Güma´s interaktive Motorradzeitschrift 2019

GiMZ

Viertes Vierteljahr 2019

Oktober - Dezember

Diese Motorradzeitschrift erscheint monatlich und soll für alle Bundesländer informieren. Mitarbeit erwünscht. Beiträge bitte per eMail zusenden, Bilder als .jpg in der Größe ca. 720 x 540 pixel = ca.1 MB, 25 x 28 cm (Bilder können auch von uns in der Größe geändert werden). Allen Texte müssen der Name und die Adresse des Autors beigefügt sein (an den Beitrag wird nur der Name oder das Kürzel des Autors angehängt). Beiträge werden redaktionell überprüft. Die Haftung für den jeweiligen Beitrag incl. der Bilder obliegt dem Autor.

(Sollte sich dieses Projekt in vernünftigem Rahmen aufbauen, kann ohne weiteres die Grundlage aus dem privaten Bereich herausgenommen und als eigenständig Internetseite  geführt werden!)

Zeitnahe Berichte - von Motorradfahrern

für Motorradfahrer

(Wir können natürlich nicht immer selbst bei allen  Veranstaltungen sein. Deswegen meine Bitte, schickt Text und drei bis sechs Fotos von Veranstaltungen, die ihr besucht habt. Das ist wichtig! Und ihr unterstüzt damit die GiMZ.)

Bitte Eure Berichte mit drei bis sechs Fotos über eMail:

G.Machalett@gmx.de

oder per Post  an:

Redaktion für Motorrad-Infos in Niedersachsen,

Postfach 43, 38316 Hornburg

zusenden

als Betreff bitte angeben: Beitrag für GiMZ (Veranstaltung)

Bilder können durch anklicken vergrößert werden!

Dann sind auch die Bildtitel zu lesen!

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Achtung! Wichtiger Hinweis:

Auf Grund der vielen und umfangreichen Beiträge mussten wir die Ausgabe der GiMZ in 4 Ausgaben  teilen.

Erste Ausgabe ist die GiMZ von Januar bis März, zweite Ausgabe April bis Juni, dritte Ausgabe von Juli bis September, vierte Ausgabe von Oktober  bis Dezember.

Zu den vorherigen Ausgaben der GiMZ bitte links in der Navigation anklicken!

04.12.2019

Streckensperrung auf der K 83 im Landkreis Wolfenbüttel aufgehoben

Bereits am 11. August 2017 brachten wir in der GiMZ einen Bericht über die Kreisstrasse 83 im Landkreis Wolfenbüttel, die eine Länge von ca. 6 km  zwischen Werlaburgdorf und Altenrode hat. Auf Grund mehrfacher Unfälle von Motorradfahrern wurden neue Verkehrszeichen aufgestellt und an einer bestimmten Kurve die Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h festgelegt. Trotzdem kam es immer wieder zu Unfällen. Daraufhin wurde dann die Strecke ab Juni 2018 zwischen Werlaburgdorf und Altenrode in der Zeit zwischen 1. April und 31. Oktober für alle Motorräder, Kleinkrafträder, Roller und Mopeds/Mofas gesperrt. Auch im gleichen Zeitraum im Jahr 2019 galt diese Sperrung.

Inzwischen hatte der BVDM mit Hilfe von zwei Motorradfahrern aus dem Landkreis Wolfenbüttel eine Klage gegen diese Sperrung beim Verwaltungsgericht Braunschweig eingereicht. Es war nach der Ansicht des BVDM nicht hinnehmbar, dass eine solche Sperrung nur die Motorräder etc. traf. Auch Autofahrer befuhren diese Strecke nicht immer vorschriftsgerecht, hätten also auch ein Verbot für das Befahren dieser Strecke bekommen müssen. Zudem ergab es sich durch die Sperrung der Strecke, dass Motorradfahrer z.B. auf Fahrten zur/von ihrer Arbeitsstelle einen ganz erheblichen Umweg fahren mussten.

Nunmehr hat die 6. Kammer des Verwaltungsgericht in Braunschweig am 03.12.2019 entschieden, dass die Sperrung der Strecke in der Form eines generellen Fahrverbotes für Motorräder zur Zeit nicht mit dem Gesetz vereinbar ist und somit sofort aufgehoben werden muss. Durch diese Sperrung wurden auch alle Motorradfahrer, die sich verkehrsgerecht verhielten, betroffen, was nicht hinnehmbar ist.

Der Landkreis muss andere Massnahmen ergreifen, um ein verkehrsgerechtes Verhalten von Motorradfahrern zu erreichen - z.B. mehr Geschwindigkeitskontrollen oder bauliche Massnahmen an der Strecke durchführen, so dass eine Überschreitung der angeordneten Geschwindigkeiten nicht möglich ist.

Gegen das Urteil der 6. Kammer des Verwaltungsgericht Braunschweig kann der Beklagte, der Landkreis Wolfenbüttel,  die Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg beantragen.

Güma

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7. Dezember 2019

Einladung!

 

TrialKollektiv Nikolaus Trial
Rüdersdorf b. Berlin, Kesselsee

 

Wir werden am Samstag 7. Dezember 2019 !!!! unser Nikolaus Klassik Trial Rüdersdorf abhalten. Das TrialKollektiv und der MC Woltersdorf lädt alle Trial Freunde ein, die noch einmal auf‘s Moped steigen wollen. Auch Zaungäste sind herzlich Willkommen. Austragungsort: Rüdersdorf b. Berlin, Am Bruch, Nennung ab 9:30, Beginn ca. 11:00 Uhr,  Klassik Trial, Lizenz frei, Pre65, Twinshock, Monoshock

 

Info: Rettig Robby ( cotatrialer@aol.de )

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26.11.2019

Motorradfreunde Marburger Land e. V. überbringen Kollekte ihres Motorradgottesdienstes dem St. Elisabeth Hospiz in Marburg

 

Bereits seit acht Jahren kommen die Kollekten der Ökumenischen Motorradgottesdienste der Motorradfreunde Marburger Land e.V. und der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden von Stadtallendorf dem St. Elisabeth-Hospiz e.V. in Marburg zugute.

In diesem Jahr waren die Motorradhelme, in denen die Kollekten stilgerecht eingesammelt werden, mit 600,- € gefüllt. Ein Betrag der, in Anbetracht des schlechten Wetters, es herrschte strömender Regen, erfreulich ist!

Seit vielen Jahren sind die Motorradfreunde Marburger Land e.V. Mitglied im St.Elisabeth Hospiz e.V. und unterstützen damit eine Einrichtung in der schwerkranke, austherapierte Menschen würdevoll und in angenehmem Umfeld den letzten Abschnitt ihres Lebens verbringen können. Neben den Kosten, die die Sozialversicherungsträger übernehmen, die bei weitem nicht ausreichen, finanziert sich das St. Elisabeth Hospiz ausschließlich durch Spenden.

Für Motorradfreunde-Präsi Jürgen Wasserberg, der nach 14 Jahren seinen Vorstandsposten im nächsten Jahr an einen Nachfolger übergeben wird, ist die diesjährige Spendenübergabe eine ganz Besondere: „In den 14 Jahren, in denen ich 1.Vorsitzender bin, ist kein Vereinsmitglied bei einer Vereins-Tour verunglückt. Dafür bin ich sehr dankbar und das ist ein Grund mehr an die Mitmenschen zu denken, denen es nicht gut geht. Ich bin zuversichtlich, daß auch mein Nachfolger den Kontakt zum Hospiz beibehalten wird!“

Zusätzlich zu den jährlichen Mitgliedsbeiträgen ist das Spendenbarometer der Motorradfreunde in 2019 nun auf den stattlichen Betrag von 5770,91 € angewachsen!

„Geld, dass das Hospiz gut brauchen kann!“ erklärte Eva Maria Dippel von der Hospizleitung. „Die Pflege von austherapierten Angehörigen zu Hause bringt Familien schnell an ihre Grenzen und bei alleinlebenden Erkrankten fehlt diese Unterstützung ganz!“

Das soziale Engagement der Motorradfreunde wird durch die 16-köpfige Musikformation „GosPop, - Gospel, Pop and more“, unterstützt. Seit GosPop den Stadtallendorfer Motorradgottesdienst musikalisch gestaltet, verzichten die Musiker auf ihre Gage. Dabei sind GosPop keine Unbekannten in der hessischen Musikszene. Zahlreiche Konzerte z.B. beim Stadtfest in Gießen, dem Gießener Kultursommer auf dem Schiffenberg, den Golden Oldies in Wettenberg, aber auch beim Jubiläums-Hessentag in Stadtallendorf brachten der Gruppe große Popularität nicht nur unter Bikern.

Im kommenden Jahr, 2020, ist der 23. Ökumenische Motorradgottesdienst für den 09. Mai in der evangelischen Stadtkirche in Stadtallendorf geplant und wird natürlich auch wieder von „GosPop, - Gospel, Pop and more“ begleitet..

Der Motorradgottesdienst ist damit der älteste Ökumenische seiner Art in Hessen worauf die Motorradfreunde Marburger Land immer wieder mit Stolz hinweisen. Dies war dem Hessischen Rundfunk in diesem Jahr sogar einen Filmbericht in der Hessenschau wert!

Günter Köller

Luchseite 2

35260 Stadtallendorf

Tel.: 06428-440173

Mobil: 0172-6885553

Internet: http://www.mf-marburgerland.de/

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25.11.2019

La Raza MC North 5.Anniversary

Der Motorradclub La Raza MC North in Hennigsdorf nördlich von Berlin existiert ein halbes Jahrzehnt und hatte zum 5.Anniversary die Motorradgemeinde am vorletzten November-Samstag in sein Clubhaus eingeladen. Da hatten sich gegen Abend über 30 Motorradclubs und –Stammtische eingefunden, so viele wie noch nie. Sogar aus den alten Bundesländern kamen Gäste, wie die Old Skools aus Königslutter mit 225km Anfahrt.

Tage zuvor hatten die Gastgeber das Haus renoviert, um es den Gästen so angenehm und zweckmäßig wie möglich zu machen. So ließ es sich bei dem kühlen, aber trockenem Wetter bei allen üblichen Getränken als auch Glühwein, Kaffee und Kuchen, Köstlichem vom Grill, deftiger Gulaschsuppe, Lagerfeuer und Dosenmucke bestens feiern. Die Member ehrten ihre Gründungsmitglieder Jecky und Franki zum Jubiläum mit Anstecknadeln und zahlreiche Gäste übergaben ihnen Jubiläumsgeschenke.

Allgemeine- und Benzingespräche machte die Runde, es gab keine Langweile und so machte man die Nacht zum Tage. Die Biker der BSBN, ebenfalls a.a.O., zeigte stolz das kürzlich erhaltene „MC“ und auf dem Gelände wurden immerhin über 20 Bikes trotz der kalten Jahreszeit gesichtet.

Das Event war professionell vorbereitet und ging somit gut ab. Wofür sich die Gäste bei den Organisatoren und HelferInnen herzlich bedanken.

Nächster cluboffener Abend: 13.12.2019.

Anschrift

Ruppiner Chaussee 19a

16761 Hennigsdorf

Info: La Raza MC Germany North

Gästeliste La Raza MC North

Bloody Devils MC; BSBN MC; E-achtzehn MC; Eiserne Horde MC; La Raza MC Berlin; Partisanen MC; Rolling Wheels MC Berlin; Old Fellows MC; Proud Unit MC; Red Devils MC East Border; Red Devils White Lake, Wild Skulls MC; Wild Vikings MC; JBK; BaT Family; Bikerfreunde; Clover Rider Friendship; Gespann Stammtisch; Granate 17; HDBC; HD/DG; Heavy Bikers; Indipendet Bikerz; Karlsgarten H-DC; Mephisto´s Mob MC Berlin; OSRU; Old Thunderhawks; Plan B; Related Sons MF ; Rockers Clan Nordland; Walhall; Walküren; Berliner Jungs, Familien und Freunde.

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24.11.2019

Motorradreise durch Zentralasien

Einen Traum erfüllten sich die beiden Motorradfahrer aus 38315 Schladen, Klaus Mayer und Ralf Schimmelmann,  indem sie am 1. April 2019 zu einer Motorradreise durch Zentralasien aufbrachen. Vier Monate waren sie mit ihren beiden fast 30 Jahre alten Motorrädern unterwegs, legten dabei 27.000 Kilometer zurück. Ralf fuhr eine BMW R80 GS und Klaus eine Honda Africa Twin 750.

Die Vorbereitungen zu dieser Motorrad-Tour begann 2014 und wurde sehr gut durchgeführt, so dass es auch unterwegs nicht gerade störte, wenn bestimmte Strecken nicht gefahren werden konnten oder wurden. Nicht nur die Ausstattung der Maschinen, sondern auch die nötigen Papiere zu den einzelnen Grenzübertritten mussten vorhanden sein, evtl. Ersatzteilversorgung abgesprochen werden. So waren z.B. unterwegs Reifenwechsel nötig. Auch die Zusammenstellung der persönlichen Dinge, die man mitnehmen musste, wurden genau durchgeplant. Da ja nur ein relativ kleiner Stauraum - im Vergleich mit der langen Dauer der Reise - vorhanden war, musste man schon sehr genau darauf achten, was alles eingepackt wurde. Auch zwei Zelte wurden gekauft, um notfalls unterwegs auch ohne Quartier auskommen zu können. Aber diese Zelte wurden nicht benötigt, weil es immer eine Übernachtungsmöglichkeit in verschiedenen Hotels und sonstigen Quartieren gab.

Auch die Motorräder wurden sehr genau durchgesehen und darauf geachtet, dass alles in gutem Zustand war. Das hat sich dann auch ausgezahlt, denn unterwegs gab es dann nur reletiv wenige und kleine Reparaturen. Und sie fanden auch immer wieder Leute, die in der Lage waren, ihnen reparaturmässig zu helfen und z.B. Radlager zu besorgen.

Die Reise begann dann in Schladen und führte nach Italien, von wo aus mit der Fähre nach Griechenland übergesetzt wurde. Dann ging es durch insgesamt 17 Länder, sehr viel auch nur auf Schotterstrassen und bis in 4000 Meter Höhe, auch durch die unendliche Steppe Kasachstans wie auch in das Altaigebirge und in die Mongolei. Über Sibirien ging es dann wieder zurück in Richtung Europa. Alles ganz genau hier zu beschreiben dürfte diesen Beitrag überfordern. Aber in ihrem Vortrag, der am Samstag 23.11.2019 ab 19 Uhr im Vereinsheim des MTV Schladen sehr gut besucht war, berichteten die beiden von den vielen  wunderbaren Punkten, die sie bei ihrer Reise fotografiert hatten und die auf der Leinwand gezeigt wurden. Es gab wundervolle Landschaftsfotos, Bilder von gewaltigen Gebirgszügen, viele Fotos von Begegnungen mit dort ansässigen Menschen und auch Tieren wie Kamele, Yaks und Pferde zu bestaunen. Der eigentliche Vortrag dauerte ca. 1,5 Stunden und danach gab es dann noch gut eine Stunde bewegte Bilder in Videos  zu sehen.

Auf ihrer Reise trafen sie auch unterwegs einige andere Motorradfahrer, die nicht nur in einer kleinen Gruppe, sondern auch als Einzelfahrer auf genau solchen Erlebnistouren wie die beiden Schladener waren. Auch darüber wurde in dem Vortrag ausführlich berichtet, wie auch z.B. über die verschiedenen Speisen, die sie unterwegs kennenlernen konnten. Ganz besonders wurde aber auch die ungeheure Freundlichkeit der Menschen betont, die sie unterwegs kennenlernen konnten. Auch ihre Gesundheit machte den beiden keine Probleme. abgesehen von kleineren Beeinträchtigungen, die zum Beispiel in den grossen Höhen der Passstrassen das Atmen schwer machten.

Alles in allem war es ein wunderbarer Vortrag über eine Traumreise auf Motorrädern, über die berichtet wurde.

Güma

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10.11.2019

Brandenburger Wildschweinmampf

Die Dorfgemeinde Kummersdorf/Alexanderdorf im Altkreis 15806 Zossen ist für Biker durch den Büffel MC sowie durch die „motorradscene“ bestens bekannt. Lars von letzterer hat im vergangenen Jahrzehnt die Silvesterpartys mit Eisbeinessen abgezogen. Diesmal wurde diese durch ein Wildschweinmampf zum „Tag des Mauerfalls“ ersetzt.

Trotz düsterer Wetterprognose blieb der Abend trocken und es fanden sich Noch- und ehemalige Ortsansässige, Geschäftsfreunde und Biker ein und feierten bei Lagerfeuer, unter freiem Himmel und im Festzelt. Die Versorgung erfolgte mit Schwerpunkt Wildschwein am Spieß und allen üblichen Getränken. Geschichten aus vergangenen Zeiten wurden aufgewärmt, neue Bekanntschaften geschlossen und jede Menge Benzingespräche machten die Runde. Sogar ein JAWA-Gespann wechselte den Besitzer

.www.info@bikerartikel.de

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10.11.2019

41. Klassik-Trial des 1. Celler Trialclub in Scheuen/Celle

 und

Endlauf der Hanse Classics Trialläufe 2019

Der letzte Hanse-Classics-Trial-Lauf im Jahr 2019 fand, wie gewohnt, auf dem Trialgelände des 1. Celler TrialClubs zwischen Groß Hehlen und Scheuen statt. Start war 10 Uhr. Auf diesem Gelände war auch schon der erste Hanse Classics Trial-Lauf 2019 im März abgelaufen.

Es war eine ruhige und nicht zu schwere  Veranstaltung. Zwar hatte es vor Beginn der Veranstaltung noch etwas Regen gegeben, der aber den Ablauf der Veranstaltung nicht beeinflussen konnte, weil es dann immer trockener und teilweise sogar richtig sonnig wurde. Und bei dem sandigen Boden brachte die Feuchtigkeit höchstens etwas mehr Grip für die Reifen

In den Sektionen, die alle Fahrer fahren mussten, gab es 4 abgesteckte Spuren, blau ausgezeichnet war die leichteste Spur, dann kam die rote Spur und anschließend weiß und gelb.

Genannt hatten 70 Fahrer, die in 12 Gruppen, je nach dem Schwierigkeitsgrad, den die Fahrer bewältigen wollten, eingeteilt wurden. Gefahren werden mußten zwei Runden. In der ersten Runde war die Reihenfolge der Sektionen frei wählbar, in der zweiten Runde mußte von Sektion 1 an den Nummern zufolge gefahren werden.

Nach Ende der Veranstaltung mussten die einzelnen Gruppen helfen, die Sektionen - Bänder, Pfeile etc. abzubauen.  Die Tagessiegerehrung fand gleich nach der Veranstaltung auf dem Gelände statt.

Nach Beendigung der Veranstaltung ging es zum ca. 5,5 Kilometer entfernten "Müller´s Wald-Cafe" wo dann auch die Jahres-Siegerehrung der HanseClassic-Läufe 2019 stattfand.

Der nächste HanseClassic-Lauf soll am 21. März 2020 wieder auf dem Gelände des 1. Celler Trialclub stattfinden, wie es bisher immer in der Reihenfolge der Läufe gewesen ist.

Weitere Infos zu diesen Trialläufen bekommt man beim

1. Celler Trialclub

29225 Celle, Scheuen,

Uli Schöps Tel. 05143/1009,

eMail: mailto:uli.schoeps@cellertrialclub.de

http://www.cellertrialclub.de/

Infos zu den HanseClassik-Läufen und die Ergebnislisten

im Internet: http://www.hanse-classics.de/

Marit und Michael

Tel / Fax 04484 /1622 oder

unter eMail: maritmenninga@online.de

Güma

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09.11.2019

19. Sachspendenaktion von Freunde der Strasse Berlin

Wir reden nicht nur ......

Anfang Oktober bis Mitte November hat Eckehard Schulz unter seinen Freunden und Bekannten wieder zur jährlichen Sachspendenaktion “ wir reden nicht nur “ aufgerufen .

Was Eckehard Schulz (Gründer von “ Freunde der Strasse-Berlin) nicht erahnen konnte, dass 2019 alle Rekorde an Sachspenden gebrochen werden sollte. Sonst werden von Rügen, Ottewig (Sachsen), Luzern (CH) und andere Bundesländer Sachspenden seit Jahren nach Berlin gebracht ...... fiir Obdachlose, sozial - Schwache Mitmenschen, Hospize usw.

Zur 19. Sachspendenaktion brachten sich einige Club's vom RT ( Runder Tisch Berlin/ Brandenburg ) als Sammelstellen mit ein ,für diese Sachspenaktion 2019` “ Freunde der Strasse Berlin “.

Dragsäue MC Eberswalde / Berliner Jungs / Biker's-Squad Berlin Nord MC / Clover Rider Frie'ndship / Old Thunderhawaks Berlin MC / Python Bikers MF / Related Sons / Sin City Demons 666 / True Mates / Walhall Germanien / Walküren / arina / Jim Beam Killer / Frei wie der Wind / WWOB / Bat Family ( s. Anhang/ Bild )

So kamen insgesamt 16 Großtransporter und 47 PKW-Ladungen mit Sachspenden aus unterschiedlichen Bezirken von Berlin zusammen ( s. Anhang/ Bild ).

Überrascht wurde Eckehard Schulz (auch SantaEcky genannt) von den Dragsäuen MC Eberwalde zu ihrer 15.YEARS OF THE ROAD - Party. Ihm wurde von den Brüdern ein Scheck in Höhe von 500 .- Emo überreicht. ( s. Anhang/ Bild)

Man muss wissen, dass SantaEcky viele Sozialaktionen im Jahr hat. Eine davon ist nun seit 4 Jahren zur Weihnachtszeit die Aktion “SantaEcky komınt" im Kinderhospiz der Björn Schulz Stiftung/Abt. die Trauergruppe.  Hier wurde nun der Scheck überreicht ! (S. Anhang/ Bild)

Aber Santalšcky sammelt auch Geldspenden im Monat November fiir die Trauergruppe des Kinderhospiz, wo die Kinder ihre Extra - Weihnachtwünsche zur Veranstaltung “SantaEcky kommt .... .. “ erfüllt bekommen.

Dabei ist Santalšcky natürlich auf Geldspenden angewiesen, die er in seinen Freundeskreis und Bekanntenkreis (Bikerszene) sammelt. Ohne diese Unterstützung könnte er nicht Kinderaugen zum glänzen bringen!

So brachten sich die Partygäste von den Dragsäuen MC Eberwalde auch noch mit 379,25 .- Euro zusätzlich mit ein ...... Von “Freunde der Strasse Berlin“ kommen auch 250 .- Euro dazu. Der Grundstein fiír 2019 ist damit erstmal da für die Kinderwünsche im Dezember ( s. Anhang/ Bild)

SantaEcky sagt allen Rocker'n ,Biker'n, Angehörigen und Freunden die sich 2019 so eingebracht haben seinen Dank aus .......

GEMEINSAM IST MAN STARK ........ ..

Eckehard Schulz

Markstr. 4

13409 Berlin

Textüberarbeitung: Güma

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06.11.2019

BMW-Geschichtsunterricht (Buchbesprechung)

Motorradbücher über BMW gibt es viele. Die meisten behandeln Teilbereiche, wie Konstruktionsmerkmale, Zylinderzahl, Produktions-Zeitspannen, Einsatzgebiete etc. Der Autor zeichnet mit der gewohnten Gründlichkeit von den 1920er Jahren beginnend die gesamte Motorradgeschichte bis in die Gegenwart nach.

Da kommen auch der facettenreiche Sporteinsatz im Gelände und auf der Straße, die Motorroller sowie die BMW-Veredler nicht zu kurz.

In dem großformatigen Nachschlagewerk werden alle Serienmodelle in Wort und Bild vorgestellt, es wird mit einem Kapitel über Modelloffensive 2018 bis 2020 abgerundet und ist für Motorrad-Liebhaber der Marke BMW wärmstens zu empfehlen.

Autor: Frank Rönicke; Titel: BMW Motorräder; 272 Seiten; ca. 700 Abbildungen; gebunden;

ISBN 978-3-613-04210-0; Ladenpreis (D) 29,90 €uro; Motorbuch Verlag

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06.11.2019

Reise zum Schwarzen Meer

1. Etappe - Vom Deutschland nach Rumänien

(Strecke: Westerwald, Würzburg, Passau, Donauroute, Bratislava, E63, E1, Budapest, E4, Grenze nach Rumänien. Ca 1.400 km, 10 Tage, 5 Unterkünfte, Wetter trocken, teilweise sonnig, 6 bis 18 Grad)

Nach der tollen Ostseeumrundung mit den Motorrädern im letzten Jahr suchten wir, das bin ich, Exsozia Ulla, und mein Partner Thomas, eine Zeit lang nach einem neuen spannenden Reiseziel. Nach eingehendem Studium der Europakarte stand für uns fest: Es sollte ans Schwarze Meer gehen. In diesen Ländern waren wir noch nie, geschweige denn mit unseren Motorrädern. Wir fühlten uns entsprechend als kleine Abenteurer, wohl wissend, dass wir den großen Weltenbummlern kaum das Wasser reichen konnten. Aber jedem das Seine!

Unsere Tour sollte durch Österreich, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien bis in die Türkei gehen. Von da aus mit der Fähre nach Griechenland und mit einer weiteren Fähre nach Norditalien.

Ob wir uns denn in Rumänien vor wild lebenden Bären hüten müssten? Und für Transsilvanien und Dracula rüsteten wir uns vorsorglich schon mal mit neuen Tourshirts und einer Portion Knoblauch aus!

Dann kam der Abfahrtstag, das Gepäck für drei Monate wurde aufgeladen und ich, die Exsozia, überprüfte nochmals meine Yamaha MT07 aufs Genaueste. Thomas sattelte inzwischen seine rote Honda Goldwing 1800.

Im Süden erreichten wir bald die Donau, die uns eine längere Zeit begleiten sollte. In Passau besuchten wir die historische Altstadt und staunten über den Zusammenfluss von Donau, Iller und Ilz an der Ortsspitze. Wir kamen voll in den Genuss eines mittäglichen Orgelkonzerts im Passauer St. Stephans Doms. Die Orgel, bestehend aus fünf Teilorgeln, soll die größte der Welt sein! (Tipp: Täglich um 12.00 Uhr ein 30 minütiges Konzert, Eintritt 5 Euro)

Nun lenkten wir unsere Bikes über die Landesgrenze nach Österreich und weiter die Donau flussabwärts. Wir genossen die entspannte Fahrt über einen Teil der Romantikroute entlang hübscher kleiner Orte wie Sarmingstein und Dürnstein (Wachau). Die Romantikroute in Österreich verläuft über 380 Kilometer zwischen Salzburg und Wien an den tollsten Sehenswürdigkeiten und Landschaften vorbei. Man kann entlang dieser Route viele UNESCO-Welterbestätte besichtigen wie Hallstadt, die Pfahlbauten am Mondsee, Kloster Melk, Mariazell und viele mehr.

Schließlich ging es etwas abseits der Donau die ersten Serpentinen der Reise hinauf in den Wienerwald. Von oben grüßte Österreichs Hauptstadt Wien, eine historische Stadt der Superlative, die wir allerdings ein anderes Mal separat besuchen wollten. Bei dieser Reise ging es direkt weiter nach Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei.

Bratislava hat uns besonders gut gefallen. Die hübsche, gut restaurierte Altstadt mit den Häusern vorwiegend aus dem 18. Jahrhundert versprüht mit etlichen Traditionskaffeehäusern einen gemütlichen Charme. Sie ist mit rund 450.000 Einwohnern nicht zu groß und belebt mit sehr vielen jungen Leuten, da sie eine bedeutende Universität hat. (Tipp: Öffentlichen Personennahverkehr nutzen. Günstig und gut.)

Dann ging die Reise teilweise entlang der Donau über gute Straßen wie die E1 weiter in Richtung Ungarn und seiner Hauptstadt Budapest. Über eine der zahlreichen Donaubrücken folgten wir unserem Navi in die Innenstadt in die sichere Tiefgarage unserer Unterkunft.

Von dort aus ging es zu Fuß auf Entdeckungstour. Gestaunt haben wir über die prächtigen klassizistischen und Jugendstil-Bauten an den breiten Boulevards. Allerdings sind noch nicht alle Bauwerke saniert. Hier ist noch viel zu tun. Die Bautätigkeit schreitet aber sowohl in der Altstadt als auch in der Peripherie ständig fort. Leider wird die schöne Altstadt von sehr vielen Allerweltsketten beherrscht und weniger von traditionellen Geschäften und Kaufhäusern.

Mit dem HopOn HopOff-Bus ging es durch die Stadt, vorbei am stattlichen Heldenplatz, dem historischen Bahnhof, der Synagoge und der Oper. (Tipp: HopOn HopOff-Bus für zwei Tage mit Schiffsfahrt auf der Donau rund 25 Euro p.P.)

Im leider touristisch sehr extrem vermarkteten New York Café, dem prächtigsten, aber teuersten Café der Stadt, gönnten wir uns einen Cappuccino. Dann ging es in die ehrwürdige, im schönsten Jugendstil gebaute Markthalle, in der man unter anderem dutzende Sorten ungarische Salami kaufen kann.

Viel Spaß machte uns eine Bootsfahrt auf der Donau, vorbei am prächtigen Parlamentsgebäude, dem Palastberg, auf den man mit einer Standseilbahn fahren kann, und der Zitadelle.

Nach zwei Tagen hieß es zusammenpacken und aufsatteln, denn unsere Reise sollte ja noch weitergehen in Richtung Schwarzes Meer. Also raus aus der Stadt und über die E4 und die E42 immer gen Osten. Da staunten wir ab und zu über die unaussprechlichen ungarischen Ortsnamen auf den Straßenschildern.

Nach einer entspannten Fahrt über gute Hauptstraßen hatten wir ohne Stress Rumänien erreicht und wurden erstmals passmäßig kontrolliert, da das Land nicht zum Schengen-Raum gehört. Was mag dieses Land, das vierte auf unserer Reise, wohl für Überraschungen für uns bereit halten? Davon erzähle ich Euch das nächste Mal.

Weitere Bilder und Reiseimpressionen findet Ihr unter www.ex-sozia.de oder hier im Archiv.

Ulla Kugler

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06.11.2019

Custom on Wheels

 

Custom on Wheels ist eine kleine Custombike-Ausstellung in Waldschaff die aus einer Hoffparty entstanden ist. Es geht im kleinen Rahmen sehr gemütlich zu. Es treffen sich Hinterhoffschrauber und Freak´s der Custombikescene. Es wird über Gott und die Welt geredet, aber meisten über die Bikes und was jeder wieder an seiner Kiste gemacht hat.

Es gibt auch eine Bikeshow, wo die Besucher ihre Favoriten wählen können und die dann mit einem Pokal belohnt werden. Für Essen und Trinken ist immer bestens, so gesorgt das man einen schönen Tag unter Gleichgesinnten verbringen kann.

 

Mehr Info zur Veranstaltung findet ihr unter

http://www.facebook.com/pitshobbygaragetreff

 

Pit (Textüberarbeitung: Güma)

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03.11.2019

99-Cent-Party beim Wild Skulls MC Berlin

Der Ort Wünsdorf südlich von Berlin hat in Sachen Motorradfahren eine lange Tradition. Hier wurden Militärkraftfahrer seit einem Jahrhundert ausgebildet und Motorsportler hierher durch die Wehrpflicht beordert. Gegenwärtig finden seit zwei Jahrzehnten  unter der Regie der Fleischerei Klauck Zossen Markentreffen und Teilemärkte statt.

Kaum ein Jahr in Wünsdorf beheimatet und bereits vier Bikertreffen abgezogen hatten die Member des Wild Skulls MC Berlin zum 2.November-Samstag zur 99-Cent-Party eingeladen. Da in und um Berlin mehrere Biker-Events stattfanden, war man auf zahlreiche Besucher kaum eingerichtet. Das sollte sich bei Ankunft des Büffel MC Rehagen rigoros ändern: Sie rückten mit 19 Member und acht Frauen an. Da war der Gastraum mit Leuten voll!

Wie der Name schon sagt, war jedes Teil mit 99 Cent zu berappen. Alle üblichen Getränke sowie Grüne-Bohnen-Eintopf und deftige Kartoffelsuppe wurden gereicht, letztere war im Nu verputzt. Wem es im Gastraum zu eng oder durch die Dosenmucke zu laut wurde, konnte sich an den Tonnenfeiern unter freiem Himmel erwärmen und mit Gleichgesinnten Gedanken austauschen.

Es wurden über zehn Motorradclubs, aber Bikes trotz guten Wetters nur in einstelliger Anzahl gesichtet. Die Party ging gut ab und man hat freundschaftliche Biker-Kameradschaft gelebt.

Anschrift des Wild Skulls MC

Am Bahnhof 9

15806 Zossen

OT Wünsdorf

Kontakt-Tel. 0172-322 99 92

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30.10.201

Teilemarkt und Herbstparty Zossen

Zwei Events runden im Altkreis Zossen am letzten Oktober-Samstag die Biking-Saison  ab:  Der Große Teilemarkt vor dem ehemaligen Motorradmuseum in Wünsdorf sowie die Herbstparty beim Motorradclub Trachops MC in Großbeuthen. Bei dem schönen Wetter holten zahllose Biker ihre Fahrzeuge vor der kalten Jahreszeit nochmal hervor.

Es waren so viele, dass selbst  das Parken am Ort für diese zu eng wurde. Genau so war es bei den Anbietern, weit über 100, ebenfalls so viele wie noch nie!

Zu sehen gab es teils seltene Motorräder im originalen als auch gelungene Umbauten. Da spielte auch der Informationsaustausch unter den Teilnehmern eine gewichtige Rolle. Man erfährt wo man was bekommt und wie man dies und jenes macht, Termine werden verbreitet und Anschriften ausgetauscht. Und das
alles in freundschaftlicher Atmosphäre.

Die Veranstalterin, die Fleischerei Klauck, sorgte für das leibliche Wohl der Gäste und für den geordneten Ablauf des Events.  Und wer von dem Spektakel noch nicht genug hatte, konnte bei der abendlichen Herbstparty des Trachops MC im 15km entfernten Großbeuthen unter den Klängen der Liveband "Rock Fire" noch gehörig abhotten. Immerhin wurde bei den Trachops die Motorradgruppe Lone Star MC aus München gesichtet, die über 600km Anfahrt unter die Räder nahm.

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28.10.2019

Herbsttreffen der IGG 2019
auf dem Treffengelände der Motorradfreunde Iberg in

38315 Hornburg

Am Wochenende (25.10. bis 27.10.2019) fand wieder, wie alle Jahre bisher, das Herbsttreffen der Interessengemeinschaft Gespannfahrer (IGG) auf dem Gelände der MFI in 38315 Hornburg statt.

Bei schönem sonnigen Herbstwetter mit nachts etwas kühlen Temperaturen gab es keine Probleme für die ca.  50 angereisten Gäste. Die ersten Gäste waren bereits am Donnerstag eingetroffen, weitere kamen dann am Freitag.

Auf dem Gelände der MFI standen am Samstag Nachmittag 17 Zelte und drei Wohnwagen, jedoch hatte eine größere Anzahl der Gäste sich eine Unterkunft in Gasthäusern und Privatquartieren im alten Städtchen Hornburg gesucht.

Die Organisation lag mal wieder beim 2. Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Gespannfahrer (IGG) von Deutschland (Taler) und seinem eingespieltem Team der MFI (MotorradFreunde Iberg).

 Am Samstag wurde von einigen der Teilnehmer eine Ausfahrt in den nahegelegenem Harz unternommen. Andere Gespanne nutzten das Herbstwetter um zu einem Besuch nach Berßel (15 Kilometer weiter) zum dortigen Gespanntreffen im Berßeler Schlosspark zu fahren.

Am Samstag Nachmittag fand auch noch im Hubraumstübchen eine Vorstandssitzung der IGG statt.

Aber nicht nur Gespannfahrer, sondern auch eine große Anzahl von Solo-Fahrern waren eingetroffen. Am Clubhaus auf dem Gelände konnte man leckeren selbstgebackenen Kuchen und Kaffe sowie auch andere Getränke genießen, eine kleine Spende in die Kaffeekasse wurde von den Ibergern gern entgegengenommen.

Karina und Ulli sorgten mal wieder für leckeres Essen. Abends wurde nach einem deftigen Essen (Grill-Haxe) und beim Bier im Hubraumstübchen und auf der Terrasse die Kameradschaft gepflegt.

Ein Blick auf die Nummernschilder der Motorräder zeigte den weiten Einzugsbereich dieses Motorrad-Gespannfahrertreffen: OS/H/TF/HA/F/GI/PCH/W/SHG/B/OHZ/KÖT/STD/WL/GS/KM/BS/LER/PE/UN/GF/ EL. Das sind nur einige der Gäste, die notiert wurden, es herrschte, wie immer bei solchen Treffen ein ständiges Kommen und Gehen. Deswegen ist eine genaue Gästezahl nicht zu ermitteln.

Nach einem gemeinsamen Frühstück am Sonntag früh packten alle ihre Sachen und die Gespanne verließen so langsam das Gelände in Richtung Heimat. Leider waren da die Temperaturen nicht mehr so schön wie an den anderen Tagen und der Himmel hatte auch etwas Nieselregen geschickt. Aber das hält erfahrene  Gespannfahrer nicht ab.

Ein Wiedersehen im Jahre 2020 ist da wohl selbstverständlich.

Weitere Informationen:
Taler: 0175 5698884 oder

per Email: Motorradfreunde-Iberg@t-online.de

Internet: www.iggespannfahrer.de

Interessengemeinschaft Gespannfahrer e.V. (IGG)
1.Vorsitzender
Ralph Hutwelker
Schalkwiesenweg 53
60488 Frankfurt am Main
+(49)069/769890
eMail: vorstand@iggespannfahrer.de

Taler und Güma

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27.10.2019

Motorradfahrer-Treffen 2019 in Berßel

Schon seit rund 21 Jahren findet im Schloßpark in 38835 Berßel jeweils am letzten Wochenende im Oktober ein Gespannfahrertreffen statt. Vor einigen Jahren war es noch die IG Gespannfahrer (Interessengemeinschaft Gespannfahrer), die dieses Treffen veranstaltete. Aus verschiedenen Gründen zog sich aber die IG Gespannfahrer aus Berßel zurück.

Jetzt gibt es dieses Gespannfahrertreffen ohne einen veranstaltenden Club - einfach nur so, und die Teilnahme daran ist nicht geringer geworden. Und nicht nur Gespannfahrer, sondern auch eine ganze Anzahl von Solo-Fahrern waren eingetroffen. Die ersten Gäste waren schon am Freitag eingetroffen.

Am Samstag Nachmittag standen bereits über 45 Zelte im herbstlich bunten und schönen Schloßpark und die meisten der Gäste befanden sich unterwegs auf verschiedenen Ausflügen, unter anderem auch nach dem nur 15 Kilometer entfernten Hornburg, wo das IG-Gespanntreffen jeweils am gleichen Wochenende seit einigen Jahren auf dem Gelände der MFI (Motorradfreunde Iberg) stattfindet. Andere Gäste machten sich auf eine Ausflugsfahrt in den nahegelegenen Harz. Am Sonntagvormittag leerte sich das Gelände und die restlichen Gäste machten sich auf die Heimreise.

Das Wetter war zwar herbstlich, aber schöner Sonnenschein und Temperaturen bis ca. 20 Grad plus. Nachts wurde es etwas kühler und von oben herab kam auch mal ein leichter Nieselregen, aber solche Probleme schreckt die harten Gespannfahrer nicht - man wird damit schon fertig. Schließlich haben einige einen sehr weiten Anfahrtweg hinter sich und verkriechen sich nicht, wenn das Wetter mal nicht so gut ist. Man ist ja in einer sehr guten Gemeinschaft, die immer für alle zur Hilfe da ist, wenn es mal nötig werden sollte.

Das nächste Gespanntreffen in Berßel wird dann wohl am letzten Wochenende im Oktober 2020 stattfuinden.

Güma

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19.10.2019

Golden Herbst Cruise 2019

Am Sonntag  den 13.10.19 hatte  das Team von Motorradoldies Berlin-Brandenburg eingeladen zur  Golden Herbst Cruise 2019 Ausfahrt. Die Ausfahrt wurde eine Woche zuvor auf der Facebook Seite von Motorradoldies Berlin-Brandenburg angekündigt (https://www.facebook.com/Motorradoldies-Berlin-Brandenburg-267850854059904/ ).

Die Veranstalter hatten sich etwas Besondres überlegt, sie wollten besonders schöne Bilder haben von der Ausfahrt. Hierfür fanden sie einen sehr talentierten Fotografen.  Simona machte die Bilder aus einen Gespann heraus  auf Basis einer BMW K 100.

Es kamen um die 40 Fahrer ganz unter dem Motto „Jetzt fährt zusammen, wer zusammen fahren möchte“. Die Vielfalt der Maschinen wirkte genau so bunt wie der Herbst selbst. Treffpunkt war an der Grenze zu Berlin -Schönefeld  an einer Tankstelle. Das Wetter war perfekt. Trocken und  über 25 Grad warm, so wie man den Indian Summer beschreibt.

Die Route führte durch Wälder entlang der Spree  abseits von Hauptverkehrsstraßen bis zum Scharmützelsee. In Wendisch Rietz wurde ein Stopp eingelegt.  Am Märkisches Buffet, hier wurde nicht nur gespeist, man fand auch die Zeit, sich kennenzulernen.

Nach dem Stopp ging es weiter entlang der Groß Schauener Seenkette Richtung Bestensee. Auf den Plan stand noch  Kaffee und Kuchen am Mahlower See.  Hierfür wurde aber nicht der direkte Weg gewählt, sondern der schönste und der ist ja oft etwas länger.

So konnten auch alle das Wetter  auskosten. Am  Mahlower See angekommen ging dieser lange, aber schöne sonnige Tag zu Ende und mit Sicherheit gibt es im Frühjahr wieder eine Ausfahrt .

Infos und mehr Bilder auf Facebook:  Motorradoldies Berlin-Brandenburg

Text: Motorradoldies Berlin-Brandenburg

Bildrechte / Copyright: Simona Lexau

Textüberarbeitung: Güma

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16.10.2019

BSBN feierte Oldieparty

 

Die Member der Bikers´s Squad Berlin-Nord in Hennigsdorf nördlich von Berlin nennen ihre Herbstfeier Oldieparty. Sie fand aus "technischen Gründen" diesmal eine Woche vor dem gewohnten Termin, am 12.Oktober, statt.

Es kamen rd. 120 Gäste zum Ort des Geschehens, nicht ganz so viele wie üblich. Denn in und um Berlin gab es noch mehrere Bikerevents. Schließlich lockte die gute Verpflegung und auch für die Ohren war gesorgt: "Freeway" spielte auf und verschaffte den Gästen flotte Füße. Und obwohl personell geschwächt (Gute Besserung Daffi!) brachten die verbliebenen fünf Musiker sauberen Rock unters Volk. Die Stimmung war bestens und man feierte entspannt ins Wochenende.

 

Wer es verpasst hat, muss sich übrigens in Geduld üben: Die Glühweinparty entfällt im nächsten Jahr.
Anschrift
Biker´s Squad Berlin-Nord
Philipp-Pforr-Straße 9  
16761 Hennigsdorf
e-Mail: homer-duff@hotmail.de
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14.10.2019

Alte Kameraden - jung geblieben

Der Motorradclub Old Fellows ging vor einem Jahrzehnt aus dem Phönix MC Berlin hervor. Und zwar von Mitgliedern, die seinerzeit nicht zum HA MC übergegangen sind. Seit fünf Jahren sind sie in Berlin-Schönefeld sesshaft und seit vier Jahren MC.

Nach der Zehnjahresfeier im Juli d.J. luden die Member des Old Fellows MC  nun zum zweiten Oktober-Samstag zum Season End ein.

Bei dem schönen Wetter nahmen über 10 Motorradclubs sowie „Einzelkämpfer“ die Einladung wahr, da füllten sich Straße mit Bikes und das Clubhaus mit Gästen zusehends. Hierzu sein vermerkt, dass in und um Berlin etliche Bikerevents stattfanden. Bei bester Versorgung fest und flüssig am Grill und im Clubraum , unterm Festzelt und bei Tonnenfeuer ging die Party gut ab. In herzlicher Atmosphäre trafen sich Freunde und man lernte neue kennen. Nicht zu vergessen die einhergehende Geburtstagsfeier von Tom, von allen guten Wünschen überschüttet.

Das kleine, aber feine Event wurde bei Vollmondlicht mit einem deftigen Feuerwerk abgeschlossen.

Gäste beim Old Fellows MC

HA MC Berlin; La Raza MC Germany; La Raza MC North; Bad Rovers; Clover Rider; Gespann Stammtisch; HD Berlin 61; Tribe of Judah; Walhall; WWOB

Das Clubhaus ist jeden 2. - und 4.Freitag im Monat ab 19.30 Uhr geöffnet.

Info-Tel. 0176-55 22 15 66.

Anschrift:

Old Fellows MC

Schwalbenweg 7

12529 Berlin    

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13.10.2019

50. Internationales Ententreffen der MFW

 

Gleich zu Anfang der Hinweis, dass dieses Ententreffen nichts mit dem Federvieh Enten und auch nicht mit der Ente von Citroën - 2CV - zu tun hat, sondern mit dem Begründer dieses Treffens "Motorrad-Ente" - Carl-Heinrich Stiddien zusammenhängt, der schon als Kind den Spitznamen "Ente" hatte und das von ihm veranstaltete Motorradfahrertreffen  ausschließlich ein Motorrad-Treffen ist. Die Motorradfreunde Wolfenbüttel (MFW) sind ein freier Motorrad-Club, der keine vereinsmässige Bindung hat. Dieser Club besteht seit 1969 und hat in seiner langen Zeit schon einige Clublokale belegen müssen.

Los ging es 1970 am Fümmelsee bei Wolfenbüttel, dann kam die Waldwirtschaft zur Asse in Wittmar, die man fast schon als Stammlokal bezeichnen konnte. War der dortige Betreiber mal in Urlaub, so fanden die Treffen z.B. in Wendessen, Gastwirtschaft Hintze, statt, oder auch in Remlingen. Ausserdem fanden auch immer wieder Clubabende statt, die mit Kegeln, Bogen- oder Luftgewehrschiessen ausgefüllt waren.

Da seit 1. Januar 2017 der bisherige Treffpunkt und das Stammlokal (Waldwirtschaft zur Asse, Wittmar) der Motorradfreunde Wolfenbüttel (MFW) geschlossen ist, mußte man sich einen neuen Platz suchen und fand diesen in der Evessener Str. 1, 38173 Erkerode mit dem Vintage, eine Gaststätte mit sehr kompetenten und netten Besitzern! Ein Saal für Feiern und Feste ist auch  vorhanden! Zudem liegt diese Gaststätte auch gleich am Beginn der Strecke durch das Reitlingstal bis rauf zur Hochfläche des Elm und zum Tetzelstein, eine bei Motorradfahrern sehr beliebte Strecke mit Treffpunkt für Motorradfahrer am Tetzelstein.

Übrigens findet hier im Vintage auch jeden Donnerstag ab 19 Uhr das wöchentliche Treffen der MFW statt.

Bereits ab Freitag konnten die ersten Gäste eintreffen - am Samstag ging es dann richtig zur Sache mit vielen Benzingesprächen, Motorrad-Besichtigungen und gemütlichem Beisammensein. Petrus hatte dieses Jahr ein Einsehen und bescherte trockenes und nicht zu warmes Wetter. Über  die ganze Dauer des Treffens schätzt der Clubchef Ente, das ca. 500 Gäste das Lokal anliefen, von denen ca. 100 den ganzen Tag blieben.  Ente freute sich auch , dass die Gäste mit "richtigen" Motorrädern angereist waren. Genaue Zahlen lassen sich nicht feststellen, da ein ständiges Kommen und Wiederabfahren herrschte. Viele Motorradfahrer machten auf ihrer Durchfahrt zum Reitlingstal und Tetzelstein im Elm (beliebter Motorradfahrertreffpunkt) beim Treffen  der MFW Pause und fuhren dann weiter ihrem Ziel entgegen.

So gab es dann am Samstag Abend noch eine Tombola  und eine  Preisverleihung für ältesten Teilnehmer(-in), längste Anfahrt etc., jüngster  Teilnehmer zu der einige Firmen aus der Motorradbranche rund 250 Preise gestiftet hatten. Jedoch war wohl das Wichtigste, die vielen netten Gespräche, die die Besucher untereinander führen konnten - . Zudem lief dann im Saal über Beamer noch eine Filmvorführung, zusammengestellt aus vielen kleinen Videoaufnahmen aus den vergangenen 49 Treffen. Für das leibliche Wohl sorgte die Bedienung im Vintage ausgiebig, und jeder der Gäste dürfte wohl zufrieden gewesen sein. Wer wollte, konnte in seinem Zelt oder im Saal übernachten, um dann am Sonntagmorgen bei relativ trockenem Wetter die Heimfahrt anzutreten.

Ganz besonderen Dank gebührt den Helfern, hauptsächlich den Mitgliedern aus dem Verein der Motorradfahrer Wolfenbüttel, die in den ganzen Jahren so intensiv mitgeholfen haben, diese Treffen vorzubereiten und auch durchzuführen. Ohne sie wäre es kaum möglich gewesen, diese 50 Treffen überhaupt zu veranstalten.

Und der Hauptakteur der MFW, Motorrad-Ente, hofft, dass er auch noch das

60. Internationale Ententreffen mitgestalten kann - also Daumen hoch und nächstes Jahr gibt es dann das 51. Treffen!

Weitere Infos zum Ententreffen und zu dem MFW gibt es unter Tel.: 05331-32040,

eMail: Motorradente@t-online.de oder im Internet: http://www.motorradente.de./

Güma

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10.10.2019

Technorama Hildesheim  - Benzin im Blut

Am 14. und 15. September 2019 trafen sich bei bestem Wetter die Oldtimerfans mit Benzin  im  Blut  auf  der  Technorama.  Unter  den  rund  300  Oldtimerteilemarkt-Aussteller,  rund  250  Rennfahrer  und  15.000 Besuchern  herrschte  eine  tolle Stimmung. Die Schrauber, Sammler und Bastler waren damit beschäftigt, nach Ihren Teilen  zu  suchen,  Schlüssel  nachmachen  zu  lassen  oder  sich  nur  einen  neuen  Schrauberkittel zu gönnen. Die Clubpräsentationen waren sehr eindrucksvoll und die Besucher  konnten  sich  umfassend  informieren.  Zweifellos  waren  viele  fachkundige Spezialisten vor Ort.

Auch auf dem Oldtimertreffen wurden Kontakte geknüpft, Tipps ausgetauscht und die historischen  Schätze  bestaunt.  Viele  schöne  Fahrzeuge  mit  ihren  eigenen Geschichten waren auf dem Platz, u. a. ein Citroen SM mit Maseratimotor. Mit 230 km/h  war  dieser  Citroen  seinerzeit  das  schnellste  Straßenfahrzeug  und  wurde  von der französischen Polizei gefahren.

Bei  den  Oldtimer-Vergleichsläufen  starteten  rund  250  Rennfahrer  in  11 Wertungsklassen.  Darunter waren  einige  Motorradklassen,  eine  Gespannklasse, jeweils  eine  Klasse  für  Formel-  und  Vorkriegsfahrzeuge  und  einige Automobilklassen.  Wieder  mit  dabei  war  die  Gruppe  um  den  Audi  Imsa  GTO,  ein Audi Treser  sowie  historische  Motorräder internationaler  Marken. Die  Begeisterung unter den Fahrern und den Zuschauern war wie immer groß. Im Fahrerlager wurden die  Rennverläufe  besprochen,  wichtige  Details  bis  in  den  Abend  diskutiert  und  mit den Besuchern geplaudert. Es war ein tolles Wochenende und alle freuen sich schon auf das nächste Jahr!

Weitere Informationen unter http://www.technorama.de/

sowie auf Facebook und Instagram.

Facebook:http://www.facebook.de/technorama.der.oldtimermarkt.in.europa

Instagram: http://www.instagram.com/technorama_der.oldtimermarkt

Veranstalter Technorama

Jens Güttinger e. V.

Schülinstraße 1

89073 Ulm

Telefon 0049 (0)731 189 68-0

E-mail: mailto:info@technorama.de

Textüberarbeitung: Güma

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07.10.2019

Büffelauftrieb

Der Büffel MC Rehagen im brandenburgischen Kummersdorf-Alexanderdorf gehört mit 37 Jahren zu den ältesten Motorradclubs in Ostdeutschland und ist in Bikerkreisen eine konstante Größe. Selbst die berühmte Küche sorgt für ansehnliche Besucherzahlen. So auch am ersten Oktober-Samstag, zu dem der MC zur Herbstparty eingeladen hatte. Trotz wechselhaften Wetters waren Haus  und Platz gerammelt voll. So dass eine Auflistung der Gästeclubs nicht möglich war, es mögen etwa 15 MCs und etliche „Freie“ gewesen sein. Die Member des Road Rulers MC aus Ostfriesland hatten mit 550km die längste Anfahrt. 

Ein Spaß war das Mitfahren oder auch Selbstfahren mit einem Ural-Gespann, das „der Lange“ vom Gastgeberclub freigab. Ein betagter Gast fuhr damit wieder mal nach 50 Jahren auf einem Gespann, er war begeistert!

Es gab lecker Essen und Trinken, Händlermeile, Lagerfeuer und die Liveband „King Kreole“, die für ausgelassene Stimmung und Bewegung sorgte. Da blieb auch noch viel Raum für zahllose Benzingespräche. Es war eine schöne Party, die die Gemeinsamkeit der Biker manifestiert.

Nächstes Event ist die Glühweinparty am 07.Dezember.

Info-Tel. 0172-967 97 02; www.büffel-mc.de

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06.10.2019

Bad Harzburger Oldtimer-Treffen 2019

Sportpark an der Rennbahn Bad Harzburg

An den Tagen 5. und 6. Oktober 2019 jeweils ab 9.00 Uhr bis ? fand auf der Rennbahn in Bad Harzburg das Oldtimer-Treffen statt. Als Oldtimer-Freund hatte man hier die Gelegenheit, seltene Exemplare zu bestaunen und bei Fragen direkt einen Ansprechpartner zu finden. Ausgestellt wurden Old- und Youngtimer bis Baujahr 1987. Darunter auch Trecker, LKW´s, Motor- und Fahrräder sowie andere Liebhaberfahrzeuge. Neben den ausgestellten Fahrzeugen gab es auch eine Anzahl von Ständen mit allen möglichen Teilen – neu oder gebraucht – egal ob Werkzeug oder Zubehör oder auch Literatur für die verschiedensten Ansprüche.

Auch ein reichhaltiges Angebot an Getränken und Speisen war vorhanden und man bekam da noch überall einen Sitzplatz. Einzelne Teilnehmer waren praktisch aus ganz Deutschland angereist. Und gerade dieses freute die Veranstalter vom Veranstaltungszentrum Schladen, die früher schon seit vielen Jahren z.B. die Oldtimertreffen in Schladen und in Posthof ausgerichtet hatten.

Leider hatte Petrus nicht so sehr an diese Veranstaltung gedacht und so kam es, dass es auf dem Gelände nicht so ganz trocken war und auch am Tag vorher weiterer Regen herunter kam. Aber an zwei Tagen herrschte recht trockenes Wetter mit manchmal wunderbarem Sonnenschein, wenn die Temperatur auch kaum über 10 Grad anstieg - allerdings kamen wohl deswegen nicht so viele Motorradfahrer, wie wünschenswert gewesen wäre - die blieben dann anscheinend lieber zuhause.

weitere Infos:

Veranstaltungszentrum Schladen

Marktstr. 7

38315 Schladen

Tel.: 05335 / 905831

Fax: 05335 / 905999

E-Mail: mailto:info@vzschladen.com

Internet: http://vzschladen.com/

Güma

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04.10.2019

150. Mal Treffen

Am „Tag der Deutschen Einheit“ ging vor dem ehemaligen Motorradmuseum in 15806 Wünsdorf das Typenoffene Oldtimer & Youngtimer-Treffen der Baujahre bis in die 1920er zurück über die Bühne. Trotz Regen und auch sonnigen Abschnitten kamen zahlreiche Oldie-Treiber mit Fahrzeugen auf zwei-, drei- und vier Rädern. Dazu stand im Programm ein „Kleiner Teilemarkt“ – zahlloses Zeug wechselte die Besitzer, meist zu moderaten Preisen.

Und noch ein Jubiläum war an diesem Tag zu verzeichnen: Das 150. Meeting a.a.O. seit Gründung im Jahr 2000 durch Rainer Steckler (78). Der von der JAWA-Clique für seine Mühen und Aktivitäten einen Pokal erhielt.

Bei den Motorrädern standen diesmal eine JAWA 500 OHC Twin, eine HD WLA 45 sowie eine dänischen Nimbus 750 in der Diskussion. Aber auch die Biker erfreuten sich über manch` Auto vergangener Jahrzehnte sowie über das Wiedersehen nach langen Zeiten.

 Für den ordnungsgemäßen Ablauf des Events inklusive gastronomische Betreuung sorgte die Fleischerei Klauck aus Zossen. Die Treffen und Märkte werden am 26.Oktober in Wünsdorf mit einem „Großen Teilemarkt“ abgerundet.

Info-Tel.: 0170-779 70 83

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03.10.2019

Spannendes Finale am Hockenheimring beendet die Saison!

Die Superbike-Saison wurde zu Saisonbeginn auf das Finale in Hockenheim verschoben, da nicht nur wir mit unserem Neubau in Nordhorn etwas später fertig wurden als geplant, auch die Lieferung der neuen BMW S1000RR K67 und deren Racing-Parts hat sich verzögert…

Wir haben drei Monate an der Vorbereitung gearbeitet, dazu waren wir auf verschiedenen Rennstrecken unterwegs und haben zum Beispiel ein 6h Langstreckenrennen auf der berühmten Rennstrecke von Spa in Belgien absolviert! Wir gewannen das Rennen und brannten einen neuen Streckenrekord in den Asphalt!

Somit waren wir bereit für die IDM Superbike und sind schon im vorletzten Rennen in Assen mit Erfolg angetreten, um dann zum Finale in Hockenheim zu Reisen. We are back on the Podium und planen noch in diesem Jahr den ersten Superbike-Test in Spanien.

Der zweite Test in Spanien wird gemeinsam mit unserem BoxerCup in Valencia, in den ersten beiden Aprilwochen 2020 stattfinden. Nächstes Jahr sollten wir den Titel der IDM Superbike in Anspruch nehmen!

WILBERS

+49 5921 72 71 70
info@wilbers.de
http://www.wilbers.de/

Pt. (überarbeitet: Güma)

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01,10.2019

Auferstehung einer Legende – Egli Kawasaki Z1000

von Tom Bartels (ehemals Hornburg – jetzt Oberbayern)

Schon immer war es mein Traum, in meinem Leben eine Egli zu besitzen…. In meinem Jugendzimmer auf dem elterlichen Hof in Hornburg hing insofern auch über viele Jahre ein Bild der damals legendären Egli MRD-1. Leider war das passende Kleingeld seinerzeit nicht mal ansatzweise dafür vorhanden.

Für einen Rickman-Eigenbau (mit Egli-Höcker) reichte es zwar, aber es war halt nicht das Original.

Dann – einige Jahrzehnte später klingelte das Telefon und mein alter Freund Lutz rief mich aufgeregt an: …ein Arbeitskollege hätte noch sechs Kisten mit alten Egli-Teilen im Keller und wollte die für eine kleine Summe Euronen los werden!!!

Booaah…sofort kamen die Erinnerungen und Bilder bei mir angeschossen…! Gedacht-gesagt-gekauft…und die diversen Kisten mit (eigentlich) Egli-Kernschrott wanderten in meine Garage! Damit begannen dann 3 ½ Jahre der Restauration mit langen Werkstattwochenenden und Abenden. Nebenbei auch noch Rennstrecken-Termine und Vorbereitungen sowie die Touren auf dem normalen Straßenmoped  … was dem Haussegen nicht immer zuträglich war! Aber es ging voran … und davon möchte ich euch hier berichten. Mein alter Freund Günther Machalett (als Herausgeber der GiMZ) meinte zumindest, es könnte Euch interessieren….!

Es begann also im Sept. 2009 …

Die Kisten wurden gesichtet und es kamen ein völlig veranzter Motor, ein mit Flugrost überzogener Rahmen nebst Anbauteilen in gleicher Traumoptik, ein ausgehärteter Kabelbaum und eine weitgehend defekte Elektrik, verschlissene Vordergabel und hintere Federbeine, undichte Bremskolben und Pumpen, gesplitterte Verklei-dungsteile, verrosteter Tank und und und  zum Vorschein! Na Suuuuper – Glückskauf! Ich Depp….!!!

Aber es fehlten keine Teile und somit war die Basis schon mal vorhanden – das tröstete etwas. Nur die imaginäre Kassenkurbel drehte sich im Kopf wie ein Ventilator!! Das wird kosten! Aber wie sagte der geniale Schauspieler Detlef Buck einmal : „…lass kosten Ludwig – ich will den schnellsten Daimler diesseits des Urals!“ – also hopp und frisch ans Werk!

Folglich also erstmal sortieren in: 1. ist Schrott - muss neu; 2. geht noch - aber muss repariert werden
und 3. geht noch – aber muss aufgehübscht werden. Dazu galt es dann jeweils zu schauen, wo man neue Teile herbekommt, wo man alte Teile reparieren lassen und wo man gut optisch restaurieren kann. Das war ein viele Abende dauerndes Programm – und es zahlte sich halt aus, dass man lange in der Motorradszene ‚verdrahtet‘ war und zu jedem Thema jemanden ausfindig machen konnte, der jemanden kannte der jemanden kannte, der….!

Als erstes wurden also alle vernickelten Teile (gefühlte 100), wie Rahmen, Schwinge etc. nach Osterwiek zum chemischen ent- und neu vernickeln gebracht! Hierbei war es von Vorteil, dass der Rahmen nicht zu den ersten hartgelöteten Egli-Rahmen gehörte, sondern geschweißt war. Das Hartlot hätte sich sonst wohl eher ´verdünnisiert‘ und die Rahmenrohre in Einzelteile verwandelt!!!

Mit neuen Emil-Schwarz-Lagern im Lenkkopf und Schwinge ausgestattet, war der Rahmen dann wieder fein auf Hochform gebracht. Die Gabel war inzwischen auch überholt und mit härteren Federn, passendem Öl und neuen Dichtungen versehen. Gabelbrücken erstrahlten zudem im neuen Glanz… das sah auf der Bühne schon mal lecker aus!

Räder… ach ja – braucht sie wohl auch! Es waren bildschöne und seltene Egli-Mahle Magnesium Felgen (frühe Serie) dabei. Magnesium … oh oh… bei nicht fachgerechter Lagerung werden die im Alter spröde und porös (wie ich)!

Was weiß denn ich, wie die gelagert wurden...?!? Wattnu? Also ab nach Hanoi (die kleine Landeshauptstadt neben Braunschweig) zum Röntgen! Auch kein billiges Vergnügen … aber das Ergebnis war zum Aufatmen. Keine Haarrisse oder Alterungsschäden! …allerdings ohne jedwede Garantie der Röntgenfirma! OK… Mut zur Lücke, nen paar frische Oldstyle 18‘ Zöller Gummis drauf und rein damit! Nun stand Sie … allerdings noch ohne Vortrieb. Motor…? ja, sollte sie haben!

Hatte sie auch – einen Kawa Z1000 MK2 Motor, allerdings in jämmerlichem Innen- und Außenzustand! War ja klar…! Hier musste es also ebenfalls ans ‚Eingemachte‘ gehen! Zunächst wurde der Motor komplett entkernt und zum äußeren Salzstrahlen, inneren Spülen und neu lackieren gegeben.

Dann ging es an die Innereien. Sämtliche Lager neu – eh klar! Ausschleifen Laufbuchsen 1. Übermaß, neue JE-Slipperkolben aus Amerika, Pleuelgewichte austarieren, die gepresste Kurbelwelle verschweißen, Kopf Ein-Auslass und Ventilsitze bearbeiten, härtere Ventilfedern, bessere Dichtungen überall, 32’er Mikuni Flach- schieber (die bis heute rumzicken), Umbau der Kupplung auf Hydraulik, Entfernung der Kickstarterwelle, Vorbereitung auf neuen Heckölkühler und dann wieder alles zusammenbauen. Zeitbedarf ca 9 … ja… neun Monate!

Nebenbei wurde dann bereits bei Fa. Reinschüssel der Tank entrostet, versiegelt und mit neuem Tankdeckel (der 1’er VW-Golf-Deckel war mir doch etwas zu schnöde!!) und neuem Benzinhahn wieder aufgehübscht!

Bei der befreundeten PTB die massiven unschönen Fußrastenplatten durch wassergeschnittene filigranere Platten ersetzt und diverse Spezialteilchen gedreht, gefräst und gedengelt, die Bremsscheiben gestrahlt, plangeschliffen und kunststoffbeschichtet (nein – nicht die Reibflächen!!)! Danke Jürgen!!

Brems- und Kupplungspumpen und Ausgleichsbehälter besorgt; der Kröber-Drehzahlmesser überholt; der (damals unbeschreibliche) 300km/h Tacho restauriert; neue Koni-Federbeine besorgt (IKON); die benötigte neue Elektrik besorgt; der alte Auspuff wieder gestrahlt und lackiert; neue Züge und Bremsleitungen eingebaut;

und gefühlte 1000 Kleinteile besorgt.

Die Hochzeit des Motors mit dem Rahmen erwies sich dann allerdings für den unbedarften Egli-Schrauber als unlösbares Unterfangen. Es fehlten Distanzbuchsen, Messwerte, und viiiel Insiderwissen! Hier half dann der norddeutsche Egli-Papst Uwe Döbler aus Neustadt am Rübenberge weiter! Ohne ihn würde der Motor vermutlich heute noch daneben liegen!

Er drehte und fräste, baute die passende Kettenradaufnahme, optimierte den hinteren Bremsanker und zig weitere Teile, baute die neue Batterieaufnahme und letztlich … wurde Hochzeit gefeiert und der Knalltriebling saß im Zielort. Jubel im Lager der Turmspringer!! Danke nochmals Uwe!

Zurück in der heimischen Werkstatt… wurde allerdings schnell klar, dass ohne zündenden Funken auch keine Verknallung vom Trieblings-Sprit stattfinden würde!

Die Elektrik mußte also bei ‚die Ohren‘ gekriegt werden! Für mich, der bereits beim Installieren einer Steck-dose einen geflimmert bekommt, ein Buch mit sieben Siegeln. Also wieder ‚nen Fachmann besorgen´! Dieser machte sich dann auch bald ans Werk und hörte, nachdem er den alten spröden Kabelbaum und den Rest gesichtet hatte und ergo plötzlich mit grauen Haaren da stand, sofort wieder auf!

Der Plan mußte somit leider von ‚wieder herrichten‘ auf ‚alles neu macht der Mai‘ geändert werden!
Sämtlichen Altkomponenten (Zündspulen etc.) wurden vom Elektro-Zauberer durch moderne neue Ware ersetzt, Lenker-Armaturen, Zentraleinheit, Blinker, Rücklichteinheit etc. wurden durch Motogadget und Rizzoma Teile ersetzt. Das Zündschloss entfernt und gegen ein Chip-Schloss ersetzt und alle alten ranzigen Kabel durch neue Kupferstränge ersetzt sowie in herrlichen Textilschläuchen verpackt. Eine neue Kontrolllicht-Einheit musste noch her und dann sah alles wieder schnieke und akkurat aus. Für mich blieb diese ganze E-Klamotte allerdings nach wie vor ein ausgesprochen unheimliches Hexenwerk!!

Nun stand sie da… so rum … schon recht schick … aber irgendwie noch recht nackisch!!

Sicher – Stichwort Verkleidung! Das schicke rote Kleid sollte wieder dran! Ist ja irgendwie wie bei ‚ner Frau:  nackisch sieht sie schon lecker aus … aber im schicken Kleid ist‘s für den öffentlichen Aufritt doch irgendwie passiger!!! Es taten sich allerdings erneut Abgründe auf … ihr wisst schon: eh klar!!! Sämtliche alten GFK-Teile hatten spröde Stellen und Risse bzw. waren mit dicken Spachtelschichten oder kaschierenden Aufklebern versehen. Abhilfe in Form von Neuteilen war also auch hier unumgänglich!

Höcker, Verkleidung, Scheibe und Spiegel etc. waren auch bald besorgt und mussten nur noch passend gemacht werden. Nur noch….!!! Bald stand sie, jedoch im noch ungebügeltem Kleid, vor mir und wollte noch passend lackiert werden! Hab ich ihr dann auch noch gegönnt … wäre ja auch blöd, wenn nicht!

Als die frisch lackierten Teile dann angebaut, der Ölkühler wieder montiert und die frisch geladene Batterie angeschlossen war (das einzige was ich elektrisch kann), konnte zum ersten Mal der Apollo-Vorgang ‚Ignition sequence startet‘ durchgespielt werden….! Sprithahn auf – Choke raus – Zündung an – Mischer ¼ Umdrehung auf – push the button!!! …und daaaa… spröttelte sie – erst unwillig, bald aber schnell sauber und heiser aus der kurzen 4in1 bellend in ihr zweites Leben! WAS FÜR EIN MOMENT!  Dieser Ton, das röchelnde Ansaugen des Sauerstoffs durch die 32’er Mikunis, dass Rasseln der Steuerkette mitsamt dem mechanischen Konzert eines alten Z1000 Motors und die ungefiltert knallende Wiedergabe des verbrannten Sprits durch die kurze 4in1…..da musste zur Feier dann erstmal ´ne fette Zigarre und ein kaltes Wolters dran glauben! Die 3 ½ Jahre hatten es in sich, haben sich aber mehr als gelohnt.

Nachdem noch ein paar Kleinigkeiten ausgemerzt wurden, sollte dann am Wochenende die erste Ausfahrt erfolgen!

Und wieder hatte ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht!!! Ja richtig … war eh klar! Ihr lernt!! Diesmal lag‘s jedoch weniger am ‚roten Teufel‘ sondern mehr an mir, dem wildem Reiter‘. Irgendwie war mir entfallen, dass ich inzwischen nicht mehr in der Blüte meiner Jugendjahre war, sondern leidlich auf die 50 zuging!
Denn nach 150 Kilometern hatte ICH: Sehnenscheidenentzündung rechts; eingedrückten außenliegenden Sixpack zentral;  Nacken steif; Kniee beidseitig Arsch und Rührei

Kurzum – wer sportlich auf Alteisen unterwegs sein will muss leiden!

Trotzdem ist’s noch heute immer wieder sehr emotional, dass rote Reit-Eisen aus der Garage zu befreien und ‚ne Runde im Voralpenland` zu drehen! Vielleicht sehen wir uns mal…..!

Text: Tom Ba

Überarbeitet: Güma

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