Güma´s interaktive Motorradzeitschrift 2020

GiMZ

Drittes Vierteljahr 2020

Juli - September

Diese Motorradzeitschrift erscheint monatlich und soll für alle Bundesländer informieren. Mitarbeit erwünscht. Beiträge bitte per eMail zusenden, Bilder als .jpg in der Größe ca. 720 x 540 pixel = ca.1 MB, 25 x 28 cm (Bilder können auch von uns in der Größe geändert werden). Allen Texte müssen der Name und die Adresse des Autors beigefügt sein (an den Beitrag wird nur der Name oder das Kürzel des Autors angehängt). Beiträge werden redaktionell überprüft. Die Haftung für den jeweiligen Beitrag incl. der Bilder obliegt dem Autor.

(Sollte sich dieses Projekt in vernünftigem Rahmen aufbauen, kann ohne weiteres die Grundlage aus dem privaten Bereich herausgenommen und als eigenständig Internetseite  geführt werden!)

Zeitnahe Berichte - von Motorradfahrern

für Motorradfahrer

(Wir können natürlich nicht immer selbst bei allen  Veranstaltungen sein. Deswegen meine Bitte, schickt Text und drei bis sechs Fotos von Veranstaltungen, die ihr besucht habt. Das ist wichtig! Und ihr unterstüzt damit die GiMZ.)

Bitte Eure Berichte mit drei bis sechs Fotos über eMail:

G.Machalett@gmx.de

oder per Post  an:

Redaktion für Motorrad-Infos in Niedersachsen,

Postfach 43, 38316 Hornburg

zusenden

als Betreff bitte angeben: Beitrag für GiMZ (Veranstaltung)

Bilder können durch anklicken vergrößert werden!

Dann sind auch die Bildtitel zu lesen!

 

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Achtung! Wichtiger Hinweis:

Auf Grund der vielen und umfangreichen Beiträge mussten wir die Ausgabe der GiMZ in 4 Ausgaben  teilen.

Erste Ausgabe ist die GiMZ von Januar bis März, zweite Ausgabe April bis Juni, dritte Ausgabe von Juli bis September, vierte Ausgabe von Oktober  bis Dezember.

Zu den vorherigen Ausgaben der GiMZ bitte links in der Navigation anklicken!

22.09.2020

OPA ERZÄHLT (Buchvorstellung)

Ernst „Opa“ Geuder (1884 – 1971) gilt als einer der Pioniere des Motorradfahrens schlechthin. 1901 bestieg er zum ersten Mal ein Motorrad namens FN. Zu einer Zeit, wo der Flachriemen noch regierte.

Fünf Jahre später gründete er mit Gleichgesinnten den wahrscheinlich ersten Motorradclub Deutschlands in Werneuchen, 30km nordöstlich von Berlin. Zeitlebens fuhr Ernst Geuder Motorrad, war ein glänzender Erzähler und erfolgreicher Renn- und Langstreckenfahrer. Seine Erlebnisse hat er in den 1950er und 1960er Jahren in „Das Motorrad“ niedergeschrieben.

Autor Holger Krüger hat im Nachlass von Ernst Geuder erneut recherchiert und die vorliegende zweite Auflage durch weitere Geschichten, die nicht in „Das Motorrad“ erschienen waren, ergänzt. Sensationell hier die Geschichte über den ersten „Luftsprung“ mit einem 24PS starken Fluggerät. Somit gehört Ernst Geuder zu den ersten deutschen Motorfliegern überhaupt. Amüsant zu lesen.

Herausgeber: Holger Krüger; Titel: Opa Geuder erzählt; 256 Seiten; 32 Abbildungen; Broschur; 20 €uro; ISBN 978-3-648437-03-9; www.motorradbuch.de

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22.09.2020

LEICHTMOTORRÄDER (Buchvorstellung)

 

spielen damals wie heute für Motorrad-freunde eine wichtige Rolle. Einmal aus Preisgründen, dann wegen der Handlichkeit insbesondere für etliche Sportdisziplinen.

Das Werk, ein Reprint der Auflage von 1923, vermittelt facettenreich Kenntnisse über Motorräder bis 2,5PS von vor 100 Jahren. Leichtmotorrad-Typen von ALBA bis Zündapp werden zu einem Drittel des Inhaltes vorgestellt. Da fehlen auch Seitenwagen sowie ein Motorroller, genannt Motorläufer, nicht.

Hinzu kommen zu einem Fünftel Werbeanzeigen von damals als auch alle wichtigen Bauelemente werden in Wort und Bild diskutiert. Das Buch ist unterstützend für die Abhilfe von Betriebsstörungen alter Technik und sollte im Bücherregal eines Enthusiasten keinesfalls fehlen.

Autor: Walther Vogelsang; Titel: Leicht-Motorräder; 224 Seiten; ca. 100 Abbildungen; Broschur; 25 €uro; ISBN 978-3-948437-01-5; www.motorradbuch.de 

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22.09.2020

Tag der offenen Tür ein voller Erfolg

Am Tag verteilt über 400 Besucher kamen zum Tag der offenen Tür des MSC Rund um Schotten am vorgestrigen Sonntag an das Engler-Haus. Motto dieses Tages war auch "20 Jahre Engler Haus", denn das Vereinsheim des Clubs wurde im August 2000 feierlich eröffnet.

Viele Clubmitglieder, aber auch befreundete Sportlerinnen und Sportler des Vereins waren mit ihren Motorrädern, Seitenwagen und Automobilen zur Ausstellung ihrer Fahrzeuge bereit und präsentierten diese dem Publikum. Es wurden Fahrten um den neuen und den alten Schottenring angeboten und auch Führungen im Vereinsheim in Räume, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind, hier sind dies der Vorstandsraum und das Clubarchiv.

(Bild 1) Im Rahmen der Veranstaltung wurden Jason Papst, Elvin Papst, Valentin Haas, Daniel Yeibauer und Jadon Möller für ihre Erfolge im Jugendmotorradturnier im Jahr 2019 geehrt. Diese Ehrungen wurden nachgeholt, da der Club in diesem Jahr aufgrund der Covid19 Pandemie keine Jahreshauptversammlung durchführen konnte.

(Bild 2) Für seine jahrzehntelangen Dienste als Streckensprecher des Vereins erhielt Günter Bopp eine besondere Ehrung. "Ich wäre als Sprecher nicht das, was ich heute bin, ohne deine Hilfe und ohne die tolle Zusammenarbeit mit dir. Nie gab es irgendwie Neid, sondern du hast mich immer unterstützt und meinen Weg gehen lassen. Ich verneige mich vor dir" brachte Timo Neumann als Streckensprecher Günter Bopp seine Wertschätzung entgegen. "Du hast diesem Verein über Jahrzehnte gedient, bist heute immer noch gerne für den Club da und jeder, der deine Stimme hört, weiß, wer da spricht. Du warst und bist für diesen Verein ein Sprachrohr." Mit diesen Worten ernannte der 1. Vorsitzende Wolfgang Wagner-Sachs Günter Bopp zum ersten Ehrenstrecken-sprecher des Vereins.

Der Verein bedankt sich bei allen, die da waren und bei allen, die geholfen haben, für einen tollen Tag und vor allem die Disziplin, die in diesen speziellen Zeiten gezeigt wurde. Wir werden im kommenden Jahr sicher wieder einen Tag der offenen Tür anbieten.

 

Text: "MSC Rund um Schotten"

Fotos: "MSC Rund um Schotten"

 

Motorsportclub Rund um Schotten e.V.

Adresse: Seestraße 6, 63679 Schotten

Telefon: 06044 2868

Fax: 06044 - 20 83

info@schottenring.de.

http://www.schottenring.de

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18.09.2020

So viel schönes altes Blech

  Oldtimertreffen 2020 in Geesthacht anders

Das 7.Oldtimertreffen, anerkannt als technisches Denkmal,  normalerweise veranstaltet von Axel Einfeldt in 21502 Geesthacht am alten Bahnhof in der Bahnstraße 45 am Tag des offenen Denkmals am 13.9.2020 war auf Grund der Corona-Vorschriften leider nicht durchführbar. Es fuhr auch keine Museumsbahn, es gab kein Imbiss o.ä. vor Ort.

Der Platz vor dem Bahnhof ist aber als Parkplatz von allen Seiten frei zugänglich.  Jedermann/Frau  kann jedoch dort jederzeit parken und spazieren gehen.  Corona Abstand oder Maskenpflicht ist dabei unbedingt zu beachten.

Viele Oldtimerbesitzer hatten daher angekündigt, dort  eine gewisse Zeit verbringen zu wollen. Es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen das dort keine Veranstaltung stattfinden würde und sich jeder dort auf eigene Gefahr aufhält. Einige nannten es daher: „Offenes Treffen für  altes Blech

Wie bei solchen Veranstaltungen meist üblich, herrschte natürlich den Tag über ein ständiges Kommen und Gehen, so dass man keine genauen Zahlen von Besuchern und Oldtimerbesitzern ermitteln konnte. Nach Schätzung sind es aber mindestens 70 Oldtimerautos und rund 25 Oldtimermotorräder gewesen. Leider wurde dann aber keine Liste darüber geführt, wie alt die jeweiligen Fahrzeuge gewesen sind – kein Wunder, keine Veranstaltung, und deswegen auch keine Organisation – alles lief so ziemlich durcheinander. Besonders aufgefallen war aber eine BMW-Limousine vermutlich Baujahr ca. 1936 und ein 250er BMW-Motorrad ca. Baujahr Anfang 1950. Und trotzdem war es also ein voller Erfolg. Das liegt dann eben am guten Benehmen der jeweiligen Besucher, dass so eine Zusammenkunft möglich ist. Und so gab es auch genügend „Benzingespräche“ und alle kamen dadurch auf ihre Kosten. Der Platz wurde auch von Bauleuten benutzt, 2 Bau-LKWs waren da geparkt, und private Fahrzeuge, die wegen Baustellen sonst wo anders geparkt wurden, standen auch auf dem Gelände. Aber da keine Museumsbahn fuhr, konnte die gesamte Fläche zwischen. den Schienen mit eingenommen werden.

Hoffen wir, dass im Jahr 2021 dann das 8. Geesthachter Oldtimertreffen, veranstaltet von Axel Einfeld, wie gewohnt stattfinden kann.

Weitere Infos dazu bekommt man unter eMail: axelklassik@gmail.com

Güma

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15.09.2020

Kein Elefantentreffen 2021 wegen COVID 19

Obwohl es im Freien stattfindet gibt es wegen des offenen, freien und rustikalen Charakters dieser internationalen Veranstaltung keine Chance auf eine Genehmigung unter Corona-Bedingungen durch die zuständigen Behörden. Deshalb müssen wir das für Ende Januar 2021 geplante Treffen absagen.

Es wird nicht möglich sein, das Gelände zu betreten!

Bis zum nächsten Elefantentreffen – und bleibt gesund!

Das nächste Elefantentreffen ist geplant vom 28. bis zum 30.01.2022.

Bundesverband der Motorradfahrer e. V.

MiBo

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15.09.2020

Vorerst letztes IDM Superbike Rennen für Florian Alt

 

Aufgrund einer Verpflichtung wird Florian Alt beim letzten Lauf der IDM Superbike in Hockenheim leider nicht dabei sein können.

Florian wird in Estoril das „24-Stunden-Rennen von Le Mans“ fahren. Aufgrund der Corona Pandemie kam es zu einer Verschiebung des Langstreckenlauf-Termins. Leider wurde er genau auf das finale IDM Wochenende am Hockenheimring verschoben. Uns war die Langstreckenverpflichtung zwar bekannt, aber wir sind doch etwas traurig, dass der Zwischenstand P3 in der IDM Meisterschaft wahrscheinlich nicht gehalten werden kann

Für uns war diese Corona Saison eine starke Saison 2020. Florian stand bei 6 Rennen 5 x auf dem Podium, das spricht für die Qualität von Florian und unserem Team „Wilbers-BMW-Racing“

Ein sehr interessantes Event ist der Bonovo Cup am 3. und 4. Oktober in Oschersleben. Hier richtet der Hauptsponsor von Jonas Folger und das MGM Yamaha Team am Ende der diesjährigen Saison den sogenannten Bonovo Cup mit einem hochkarätigen Gespann- und Superbikefeld aus.

Bei diesem Cup werden wir mit Florian Alt und Marco Fetz an den Start gehen. Marco bekommt unsere BMW K46 zur Verfügung gestellt und das Team Hertrampf wird während dieses Events nun auch unsere Wilbers Fahrwerksprodukte einsetzen.

Die sehr interessanten Preisgelder werden viele Stars dazu bewegen, die sehr zentral gelegene Rennstrecke in der Börde bei Magdeburg anzusteuern, um bei dem Bonovo Cup an den Start zu gehen.

Fotos: Felix Wiessmann

Pt.

Textbearbeitung: Güma

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14.09.2020

Charity-Ausfahrt

Am zweiten September-Samstag startete auf Initiative des Motorradclubs Hermsdorf e.V. die 16. Sonnenhofroute zugunsten der Björn Schulz Stiftung. Mit dieser Biker-Demo wollen die Veranstalter auf das Wirken der Stiftung bei der Betreuung von schwerstkranken Kindern und Jugendlichen und deren Familien aufmerksam machen. Gestartet wurde auf dem Gelände des Clubs nach einem deftigen Frühstück auf 200 Motorrädern bei 240 Teilnehmern und sommerlichen Temperaturen unter Begleitung von ca. zehn Polizeibeamten auf BMW-Motorrädern zwecks störungsfreien Fortkommen des Konvois.

Der älteste Teilnehmer zählte über 80 Jahre und das älteste Bike, ein BMW-Gespann R51/3, war Baujahr 1953.

Jeder Teilnehmer spendete mindestens 10 €uro, zuzüglich Erlös aus der Tombola gingen gänzlich an die Stiftung. Die Arbeit dieser Stiftung ist auf Spenden und ehrenamtliche Arbeit angewiesen.

Gehalten wurde an drei Punkten und am Restaurant „Resort Mark Brandenburg“ direkt neben dem Neuruppiner See eine einstündige Mittagspause abgehalten. Von der Stadt Oranienburg dankte der Bürgermeister für den Besuch und die Biker erfuhren Interessantes aus der Geschichte der Stadt. Zurück nach 180km Strecke auf dem Clubgelände gab es eine Stärkung mit Gegrilltem, Kuchen und allen üblichen Getränken sowie die Auslosung der Tombola. Eine Spendensumme in Höhe von über 8000 €uro wurde an die Stiftung überwiesen.

Die sehr sorgfältig vorbereitete Organisation, die Arbeit der Polizei ambivalent Berlin und Brandenburg sowie die Disziplin der Aktiven ließen das Event gut und unfallfrei ablaufen.

Text: twostroke

Foto: Silvia Lucks

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08.09.2020

7. Klassik Trial in Rüdersdorf - Über Kalk und Stein

Das Trial Kollektiv Rüdersdorf östlich von Berlin lud zum ersten September-Wochenende zum 7. Klassik-Trial als Lauf zum Inter-Nordic-Cup ein. Allerdings durch Ausfälle von Läufen durch die Corona-Pandemie erfolgt diesmal keine Jahresauswertung. Die Strecke zu den Rüdersdorfer Kalkbergen war gut ausgeschildert wie auch das Event um die Macher Robby Rettig und Marco Krienke bestens vorbereitet und durchgeführt wurde. Die Aktiven, 60 an der Zahl, davon einige „Eintagsfliegen“, waren am Ende des Lobes voll. Insgesamt 30 Sektionen und je nach Maschinentyp bei insgesamt acht Wertungsklassen von Anfänger bis Experten waren zu durchfahren.

Die Kalkberge gaben an Hindernissen alles her: Steilhänge, Steine in allen Größen, Spitzkehren, Baumstämme etc. Aktive von 11 Jahren aufwärts fighteten bei dem schönen Wetter um wenig Strafpunkte infolge Bodenberührungen. Aus dem Ausland kamen Dänen und Niederländer sowie der legendäre englische Trialsportler Bill Buckley (64, 47 Jahre auf dem Trialbike)

Drei mutige Damen sowie das Girl Leonie mit 11 Jahren bewiesen, dass der Trialsport nicht unbedingt Männersache ist.

Ältestes Bike war eine Indian 600, sage und schreibe 100 Jahre alt. Der Reiter Holger Schönknecht belegte damit in der Rigid-Klasse den 1.Platz! Auch ein E-Trialer wurde ins Gefecht geführt. Der beste Fahrer aller Klassen beendete das Event mit Punkten im einstelligen Bereich und nahm den Wanderpokal mit nach Hause.

Das nächste Event beim Trial Kollektiv wird das Nikolaus-Trial am 05. Dezember sein.

Info: cotatrialer@aol.com

Twostroke

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07.09.2020

Letztes Markentreffen

Mit dem IFA/MZ-Treffen werden in 15806 Wünsdorf/Bücherstadt die DDR-typischen Marken abgeschlossen. Diesmal trotz düsterer Wetterprognose zeigte sich eine beachtliche Anzahl von historischen Fahrzeugen und auch der vorausgesagte Regen blieb aus. Wie gewohnt liegen hier die Prioritäten nicht auf hohen Umsätzen beim Teilemarkt, sondern auf die Begegnungen. Man traf sich unter Gleichgesinnten, lernte neue Freunde kennen und fuhr mit gesuchten Teilen als auch wertvollen Tipps nach Hause. Gut versorgt wurden Anbieter und Gäste von der veranstaltenden Fleischerei Klauck.

Und wer nach dem Event noch mehr erleben wollte, besuchte die wieder anlaufende Party im kleinen Stil des Büffel MC im 10km entfernten Kummersdorf/Alexanderdorf. Zwar vorerst per Einladung, aber ohne diese wurde niemand abgewiesen. In Wünsdorf locken am 03.Oktober ein Old- und Youngtimer-Treffen und am 31.Oktober der Große Teilemarkt.

Info-Tel 0170-77 97 083

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30.08.2020

25 Jahre

ET-Zweiradmuseum

Grußendorf

Auf Grund der schwierigen Lage, in die uns leider die Corona-Probleme gebracht haben, konnte der 25. Tag der offenen Tür im ET-Zweiradmuseum in Grußendorf erst am 29. August 2020 von 9.00 bis 17.00 Uhr stattfinden.  Hier in diesem privaten Zweiradmuseum findet man alte Zweirad-Fahrzeuge, Fahrräder, Mofas, Mopeds und Kleinmotorräder.

Gegründet von Egon Tantius wird es jetzt zusammen mit seinem Sohn Tobias und auch schon wieder mit dessen Sohn Silas und auch der ganzen Famile Tantius am Leben gehalten.

Das Wetter war trocken, genug Sonnenschein und nicht zu warm. Das hatte auch einen Vorteil, dadurch  wurden eine ganze Reihe der Besucher ermuntert, mit dem Motorrad, Moped oder Roller zu kommen. Das ganze Treffen lief in einem sehr lockeren Rahmen ab - so war viel Zeit für Gespräche und Besichtigungen.

Ein Highlight war sicher die 1929er Excelsior Tourenmodell, mit 120cm JAP-Motor, mit dem der Eigentümer Engelbert Günther aus WOB-Fallersleben die Jungfernfahrt (nach 2 Jahren Restaurationszeit) zum Museum gemacht hat

Erstaunlich viele junge Moped- und Rollerfahren kamen mit ihren Maschinen (Vespa, Zündapp, Simson) zu Besuch. Auf der Straße vor dem Museum fanden sich neben modernen Motorrädern, auch klassische Autos und sogar eine 3-rädrige Harley-Davison ein.

Trotzdem kamen leider doch nicht so viele Besuchern mit Oldtimer-Motorrädern, wie man erhofft hatte - und das ist sehr bedauerlich, Wieviel Besucher insgesamt am 25. Tag der offenen Tür nach Grußendorf kamen, ist leider nicht feststellbar, da ein ständiges Kommen und Gehen herrschte.

Aber durch die Besucher die kamen und die mit der Familie Tantius praktisch eine große Gemeinschaft sind, wurde das natürlich auch gut ausgenutzt. Zudem verfügt Egon Tantius über einen sehr großen Bestand an Ersatzteilen, die z.B. aus ausgeschlachteten Fahrzeugen stammen und bei ihm erworben werden können. Und man freut sich auch über jeden neuen Besucher, der den Weg nach Grußendorf gefunden hat.

Wie gewohnt wurden die Gäste mit Getränken, selbstgebackenen Kuchen und Würstchen versorgt. Egon und Tobias führten abwechselnd durch die Ausstellung.

Vielen Dank an alle Gäste!

Es war ein schöner Tag mit euch und euren Fahrzeugen

Und nun freut man sich auf den nächsten Tag der offenen Tür - es ist dann der 26. - Termin steht noch nicht fest, wird dann aber auch in Güma´s Motorrad-Terminkalender angegeben.

 

Und noch ein Hinweis: Das ET-Zweiradmuseum ist jetzt auch ein offizieller ZeitOrt:

http://www.zeitorte.de/index.php?id=1766

 

Anschrift:

ET Zweiradmuseum Grußendorf
Egon Tantius
Birkenweg 18; 38524 Sassenburg-Grußendorf
Telefon: (05379) 1669,
E-Mail: tobias.tantius@web.de

Internet: https://www.facebook.com/ET-Zweiradmuseum-1812769065603753/

Öffnungszeiten: nach telefonischer Vereinbarung

Eintrittspreise: kostenfrei

Güma + Tobias

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20.08.2020

POL-GS: Geschwindigkeitskontrollen im Harz - erneut Vielzahl an Verstößen

Insbesondere Geschwindigkeitsverstöße und allgemeine technische Begutachtungen standen im Fokus der Motorradkontrollen, die die Polizei am Sonntag rund fünf Stunden an bekannten Gefahrenpunkten im Harz durchführte.

16 Einsatzkräfte der Polizei richteten mit Unterstützung des LK Goslar und des TÜV-Nord auf den Bundesstraßen 4, 241, 242 und 498 verschiedene Kontrollstellen ein. 171 festgestellte Geschwindigkeitsüberschreitungen standen am Ende zu Buche, wobei davon 123 auf Zweiräder entfielen. Den Spitzenwert erreichte ein Motorrad mit 172 bei erlaubten 80 Km/h. Mit den betroffenen Verkehrsteilnehmer/innen führten die Einsatzkräfte Gespräche, in denen diese auf die Gefahren des Motorradfahrens im Harz und auf die aktuelle Verkehrsunfalllage hingewiesen wurden. Auch die allgemeinen Gefahren durch Ablenkung im Straßenverkehr - für Motorradfahrer speziell die Nutzung von Navigationsgeräten, Dash-Cams etc. - wurden hierbei thematisiert.

Eine ebenfalls am Sonntag stattfindende Motorraddemonstration mit rund 80 Teilnehmenden bis zum Torfhaus mit dortiger Kundgebung/Andacht, begleitete die Polizei ohne Zwischenfälle.

Zwei 41- und 23-jährige Motorradfahrer erwartet ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Straßenrennens. Diese überholten auf der Bundesstraße 241 zwischen Auerhahn und Goslar mit hoher Geschwindigkeit ein ziviles Einsatzfahrzeug der Polizei, obwohl hier ein Überholverbot besteht. Beide Kradfahrer überholten anschließend an unübersichtlichen Stellen und trotz Gegenverkehrs mindestens drei weitere Pkw im Überholverbot, bevor sie in Goslar gestoppt und kontrolliert werden konnten.

Die Kontrolle ergab, dass der 23-jährige Fahrer nicht im Besitz der für das von ihm geführte Motorrad erforderlichen Fahrerlaubnis war. Weiterhin hatte er eine sogenannte Aktionkamera in Höhe seiner Brust befestigt. Die Kamera wurde zur Beweissicherung beschlagnahmt. Der Führerschein des 23-Jährigen wurde ebenso beschlagnahmt wie der des 41-jährigen zweiten Motorradfahrers.

Die Polizeiinspektion Goslar wird diese Kontrollen regelmäßig an verschiedenen Ort fortführen. Die erneut hohe Anzahl der Verstöße zeigt die Notwendigkeit dieser Kontrollen auf.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Goslar
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 05321/339104
E-Mail: pressestelle@pi-gs.polizei.niedersachsen.de

Textüberarbeitung: Güma

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16.08.2020

OSTWIND IM VIERTAKT

Zum 20. Mal jährt sich das Treffen der DDR_Viertaktmotorräder AWO und EMW inklusive Teilemarkt in der Bücherstadt 15806 Wünsdorf. Wenn auch die Produktion seit den frühen 1960er Jahren eingestellt ist, erfreuen sich selbige immer noch großer Beliebtheit bei jung und alt.

Diesmal am 15. August dürften trotz Corona und Gluthitze rd. 150 Motorräder von AWO bis Zündapp gepaart mit rd. 70 Teileanbietern gesichtet worden sein. Beginnend beim 50kubik MAW-Fahi bis zum Superbike über 1000ccm war alles vertreten. Neben den DDR-Viertaktern alles was in der DDR produziert und importiert wurde, darunter interessante Eigenbauten als auch Exoten.

Wie ein Russengespann mit Hatz-Diesel-Kraftwerk bei 2- bis 3 Litern Kraftstoffverbrauch auf 100km! Der ehemalige BMW-Mitarbeiter und Edelbastler Peter Hanke kam geritten auf einer heute sehr seltenen Hoffmann 250 Baujahr 1953 mit Boxermotor und das älteste Bike war eine FN-Vierzylinder 750 aus dem Jahr 1924.

Bei der Versorgung durch die Fleischerei Klauck mit allen flüssigen und festen „Brennstoffen“ ließ es sich vortrefflich „Benzin“ reden, man traf sich mal wieder und lernte neue Gleichgesinnte kennen. Und wer am frühen Nachmittag zu spät kam, den bestrafte nicht das Leben. Sondern der konnte an einer interessanten Bunkerführung teilnehmen.

Das nächste Event a.a.O. ist das IFA/MZ-Treffen am 05.September. Kontakt-Tel. 0170-77 97 083.   

Twostroke   

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11.08.2020

DER NEUE

Gut eingeführt in das Ladeburger Trialkollektiv hat sich Nico Böwe (35) bei einem Trialtraining am Bunker auf der Alten Luftwaffenkaserne. Dort wo Bundeskanzler Helmut Schmidt 1942 als „Referent für Ausbildungsrichtlinien Leichte Flak“ einst Dienst tat.

Die Figur von Nico auf der Lasch-BMW R26T entsprach der eines erfahrenen Reiters, obwohl vorher noch nie getrialt. Noch Anfang Juli stand die Frage: Wird er weitermachen? Heute wissen wir es besser: Er macht weiter auf nunmehr eigenen Trial-Montesa für die Twinshocker-Klasse.

Noch dazu arbeitet Nico in der Fa. Objekteinrichtungen von Kaiser, Tel. 030-40 99 87 64.  Wo Inhaber Frank und Sohn Vincent (17) trialinfiziert sind. Letzterer z. Zt. leider erkrankt

 

Wir wünschen Vincent baldige Genesung und Nico zahlreiche Kampferfolge.

Fotos Adrian und Twostroke

Textüberarbeitung: Güma

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08.08.2020

Motorrad Sternfahrt in Osnabrück: Keine Fahrverbote für Motorräder in Osnabrück und im Osnabrücker Land!

Am 8. August 2020 fand eine Motorrad-Sternfahrt in Osnabrück statt. Sie richtete sich gegen Fahrverbote für Motorradfahrer an Sonn- und Feiertagen in Osnabrück und im Osnabrücker Land. Der BOB unterstützte diese Motorrad Sternfahrt.

Zu der Sternfahrt trafen sich die Motorradfahrer um 11.30 an der Shell-Tankstelle in der Sutthauser Strasse. Die Fahrt ging dann über Sutthauser Straße, Parkstraße, Martinistraße, Heger-Tor-Wall, Hase-Tor-Wall und Hasestraße zum Domhof/ Platz der deutschen Einheit. Für alle Teilnehmer galt selbstverständlich die StVO!

 Steffen Grüner vom Bund Osnabrücker Bürger (BOB) war selbst auf dem seinem Motorrad bei der Sternfahrt dabei. So berichtete er aus seiner eigenen Anschauung über dieses Motorradfahrertreffen und Sternfahrt:

Freundliche Autofahrer, die Sternfahrt filmend, winkende Kinder, disziplinierte Biker, die den Müll wegräumten, zufriedene Ordnungskräfte, verständnisvolle Anwohner: Die Sternfahrt für Bikerrechte und gegen Streckensperrungen ist ein voller Erfolg. Trotz des warmen Wetters kamen über 300 Biker und fuhren im Korso von Sutthausen über den Wall zur Winkelhauskaserne in Osnabrück.

Zur Erinnerung: Der Bundesrat fordert zeitlich beschränkte Fahrverbote für Motorradfahrer an Sonn- und Feiertagen, die Entschließung der Länderkammer liegt nun bei der Bundesregierung und wird diskutiert. Sicherlich fühlen sich viele Menschen durch Verkehrslärm belästigt, auch der von Motorrädern ausgehende Lärm wird dabei häufig als Störfaktor genannt.

Temporäre Streckensperrungen können hier jedoch nicht die Lösung sein, da ein besserer Lärmschutz auch ohne Einschränkung der Mobilität erfolgen kann. Die große Mehrheit der Motorradfahrer verhält sich ordnungsgemäß und darf nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Lösungen können hier "Runde Tische" mit Anwohnern, Verwaltung, Polizei und Bikern sein, sowie freiwillige Selbstverpflichtungen der Industrie für leisere Motorräder.

Wir sind zuversichtlich, dass die Streckenbeschränkungen diskutiert und für alle Seiten befriedigend gelöst werden können. Unser Dank gilt den Organisatoren Jan und Chris, der Stadt, der Verwaltung und den Ordnungskräften, die dies heute möglich gemacht haben.

Die Motorradsternfahrt in Osnabrück war ein voller Erfolg, zeigten hier doch wieder überwältigend viele Biker Solidarität für die gemeinsame Sache.

Bilder: Steffen Grüner, Bund Osnabrücker Bürger

Textbearbeitung: Güma

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25. Juli 2020

 

 

Kooperation statt Konfrontation beim Thema „Motorrad­lärm“

Die Biker Union e.V. im Gespräch mit Mitgliedern der „Initiative Motorradlärm“ im Ostalbkreis

Bereits im September letzten Jahres hatten sich Vertreter der Biker Union e.V. mit dem Bürgermeister von Abtsgmünd getroffen, um über die Hintergründe des Beitritts der Gemeinde zur „Initiative Motorradlärm“ in Baden-Württemberg zu sprechen. Ein Ergebnis dieses Gesprächs war die Planung und Vorbereitung eines „Biker-Tags“ im Kochertal gemeinsam mit weiteren Partnern Anfang Mai in Abtsgmünd, der jedoch wegen der Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt werden mußte.

Am 16. Juli 2020 wurde im Rathaus von Abtsgmünd der Gesprächsfaden wieder aufgenommen, dieses Mal unter Beteiligung von Vertretern der Gemeinden Essingen, Gaildorf, Hüttlingen, Schwäbisch Gmünd und Waldstetten, die sich ebenfalls der baden-württembergischen Initiative angeschlossen hatten. Alle Gemeinden liegen an kurvenreichen und landschaftlich reizvollen Strecken, die häufig von Motorradfahrenden genutzt werden. Die Beschwerden von Anwohnern über „zu schnelle“ und „zu laute“ Motorräder hätten sich in den letzten Jahren gehäuft. Deshalb wollte man mit der Biker Union über konkrete Möglichkeiten zur Lösung des Problems diskutieren.

„Die Vertreter der neu hinzugekommenen Gemeinden waren sehr überrascht über die meine Erläuterungen, warum die Forderungen der „Initiative Motorradlärm“ ihre Probleme nicht lösen würden“, sagte Bernhard Feifel, Verantwortlicher für das neu gegründete Regionalbüro der Biker Union e.V. in Schwäbisch Gmünd im Anschluß an das Gespräch. „Denn der Katalog enthält technisch sowie rechtlich nicht umsetzbare Vorschläge, die – selbst wenn sie umsetzbar wären – die Situation in der Region in den nächsten 10 bis 15 Jahren nicht verbessern würden. Zudem werden Dinge gefordert, die bereits heute geltendes Recht sind, von der Landesregierung aber nicht mit dem nötigen Nachdruck umgesetzt werden.“

Bild von den Teilnehmern an dem Gespräch (Foto: Gemeinde Abtsgmünd).
Bild von den Teilnehmern an dem Gespräch (Foto: Gemeinde Abtsgmünd).

Die Vertreter der Gemeinden betonten, daß Motorradfahrende in der Region herzlich willkommen seien und daß es nicht das Ziel sei, Fahrverbote oder Streckensperrungen anzuordnen. Denn diese würde auch die überwiegende Mehrheit der Motorradfahrer treffen, die sich an die Regeln halten. Zudem würde dies nur zu einer Verlagerung der Problematik führen. Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig darüber, daß es um gegenseitige Rücksichtnahme und ein gutes Miteinander gehe. Dazu müßten auch die Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer ihren Beitrag leisten. Hier wollen die Vertreter des runden Tisches ansetzen und gemeinsame Lösungen finden.

Um für die Themen „Geräuschbelästigung“ und „angemessene Geschwindigkeit“ zu sensibilisieren und mit den Bikern ins Gespräch zu kommen, soll ein neuer Anlauf gestartet werden, mit einer großen Auftaktveranstaltung zum Saisonbeginn 2021 in Abtsgmünd gemeinsam auf die Probleme aufmerksam zu machen. Als vorläufiger Termin für diese Veranstaltung wurde der 9. Mai 2021 ins Auge gefaßt.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Termins mit den Vertretern der Gemeinden“, so Rolf „Hilton Frieling, Vorsitzender der Biker Union e.V.. „Die „Initiative Motorradlärm“ in Baden-Württemberg und die darauf aufbauende „Entschließung des Bundesrates zur wirksamen Minderung und Kontrolle von Motorradlärm“ vom Mai 2020 hat völlig sinnbefreit viel Porzellan zerschlagen.

In den letzten Wochen haben mehr als 100.000 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer in vielen Städten Deutschlands mit riesigen Motorrad-Demos gegen diese Entschließung protestiert. Unser Ansatz, im Kochertal auf Kooperation statt auf Konfrontation zu setzen, ist der richtige Weg, den wir als Biker Union schon seit vielen Jahren überall in Deutschland gehen.“

 

Aktuelle Infos zur Biker Union e.V. und zu den Erfolgen unserer Arbeit finden Sie im Internet unter http://www.bikerunion.de.

Pt.

(Textüberarbeitung: Güma)

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21.07.2020

Streckensperrungen, wieso, warum wie lange?

 

Immer wieder taucht die Frage auf, warum Straßen für die Gruppe der Motorradfahrer gesperrt werden.

 

Nach Paragraph 45 der StVO kann eine Behörde (Stadt, Landkreis) eine Straße aus verschiedenen Gründen beschränken oder verbieten. Hier sind Unfälle und Lärm zu erwähnen.

 

Fangen wir mal ganz vorne an.

Die Straße XY wird auf einmal von Motorradfahrern als reizvoll und anspruchsvoll entdeckt. Dies spricht sich herum und viele fahren dort, teilweise über dem Limit und verunglücken. Auf bestimmten Abschnitten der Strecke geschehen überproportional viele Unfälle.

Jetzt muss die Behörde tätig werden und eine Unfallkommission bilden. Diese besteht in der Regel aus Vertretern der Stadt, des Landkreises, der Polizei und dem Straßenbaulastträger. Diese „Fachleute “ überlegen sich dann Maßnahmen um die Unfallzahlen zu senken.  Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverbote sind meist die ersten Entscheidungen.

Schilder stören nicht wirklich und es kommt an den markanten Stellen weiterhin zu Unfällen. Wieder kommt die UK zusammen und berät.  Evtl. bauliche Maßnahmen.  Auch die fruchten nicht,  und die Unfallzahlen bleiben hoch. Im letzten Schritt geben die Verantwortlichen auf und beschließen die Sperrung der Straße.

 

Eine Frist, wann eine Überprüfung der Maßnahme wieder stattfinden muss, gibt es nicht.

 

Dies ist der Grund, weshalb es viele Sperrungen schon Jahrzehnte gibt.

 

Eine Sperrung aus Lärmschutzgründen wäre auch möglich. Aber dafür muss ein teures Gutachten erstellt werden,  dass kaum zum Ziel führen dürfte.

 

Vormals hat der BVDM e.V. nur eine Verwaltung der Sperrungen in Deutschland geleistet. Eine Liste zum Download,  damit die Biker  wussten wo sie besser nicht verfahren sollten.

 

Dies hat dem Bundesverband der Motorradfahrer nicht gereicht.  Die Interessenvertretung hat vor einigen Jahren begonnen zu klagen und dies recht erfolgreich. Leider kommen fast jedes Jahr neue Streckensperrungen hinzu, so das wir kaum dazu kommen die „alten “ Fälle abzuarbeiten.

 

Der Verband hat natürlich schon an weitergehende Klagen gedacht,  aber erstens ist das ein langwieriger Prozess der nicht so einfach durchzuführen ist. Zum zweiten muss jede Sperrung für sich gesehen werden, da es immer Einzelfallentscheidungen sind. Und drittens, verliert man vor dem Verfassungsgericht,  hat man alles verloren.

 

Seid euch sicher, der BVDM bleibt an dem Thema und den Klagen dran.

Michael Wilczynski

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14.07.2020

Das eigene Motorrad als Schmuckstück tragen

Vor einigen Jahren hatte ich mal von einer lieben Freundin einen Anhänger in Form eines Motorrades geschenkt bekommen. Und so trug ich ihn auch ständig an einer Halskette. Er sollte mir Glück bringen, hatte sie mir gesagt. Aber leider ging er dann doch verloren. Ich war natürlich sehr traurig und suchte eifrig, woher ich einen solchen Anhänger in Motorradform wieder bekommen könnte.

Und nachdem ich eine Zeitlang im Internet gesucht hatte, fand ich plötzlich das Angebot eines Goldschmiedes, der auch zufällig im näheren Umfeld von meinem Wohnort lebt und auch selbst Motorrad gefahren ist. Sein Angebot war sehr umfangreich und enthielt, neben vielen anderen Motiven, wie sie eben in diesem Handwerk gefertigt werden, auch eine große Anzahl von Motiven aus dem Motorradbereich. Da sind nicht nur diverse Motive der verschiedensten Motorradhersteller, auch Firmenlogos, Motoren oder auch sonstige Teile als Anhänger oder auch Ohrstecker, Fingerringe etc. zu finden.

Und das überraschendste ist die Tatsache, dass da auch das eigene Motorrad als Vorlage dienen kann, und so könnte man ja auch ein solches Teil als Geschenk anfertigen lassen  – und dazu gibt es jetzt den Bericht über diesen Goldschmied und wie er arbeitet:

Seit er 1985 seine Goldschmiedelehre als Landessieger abgeschlossen hatte, fertige er hochwertigen Silber- und Goldschmuck der etwas anderen Art.

Die Qualität seiner Arbeit und die Zufriedenheit seiner Kunden stehen dabei für ihn immer an erster Stelle. Daher werden alle Schmuckstücke von ihm persönlich in seiner Goldschmiedewerkstatt hergestellt.

Neben seinem Shopangebot von inzwischen weit über 1000 Schmuckstücken liegt  der Schwerpunkt seiner Arbeit vor allem auf der Anfertigung von Einzelstücken nach Kundenwunsch.

Aber auch Kleinserien sind natürlich möglich.

Als Vorlage für das künftige Schmuckstück reicht eine einfache Skizze oder ähnliches. Nach einem persönlichen Kundengespräch oder via Email wird die Idee dann von ihm am Computer in ein 3D Modell umgesetzt. Davon erstellte fotorealistische Bilder aus verschiedenen Ansichten zeigen dem Kunden schon in diesem Stadium wie das fertige Schmuckstück aussehen wird.

Der nächste Schritt ist die Erstellung des eigentlichen Modells. Dafür setzt er schon seit mehreren Jahren einen 3D Wachsdrucker der Marke SOLIDSCAPE ein. Diese in Wachs gedruckten Schmuckstücke haben eine Detailgenauigkeit, die mit klassischen Herstellungsmethoden nie realisierbar wären. Es sind Schichtstärken von nur 0,006 mm möglich.

Zum Schluss wird das Wachsmodell im Vakuum-Gussverfahren im gewünschten Edelmetall gegossen und abschließend gesäubert und poliert.

Für eine Serienfertigung wird das Modell noch zusätzlich in Silikon oder Kautschuk abgeformt.

Bei den Materialien hat der Kunde die Wahl zwischen Sterlingsilber (925), Gelbgold (8, 14, 18 Karat) und Palladiumweißgold (14, 18KT). Andere Goldfarben sind nach Absprache möglich. An unedlen Metallen biete er Messing und Bronze an. Bei größeren Stückzahlen stehen noch Zinn- oder Zinkguss zur Auswahl.

Sollte bei einem seiner Schmuckstücke mal eine Reparatur oder Änderung anstehen, wird diese von ihm  natürlich schnellstmöglich ausgeführt.

Das Angebot kommt von:

Ulli Ehlers, Steinkamp 17, 38690 Goslar/Immenrode

+49 (0)53 24 - 68 25

info@ulliehlers.com

https://www.skull-jewels.com/about-me.html

 

Es lohnt sich wirklich, sein ganzes Angebot in  seiner Homerpage durchzustöbern, denn es begrenzt sich nicht nur auf das Thema Motorrad, sondern auch auf unendlich viele andere Bereiche. Angebot: SKULL JEWELS;  BIKER JEWELS; WILD WORLD: Ringe,  Anhänger,  Armbänder / Ketten, Ohrringe, Sonstiges

Güma

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8.07.2020

Glück Auf !

 

Oder: Auf die Rasten los!

 

Mit diesem bergmännischen Gruß möchte ich alle Trial-Freunde zu unserem 7. Klassik Trial Rüdersdorf am 5. und 6. September 2020 an den Kalkstein Tagebau Rüdersdorf einladen. Nachdem das Autotrial mit einem ordentlichen Hygienekonzept durchgeführt werden konnte, können auch wir mit Unterstützung des MC Woltersdorf unser Motorrad-Trial wie geplant ausrichten.

 

Auch wir müssen uns an die aktuellen Vorgaben halten und bitten daher alle Sportfreunde um aktive Eigenverantwortung. Das Konzept steht, das Gelände ist sondiert und an den verbleibenden Wochenenden wird mit altbewährter Mannschaft an der Runde mit 30 Sektionen im klassischen Stiel gewerkelt.

Die Anmeldung und das Fahrerlager ist in diesem Jahr wieder an dem angestammten Platz am Kesselsee. An unserem zweitägigem Klassik Trial können alle Trialer an beiden Tagen teilnehmen die Triallust haben. Pre65, Twinshock, Lumo bis hin zu den modernen Monoshockern.      

 

Start:

Samstag 05.09.2020       12:00 Uhr                                                          

 

Sonntag 06.09.2020        10:00 Uhr                                                                                                     

 Nennschluss 1 Stunde vor Start, kurze Nennung vor ab per E-Mail wäre schön und tut auch nicht weh. Name, Wohnort und Moped reichen fürs erste.

 cotatrialer@aol.com                                                  

Die Ausschreibung findet Ihr unter www.ost-klassik.com

Austragungsort: 15562 Rüdersdorf, Straße der Jugend

Anfahrt über BAB A10 Abf.5 ausgeschildert, über B1/B5 ab Kreuzung Tasdorf ausgeschildert             

Bei Fragen könnt Ihr mich unter cotatrialer@aol.com kontaktieren

Wir freuen uns auf Euch,                                                                                                                             

Robby                                                                                                                                 „Das TrialKollektiv“                                                                                                         

 

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7.07.2020

Bremen Classic Motorshow mit 19. Saisoneröffnung

 

 

 

Seit 2003 trifft sich die Oldtimerszene am ersten Februarwochenende im Norden

 

Liebhaber von Oldtimern und Jungen Klassikern auf zwei und vier Rädern haben sich diesen Termin bereits in den Kalender eingetragen: Von Freitag bis Sonntag, 5. bis 7. Februar 2021, trifft sich die Oldtimerszene wie gewohnt in der MESSE BREMEN.

Momentan planen die Veranstalter der 19. Bremen Classic Motorshow erneut Sonderschauen mit Seltenheitswert, einen internationalen Oldtimerhandel und den ursprünglichen Teilemarkt für Schrauber.

Der Saisonstart in Bremen hat Tradition: Seit 2003 werden die Messehallen am ersten Februarwochenende des Jahres zum Mekka für Sammler, Einsteiger und Enthusiasten, Händler, Restaurierer und Clubs. 2020 vermeldete die Bremen Classic Motorshow einen Publikumsrekord 738 Aussteller aus zehn Ländern boten 45.582 Besuchern Fahrzeug-geschichte zum Nacherleben.

Termin: Freitag bis Sonntag, 5. bis 7. Februar 2021

Ort: Messe Bremen, Hallen 1 - 8

Tageskarte: 16 Euro, ermäßigt 14 Euro, Zwei-Tageskarte 24 Euro;

Mehr Informationen: www.classicmotorshow.de

PT. (Textüberarbeitung: Güma)

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5.07.2020

JAWA-ROCKER

Planmäßig folgte nach dem Allgemeinen Motorrad-Treffen in der Bücherstadt 15806 Wünsdorf das JAWA/CZ/Pannonia-Treffen mit Teilemarkt am ersten Juli-Samstag. Es war das 20. Treffen der tschechischen Marken seit dem Beginn der Meetings a.a.O.

Der Zulauf von Gästen und Teileanbietern hielt sich etwa gleichgroß zu dem vorangegangenen. In großer Zahl wie gewohnt das häufigste Bike die JAWA 350, das einst beliebteste Motorrad unter den Jugendlichen in der DDR. Sie wurde in den 1950er Jahren bis in die Sechziger in großen Stückzahlen in die DDR geliefert und hat an Ansehen bei den Fans bis heute nichts eingebüßt. 

Dazu kamen zahlreiche andere Fabrikate mit zwei-, drei- und vier Rädern. So das älteste Bike, eine Wanderer mit 700 Kubik aus dem Jahr 1924, das seine Namensverwandtschaft  zu JAWA nicht leugnen kann. Facettenreich gab sich auch das Händlerpotential vom kompletten Fahrzeug bis hin zu Trödel im Angebot.

Ein polnischer Werkzeuganbieter aus Bie Pila (ehem. Schneidemühl) nahm die 300 km unter die Räder um seine Ware hier anzubieten. Leierkastenmann Hannes (85) machte mit seinem Gerät Kultur und Veranstalter Fleischerei Klauck sorgte für das leibliche Wohl der Händler und Besucher.

Nächstes Event in Wünsdorf das AWO/EMW/Simson-Treffen am 15.August. Info-Tel. 0170-77 97 083.

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Hahnentennjoch
Hahnentennjoch

30.06.2020

5. Teil Schwarzes Meer:  Heimreise

Strecke: Chios, Fähre, Piräus, E 65, Golf von Korinth, Patras, Fähre, Ancona, E 45, Verona, Gardasee, Idrosee, Madonna di Campiglio, Campo Carlo Magno, Gampenjoch, Vinschgau, Naturns, Reschenpass, Hahnentennjoch, Gaichtpass, Tannheimer Tal, A 7, Würzburg, A 3, Westerwald; ca. 1.400 Motorradkilometer, 10 Tage, 6 Unterkünfte, 3 Fähren, Wetter: sonnig, trocken, bis 42 Grad

 

Leider hat jede Reise einmal ein Ende und der Heimweg muss eingeschlagen werden - es sei denn, man ist ein Weltenbummler. Das stimmte uns schon ein wenig traurig. Aber einige Erlebnisse brachte der Weg nach Hause doch noch mit sich, wie Ihr nun hier lesen könnt. Wir, Exsozia Ulla auf ihrer weißen Yamaha MT 07 und Thomas mit seiner roten Goldwing, genossen bis zum Schluss die aufregende Reise zum Schwarzen Meer.

Nach den tollen Eindrücken in der Türkei mit den traumhaften Landschaften und den herzlichen Menschen fiel uns der Abschied auf der Fähre von Cesme bei Izmir (Türkei) nach Chios (Griechenland) recht schwer. Nachdem wir das Buchungs- und Eincheck-Chaos in Cesme überstanden hatten ebenso wie die abenteuerliche Runterfahrt über eine in der Luft hängenden Rampe, ging es chaotisch weiter mit der Hellenic-Fähre von Chios nach Piräus bei Athen. (Preise: Cesme-Chios und Chios-Piräus zusammen ca. 150 Euro für ein Motorrad und eine Person ohne Kabine) Die Motorräder kamen in die hinterste Ecke des untersten Decks, was zur Folge hatte, dass wir beim Ausladen die Letzten waren und reichlich Abgase atmen durften. Mangels Kabine für diese Nachtfähre, die angeblich alle belegt waren, war an Schlaf im Sessel oder auf dem Boden kam zu denken und wir waren entsprechend müde, als wir am frühen Morgen in Griechenland ankamen.

Nach einem Frühstück hisste Thomas erst mal traditionell die griechische Flagge. Diese Gewohnheit haben wir uns zu eigen gemacht, um auf das Wohlwollen der jeweiligen Bevölkerung zu hoffen. Und dies hatte sich stets auf den Reisen bewährt! Dann suchten wir uns vor Korinth einen Strand mit Liegestühlen und Sonnenschirm und holten erst mal ein wenig Schlaf nach.

 

Um ein Stück entspannter reisten wir weiter über den nördlichen Peleponnes entlang des Golfs von Korinth. Wir haben auf der rund 100 Kilometer langen E 65 nach Patras den fast ständigen Ausblick auf den Golf mega genossen! Diese Autobahn ist für mich eine der schönsten, die ich kenne. (AB-Gebühr 7 Euro pro Motorrad) Kurz vor dem Fährhafen Patras beeindruckte mich die mächtige Brücke von Rio über den Golf von Korinth. Rio ist ein kleiner Ort am Beginn der Bucht. Nach einer Übernachtung in Patras ging es mit zweistündiger Verspätung rauf auf die griechische Fähre nach Ancona (Italien). (Preis: Patras-Ancona 180 Euro 1 Motorrad, 1 Person mit Innenkabine)

Auch hier war das Ausladen mal wieder chaotisch. Die Fähren im östlichen Mittelmeer sind eben nicht so organisiert wie die komfortableren Fähren der Ostsee. Auch die Hafenausfahrt in Ancona über holprige, löchrige, verworrene Straßen im langen Stau durch die Stadt war nur nervig. Dabei wurde schnell klar, in Italien wird wieder riskanter gefahren. Da half nur ein dickes Fell! Den Spaß am Flaggehissen ließen wir uns aber trotzdem nicht nehmen.

Über die E 45 rauschten wir ins Trentino und von dort an den Gardasee. Da wir vor fast drei Monaten etwas später als geplant gestartet waren und auf dem Balkan sowie der Türkei Land und Leute ausgiebig ohne Zeitdruck genossen hatten, kamen wir nun leider in die Haupturlaubszeit. Dies zeigte sich am extremen Verkehr und häufig verstopften Straßen. Auch das Preisniveau war inzwischen in obere Gefilde geklettert. Daher hielten wir uns weder am Gardasee noch am idyllischen Idrosee lange auf und lenkten die Bikes über den Campo Carlo Magno (1681m) bei Madonna di Campiglio und das Gampenjoch (1.512m) ins Vinschgau.

Über eine wunderschöne Strecke durch das Etschtal steuerten wir den Reschenpass an und staunten über den Kirchturm im vorgelagerten Reschensee. Vor rund 70 Jahren wurde das Tal geflutet und es entstand der 6 Kilometer lange Stausee. 163 Häuser wurden geopfert. Die Bewohner bekamen ein neues Dorf. Nun steht der Turm von Alt Graun unter Denkmalschutz.

Am Reschenpass (1.504m) passierten wir die Grenze zwischen Italien und Österreich und kurvten anschließend über den Finstermünzpass (1.188m) mit schönen Ausblicken runter ins Inntal.

Der 518 km lange Gebirgsfluss mit seinem oftmals türkis wirkenden Wasser macht bei Imst einen fast 90 Grad Bogen nach Osten und mündet bei Passau in die Donau. Bei Imst verließen wir das Tal und schraubten uns über steile Serpentinen hoch zum Hahnentennjoch (1.894m). Eine gute Entscheidung, denn erst mal oben angekommen ist die Panoramastraße sensationell schön!

Von Elmen aus ging es durchs Lechtal nach Weißenbach, dann über den Gaichtpass (1.082m) ins landschaftlich reizvolle Tannheimer Tal. Hier sind die Bergwiesen besonders saftig und blütenreich. Zur Erholung legten wir einen Wandertag ein. Für Wanderer, aber auch Biker und Motorradfahrer ist es ein wundervolles Tal. Leider gibt es auch hier etliche Krachmacher auf zwei Rädern. Und das Preisniveau ist ziemlich abgehoben.

Über den Oberjochpass (1.178m) ging es zur Grenze nach Deutschland und anschließend recht zügig auf der A7 in Richtung Norden. Für die zweitägige Fahrt nach Hause hatten wir ausgerechnet die heißesten Tage des Jahres erwischt mit bis zu 42 Grad.  Ein kleiner Trick half: Alle halbe Stunde tränkte ich meine Arm- und Beinstutzen sowie das Halstuch an einer Tankstelle mit kaltem Wasser. Das hielt den Körper eine Zeit lang kühl.

Den letzten Abend und die Nacht der Tour verbrachten wir im Weinland Franken in der Nähe von Würzburg und ließen die dreimonatige Reise bei kühlen Weinschorlen genüsslich Revue passieren.

Zu Hause war große Wäsche angesagt. Während Thomas die Maschinen unter den Wasserschlauch nahm, befüllte ich die Waschmaschine. Doch zuvor gab es erst mal das obligatorische Foto von Tourshirt und  Seitenkoffer mit den gesammelten Länderflaggen der Reise zum Schwarzen Meer: Österreich, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Griechenland und Italien. Sehnsüchtig dachten wir zurück an die traumhaften Sonnenuntergänge am Meer.

Euch, lieben Lesern, vielen Dank, dass Ihr uns begleitet habt! Wenn Ihr die ein oder andere Etappe noch mal nachlesen wollt, schaut einfach hier ins Archiv oder unter www.ex-sozia.de  .

Textbearbeitung: Güma

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30.06.2020

Demo gegen Fahrverbote für Motorräder an Sonn-und Feiertagen

Mehrere tausend Biker haben am Sonntag (28.06.2020) mit einer Demofahrt in Niedersachsen gegen eine aus ihrer Sicht zu starke Regulierung des Motorradverkehrs protestiert. Sie fuhren von Hildesheim in die Landeshauptstadt Hannover und zurück, um auf den Beschluss 125/20 des Bundesrates hinzuweisen.

Nach Angaben der Organisatoren waren es zwischen 3.500 und 4.000 Teilnehmern, erwartet worden waren etwa 1.000. Die Polizei hatte die A7 zwischen Hildesheim und Hannover abgesperrt, in Hannover auch Teile des Messeschnellwegs und das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer am Maschsee.

Der Bundesrat setzt sich laut einem Beschluss aus dem Mai dafür ein, die Lärmpegel aller neuen Motorräder auf 80 Dezibel zu begrenzen. Strafen für technische Manipulationen sollen der Länderkammer zufolge verschärft sowie Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen leichter ermöglicht werden. „Damit werden Motorradfahrer in eine pauschale Sippenhaft genommen“, kritisierte Steffen Rabuschenko von der Initiative „Demo gegen Fahrverbote Hildesheim“.

Und eine Sperrung beliebter Strecken führe dazu, dass auf andere attraktive Strecken ausgewichen werde. „Das Problem wird damit nur verlagert und andernorts noch weiter verschärft.“

Hunderte Passanten an den Strassenrändern und auch die durch die Demo zum Warten gezwungenen Autofahrer reagierten durchweg positiv

 

Wir haben vor, während und auch nach der Demo Spenden für den Regenbogen e.V. gesammelt.

Ein Verein, der sich für krebskranke Kinder und deren Angehörige einsetzt.

Am Ende ist die Summe von €5227,78- heraus gekommen.

Der Betrag wird in den nächsten Tagen an den Verein übergeben.

Pt.

(Text überarbeitet von Güma)

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30.06.202

Weg mit den starren Hindernissen, hin zu Kurvenleittafeln aus Kunststoff

Verletzungsgefahr für Motorradfahrer minimieren!

MEHRSi berichtet

Vor über 3 Jahren wurden uns die Prototypen dieser Kurvenleittafeln aus Kunststoff (Firma Beilharz) im Arbeitskreis „Motorradsicherheit“ der FGSV (Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen) vorgestellt.

In diesem Arbeitskreis (mit Vertretern aus allen Bundesländern) erarbeiteten wir schon das MVMot (Merkblatt zur Verbesserung der Straßeninfrastruktur für Motorradfahrende), Ausgabe 2007. Unsere überarbeitete Version (MVMot 2020) wurde gerade an das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) übermittelt. Natürlich auch enthalten: der Unterfahrschutz und die Kurvenleittafeln aus Kunststoff.

MEHRSi, vertreten durch Monika Schwill, ist seit über einem Jahrzehnt Mitglied des Arbeitskreis „Motorradsicherheit“, (Leiter: Ltd. RBDir. a.D. Helmut Nikolaus) bei der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV).

Weitere Infos zu MEHRSi: https://www.mehrsi.org/ziel-und-strategie.html

 

Spendenkonto:

MEHRSi gemeinnützige GmbH

Sparkasse KölnBonn

IBAN: DE84 3705 0198 1901 7472 44

BIC: COLSDE33XXX

 

Foto: MEHRSi

Pt. Textüberarbeitung: Güma

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Fußsetzen wird bestraft
Fußsetzen wird bestraft

30.06.2020

TAG DES FUßES

Beim Trialfahren der wichtigste Bewertungspunkt ist das Fußen

(mit Fuß am Boden abstützen)

Was wären wir ohne unsere Füße? Ohne sie wäre der Trialsport u.v.a. unmöglich, manche blieben vielleicht im Trainingsbereich stecken oder auch dort nicht mal. Viele Füße stehen dem Trialsport in der Abrechnung konträr.

Dennoch sind sie der menschlichste Teil unseres Körpers sowie die entfernteste Baugruppe von unserem Gehirn. Der Mensch geht in seinem Leben 180tkm zu Fuß, entsprechend viermal um die Erde. Erst wenn sie anfangen zu schmerzen, wird uns deren Bedeutung schnell bewusst. Podologische Fußtherapeuten können helfen.

Alljährlich am letzten Mittwoch im Juni sollen die stark beanspruchten Gliedmaßen ihre wohlverdiente Aufmerksamkeit erhalten. Denn da ist seit 2004 der Tag des Fußes, einst initiiert vom ZV der Orthopädie-Schuhmacher, Podologen und Fußpfleger.

Veranstaltungen zum Tag des Fußes sind im Internet zu finden.

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