doch das „Grande Finale“ fiel leider aus. Harald Kitsch (Team Ilmberger) und Daniel Werth (Team Junge Motorsport) hatten einen Frühstart hingelegt und wurden per Flaggen zu einer Durchfahrtstrafe verdonnert. Gleich drei Piloten deuteten diese Signale zu ihren Ungunsten und steuerte fälschlicherweise die Boxen an. Nach Erkennen der Situation fuhren sie wieder hinaus auf die Strecke, auf der sich allerdings gerade das Spitzen-Duo näherte. Höfer konnte die Situation mit den Überrundungen für sich nutzen, während sein Verfolger dabei fast zwei Sekunden verlor. Damit war die Entscheidung zugunsten des Samstags-Siegers gefallen - Höfer gewann somit auch Lauf zwei. Dahinter stieg ein erneut stark aufgelegter Marvin Jürgens (Team Burgdorf Motorsport) zum zweiten Mal aufs Podest, während ZF-Pilot Fritz Spenner Rang vier holte. Gaststarter Björn Winkelmann, gestern noch Siebter, freute sich über das Chaos vor ihm und somit über Platz fünf.

Alle Ergebnisse im Detail unter results.bike-promotion.com

Eine Fotogalerie des Rennwochenendes finden Sie bei uns auf der Homepage!

Der nächsten Lauf zum BMW Motorrad BoxerCup promoted by Wilbers finden in fünf Wochen (21. - 23. Juni) im belgischen Zolder statt.

Es gibt übrigens weiterhin die Möglichkeit fest in den BMW BoxerCup promoted by Wilbers einzusteigen oder als Gaststarter an einem Wochenende Rennsportluft zu schnuppern. Weitere Infos finden Sie auf unserer Homepage!

Textbearbeitung: Güma

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15.05.2019

Technorama Ulm – Toller Markt bei eisigen Temperaturen!

 Das  erste  Maiwochenende  hatte  es  in  sich.  Glück  für  jeden,  der  sich  trotz  der  Wetterprognosen  die  Technorama  nicht  entgehen  lassen  wollte.  Denn  das  Wetter war  besser  als  angekündigt  und  der Oldtimermarkt  mit  seinen  850  internationalen Ausstellern hatte den knapp 25.000 Besuchern einiges zu bieten.

Die größte Überraschung war ein neuer Aussteller, der 40 Jahre lang seine Schätze zusammengetragen hatte und nun zum ersten Mal zum Verkauf anbot. Der Ansturm auf seine Motorräder, Auto-, Motorrad- und Mopedteile sowie technische Geräte war überwältigend, sodass er immer wieder für Nachschub sorgte.

Mehrere italienische Aussteller  präsentierten  typisch  italienische  Ware  wie  beispielsweise  Bianchi Fahrräder  oder  Doppelvergaser  für  Alfa  Romeo.  Auch  an  den  Ständen  der traditionellen Oldtimer-Experten liefen die Geschäfte gut.

Die Sammlerstücke und Alltagsklassiker auf dem Sammlerfahrzeugverkauf zogen ein interessiertes  Publikum  an  und  man  konnte  eine  Verkaufstendenz  ausmachen. Dieses Jahr wechselten auffällig viele VW-Modelle ihren Besitzer. Verkauft wurden u. a. ein VW Käfer, VW Passat, VW Golf und ein VW Campingbus, aber auch ein flotter Fiat 500 für 17.000 Euro oder eine Moto Guzzi Imola Bj. 1982.

Zahlreiche Markenclubs, Vereine und IGs präsentierten sich als Ansprechpartner für alle  Oldtimerinteressierten.  Der  Erfahrungsaustausch  unter  Gleichgesinnten beschränkte  sich nicht  nur  auf  die  technischen  Eigenschaften  der Fahrzeuge.  Die Gesprächsthemen  betrafen  vielfältige  Bereiche,  wie Vorstellung  der Vereinsaktivitäten,  Reiseinformationen  und  sie  enthielten  handfeste  Tipps  wie

                               „Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum“. 

Die Euphorie beim Traktor- und Schleppertreffen in Halle 7 wurde dieses Jahr durch das  kalte  Wetter  leider  etwas  gebremst.  Jedoch  umfassten  die  ausgestellten Schlepper  und  Traktoren  nicht  nur  bedeutende  deutsche  Landtechnikmarken  wie Hanomag, Schlüter und Lanz sondern auch  Kleinschlepper von Porsche.

Präsentiert wurde auch die Marke Unimog, die 1945 als landwirtschaftliches Fahrzeug entwickelt und 1950 an Mercedes Benz verkauft wurde.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung und wir freuen uns auf die 42. Technorama Ulm!

Weitere Informationen und Impressionen finden Sie unter www.technorama.de oder auf Facebook und Instagram unter:

Facebook: www.facebook.de/technorama.der.oldtimermarkt.in.europa

Instagram: http://www.instagram.com/technorama_der.oldtimermarkt

Veranstalter:

Jens Güttinger e. K., Ulm

Telefon 0049 (0)731 189 68-0

E-mail: mailto:info@technorama.de

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13.05.2019

Markgrafen-Kanalparty

Die Member des MC Markgrafen (MCM) hausen das zweite Jahr am Kanal von 15859 Philadelphia (LOS) und hatten am 2.Mai-Wochenende zur Jahresparty, nunmehr Kanalparty, eingeladen. Der Ort hat eine lange Geschichte. Hier sollen z.Zt. des „Alten Fritz“ Soldatenröcke geschneidert worden sein und bis zum Fall der Mauer hatte sich der „Kreisbetrieb für Landtechnik“ eingenistet.

Die Member des MCM haben tüchtig am Bau gearbeitet, um ihn „bewohnbar“ zu machen. Am Freitag-Abend hatten sich bereits etliche Gäste eingefunden, die meisten nächtigten in Zelten. Leider setzte am Samstag-Nachmittag Nieselregen ein, Somit erreichte die Gästezahl keinen Besucherrekord.

Meister sind die Markgrafen bei der Inszenierung von Bikerspielen, die trotz Nässe voll durchgezogen wurden. Deftiges Essen, wie Steak uns Bratwurst, Chilisuppe und alle üblichen Getränke sorgten für leibliches Wohl und Ausfahrt, Spiele mit Pokalvergabe sowie Lagerfeuer, Liveband BLAYT und zahllose Benzingespräche ließen keine Langweile aufkommen.

Technische Hingucker waren eine umgebaute AWO 425, eine YAMAHA NIKEN mit zwei Fronträdern sowie ein SIMSON-Moped mit hydraulischen Bremsen im Eigenbau.

Nächstes Event beim MCM das Gespanntreffen am 01.02.2020. Info-Tel. Andy 0174-988 38 75

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10.05.2019

Eberhardt Jung 80 Jahre

Der Kraftfahrzeug-Meister Eberhardt Jung, geboren am 02.Mai 1939, betreibt seit den frühen 1960er Jahren eine Motorrad-Werkstatt in Berlin-Pankow. Nach der Lehre in einer Auto-Reparaturwerkstatt qualifizierte er sich frühzeitig zum Meister und begann mit einem Motorrad-Service der tschechischen Marken JAWA und CZ. Nach Einstellung der Importe Mitte der 1960er übernahm er auch die Wartung und Reparatur von MZ-Motorrädern.

Es war ihm stets ein Bedürfnis, seine Kunden mit Ratschlägen, Arbeitsleistung und Ersatzteilen zufrieden zu stellen. Das war im „Land des geplanten Mangels“, sprich DDR, mit vielen Hürden verbunden. Mittlerweile gibt es den Jung´schen MZ-Service 55 Jahre!

Die Beschäftigung im Sport sowie die Ausbildung von Jugendlichen lag ihm ebenfalls am Herzen: Rennsport in der 350er Serienklasse sowie Lizenzfahrer in der 50er-Kubatur.

Unfälle und Operationen konnten ihn nicht brechen. Und mit der Arbeit aufhören?- von wegen! So Gott will: Das 60. Betriebsjubiläum in drei Jahren ist avisiert!

Zur Geburtstagsfeier drängten sich rd. 60 Gäste in der Werkstatt, zahlreiche Geschenke stapelten sich auf dem Gabentisch.

Lieber Eberhardt, die Bikergemeinde zahlreicher Schattierungen wünscht Dir alles Gute, vor allem Gesundheit und weiterhin Schaffenskraft!Info-Tel. 030-476 23 94

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05.05.2019

Büffelauftrieb

Der Büffel MC Rehagen (TF,ZS) feierte am ersten Mai-Wochenende seine Jahresparty. Am Freitag hatten schon etliche Gäste auf dem großen Campground ihre Zelte aufgeschlagen. Die Nacht vollzog sich mit einem Eklat. In drei Zelten wurde eingebrochen und Geld entwendet, eine Warnung des Gastgebers ausgerufen. Die schlafenden Zeltler hat man offensichtlich betäubt. Der letzte Coup der Zeltmarder ereignete sich in der Region vor vier Jahren.

Nichts desto trotz war es wie gewohnt  beim Büffel MC eine schöne Feier, Platz und Haus randvoll bei Lagerfeuer, die vorzüglichen Versorgung als auch zwei Livebands sorgten für ausgelassene Stimmung. Die Anzahl der gesichteten MC mag bei etwa 15 gelegen haben, einige mehr bei den „Freien“ sowie auch Neue. Aufgrund der Menge ist eine genauere Zahlenangabe nicht möglich.

Weitgereist bei dem kalten, aber regenfreien Tagen war Teger (72) mit 300km Anfahrt per Bike aus der Celler Gegend.

Das Clubhaus des Büffel MC ist jeden letzten Freitag im Monat ab 20 Uhr für jedermann geöffnet.

Anschrift:

Büffel MC Rehagen

Am Mühlenberg 1

15838 Am Mellensee

OT Kummersdorf-Alexanderdorf

 

www.büffel-mc.de

Tel. 0172-967 97 02

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02.05.2019

MOGO Buxtehude 2019 Motto: "Fofftein"

– Wetter durchwachsen, Stimmung bestens!

Der von Förstern und Landwirten lang herbeigesehnte Regen kam diesmal pünktlich zum MOGO und hat uns nicht wirklich begeistert. Wir konnten diesmal nur etwa 50 Bikes und Quads zählen, aber viele Freunde kamen trotzdem mit dem Auto, so dass sich schließlich etwa 200 Teilnehmer zusammen fanden. „Fofftein“ hieß das Thema bei diesem 15-jährigen Jubiläum. Das plattdeutsche Wort kommt aus der Seefahrt und bedeutet „Fünfzehn“. Wenn Seebären 14 Säcke getragen haben, sollen sie für den Fünfzehnten „Fofftein“ machen, also eine Pause! Um Pausen im Leben ging es dann auch in der Predigt. Gott hat seine wunderbare Schöpfung mit einer deftigen Pause am letzten Tag abgeschlossen. Warum meinen wir Menschen dann, immer mehr Dinge möglichst gleichzeitig und schneller erledigen können zu müssen? Hier werden wir eingeladen, mal anzuhalten und über die wirklich wichtigen Themen im Leben nachzudenken!

Bereichert wurde dieser MOGO durch Paul Löwen, der als Moderator ins Spiel kam und seinen Job super gemacht hat. Und durch unsere „Special Guests“, die teilweise sogar ganz kurzfristig aufgesprungen sind. Michael Schnurpfeil von der ACADEMY Intensivfahrschule Nordheide GmbH stellte seine Ducati Multistrada auf die Bühne. Kim Bergmann und sein Thaim-Team luden an zwei Stühlen zur Thaimassage ein. Thomas Mehnen, Sicherheitsberater der Polizeiinspektion Stade, sensibilisierte uns in Sachen Verkehrssicherheit. Sandra und Kai Spille standen mit ihrem jungen Start-up Unternehmen „myinfotag“ im Foyer und informierten über ihre großartige Erfindung: Auf einem Chip lassen sich die persönlichen Notfall-, Informations- oder Kontaktdaten wie z.B.: Anschrift, Telefonnummer, Notfallkontakte, Medikamente, Allergien und weiteres speichern. Bei einem Notfall können dich die Helfer durch auslesen des NFC-Chips sofort identifizieren und über wichtige Daten, wie Notfallkontakte, Krankheiten, Allergien und Unverträglichkeiten informiert werden.

Am besten gefallen hat uns, dass hier offenbar bei uns allen ein echter Funken übergesprungen ist und wir den Eindruck hatten: Wir bereichern uns gegenseitig! Nicht zu vergessen auch unsere Freunde von „Helfer mit Herz – since2016 e.V.“, die dem Regen trotzten und selbst sehr bemerkenswerte soziale Projekte und Motorradgottesdienste fördern.

Im Rahmen des Segensgebets haben wir erneut an die „Biker-Brummi-Hilfe“ gedacht, die sich im Mai mit 24 großen 40 Tonnern, gefüllt mit Hilfsgütern Richtung Südosteuropa auf den Weg macht. Unserem Spendenprojekt „MEHRSi“ sind wir auch in diesem Jahr treu geblieben und danken Monika und ihrem Team für ihre lebenswichtige Arbeit in Sachen „Leitplanken-Unterfahrschutz“. Bei diesem Jubiläums-MOGO durfte auch „unsere Band“ nicht fehlen! „Die Mädels & ich“ (Julia Korzeniowski, Fini Tschritter und Nils Klensang) waren zum sechsten Mal dabei und sangen bekannte Lieder und Eigenkompositionen. Inzwischen hat sich auch durch den MOGO schon ein beachtliches Repertoire entwickelt!

Unsere neue Ausfahrt durch den Landkreis Stade konnte dann Dank durchbrechender Sonne doch im Trockenen stattfinden. Gegen 17:00 Uhr fuhren schließlich nach Kaffee & Kuchen die letzten Biker vom Platz.

Unser Dank gilt allen Helfern und Sponsoren, die diesen MOGO möglich gemacht haben!

Der 16. MOGO Buxtehude findet am Sonntag, 26. April 2020 um 13:00 Uhr statt.
Wir laden schon jetzt ganz herzlich dazu ein!

 Frank Reineck, Pastor

Die Linke zum Gruß

 

Thorsten Kerth

Motorradgottesdienst Buxtehude

Internet und Presse

Staersbecker Weg 10 b
21647 Moisburg

Telefon- und Fax-Box: + 49 (0) 4165 / 2223283

D1: + 49 (0) 171 / 7856718

thorsten.kerth@mogo-buxtehude.de

http://www.mogo-buxtehude.de/

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28.04.2019

13. Schnapsgläser-Vergleich

Zur 13. SIMSON-SR-Vergleichsfahrt hatte am letzten April-Samstag der Dotsch-Riders MC in Königs Wusterhausen südöstlich von Berlin eingeladen. Die Mopeds SR-1 und -2 sind der ostdeutsche Pendant zur NSU-Quickly der frühen 1950er Jahre. Am Start waren 37 Aktive, etwa wie im Jahr zuvor. Diesmal auch drei Damen mit von der Partie, „Frauenquote“ immer noch spärlich erfüllt. Weitgereiste kamen aus Sachsen, Prenzlau und Heilbronn.

Gestartet wurde in drei Klassen: Serie-Original, Tuning und Super-Tuning. Bei erster war Modifizierung zur Leistungserhöhung wichtiger Teile nicht zugelassen, hier die meisten mit 23 Fahrern zugegen. In der Tuningklasse waren die zwei der Super-Tuning eingemischt. Aus der der Tagesbeste Steven Geisler, für den Equitatus Preußen MC fahrend, hervor ging. Was die Technik der Fahrer leistete – von immerhin zehn- bis 12000 U/min war die Rede!

Gefahren wurde auf der 700m langen Strecke, gespickt mit regennassem Wiesengrund, Sand, Beton und zwei Sprunghügeln, Platzierung ähnlich der Speedway-Wertung. Geringfügige Änderungen der Streckenführung gab´s zur Erhöhung der Sicherheit. Die Begeisterung der Zuschauer kannte keine Grenzen.

Geboten wurden Getränke- und Grillstand unterm Zelt, Motortechnik über 100 Jahre alt, Oldie-Show von AWO bis Zündapp, Campground, Ausfahrt, Händlermeile, abendliche Frühjahrsparty unter den Klängen der Liveband Blind Bankers.

Nächstes Event beim Dotsch Riders MC die Jahresparty am 24.08.2019 am Sportplatz 15711 Deutsch Wusterhausen.

Info Tel. 0162-24 94 163, www.dotschriders.de

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16.04.2019

 

 

 

 

Nach intensiven Überlegungen hat das „Wilbers-BMW-Racing“ Team entschieden, 2019 in der IDM Superbike später an den Start zu gehen.

Wir bedauern diese Entscheidung sehr, die uns alles andere als leicht gefallen ist. Ausschlaggebend für diese Entscheidung ist das Zusammentreffen mehrerer Faktoren, wie unter anderem die massive Verzögerung unseres Neubaus und den dadurch verspäteten Produktionsstart der Fahrwerksprodukte.

Die allgemeinen Verzögerungen sind mitverantwortlich für den späten Start der Vorbereitungen der neuen BMW S1000RR 2019 für den IDM Superbike-Einsatz. Leider werden wir neben unseren eigenen Problemen auch noch verspätet mit Racingteilen beliefert.

Unser neuer, sehr moderner DynoKRAFT Leistungsprüfstand ist nun einsatzbereit. Allerdings, wie alles andere, zu spät für die Vorbereitungen der neuen IDM Superbike Saison 2019.

Inzwischen ist die Fahrwerksproduktion im Neubau angelaufen. Hier müssen nun große Rückstände aufgeholt werden und das hat oberste Priorität!

Wir planen nun, gut vorbereitet, im Laufe der Saison, spätestens beim Finale in Hockenheim, an den Start zu gehen. Wir hoffen, genügend Zeit zu bekommen, die neue BMW-Waffe auf Top IDM-Niveau zu bringen.

Die IDM Superbike-Entwicklung, unter Führung von Burkhard Stember, wird von Bastien Mackels als Testfahrer begleitet. Ein Zweijahresvertrag wurde bereits mit Bastien abgestimmt. Die Vorbereitungen für ein starkes Comeback finden überwiegend auf den IDM Strecken mit unserem Partner statt.

Wir bedanken uns bei all unseren Partnern für das Verständnis und hoffen auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit in 2020.

Der BMW BoxerCup findet selbstverständlich gut besetzt statt!

Hier konnten wir schon in 2018 mit den Vorbereitungen anfangen, ausreichend Tests durchführen und einige Teilnehmer begeistern. Wir freuen uns schon auf das erste Rennen des „BoxerCup“ 2019 vom 17. – 19. Mai auf dem Lausitzring.

Anmeldungen werden immer noch angenommen vom Wilbers Sportdirektor Thomas Beyer auf der www.wilbers.de oder direkt per Mail an beyer@bmw-boxer-cup.de

Besten Gruß aus Nordhorn, Benny Wilbers & Team

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14.04.2019

2. Hanse-Classics Trial in Heide

Ca. 40 aktive Alteisentreiber (Pre Unit und Twinshocker) trafen sich am  13.04.2019 bei nicht gerade optimalen Trialbedingungen. Auf der Hinfahrt gab es Schnee, Hagel u. Regen aber ich hatte ja noch die Winterreifen auf dem Gespann. Die Familie war parallel mit dem Auto unterwegs in den Dänemarkurlaub und ich wollte nach dem Trial gleich weiter in Richtung Norden. Schließlich wartete mein Sohn um 18:30 Uhr in Esbjerg, um den Platz im Beiwagen einzunehmen.

Dieses, auch für Zuschauer, sehr übersichtliche und kompakte Trialgelände hatte alles zu bieten, was das Herz des Classictrialers höher schlagen lässt. Die Hausherren hatten perfekte 15 Sektionen abgesteckt, die 2 mal durchturnt werden durften. Gut, dass der Meister des Pre Unit (Motor u. Getriebe getrennt) auch an die Alteisen mit Starrahmen gedacht hatte.

Holger Schönknecht hatte 4 Classictrialer an seiner Verleihstation ausgestellt und eine davon, eine 350er AJS mit Starrahmen, war für mich bestimmt. Da der Motor optimal abgestimmt war und so schmusig wie ein Schiffsdiesel lief, konnte ich mich am Ende im Mittelfeld der Alteisentreiber einreihen.

Der 1. Durchgang gestaltete sich für mich noch etwas holperig. Gebremst wird nur mit Motorkraft. Dekompressionshebel gezogen und das Hinterrad bremst, ohne den Gripp zu verlieren. Wenn man jedoch vergisst den Dekohebel wieder frei zu geben, weil sich die Hirnwindungen schon stöhnend mit der anstehenden Sandkehre und folgender Steilauffahrt beschäftigt: Motor aus, 5 Strafpunkte! Nonstop Trial! Holla die Waldfee, bergab beschleunigt die Masse von 115 bis 120 kg plus 100 kg Fahrer ganz ordentlich, wenn man nur den Dekohebel zum Bremsen hat. Der 2. Durchgang lief dann etwas entspannter.

Holger selbst, als Herr der Sektionen, fuhr mit seiner V2 Indian Scout fast fehlerfrei durch die Sektionen, wo ich 42 Füße benötigte.

Gegen das Sch... Wetter hatten die Veranstalter heiße Erbsensuppe, Würstchen, leckeren Kuchen (mit Sahne, wer wollte) und reichlich duftenden Kaffee im Angebot.

Pünktlich um 13:00 Uhr ging es los und um 15:45 Uhr waren die ersten Gruppen mit einem breiten Grinsen im Gesicht mit allen Sektionen durch.

Die Siegerehrung konnte ich aus besagten Gründen nicht beiwohnen. Letztendliches zählt der Tag auf dem Trialer und nicht das Endergebnis. PS: So ein Kreuzschlitz als Trostpreis hätte ich allerdings doch gebrauchen können...

Twinshocker und Pre Units hatten viel Spaß und in einer prima Gemeinschaft. Das qualifizierte Publikum (einige bekannte ex Langbahnfahrer wurden gesichtet) und mein Motorradziehvater Sönke, dem wir die Bilder zu verdanken haben, sind nach deren Aussagen auch auf ihre Kosten gekommen.

Ja, und die AJ S… ja die AJS... was soll ich nur aus meinem Fuhrpark verkaufen …

Allzeit guten Gripp wünscht Dirk Heinrichs

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14.04.2019

99-Cent-Party

Einen Monat zuvor hatten die Member des Wild Skulls MC zur Eröffnungsfeier im Wünsdorfer Clubgebäude eingeladen. Und auf dem Fuße folgte am zweiten April-Samstag die 99-Cent-Party. D.h. für jedes Getränk hatte der Gast/die Gästin diesen Betrag zu berappen – Essen wie üblich. Verglichen mit den 40 Gästeclubs bei der Eröffnungsfeier hört sich diesmal die Anzahl von fast 15 bescheiden an. Denn in und um Berlin fanden einige andere Events statt. Dennoch eskalierte die Stimmung bei Dosenmucke, Lagerfeuer und vorzüglicher Versorgung rasch.

Die Hälfte der Gästeclubs waren MC, die meisten aus den Büffel und Dotsch Riders. Im Gegensatz zu anderen Gebieten blieb im Brandenburger Bereich der vorausgesagte Schneefall aus, es blieb kalt, aber trocken. Die Gäste bedanken sich für die Aktivitäten des Veranstalters als auch dieser für die gezeigte Disziplin.

Das nächste Event beim Wild Skulls MC ist die Jahresparty am 15.Juni d.J.

Anschrift Clubhaus Wild Skulls MC

Am Bahnhof 9

15806 Zossen

OT Wünsdorf

Kontakt-Tel. 0172-322 99 92

Gäste beim Wild Skulls MC:

BTBW MC; Büffel MC; Dotsch Riders MC; Trachops MC; Wild Force MC; Wild Vikings MC; Gespann Stammtisch; The Eagle Soars Alone; Wild Power; Wildside Zossen; WWOB

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12.04.2019

Klassik-Trial? warum nicht!

Zu alt zum Motorsport? Nicht für's Klassik-Trial

Es schreibt ein Klassik- Späteinsteiger

Das Interesse für das ungezügelte Schrauben an Zweirädern hatte mich schon als Kind in der nordfriesischen Geborgenheit fasziniert. Hier sprang dieser elendige, unbesiegbare Virus in mein Hirn und ließ sich bis heute von keiner Behandlung auch nur ansatzweise bekämpfen. So lange etwas abbauen, bis nur noch das allernotwendigste zur Fortbewegung übrig blieb, war angesagt. Nach dem umgebauten Bonanza-Fahrrad folgen verlassene Mofas und Mopeds aus der Aschkuhle und an lauen Spätsommertagen wurden die abgeernteten Stoppelfelder und Gräben mit dem „getunten“ Material bearbeitet, bis es einem spießigen Feldrandbewohner zu arg wurde. Aber wem erzähle ich das. Ich sehe schon Eure Gedanken abschweifen in eine Zeit, die heute so nicht mehr denkbar ist. Schön und aufregend war es.

Und eben genau diese Gefühle und Eindrücke habe ich wiederentdeckt, seit ich ab 2015 als 55-Jähriger in die Klassik-Trialszene eingetaucht bin. Der kleine Bub von früher mit seinem Drang nach freier selbstbestimmter Umgestaltung außerhalb der behördlichen Zwänge von TÜV, Zulassung und Versicherungen, ist wieder aufgetaucht. Vergessen ist der Arschvoll, den ich von meinem Vater für den zerlegten Zweitaktrasenmäher bekommen hatte. Die Selbsterkenntnis darüber, dass 2 gekoppelte Motoren nicht gleichzusetzen sind mit doppelter Leistung, kam durch den versohlten Hintern deutlich schneller als erwartet.

Motorräder begleiten mich schon mein ganzes Leben in allen erdenklichen Formen.  Beim Trial war ich  immer nur als Zuschauer oder habe seltene Berichte in der „Motorrad“ gelesen. Seit ich in Hamburg arbeite habe ich mir öfters einen Lauf der Hanse-Classics-Serie angesehen. Die Idee selbst einen Trialer zu erwerben, kam mir erst nach der  Restaurierung einer BSA-B40 als Straßenfahrzeug. Dass man nun ausgerechnet mit diesem englischen Gelumpe auch noch im Gelände herumturnen möchte, konnte ich nicht verstehen. Doch dann war ich 2014 zu einem Hanse-Classics-Lauf in Preetz und diese gruppendynamische Art des Trialfahrens,  ohne Lizenzen in lockerer netter Atmosphäre, hatte mich in seinen Bann gezogen. Als dann Wolfgang Helms mich mehr oder weniger nötigte auf seiner BSA doch mal ein paar Hügel zu erklimmen, war ich restlos verloren.  Und dann kam, was kommen musste. Der Vollgas-Schmüsi hatte eine taugliche Montesa Cota 172 für mich und nach einem Einsteigerlehrgang bei ihm war ich vollends überzeugt. Es war sicherlich zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Die Kinder waren aus dem Haus, die Frau hatte sich auch wieder 2 neue Guitarren gekauft und war zu Proben und Auftritten unterwegs. Zudem wollte ich mich beruflich auch nicht mehr verändern und somit konnte sich auch kein schlechtes Gewissen melden.

Die gute zuverlässige Montesa, die mir mal beim Raketentrial 2 Rippen gebrochen hat, weil ich durch meine eigene Dusseligkeit in den querstehenden Lenker gefallen bin,  ist in der Zwischenzeit an einen weiteren Späteinsteiger verkauft worden  und musste Platz machen für englisches Gelumpe in Form einer  eine BSA B40, die regelmäßig beim Hanse-Classics aufläuft. Dort habe ich so viele nette, offene  und hilfsbereite Menschen kennenlernen dürfen, bei denen ich mich an dieser Stelle einmal herzlich bedanken möchte. Was auch für den kleinen Verein des AMC in Bad-Oldesloe (ist eigentlich ein 7Haar Familien-Club) gilt, der sich langsam und stetig  vergrößert. Und wenn ich schon den Netten heraushängen lasse, darf ich natürlich den Michael Licht und seine Frau  als Lichtgestalten des Hanse-Classics im Namen aller Teilnehmer für seine uneigennützige Organisation dieser immerhin 10 bis 13 Läufe pro Jahr ein dreifaches gib Gas, gib Gas, gib Gas aus ehrfurchtsvoller Haltung zurufen; Danke.

Als Winterprojekt hatte ich mir eine preiswerte CZ 250 gekauft, die technisch in einem sehr guten Zustand war und nur von der Optik etwas Bearbeitung bedurfte. Ich habe geguckt, was ich an Lacken in der Werkstatt fand und habe mir eine kleine rote Bergziege nach meinem gestalterischen Geschmack kreiert.  Ich höre jetzt schon die Klassik-Wölfe heulen. Ja, wenn ich die CZ mit dem Rahmen von Hans Reiter, der Eurokupplungsbetätigung von Ruttloff und der Gabel von Yamaha TY vergleiche mit der BSA, kann man nur sagen, dass es sich um 2 unterschiedliche Welten handelt. Und dann diese unzeitgemäße Lackierung? Dass einigen Verbissenen mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn und Originalitätswahn das Messer in der Tasche aufgeht, kann ich nachempfinden.  Aber ist es nicht alles nur Spaß und Freizeitbeschäftigung, Gott sei Dank ohne enge Regelauslegungen und Schiedsgerichte? Erlaubt ist doch, was gefällt; es lebe die Individualität. Das Schrauben hat mir jedenfalls viel Spaß bereitet und dieses Jahr wird mich die CZ in den Sektionen des Hanse-Classics  an meine persönlichen Grenzen führen.

Das Thema Nachwuchs in der Trialszene ist auch interessant. Ich brauch mir nur meine Kinder ansehen. Der gewünschte Führerschein mit 17 im betreuten Fahren führte bei uns dazu, dass kein Motorradführerschein gemacht wurde. Den gibt es erst mit 18 Jahren. Nur das unsere Kinder  1 Jahr später so viel mit Praktikum, Studienplatzsuche und Umzug zu tun hatten, dass die 4 Motorräder weiterhin nur vom Vater bewegt werden müssen; Luxusprobleme! Während der Ferien steigen mein Sohn und meine Tochter schon mal auf einen Trialer und sind begeistert. Von Nachhaltigkeit kann man aber noch nicht sprechen. Es fehlt die Zeit und Kontinuität. Die müssen erst mal einen festen Platz in Ihrem Leben finden. Zudem ist diese Generation anders gestrickt. Individuelle Mobilität durch ein eigenes Fahrzeug steht bei der Generation überwiegend hinten an. Die Politik haut auch genau in diese Kerbe.  Wie sich die Nachwuchssituation bei den Modernen abspiegelt kann ich nicht sagen. Als ich dieses  Jahr als Zuschauer beim Bielefelder Hallentrial war, konnte ich jedenfalls jede Menge begeistertes Jungvolk erspähen. Zudem kommt das Problem mit den Fahrmöglichkeiten. Die Unteren Landschaftspflegebehörden sind auch nicht gerade gut auf den Motorsport (hier speziell die Enduros) zu sprechen. Es wird hier nicht differenziert. Einige wenige schwarze Schafe können da schon erheblichen Schaden anrichten.

So, das waren mal schnell meine  Gedanken zu den  4 Jahren im Klassiktrial.

Liebe Grüße und immer schön locker bleiben

Dirk Heinrichs

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11.04.2019

Bikers´ Squad Berlin-Nord

19 Jahre Biker´s Squad waren ein guter Grund zu feiern. Das Umfeld in Hennigsdorf ist dazu wie geschaffen, Industriegelände und kein Anwohner wird gestört. Petrus spielte mit, das warme Wetter verleitete so manchen Biker zu einer Ausfahrt, sodass die ersten Gäste bereits recht zeitig erschienen waren. Rd. 20 Motorradclubs, davon sieben MC, wurden gesichtet.

Mit "Rock Fire" gab es musikalisch feinste Musik auf die Ohren, was Etliche dazu veranlasste, das Tanzbein zu schwingen. Bei gewohnt exzellenter Verpflegung ließen es sich die Gäste gut gehen. Und die Sonne stand schon recht hoch am Himmel, als die letzten erschöpft nach Hause fuhren mit der Gewissheit, ein schönes Event erlebt zu haben.

Kontakt-Tel. 0176 47 76 26 52

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10.04.2019

11. Klassik-Bunkertrial

Vielleicht heißt es künftig „Helmut-Schmidt-Gedenk-Trial?“

Nach zehn Bunkertrials sollte erst mal aus familiären Gründen Schluss sein, so vor einem Jahr Fahrtleiter Adrian Lasch. Doch es kam anders. Zum ersten April-Wochenende hat er zur „Alten Luftwaffenkaserne“ in Ladeburg nordöstlich von Berlin zum 11. Klassik-Bunkertrial eingeladen. Ein Ort, wo der spätere Bundeskanzler OLt Helmut Schmidt als „Referent für Ausbildungsrichtlinien für Leichte Flak“ vor 77 Jahren Dienst tat.

Aber zurück zu unseren beiden Tagen. Da wurden 18 Starter gezählt, sechs mehr als im Vorjahr und 12  kamen in die Endwertung. Sie kamen aus allen Himmelsrichtungen teils weit gereist, wie Dirk Heinrichs aus dem Hamburger Raum. Und weil zeitgleich in Gressenich ein D-Cup sowie ein Euro-Cup stattfanden, waren die klassischen Bikes hier jüngeren Datums. So die ältesten - BMW R26 und MZ RT 125 - aus den späten 1950er Jahren. Meist gefahrene Bikes waren Bultaco, Reiter-CZ und Honda. Auch die aufgefrischte CZ des Schreibers durch Papa Lasch fand bei den Experten lobende Worte.

Den Fahrern von 16- bis 80 Jahren - erster mit der geringsten Strafpunktzahl - wurden zehn Sektionen zu drei Runden am ersten Tag und zwei am Sonntag vorgesetzt, je eine leichte und schwere Spur. Gewertet wurde in Fünfergruppen im Klassik-Bereich Viertakter, Zweitakter und Anfänger.

Neu waren diesmal für die gestressten Aktiven am ersten Fahrtag eine transportable Sauna, die vereinfachte Kennzeichnung der Anfängerspur mit kleinen A-Pfeilen sowie die Spaßübung auf einem Howerboard.

Ein Lob gilt der guten Organisation, der Versorgung mit allen flüssigen und festen „Brennstoffen“ sowie dem schönen Wetter als auch der praktizierten Sportkameradschaft. Die den Teilnehmern lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Das kleine, aber feine Event wurde am Sonntag nach den zwei Runden mit Siegerehrung und einem deftigen Mittagessen abgerundet.

Info-Telefon Nr. 0172-30 434 30

Fotos: Beate Text: twostroke

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01.04.2019

40. Klassik-Trial des

1. Celler Trial Club e.V.

Motorradtrial für Pre 65 und Twinshock

auch Wertung zum HanseClassics-Trial 2019

Zum 40. Klassik-Trial des 1. Celler TrialClub hatte der Verein am 30. März 2019 eingeladen. Es war der erste Hanse-Classic Lauf von 11 geplanten Läufen im Jahr 2019. Start war 13 Uhr. Das Wetter war trocken und nicht zu warm, es gab auch schönen Sonnenschein und keinen Regen. Auf dem Trialgelände des Clubs an der Straße Groß Hehlen – Scheuen waren 15 Sektionen abgesteckt und in jeder Sektion befanden sich mit farbigen Pfeilen markierte Spuren, welche die Fahrer, je nach dem Schwierigkeitsgrad, den sie bewältigen wollten, zu befahren hatten. Zwei Runden waren zu fahren. Die Veranstaltung wurde für die Hanse-Classics-Trialläufe 2019 gewertet.

Insgesamt hatten sich 110 Trialer eingefunden, die dann auf die jeweiligen Schwierigkeitsgrade in Gruppen eingeteilt wurden. So kamen 14 Gruppen zusammen, die sich auch selbst bewerteten. Die Gruppen mußten dann auch zum Ende der Veranstaltung die Sektionen abbauen.

Das Gelände war trocken, die Temperatur für solche Fahrten gut geeignet. In einigen Spuren mussten die Fahrer ganz schön eng herum und auch über Stufen und Baumwurzeln nach oben kommen. Auch die Sandkuhle machte einigen sehr zu schaffen. Bemerkenswert war auch, dass eine ganze Anzahl relativ junger Fahrer und auch mehrere Frauen teilnahmen.

Eine große Zahl von Zuschauern hatten sich ebenfalls eingefunden und verfolgten das Geschehen in den Sektionen sehr aufmerksam.

Das nächste Hanse-Classic-Trial wird am  13.04.2019 das 4. Klassik Trial des MC Heide 25779 Glüsing, Schwaaweg, Olaf Sacht T. 04351/767254, Start 13 Uhr sein.

Infos zu den HanseClassics-Läufen bei

Tel / Fax 04484 /1622 oder

unter eMail: maritmenninga@online.de

Internet: http://www.hanse-classics.de/

zu den Veranstaltungen des 1. Celler TrialClub unter:

eMail: uli.schoeps@cellertrialclub.de

http://www.cellertrialclub.de/

Güma

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