Güma´s interaktive Motorradzeitschrift 2021

GiMZ

Erstes Vierteljahr 2021

Januar - März

Diese Motorradzeitschrift erscheint im vierteljährlichen Rhythmus, wird jeweils nach Eingang von Berichten aktualisiert und soll für alle Bundesländer informieren. Mitarbeit erwünscht. Beiträge bitte per eMail zusenden, Bilder als .jpg in der Größe ca. 720 x 540 pixel = ca.1 MB, 25 x 28 cm (Bilder können auch von uns in der Größe geändert werden). Allen Texte müssen der Name und die Adresse des Autors beigefügt sein (an den Beitrag wird nur der Name oder das Kürzel des Autors angehängt). Beiträge werden redaktionell überprüft. Die Haftung für den jeweiligen Beitrag incl. der Bilder obliegt dem Autor.

(Sollte sich dieses Projekt in vernünftigem Rahmen aufbauen, kann ohne weiteres die Grundlage aus dem privaten Bereich herausgenommen und als eigenständig Internetseite  geführt werden!)

Zeitnahe Berichte - von Motorradfahrern

für Motorradfahrer

(Wir können natürlich nicht immer selbst bei allen  Veranstaltungen sein. Deswegen meine Bitte, schickt Text und drei bis sechs Fotos von Veranstaltungen, die ihr besucht habt. Das ist wichtig! Und ihr unterstüzt damit die GiMZ.)

Bitte Eure Berichte mit drei bis sechs Fotos über eMail:

G.Machalett@gmx.de

oder per Post  an:

Redaktion für Motorrad-Infos in Niedersachsen,

Postfach 43, 38316 Hornburg

zusenden

als Betreff bitte angeben: Beitrag für GiMZ (Veranstaltung)

 

Bilder können durch anklicken vergrößert werden!

Dann sind auch die Bildtitel zu lesen!

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Achtung! Wichtiger Hinweis:

Auf Grund der vielen und umfangreichen Beiträge mussten wir die Ausgabe der GiMZ in 4 Ausgaben  teilen.

Erste Ausgabe ist die GiMZ von Januar bis März, zweite Ausgabe April bis Juni, dritte Ausgabe von Juli bis September, vierte Ausgabe von Oktober  bis Dezember.

Zu den vorherigen Ausgaben der GiMZ bitte links in der Navigation anklicken!

19.01.2021

DA BEIßT

die Maus kein` Faden ab: Carl Jurisch (1904 – 1968), Konstrukteur, Fabrikant und Motorrad-Rennfahrer in einer Person, ist „Der Vater des deutschen Trialsports“ (Ottinger). Durch englische Freunde eingeladen, nahm Jurisch seit 1936 als erster Deutscher an der Schottischen Sechstagefahrt mehrmals teil. Er hatte als Bike eine Puch vorgesehen, doch NSKK-Korpsführer Adolf Hühnlein (1881 – 1942) befahl ihm, statt einer ausländischen eine deutsche Maschine zu fahren, die Wahl fiel auf DKW. Sogar eine Fußschaltung soll er sich eingebaut haben, ist sie vielleicht identisch mit der dargestellten in GiMZ PICT 1062 Seite 20c-24, Titel: Treffen Old-und Youngtimer in Wünsdorf?

Zurück kam Jurisch mit der „Albert-Memorial-Challange-Trophy“ sowie mit zahlreichen Ideen für die Zukunft dieser Motorsport-Disziplin in Deutschland. Aber seine Vorstellungen schmetterten bei Hühnlein ab: „Das ist was für Weicheier, wir brauchen harte Kerle“ oder so ähnlich!

Weiter im Jahr 1937: In dem Garnisonsort Wünsdorf, 40km südlich von Berlin, wird aus der Heereskraftfahrschule und der Kraftfahr-Lehr- und Versuchsabteilung die „Schule für Heeresmotorisierung“ gebildet. Dorthin wurde ein Großteil von Motorsportlern, egal auf wie viel Rädern, nach der Einberufung zur Wehrmacht beordert zwecks Ausbildung zu Militärkraftfahrern aller Colour. Auszubildende berichteten von einer stimmungsvollen Zeit gepaart mit vorbildlicher Sportkameradschaft.

Aber war denn neben der Ausbildung überhaupt noch Zeit für den Sport? Hierzu Heimatforscher Dr. Siegfried Wietstruk (1928 – 2019): Zu ihrer neuen Kaserne in Wünsdorf gehörte auch eine vielseitige Versuchs- und Geländestrecke, die nach dem Muster für Sprunggärten für Pferde angelegt war und dazu dienen sollte, Fahrer zu üben und Fahrzeuge im Geländefahren zu testen. Hier wechselten unterschiedliche Geländeschwierigkeiten – Sumpf, Lehm, Fließsand, steile sandige oder glatte Auf- und Abfahrten, gerillter und wellenförmiger Beton mit „Badewannen“, „Spargelfeldern“ und Geröll in Kurven und Steigungen in bunter Folge.    

Zur 1.Versuchskompanie gehörte die „Sportstaffel“, im Landserjargon „Rennstall des Heeres“ genannt, die die Wehrmacht bei großen Motorsportveranstaltungen, wie z.B. die alljährliche mehrtägige „Deutsche Mittelgebirgsfahrt“, vertrat. Siehe Foto G. Richter, Wünsdorf, aus dem Archiv Sengfelder bei einer schwierigen Auffahrt. Das Motorrad ist eine KKS 500 von Zündapp, das zusätzliche K der KS-Serie besagt dass der Motor in dem kleinen Kastenrahmen hängt. Wodurch rd. 10kg Gewicht gespart wird aber die Maschine nicht mehr seitenwagenfest ist.

Ob Carl Jurisch in dieser Einheit Dienst tat, ist nicht bekannt. Jedenfalls hat er Krieg und Gefangenschaft überlebt und die Entwicklung des Trialsports in der Nachkriegszeit unterstützt.

Zur o.g. Versuchskompanie sei noch erwähnt, dass hier zahlreiche Ausrüstungsgenstände erprobt wurden. So erhielt der weitbekannte 20Liter-Kanister hier seine letzte Reife. So gut, dass die Wirtschaft und auch viele fremde Armeen ihn übernahmen. Wie auch die ehemalige Sowjetarmee, es gab diesen Kanister auch mit russischer Schriftprägung. Gegenwärtig brilliert der ehemalige Garnisonsort 15806 Wünsdorf durch die Teilemärkte und Markentreffen, neun an der Zahl pro Jahr.

Möge das Glück zur Durchführung der Veranstaltungen in diesem Jahr auf unserer Seite stehen!

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18.01.2021

 

Bremen Classic Motorshow bietet vielfältiges Online-Event

Fahrzeug- und Teilebörse, besondere Oldtimer und ein Vorgeschmack auf 2021

Jetzt wird‘s spannend. Oldtimer-Fans sollten sich am Samstag, 6. Februar 2021, ein paar Stunden für ihre Leidenschaft reservieren. Denn die Macher der Bremen Classic Motorshow bieten von 15 bis 20 Uhr ein Online-Event und starten damit wie gewohnt die Oldtimer-Saison, allerdings Corona-bedingt digital. „Das Event besteht aus zwei Säulen“, erklärt Projektleiter Frank Ruge bei der MESSE BREMEN. „Einmal aus einem Online-Marktplatz für Fahrzeuge, Teile und Automobilia und parallel aus einem abwechslungsreichen, unterhaltenden und gleichzeitig informativen Programm mit Fahrzeugpräsentationen, Fachvorträgen, Vorstellung und mehr.“

Für den Live-Stream hat das Team der Bremen Classic Motorshow wesentliche Teile der Messe in digitaler Form aufbereitet. Interessierte können die Veranstaltung kostenlos und ohne Registrierung über die Internetseite www.classicmotorshow.de in heimischer Atmosphäre entspannt von der Couch aus verfolgen. Bei allen Programmpunkten werden die Zuschauer direkt über die Webseite interaktiv eingebunden, indem ihre Fragen per Chat oder Zuschauertelefon (+49 (0)421 3505 - 525) beantwortet werden. Das aktuelle Programm finden Interessierte ab kommender Woche auf der Internetseite. Durch das Event führt Ruge gemeinsam mit Johannes Hübner, Journalist, Preisträger „Goldener Kolben 2017“ und Oldtimer-Urgestein.

Fahrzeug- und Teilebörse sind bis zum 1. Mai auf dem Online-Marktplatz verfügbar

So geben die Veranstalter der Bremer Klassikermesse ihren Ausstellern auf dem Online-Marktplatz die Gelegenheit, mehrere Inserate mit Verkaufsangeboten kostenfrei einzustellen und bieten gleichzeitig den Besuchern die Möglichkeit, online auf Schnäppchenjagd zu gehen. „Unser Online-Marktplatz soll nicht mit anderen bekannten Online-Plattformen konkurrieren, sondern vielmehr Gelegenheit zum Stöbern bieten“, sagt Ruge. Die Inserate und die weiteren Inhalte des Online-Formats werden nach der Veranstaltung noch bis zum 1. Mai auf der Internetseite zur Verfügung stehen – es sei denn, die Fahrzeuge und Teile sind verkauft.  

Bildtexte:

Bild 1: Besitzer Cord Warneke (rechts im Bild) erzählt Johannes Hübner, der am 6. Februar das Online-Event moderiert, die außergewöhnliche Geschichte seines Motorrades, einer Rudge Spezial von 1937/38. Das Schmuckstück wird beim Online-Event der Bremen Classic Motorshow am Samstag, 6. Februar 2021, vorgestellt. © M3B GmbH/Sven Wedemeyer

Bild 2: Johannes Hübner (links im Bild) und Dennis Wachtel, Besitzer der DKW Werks-Rennmaschine DKW ORS 250, Baujahr 1938. Das Fahrzeug wird in der Motorrad-Sonderschau „Deutscher Meister – Europameister – Weltmeister“ im Rahmen des Online-Events zu sehen sein. © M3B GmbH/Sven Wedemeyer

Bild 3: Vorschau auf die Auto-Sonderschau „Biedermann & Brandstifter". Zu sehen sind Wolfgang Blaube, einer der Moderatoren des Online-Events, und Motor-Ingenieur Bernd Ramler. Ramler hat den Motor des Mercedes Benz 190 Evo II (rechts im Bild) mitentwickelt. © M3B GmbH/Sven Wedemeyer

Bild 4: Eines der Traumautos der 1930er: eine Maybach DS8 Zeppelin 1932. Im Rahmen des Online-Events präsentieren am Samstag, 6. Februar 2021, die Veranstalter der Bremen Classic Motorshow außergewöhnliche Oldtimer. © M3B GmbH/Sven Wedemeyer

 

„Junge Klassiker“ auch im Online-Format

Zwei weitere typische Elemente der Bremer Präsenz-Messe sind die TÜV-geprüften „Jungen Klassiker“ sowie die Vertreter der „Young Generation“, Autos der 70er bis 90er Jahre. Von beiden Kategorien werden beim Online-Event jeweils drei Autos präsentiert. Oldtimer-Fans können die Fahrzeuge online kaufen.

Sonderschau: Vorgeschmack auf die Jubiläumsausgabe 2022

Jetzt wird es emotional: Klassiker-Freunde können sich auf zwei Paare der ursprünglich für die Präsenzmesse 2021 geplanten Sonderschau „Biedermann & Brandstifter“ freuen: einen Renault 5 und Renault 5 Turbo sowie einen Mercedes-Benz 190 und Mercedes-Benz 190 Evo. „Hier setzen wir das hochgelobte Thema ‚Rivalen‘ aus 2020 fort. Allerdings nicht zwischen Marken, sondern innerhalb einer Marke, eines Typs, man könnte sagen: Unter automobilen Brüdern“, so Ruge. Auch für die Werksrennmotorräder von DKW und NSU gibt es eine kleine Vorschau. Beide Sonderschauen, „Biedermann & Brandstifter“ bei den Autos und „Deutscher Meister – Europameister – Weltmeister“ bei den Motorrädern, werden auf der Messe im Februar 2022 mit vielen Exponaten zu sehen sein.

Zudem wird der „Goldene Kolben 2021“ im Rahmen des Online-Events verliehen. Das Forum für Fahrzeuggeschichte, besser bekannt als F-kubik, ehrt seit 2006 auf der Bremen Classic Motorshow eine Persönlichkeit, die durch ihr Wirken besondere Verdienste um historische Authentizität der Fahrzeuggeschichte erworben hat. Den Preis erhält dieses Jahr Museums- und Ausstellungsgestalter Matthias Kaluza.

Abgerundet wird das Programm mit einem Talk zur Marktbeobachtung und -tendenzen für 2021, einem Expertenvortrag zum Thema zeitgenössisches Tuning der 70er, 80er und 90er Jahre sowie Präsentationen von besonderen Autos und Motorrädern wie einem Maybach DS8 Zeppelin, eines der Traumautos der 1930er, und einem exotischen Fiat 850 T Bertone Visitor Bus, aus dem schon der Papst Johannes Paul II den Gläubigen zugewunken haben soll.

Mehr auf: www.classicmotorshow.de.

Pt.

Textüberarbeitung: Güma

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06.01.2021

…und dann kommt einer und macht es einfach

 

Für Leitplanken gibt es verschiedene Anfangs- und Endkonstruktionen. Eine Variante ist die Absenkung ins Erdreich. Die Planke „wächst“ am Anfang praktisch aus dem Boden und verschwindet an deren Ende dort auch wieder.

Nachteil dieser Konstruktion: In den Bereichen der Absenkung wurde bisher kein Unterfahrschutz montiert, da dies gemäß der RPS (Richtlinien für passiven Schutz an Straßen durch Fahrzeug-Rückhaltesysteme) nicht vorgesehen war. Damit blieben diese Bereiche ungesichert und das lebensgefährliche Durchrutschen war weiterhin möglich.

 Im vergangenen Oktober erfuhren wir von der Firma Fechner Verkehrseinrichtungen, dass diese den Unterfahrschutz an der L3305 erstmalig erfolgreich in den Absenkungsbereich integriert und somit die gefährliche Lücke im System geschlossen hat. Die Idee dazu lieferte übrigens Ulrich Lotz von Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement Schotten.

Wir fuhren zur L3305, machten Fotos von der neuen Bauart und wandten uns damit an die Gütegemeinschaft Stahlschutzplanken e.V.. Denn solange diese Bauart nicht in die RAL-RG 620 (Kompatible Stahlschutzplankensysteme der Gütegemeinschaft) und in die TÜL (Technische Übersichtsliste für Fahrzeug-Rückhaltesysteme in Deutschland) der BASt aufgenommen ist, ist sie rechtlich nicht abgesegnet. Der Ausschuss der Gütegemeinschaft tagte dazu Anfang November – mit positivem Ergebnis: Mit dem Ergänzungssatz Dezember 2020 soll die Konstruktion Einzug in die RAL-RG 620 halten und anschließend zur Begutachtung bei der BASt eingereicht werden. Dann können Leitplanken noch ein ganzes Stück sicherer gebaut werden – großartig!

MEHRSi gemeinnützige GmbH

Rheinstr. 14, 50321 Brühl

Tel.: 02232-2059642

Fax: 02232-2059643

Mobil: 0172-6272418

Email: monika.schwill@mehrsi.org

Web:  www.mehrsi.org

Pt. (Textüberarbeitung: Güma)

Fotos: MEHRSi

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01.01.2021

MOTORRADKATALOG

Der Motorrad Katalog in der 52.Auflage ist raus!

Inhaltlich informiert er über die Sachgebiete Neuheiten, 125er, Roller, E-Bikes, Motocross, Trial, Enduro, Supermoto, Technische Daten und Adressen von Spezialisten und Herstellern.

Das Markenspektrum reicht bei über 44 Herstellern von Aprilia bis Zontes und in der Datentabelle Leichtkrafträder findet sich die Marke AJS wieder. Die sicher mit der englischen Traditionsmarke nichts gemein hat. Unter dem Markennamen Voge, sprich Woutsch, will der chinesische Loncin-Konzern jetzt mit eigenen Motorrädern in Europa Fuß fassen.

Reichlich 10% des Inhaltes wird der Technik für alle typischen Motorradsportarten bereitgestellt. Davon zwei Seiten für Trialbikes von Beta, Electric Motion (E), GasGas, Montesa, Oset (E), Scorpa, TRRS und Vertigo. Die „Nischendisziplin“ Supermoto muss mit den Marken Honda, KTM, Husquarna und TM Racing mit einer Seite vorliebnehmen.

Titel: Motorrad Katalog Jahrgang 2021; 256 Seiten; ca. 1300 Abbildungen; Einband KT; Ladenpreis 9,50 €uro (D); ISBN 978-3-613-30943-2; Motorbuch Verlag

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01.01.2021

„Das TrialKollektiv Rüderdorf“

3. Nikolaus Trial Rüdersdorf

Zum 3. Mal hat Das TrialKollektiv Rüdersdorf gemeinsam mit den Enduro-Sportfreunden vom MC-Woltersdorf e.V. im ADMV die am 05. Dezember geplante Nikolaus Gelände Motorradveranstaltung vorbereitet. Es sollte unser Zehntes Motorrad Trial im siebenten Jahr des Bestehens vom TrialKollektiv Rüdersdorf werden.

Die notwendigen Anträge beim Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland für die Ausnahmezulassung für eine Motorsportveranstaltung gem. §3 Abs. 6 LImschG wurden rechtzeitig eingereicht. Die Forst, das Ordnungs- und Umweltamt gaben bereits unter Vorbehalt ihr OK. Das Gesundheitsamt musste sich allerdings aus gegebenem Anlass bis zur buchstäblichen letzten Minute die Zusage offen halten.

Wir waren uns dessen bewusst, haben aber dennoch an einigen Wochenenden vorher mit dem Sektionsbau begonnen. 15 Natursektionen und dazu ein ordentlicher Rundkurs sind nun mal nicht so eben abgeliefert. In diesem Zusammenhang möchte ich mich recht herzlich bei unseren Neuen freiwilligen Helfern bedanken. Andreas, Gerti, Ali, Artur und Maria so wie Heiko von den Endurofahrern haben, wie schon zum Klassik Trial Rüdersdorf im September, Samstag und Sonntag viel Zeit und Energie aufgebracht um die 15 Sektionen mit 4 Spuren anspruchsvoll anbieten zu können.

Der durch die Bundes- und Landesregierung verordnete Teil-Lockdown, im Land Brandenburg noch relativ großzügig gehandhabt, machte vor unserem letzten Trial-Treffen des Jahres 2020 dennoch keinen Halt und uns somit einen Strich durch die Rechnung.

Schade. Aber mit Blick nach vorn hoffen wir auf ein Frühjahrs-Trial 2021. Die Termine 2021 werden hier und in den einschlägigen Foren rechtzeitig veröffentlicht. Es sind schon heute Alle Trial-Freunde wieder herzlich eingeladen.

Wir wünschen allen Sportfreunden eine besinnliche Weihnachtszeit, Gesundheit und alles Gute für das bevorstehende Jahr 2021.

Robby Das TrialKollektiv Rüdersdorf

www.ost-klassik.com , Facebook / Das Trialkollektiv

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01.01.2021

Team „Wilbers-BMW-Racing“ wieder mit zwei Fahrern in der IDM Superbike 2021

Nach der schwierigen Corona Saison 2020, in der wir leider aufgrund mangelnder Teilnehmerzahl den BMW Motorrad BoxerCup beenden mussten, kommen wir nun gestärkt in die IDM Superbike mit zwei Fahrern zurück.

Die Verträge mit Florian Alt und Marco Fetz sind unterschrieben. Darüber freuen wir uns sehr. Wir haben nun „zwei heiße Eisen im Feuer“, wenn es um die IDM Superbike Meisterschaft geht.

Florian Alt ist eine bekannte Größe, wir können auf ihn zählen. Florian hat in der Saison 2020 großartig gezeigt, was er drauf hat. Auch bei der Entwicklungsarbeit hat er großes Potential gezeigt. Gemeinsam mit unserem technischen Leiter Burkhard Stember hat er das „TractionControl“ Fahrwerk entwickelt, welches nun in Serie produziert wird.

Marco Fetz, ein aufstrebendes Talent, konnten wir mit unserer Fahrwerkstechnik schon in 1998 zum Titel in der Stock 600 verhelfen und nach dem Bonovo Test in Oschersleben waren wir davon überzeugt, Marco in unserem Team aufnehmen zu müssen.

 

Gemeinsam mit Partner BMW haben wir beschlossen, ab sofort mit einem Zwei-Mann-Team in der IDM Superbike ab 2021 an den Start zu gehen.

Trotz Corona freuen wir uns auf die kommende Saison, wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in eine neue Saison.

Wir bedanken uns bei allen Partnern, die das möglich machen.

Ihr Team „Wilbers-BMW-Racing“

Pt.  (Textüberarbeitung: Güma)

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01.01.2021

Der dänische Prinz (Eine meiner ersten Begegnungen mit der Bikerszene)

Leseprobe aus „Die Sozia, die sich was traute“ von Ulla Kugler

Meine bessere Hälfte suchte als Golden Ager ein neues Hobby. Nach erfolgreich abgelegter Prüfung erwarb mein Mann Thomas sein erstes Motorrad, eine schwarze Yamaha EN Chopper mit Satteltaschen im Westernstil und war mordsmäßig stolz. Auch ich musste spontan ein bewunderndes „Wow!“ ausrufen, als mein Gemahl mit seiner neuen motorisierten Errungenschaft zu Hause vorfuhr. Natürlich schwang ich mich gleich in den Sattel.

   Alles erinnerte mich irgendwie an meine langjährige Zeit als Reiterin. Sogar das Sitzgefühl war ähnlich wie auf meinem damaligen Pferd! Allerdings hieß es für mich erst einmal hinten als Sozia Platz nehmen, da ich zu diesem Zeitpunkt noch keinen eigenen Motorradführerschein besaß.

   Wir cruisten durch den Westerwald und die Eifel und nahmen die Maschine auf dem Anhänger auch mit nach Dänemark in Urlaub. Gut, gut, es ist nicht unbedingt das klassische Motorradreiseziel, aber wir hatten ja zuvor auch einen Strand-, Wander- und Fahrradurlaub geplant.

  Das Fahren im Land der Wikinger war wunderschön erholsam, da wir fast die einzigen auf zwei Rädern waren. Auch sonst glänzte Dänemarks Nordwesten durch leere Straßen, sogar zur deutschen Urlaubszeit.

   Das erste Verliebtsein ins Zweirad mit Thomas als Biker erwachte wie folgt: Wir hatten in der Nähe von Vorupoer ein Ferienhaus gemietet und von dort aus vielfältige Wandertouren unternommen. Wandern auf Schusters Rappen, meine ich. Besonders reizvoll war natürlich immer der Gang am Strand entlang, besonders bei einer kräftigen Brise. Gegen den Wind marschieren war herrlich und gesund! - Und anstrengend!

   Nachdem wir einige Kilometer gelaufen waren, stand dann die Querung durch die Dünenlandschaft an. Rauf und runter, runter und rauf durch teilweise tiefen Sand; unser Ferienhaus lag einige Kilometer von der Küstenlinie entfernt. Ich muss dabei sagen, eigentlich habe ich eine gute Kondition. Aber aufgrund von suboptimalem Schuhwerk beschwerten sich meine Muskeln irgendwann zwischen Hügel acht und neun.

Ich kann nicht mehr“, seufzte ich zu Thomas.

   Und dann ging es weiter wie im Märchen! Mein Ehegatte stiefelte los Richtung Ferienhaus, setzte sich dort auf seine Yamaha und kam mir auf einem kleinen Feldweg, der in der Nähe vorbeiführte, entgegen. Da war er: mein Retter, mein Prinz mit seinem schwarzen Ross! Er zog mich zu sich auf den Sattel. Na ja: Ich bestieg aus eigenen Kräften den Rücksitz. Und er ritt mit mir los zu seinem Schloss! Dort trug er mich auf sein Lager und …. Übersetzt: Am Ferienhaus stieg ich ab und fing an, das Abendessen zu kochen. Zuvor gab es aber doch noch ein kleines Schlückchen auf die erfolgreiche Rettungsaktion.

   Dennoch, liebe Leser, insbesondere liebe Leserinnen: Wollt ihr Romantik pur erleben, so vertraut euch ruhig der Motorradszene als Sozia an. Vielleicht begegnet ihr auch eurem Traumprinzen, der euch auf dem Rücken seines motorisierten Pferdes mitnimmt zu neuen Abenteuern und in sein Traumschloss!

 

Zum Träumen ist es nie zu spät!

 

Weitere Leseproben und Abenteuer auf zwei Rädern unter   www.ex-sozia.de

Buchtipp: Ulla Kugler „Die Sozia, die sich was traute“ , BoD-Verlag ISBN 978-3-7431-1757-0, auch als E-Book

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01.01.2021

 

 

 

 

Bremen Classic Motorshow startet die Saison digital

Online-Programm mit Marktplatz für Fahrzeuge, Teile und Automobilia

Es ist bereits Tradition: Seit fast 20 Jahren eröffnen die Veranstalter der Bremen Classic Motorshow die Oldtimer-Saison am ersten Februar-Wochenende – so auch 2021. Am Samstag, 6. Februar 2021, startet das Team um Projektleiter Frank Ruge die Saison digital mit einem Online-Event und präsentiert von 15 bis 20 Uhr ein abwechslungsreiches Format.

„Wir planen einen kompakten Live-Stream von fünf Stunden Sendezeit aus der Messe Bremen“, sagt Ruge. Interessierte können die Veranstaltung über die Internetseite www.classicmotorshow.de in heimischer Atmosphäre entspannt von der Couch aus verfolgen. Der Zugang für das Online-Event ist kostenfrei und ohne Registrierung möglich.  Abwechslungsreiches Programm mit Online-Marktplatz. Im Live-Stream zeigen die Bremer, was sie für die Besucher der Messe 2021 eigentlich vorbereitet hatten und lüften ein wenig den Vorhang. „Wir werden zum Beispiel ausgewählte Autos unserer Sonderschau ‚Biedermann & Brandstifter‘ als Vorgucker für die Messe 2022 vorstellen“, so Ruge. Zudem gibt es Auto- und Motorradpräsentationen sowie Benzingespräche mit Persönlichkeiten aus der Klassiker-Szene. Abgerundet wird das Online-Programm mit Fachvorträgen, Workshops und der technischen Prüfung von drei Kandidaten aus der Rubrik „Junge Klassiker“, die dann auch zu kaufen sind.

Die Bremer Messemacher werden zusätzlich einen Online-Marktplatz für klassische Fahrzeuge, Teile und Automobilia auf ihrer Internetseite einrichten. „So geben wir unseren Ausstellern die Möglichkeit, Verkaufsangebote einzustellen und den Besuchern die Gelegenheit, online zu stöbern und auf Schnäppchenjagd zu gehen“, sagt Ruge.

Coronabedingt: Online-Event statt Präsenzmesse

Ursprünglich war die 19. Ausgabe der Bremen Classic Motorshow vom 5. bis 7. Februar 2021 als Präsenzmesse geplant. Doch im November 2020 hatten die Organisatoren schweren Herzens die Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie abgesagt und dafür ein Online-Event angekündigt. Das Event, so die Veranstalter, ist als Trostpflaster gedacht, um die Wartezeit auf die Jubiläumsmesse zum 20-jährigen Bestehen der Bremen Classic Motorshow bis Februar 2022 zu überbrücken.

Die Klassikermesse in Bremen ist für viele Liebhaber von Oldtimern und Jungen Klassikern auf zwei und vier Rädern ein fester Termin: Hier trifft man sich seit fast zwei Jahrzehnten, tauscht sich aus, fachsimpelt und verhandelt. „Es ist für viele ein schwieriges Jahr“, sagt Ruge.

Dennoch halte die Szene zusammen und unterstütze sich gegenseitig. „Wir möchten für unsere Aussteller und Besucher in diesen besonderen Zeiten da sein, mit ihnen gemeinsam die Saison eröffnen und so ein wenig Licht in die dunkle Jahreszeit bringen.“

Mehr Infos: www.classicmotorshow.de

Textüberarbeitung: Güma

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