Güma´s interaktive Motorradzeitschrift 2022

GiMZ

Erstes Vierteljahr 2022

Januar - März

Diese Motorradzeitschrift erscheint im vierteljährlichen Rhythmus, wird jeweils nach Eingang von Berichten aktualisiert und soll für alle Bundesländer informieren. Mitarbeit erwünscht. Beiträge bitte per eMail zusenden, Bilder als .jpg in der Größe ca. 720 x 540 pixel = ca.1 MB, 25 x 28 cm (Bilder können auch von uns in der Größe geändert werden). Allen Texte müssen der Name und die Adresse des Autors beigefügt sein (an den Beitrag wird nur der Name oder das Kürzel des Autors angehängt). Beiträge werden redaktionell überprüft. Die Haftung für den jeweiligen Beitrag incl. der Bilder obliegt dem Autor.

(Sollte sich dieses Projekt in vernünftigem Rahmen aufbauen, kann ohne weiteres die Grundlage aus dem privaten Bereich herausgenommen und als eigenständig Internetseite  geführt werden!)

Zeitnahe Berichte - von Motorradfahrern

für Motorradfahrer

(Wir können natürlich nicht immer selbst bei allen  Veranstaltungen sein. Deswegen meine Bitte, schickt Text und drei bis sechs Fotos von Veranstaltungen, die ihr besucht habt. Das ist wichtig! Und ihr unterstüzt damit die GiMZ.)

Bitte Eure Berichte mit drei bis sechs Fotos über eMail:

G.Machalett@gmx.de

oder per Post  an:

Redaktion für Motorrad-Infos in Niedersachsen,

Postfach 43, 38316 Hornburg

zusenden

als Betreff bitte angeben: Beitrag für GiMZ (Veranstaltung)

Bilder können durch anklicken vergrößert werden!

Dann sind auch die Bildtitel zu lesen!

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Achtung! Wichtiger Hinweis:

Auf Grund der vielen und umfangreichen Beiträge mussten wir die Ausgabe der GiMZ in 4 Ausgaben  teilen.

Erste Ausgabe ist die GiMZ von Januar bis März, zweite Ausgabe April bis Juni, dritte Ausgabe von Juli bis September, vierte Ausgabe von Oktober  bis Dezember.

Zu den vorherigen Ausgaben der GiMZ bitte links in der Navigation anklicken!

22.03.2022

Trial-Training beim MC Woltersdorf

Der MC Woltersdorf und das angeschlossene Trialkollektiv Rüdersdorf bei Berlin hat zu einem gemeinsamen Trainingstag in den Kalkbergen am 19.März eingeladen. Parallel lief auch am gleichen Tag und gleichem Ort ein Training für Endurofahrer ab. Da die Anzahl der Events von Amtswegen pro Jahr begrenzt ist, will man die gebotene Zeit optimal für beiden Disziplinen nutzen.

Mit 31  gestarteten Trialfahrern wurde die Anzahl der Endurofahrer (mit 35) nahezu erreicht.

Das Trialkollektiv hatte 15 Sektionen mit Steilhängen und Abfahrten, Geröll und Baumstämmen zu drei Spuren schwer, mittelschwer und leicht professionell abgesteckt. Lediglich die Orientierung zwischen diesen war zuweilen unübersichtlich, bedingt auch durch die Kreuzungen mit den „Enduristen“. Die ältesten Trialbikes waren die englischen AJS und Matchless von 1957 und 1961 sowie zwei BMW R26. Und in beiden Disziplinen waren die jüngsten Aktiven 8 Jahre alt.

Diesmal stand auch der Wettergott an der Seite der Aktiven und für das leibliche Wohl aller sorgten Ina und Robby im Anmeldezelt. Nach der „kleinen“ Siegerehrung berichtete Fahrtleiter Robby mit tränenden Augen über die Überbringung einer ukrainischen Familie von Warschau nach Berlin, er sieht dies als eine moralische Pflicht. Dank dem spendierten Kuchen von Marlies und den von Ina geschmierten Schmalzstullen konnte die Spendenkasse zusätzlich gut gefüllt werden. Weitere Abholungen von Schutzsuchenden sind vorgesehen.

Insgesamt war die Veranstaltung bestens gelungen und sie wird Ansporn geben für weitere Aktivitäten  im bevorstehenden Jahr mit klassischem und modernem Trialgerät.  

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15.03.2022

 

50 KUBIK-RAUSCH (Buchvorstellung)

Die 50er seit den 1950er Jahren hatten viele Gesichter. In Fortsetzung eines erfolgreichen ersten Bandes lässt der Autor diesem einen zweiten folgen. Mit dem Inhalt, der im ersten noch keinen Platz fand oder zu ergänzen galt. Immerhin erinnern sich heute zahlreiche Gestandene beiderlei Geschlechts (den Begriff Gestandinne möchte ich vermeiden) an die Erstmotorisierung in ihrer Jugendzeit: Solch` Fahrzeug muss wieder her! Hierzu möge das Buch eine Hilfe sein.

Aus dem Inhalt:  

- Mofaboom und Mofaflaute

- Kaufhaus oder Versandkatalog

- Mokicks-50 mit Vernunft

- Kleinkrafträder

- Nachlese International

- Motorroller mit 50 Kubik.

Ein Zehntel des Inhalts ist dem Motorsport vorbehalten. Darunter Straßenrennen und Geländesport mit Enduro, Motocross als auch Trialsport.

Zu letzterem eine Ergänzung: Die Wartezeit in der DDR auf eine Simson 50 dauerte je nach Region bis zu fünf Jahren. Somit war man „im Lande des geplanten Mangels“ gezwungen, JAWA 50, zuletzt mit Namen Mustang, aus der CSSR (heute Slowakei) in geringen Stückzahlen zu importieren. Trotz besserer Leistung der Suhler Bikes (Vierganggetriebe u.a.) ward` der Mustang mit wenig Umbau mehrfach im 50-Kubik-Trialsport mit Erfolg eingesetzt.

Leserkreis: Vorwiegend Liebhaber der 50-Kubik-Klasse auf zwei Rädern.

Autor: Rönicke, Frank; Titel: Jungs, Eure 50er  Noch mehr zu den 50ern der 70er; 96 Seiten; ca. 120 Abbildungen; 220 x 240mm; Einband: Gebunden; ISBN: 978-3-613-04447-0; Ladenpreis: EUR(D) 14,95; Motorbuch Verlag 

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28.02.2022

„Pantoffelparty“  in Berlin

Der gemeinnützige M.C. Hermsdorf e.V. hatte zum 41. Gespann- und Winterfahrertreffen am letzten Februar-Samstag eingeladen. Coronabedingt fiel das Event im Vorjahr aus. Bei trocknem Wetter wurden auf dem Clubgelände nahezu 50 Bikes mit und ohne „Pantoffel“ gezählt. Wie üblich entwickelten sich zahllose Benzingespräche, denn jedes Bike hat seine Geschichte von BMW bis hin zu Yamaha.

Beeindruckend diesmal sechs Motorroller der Marke Heinkel, davon vier mit Seitenwagen und Rückwärtsgang, von der Kabinen-Variante entnommen. Allesamt mit Viertaktmotor, ein Novum in den 1950er Jahren. Die Väter des Rollers kamen damals aus dem Flugzeugbau – erkenntlich neben aerodynamischer Formgebung und weiterer konstruktiver Details.

Der Gastgeber sorgte wie gewohnt vorbildlich für das leibliche Wohl und für ein Lagerfeuer zum Aufwärmen der Gäste. Die mit Genugtuung, Informationen und Terminen für das neue Jahr den Heimweg antraten.

Nächstes Event beim M.C. Hermsdorf e.V. die 17.Sonnenhofroute am 03.September zugunsten des Kinder-Hospiz mit gleichem Namen.      

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19.02.2022

„Aktionsbündnis Hochtaunus für Alle“ gegründet

Motorradfahrer-Organisationen schließen sich gegen Streckensperrungen nur für motorisierte Zweiräder zusammen

Im Januar 2022 haben zehn Motorradfahrer-Organisationen aus dem Rhein-Main-Gebiet das „Aktionsbündnis Hochtaunus für Alle“ gegründet. Anlass war die Ankündigung des Hochtaunuskreises, in der Zeit von April bis inklusive Oktober drei Zufahrtsstraßen zum Großen Feldberg im Taunus an jedem zweiten Wochenende im Monat nur für motorisierte Zweiräder zu sperren.

Am 01.11.2021 hatte der Ersten Kreisbeigeordnete des Hochtaunuskreises, Thorsten Schorr, angekündigt, ab dem Jahr 2022 sogenannte „Lärmpausen“ für die Anwohner an diesen Straßen einzurichten. Mitte Januar 2022 wurde den Verbänden dann der „Entwurf der Anordnung von versuchsweisen Durchfahrtsverboten für den Motorradverkehr im Feldberggebiet“ zur Stellungnahme zugeleitet. Im Gegensatz zu den angekündigten dauerhaften Sperrungen sollen die Sperrungen also zunächst als Pilotvorhaben realisiert werden.

Die in dem Aktionsbündnis zusammengeschlossenen Organisationen sind sich einig in der Ablehnung von Streckensperrungen nur für motorisierte Zweiräder. Das „Aktionsbündnis Hochtaunus für Alle“ wird sich dafür einsetzen, dass der Hochtaunus auch weiterhin als Freizeit- und Erholungsregion allen Interessengruppen zur Verfügung steht, Wanderern, Radsportlern ebenso wie Motorrad- und Pkw-Fahrenden. Als erste konkrete Maßnahme wurde eine gemeinsame Stellungnahme zu dem Verordnungsentwurf des Hochtaunuskreises erarbeitet. Gegen Umweltbelastungen, unnötige Lärmimissionen und Unfälle müssen aus Sicht des Aktionsbündnisses nachhaltige und ausgewogene Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Daran will und wird sich das Aktionsbündnis unter Einbeziehung der betroffenen Bürger aktiv beteiligen.

Die geplanten Streckensperrungen lösen die vorhandenen Probleme im Feldberggebiet nicht, sondern verlagern sie lediglich auf andere Straßen. Zudem fehlt den vorgesehen Sperrungen – auch in Form eines Pilotvorhabens – die rechtliche Grundlage.

Aktuelle Infos zur Biker Union e.V. und zu den Erfolgen unserer Arbeit finden Sie im Internet unter http://www.bikerunion.de.

(Foto: Streckensperrung Großer Feldberg – Ausschnitt von BU zur Verfügung gestellt)

Pt.: Textbearbeitung: Güma

Die Stellungnahme des Aktionsbündnisses zum Verordnungsentwurf des Hochtaunuskreises finden Sie unter

Microsoft Word - 2022-02-16 Anschreiben Aktionsbündnis.doc,

die zugehörige Anlage unter

Microsoft Word - ANLAGEN-Anschreiben Landrat-Motorradverkehr.doc.

 

Biker for Freedom e. V. (BifF)

Silke Greuling – silke.greuling@biff-ev.de

 

Biker Union e.V. (BU)

Rolf Frieling – frieling@t-online.de

 

Bundesverband der Motorradfahrer e.V. (BVDM)

Rainald Mohr – rainald.mohr@bvdm.de

 

FDP Biker e.V. (i.G.)

Götz Rinn – bachgermer@t-online.de

 

GCM – Gemeinschaft christlicher Motorradgruppen

Michael Aschermann –
michael.aschermann@web.de

 

Interessengemeinschaft Gespannfahrer e.V. (IGG)

Ralph Hutwelker – vorstand.iggespannfahrer@web.de

 

Interessengemeinschaft Motorradfreunde Hochtaunus

Ton Tilburgs – tilburgs@gmx.de

 

MSC Winkelmesser Frankfurt im ADAC e.V.

Lutz Hollmann – bandit-1200s@t-online.de

 

Rennleitung#110 e.V.

David Frey – info@rennleitung-110.de

 

VCM - Verband Christlicher Motorradfahrer

Markus Hövelmann – markus.hoevelmann@vcm-ffm.de

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22.02.2022

 

 

 

Technorama Kassel am 12. und 13. März 2022

Die Technorama Kassel zählt zu den wichtigsten Szenetreffpunkten der wahren Oldtimerfans. Oldtimerfreunde freuen sich auf Neuigkeiten rund um die Oldtimer, wollen Ersatzteile für eine entspannte Ausfahrt besorgen, ihren Fundus an Zubehör komplettieren oder einfach nur unter Gleichgesinnten die schönen Automobile und Motorräder genießen.

Ein Ziel der Sammler und Schrauber ist, möglichst einen Oldtimer im Originalzustand zu besitzen. Deshalb sind Originalteile, gutes Restaurationsmaterial etc. besonders wichtig. Man findet in Kassel alles, was man für eine möglichst fachgerechte Restaurierung oder Reparatur braucht. Mit einem guten und vielfältigen Angebot an Oldtimer-/Youngtimer-Ersatzteilen, Restaurationsmaterial, Literatur, Lederbekleidung und Zubehör werden die Besucher überzeugt. Die Fachhändler bieten beste Qualität, eine kompetente Beratung und tolle „Schnäppchen“.

ln weiteren 6 Messehallen präsentieren Clubs, Vereine, Museen, Händler sowie Privatpersonen Automobile und Motorräder verschiedenster Epochen und Marken in allen Variationen und ihrer ganzen Schönheit. Die Motorradhalle ist legendär und die Mercedes-Benz Halle hat von O auf 100 die Besucher begeistert. lm Motorradbereich liegt der Schwerpunkt auf Präsentationen von Händlern, Clubs, Vereinen und lG's mit deutschen, europäischen und japanischen Marken. Die Auswahl an restaurierten Mofas, Mopeds und Motorrädern ist genauso beachtlich wie der Enthusiasmus der Motorradfreunde ihre Lieblingsstücke auszustellen. Mit dabei sind wieder beispielsweise der Z-Stammtisch und der DAX und Monkey Nordhessen.

Bei den Automobilen präsentieren verschiedene Mercedes-Benz Classic Clubs, wie z. B. der MVC, MBIG, ihre Fahrzeuge und geben den interessierten Besuchern eine fundierte Auskunft. Mit dabei sind die Henschel Freunde, die ihre LKW's präsentieren werden.Verkaufsaussteller der automobilen Klassiker haben nicht nur exklusive Sammlerfahrzeuge sondern auch bezahlbare Autos und Restaurationsobjekte dabei. Die Oldtimerspezialisten bieten Raritäten zu fairen Preisen an. Mit Begeisterung wird gefachsimpelt, die Verkaufsobjekte bewertet und „das schönste Gefährt“ ausgesucht. Bestechend ist die gezeigte Markenvielfalt mit Porsche, Mercedes, MG's oder Alfa Romeo sowie Triumph, Trabbi, Ford, VW oder Opel... Die Technorama Kassel ist ein Muss für jeden Oldtimer-Freund. Die Öffnungszeiten sind am Samstag von 9 - 18 Uhr und am Sonntag von 9 - 16 Uhr. Der Eintritt beträgt 12 Euro.

Die Tageskassen sind ab 8:00 Uhr geöffnet, Einlass ab 9:00 Uhr. Das Catering hat geöffnet – für das leibliche Wohl ist gesorgt!

Der Parkplatz direkt am Messegelände ist kostenlos! Informationen auch auf www.technorama.de oder auch auf Facebook und Instagram unter:

Facebook:

www.facebook.de/technorama.der.oldtimermarkt.in.europa

Instagram: www.instagram.com/technorama der.oldtimermarkt

Veranstaltungsort:

Messe Kassel

Damaschkestraße 55

34121 Kassel

Veranstalter:

Jens Güttinger e. K.

Schülinstr. 1

89073 Ulm

Telefon: 0049 (0)731 18968-0

E-mail: info@technorama.de

www.technorama.de

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09.02.2022

 

ENDURO  OFF ROAD MOTORRAD FAHREN

 (Buchvorstellung)


Wer hätte das gedacht? Im Vergleich zum spektakulären Motocross-Komplex sind die Verkaufszahlen bei Sport-Enduros doppelt so hoch – das Angebot ist groß.

Vielleicht liegt es an ihrer Vielseitigkeit (Straßenzulassung, Wander- und Reise-Enduros etc.) im Gegensatz zu den „einfältigen“ Crossern ohne polizeilichen Kennzeichen.

Wie auch immer: Für letzte gibt es keine Umkehrung, insgesamt macht Motorradfahren in unwegsamem Gelände ein Heidenspaß – wenn man`s kann!  

Zudem ist der Enduro-Sport (so hieß er damals noch nicht) durch die älteste Int. Six Days Trial 1913 auch die älteste Motorrad-Sportart überhaupt und hat in der Anzahl  bezüglich der Wettbewerbe die Nase vorn.

Mit einer Vielzahl von Bildern und Text hat der Autor und Enduro-Trainer ein Lehrbuch verfasst. Alle wesentlichen Aktivitäten/Elemente des Geländefahrens werden in dem Werk diskutiert. Darüber hinaus kann der Straßenfahrer stets profitieren bezüglich seiner Fahrsicherheit.

Das Buch lässt sich wie ein spannendes Abenteuer lesen und sollte im Bücherregal, nicht nur bei Geländerittern, keinesfalls fehlen.

Autor: Lindenau, Guido; Titel: Enduro Offroad Motorrad fahren; 256 Seiten; ca. 250 Abbildungen; 20,5 cm; Einband: KT; ISBN: 978-3-613-04448-7; Ladenpreis: EUR(D) 24,90; Motorbuch Verlag

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08.02.2022

 

Oldtimer-Fans feiern Allerwelts-Autos

 

Bremen Classic Motorshow: Programmbeiträge des Online-Events noch bis 1. Mai zu sehen

Dienstag, 8. Februar 2022 · „Tolle Unterhaltung“, „Super gemacht“, „Spannend und informativ“: Mit großer Begeisterung verfolgten am vergangenen Samstag Oldtimer-Fans aus ganz Deutschland live am Bildschirm die 20. Bremen Classic Motorshow. Gefeiert wurden in den Sozialen Medien vor allem die Kandidaten der „Roten Liste“. Autos, die in den 1960ern, 1970ern und 1980ern in Massen produziert wurden, auf den Straßen aber kaum mehr zu sehen sind. So wurde der Opel Rekord E vom Publikum zum „Spirit of the Show“ gewählt, nur knapp dahinter folgte der Ford Granada Turnier. Der in der Geburtstagsshow unter dem Titel „Porsche Killer“ vorgestellte, vermeintlich deutlich populärere Ford Capri RS 2600 schaffte es gegen die beiden Allerwelts-Autos nur auf den dritten Platz. Beifall ernteten im parallel laufenden Chat auch die Beiträge zu den Workshops. Hier zeigte unter anderem „Mr. Röntgenblick“ dem Oldtimer-Nachwuchs im Schnelldurchlauf die Schwächen eines älteren Mercedes T-Modells – praktische Tipps unterhaltsam und spannend inszeniert.

Wer diese und weitere Highlights verpasst hat, kann sie über die Internetseite www.classicmotorshow.de bis zum 1. Mai 2022 abrufen.

Veranstalter ziehen positive Bilanz

Sehr zufrieden zeigten sich die Veranstalter der Bremer Messe. „Das Feedback für unsere Geburtstagsshow ist durchweg positiv – ob nun von Ausstellern, Unterstützern oder Freunden. Das zeigt uns, dass es richtig war, erneut ein Online-Event als Alternative anzubieten“, sagt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der M3B GmbH, zu der auch die MESSE BREMEN gehört. Die Messe-Macher mussten wie bereits im Vorjahr die Bremen Classic Motorshow coronabedingt absagen. Dafür stellten sie erneut ein einzigartiges digitales Format mit bestens aufgelegten Moderatoren, spannenden Film-Einspielern und interessanten Studiogästen auf die Beine – quasi eine Live-Fernsehshow für Oldtimer-Fans.

Zweieinhalb Stunden führten Projektleiter Frank Ruge und Oldtimer-Experte Johannes Hübner durch das kostenfreie Programm, das im wahrsten Sinn des Wortes eine „Classic Motorshow“ war. „Wir wollten der Oldtimer-Szene trotz der Pandemie beste Unterhaltung auf hohem fachlichem Niveau bieten – und das ist uns mit neuen Ideen und gemeinsam mit unseren Partnern erneut gelungen“, resümiert Projektleiter Frank Ruge. Im Live-Chat und in den Sozialen Medien erhielt das Veranstaltungsteam dafür viel Lob. „Darüber freut sich natürlich das gesamte Team“, so Ruge.

Für die Messe-Macher aus Bremen war es übrigens nicht irgendeine, sondern die 20. Ausgabe der Bremen Classic Motorshow. Seit 2003 markiert die Klassiker-Messe inzwischen die Saisoneröffnung in Deutschland. „Das wollten wir uns auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen – schon gar nicht an unserem Jubiläum“, sagt Claudia Nötzelmann, Bereichsleiterin bei der MESSE BREMEN. Der Termin für die nächste Bremen Classic Motorshow steht ebenfalls: Sie ist von Freitag bis Sonntag, 3. bis 5. Februar 2023, als Präsenzmesse geplant.

Mehr Infos: www.classicmotorshow.de

Pt.

Textbearbeitung_ Güma

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06.02,2022

16. Buxtehuder Mogo muss erneut verschoben werden

Liebe Mogo-Fans,

wir haben uns entschieden!

Leider müssen wir auch in diesem Jahren unseren Motorrad-Gottesdienst in Buxte-hude absagen.

Wir freuen uns natürlich auf 2023 und hoffen, Euch dann alle bei uns begrüßen zu dürfen.

Ein Termin wird noch bekannt gegeben.

Bis dahin wünscht das MOGO-Team eine unfallfreie Motorrad-Saison.

Infos findet Ihr auf unserer Facebook-Seite oder unter www.mogo-buxtehude.de.

Bleibt alle gesund!

Die Linke zum Gruß,

Motorradgottesdienst Buxtehude

Internet und Presse

Thorsten Kerth
Staersbecker Weg 10 b
21647 Moisburg

Telefon- und Fax-Box: + 49 (0) 4165 / 2223283

D1: + 49 (0) 171 / 7856718
thorsten.kerth@mogo-buxtehude.de

www.mogo-buxtehude.de

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06.02.2022

 Eiszeittreffen der Motorrad Freunde Iberg (MFI)

Am 5. und 6. 2. 2022 fand auf dem Gelände der MFI in 38315 Hornburg das Eiszeittreffen statt. Bereits am 4. 02 waren schon die ersten Gäste angekommen und hatten ihre Zelte aufgebaut.

Die Temperaturen lagen immer so um Plus 5 bis Plus 8 Grad.  Nachts war es etwas kühler. Am Freitagnachmittag standen bereits einige Zelte auf dem Gelände.

Bis Samstagnachmittag waren es dann 13 Zelte. Einige Besucher, die kein Zelt mit hatten, konnten in den bekannten Pensionen in dem alten Städtchen Hornburg gut und gemütlich übernachten.

Recht gemütliche war es auch nachmittags und abends beim Klönen und Fachsimpeln im Hubraumstübchen oder am Feuer des Kaminofens auf der Veranda. Und es gab auch genügend Erzählstoff über die vielen anderen Themen, die Motorradfahrer interessieren - so richtiges Benzingequatsche, wie bei allen Treffen üblich.

Am Samstagnachmittag waren einige Gäste zu einer Tour in den nahegelegenen Harz aufgebrochen, um sich die verschneite Landschaft anzusehen.

Die Bewirtung durch die Mitglieder der MFI war wieder vorbildlich, jeder konnte bekommen, was er sich wünschte. Abends gab es dann wieder die sehr leckeren Haxen, die sich inzwischen so als richtiges Lockmittel  etabliert haben. Am Sonntagmorgen gab es dann wie immer das Iberger Frühstück, ehe sich die Gäste wieder auf ihren Heimweg machten. Es war allem zum Trotz doch ein sehr gemütliches Eiszeittreffen, wenn auch in Hornburg und Umgebung nichts von Eis und Schnee zu sehen war. Auf alle Fälle freuen wir uns schon auf ein Wiedersehen mit unseren Motorradfreunden beim Iberger-Sommertreffen im September 2022 (genauer Termin wird noch bekanntgegeben).

Weitere Informationen:
Taler: 0175 5698884 oder

per Email: Motorradfreunde-Iberg@t-online.de

Internet: mf-iberg.de

Text: Güma + Taler

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02.02.2022

„Neujahrserwachen“ beim MC Woltersdorf

Erstes Trial Training 2022 vom TrialKollektiv Rüdersdorf

15. Januar 2022 Museumspark Rüdersdorf

Stiefel putzen, Helm und Handschuh einpacken, Moped satteln und ab geht’s. Am 15. Januar zu um 9:00 Uhr hat der MC Woltersdorf e.V. im ADMV zum ersten Club Training des neuen Jahres geladen. Das TrialKollektiv nutzte die Möglichkeit und beteiligte sich bei der Strecken- und Sektionsplanung. In relativ kurzer Zeit konnten einige Sektionsplätze ausgesucht und beräumt werden. Die 6 Sektionen wurden bewusst mit nur wenigen Spurpfeilen ausgesteckt und dadurch sehr offen gestaltet. Weniger ist manchmal mehr. Dadurch hatte jeder Trial-Trainingsteilnehmer, vom Junior-Starter bis hin zu den Alten Hasen und Modernen, die Möglichkeit sein aktuelles Level festzustellen und langsam wieder aufzubauen. Viele der Teilnehmer waren Wiederholungstäter, denn sie gingen bereits bei unserem Nikolaus Trial am Kesselsee in die Trialspur.

Für die erste Runde war eine ¾ Stunde zum Aufwärmen angesetzt. Auf Grund des relativ zeitigen Beginns gab es zwischen durch einen kleinen Imbiss, die 30 Würstchen waren ruckzuck alle. Nach der Pause wurde die Zeit bis ca. 13:00 ausgiebig zum Trainieren  genutzt. Bevor die Motoren abgestellt wurden, bestand für die Trialer wieder die Möglichkeit die große Enduro-Runde abzufahren. Sicherlich hätte es für den einen oder anderen noch etwas länger gehen können, aber wir wollten nicht gleich zum Jahresanfang durch Motoren-Emissionen auf uns aufmerksam machen.

Gemeinsam machten sich alle Sportfreunde daran die Strecke und die Sektionen abzubauen. Danke dafür! Danke auch für die Disziplin bei der Nennung per WhatsApp und die tolle sportliche Kameradschaft im Fahrerlager und auf der Strecke. Der reibungslose Ablauf der Trainingsveranstaltung des MC Woltersdorf durch die Endurosparte und dem TrialKollektiv veranlasste die Geschäftsleitung des Museumspark Rüdersdorf uns weitere Trainings-möglichkeiten in Aussicht zu stellen.

Termine und Einladungen zu unseren Veranstaltungen werden rechtzeitig bekannt gegeben. Schaut einfach bei Güma’s interaktive Motorrad-Zeitschrift oder facebook Das Trial Kollektiv nach. Bitte meldet Euch bei Interesse unverbindlich per WhatsApp an: 015908420743 oder cotatrialer@aol.com,  Name und Moped reichen für‘s Erste.

Robby                                                                                                                       vom TrialKollektiv Rüdersdorf

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30.01.2022

LKW-Technikbuch

Nach den beiden Weltkriegen stieg der Bedarf an Nutzfahrzeugen stetig an und sie sind als solche für den Gütertransport unentbehrlich geworden. Um die ständig steigenden und vielfältigen Aufgaben meistern zu können, bedürfen sie auch einer hochentwickelten Technik. Das vorliegende Buch bringt dem Leser die verschiedenen technischen Konzepte leichtverständlich nahe.

 

Aus dem Inhalt:

-der LKW-Rahmen

-das Fahrwerk

-der Antrieb und das Getriebe

-das Fahrerhaus

-Sicherheitsassistenzsysteme

-Variationen des LKW nach Einsatzzweck

-Anhänger und Lastzüge

 TATRA 813 im Truck-Trial-Wettbewerb

  Im Abschnitt Hochgeländegängige Schwer-LKW ist auch der Achtradwagen TATRA 813 mit einer Zugkraft von 100.000kg für den Truck-Trialsport erwähnt, das entspricht einer Masse von zwei schweren Panzern!

Ein Lehrbuch im eigentlichen Sinne will das Werk nicht sein. Es will dem Leser wichtige Zusammenhänge gepaart mit aktuellen Zukunft-Trends deutlich machen.

  Das gelungene Buch sollte im Regal eines jeden Truckers (und die es werden wollen) keinesfalls fehlen.

Autoren: Hoepke/Hack (Hrsg.); Titel: Das große Buch der LKW-Technik; Auflage 2022; 280 Seiten; 230 Abbildungen; gebunden; ISBN 978-3-613-04412-8; Ladenpreis: EUR(D) 29,90; Motorbuch Verlag

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25.01.2022

 

 

 

 

Bremen Classic Motorshow dreht online hoch

Rote Liste der Allerwelts-Autos, „Porsche-Killer“ und Nachwuchsförderung

Dienstag, 25. Januar 2022 · Die Filmszenen für das Online-Event sind bereits abgedreht und bei Oldtimer-Enthusiasten steigt die Vorfreude: Am Samstag, 5. Februar 2022 präsentieren die Macherinnen und Macher der 20. Bremen Classic Motorshow von 16 bis 18.30 Uhr die digitale Ausgabe der Klassiker-Messe und starten damit traditionell in die neue Oldtimer-Saison, pandemiebedingt zum zweiten Mal infolge online auf www.classicmotorshow.de. „Wir haben neue Themen zusammengestellt und bewährte Formate aus dem Online-Event des Vorjahres nochmal weiterentwickelt“, sagt Projektleiter Frank Ruge. „Unsere Zuschauer dürfen sich auf detailverliebte Oldtimerpräsentationen, interessante Fachvorträge und Workshops mit echten Profis freuen, die wir gewohnt kurzweilig und unterhaltsam präsentieren. Interaktion mit dem Publikum ist da natürlich gewünscht und vorgesehen.“

Von richtig selten bis richtig protzig: die „Rote Liste der Allerwelts-Autos“ und drei „Porsche-Killer“

Fans echter Raritäten werden hier aus dem Staunen nicht mehr herauskommen: Unter dem Slogan die „Rote Liste der Allerwelts-Autos“ präsentiert Oldtimer-Experte Christian Steiger früher populäre, massenhaft produzierte Autos, die heute aus unterschiedlichen Gründen kaum mehr auf den Straßen zu sehen sind – ganz gleich ob Fiat 1500, Peugeot 504 Limousine oder Ford 17M P7A. „Die vom Aussterben bedrohten Klassiker werden sich wie ein roter Faden durch das gesamte Programm unseres Online-Events ziehen“, erklärt Ruge.

Außerdem widmet sich das Online-Event den berühmt-berüchtigten „Porsche-Killern“ und stellt einem frühen Porsche 911 T einen Ford Capri RS 2600, einen BMW 2002 turbo und einen Opel Commodore A GS/E gegenüber. „Schon vor 50 Jahren rangierte der Name Porsche als Synonym für die Überlegenheit auf der linken Autobahnspur“, sagt Oldtimer-Experte Wolfgang Blaube, der die „Porsche-Killer“ beim Online-Event kommentieren wird. „Allerdings führten auch einige bürgerliche Marken vorwitzige Kraftmeier im Programm, mit denen sich Porsche-Fahrer zu deutlich günstigerem Budget herausfordern und ärgern ließen.“ „Porsche-Killer“ nannte man diese, wenn die Sportwagen-Ikone auf dem Zenit des Highspeed-Duells nach rechts rüber rücken musste.

                  Workshops für den Nachwuchs und zeitgenössisches Tuning
    Über Nachwuchsförderung wird in der Szene viel diskutiert, sie wird aber selten aktiv betrieben. Das Team der Classic Motorshow geht’s an: In einem Workshop zeigen Fachleute die Schwachstellen an zwei unter jüngeren Oldtimer-Fans beliebten Youngtimer-Kombis (Mercedes-Benz W124-T-Modell und Volvo 945). Mit dem Expertenwissen, so hoffen die Organisatoren, muss der Nachwuchs nicht so viel Lehrgeld zahlen. Im Beitrag „Ist das noch Patina oder kann das weg?“ informieren die Experten des TÜV Süd darüber, nach welchen Kriterien ein Auto das begehrte H-Kennzeichen erhält. Über den Erhaltungszustand hinaus geht es bei der H-Kennzeichenzulassung dann auch um das Thema „zeitgenössisches Tuning“. „Die Bewertung sorgt regelmäßig für Verunsicherung“, so Ruge. Als Diskussionsgrundlage werden vier Fahrzeuge, die für sich sprechen, in kurzen Filmen vorgestellt. Im Anschluss stehen die Experten für individuelle Fragen im Chat zur Verfügung.

Motorrad-Sonderschau „Die Glaubensfrage – Zwei- oder Viertakt?“ und TÜV-geprüfte Junge Klassiker

Für eine Classic Motorshow typisch und ebenfalls beim Online-Event dabei: die Sonderschau „Motorrad“ sowie die vom TÜV geprüften Jungen Klassiker. Motorradhistoriker Andy Schwietzer kommentiert zwei polarisierende Paare aus der Motorradabteilung des PS.SPEICHER aus Einbeck: Honda CB 750 Four und Suzuki GT 750 A sowie Gilera 150 Rossa Super und DKW RT 175 S. Schwietzer erklärt, warum Zwei- und Viertakter über Jahrzehnte in allen Hubraumklassen sowie allen Fahrzeuggattungen und Nationen die Szene belebten. Außerdem werden wieder viele Zuschauerinnen und Zuschauer in Versuchung geführt und hart auf die Probe gestellt, denn der TÜV-Süd hat drei original erhaltene Junge Klassiker mit wenig Laufleistung geprüft und bietet sie zum Kauf an. Dazu kommen drei weitere ausgewählte Klassiker im Verkauf unter der Rubrik „Young Generation“.

Das Online-Event findet am Samstag, 5. Februar 2022, von 16 bis 18.30 Uhr statt. Oldtimer-Fans können kostenlos und ohne Registrierung auf www.classicmotorshow.de dabei sein. Nach dem Live-Stream sind die einzelnen Beiträge dann bis zum 1. Mai auf der Website abrufbar. Moderiert wird die digitale Ausgabe von Projektleiter Frank Ruge sowie Oldtimer-Experte Johannes Hübner. Bei allen Programmpunkten werden die Zuschauer direkt über die Webseite interaktiv eingebunden, indem Ihre Fragen per Chat, E-Mail (info@classicmotorshow.de) oder Zuschauertelefon (0421 3505 - 525) beantwortet werden.

Mehr Infos: www.classicmotorshow.de

Pt.

Textbearbeitung_ Güma

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23.01.2022

PUCHLEGENDE

Johann Puch (1862 – 1914) entstammte einer armen Bauernfamilie und begann nach seiner Schlosseraus-bildung mit der Produktion von Schlittschuhen und Fahrrädern. 1902 stellte er sein erstes Motorrad vor und ein Jahr später erfolgte dessen Serienproduktion. Puch avancierte mit den Jahren zu den „Großen“ der Motorradhersteller und gehörte zu den wichtigsten Produzenten von Enduro- und Motocross-Maschinen, Sporterfolge blieben nicht aus. Da erschien auch – leider in geringer Stückzahl – ein Trialmotorrad im Jahr 1978. Wichtig hier zu erwähnen die Doppelkolben-Zweitakter mit dem gesunden Drehmomentenverlauf gerade für diese Geländesportart. Ein Fünftel des Buches sind dem Sport auf Straße und Gelände bereitgestellt.

Unbestätigt ist, dass Puch 1912 die Teleskopgabel hat patentieren lassen, so stand es in einer Zeitschrift der 1960er Jahre (oder weiß es jemand besser)? Jedenfalls ist Puch der Teleskopgabel lange Zeit treu geblieben ohne den Weg über die modische Vorderrad-Schwinge, wenn man von den Rollern absieht. Die Geschichtsschreibung über Puch wäre nur halb ohne Erwähnung der weltweit verstreuten Maxi-Mofas in Höhe von 1,8 Millionen Stück – einsame Spitze! Heute gehören die Puch-Markenrechte zu Piaggio.


Der renommierte Autor hat die Geschichte der Marke Puch mit dem Prachtband akribisch aufgearbeitet und ihr ein historisches Denkmal gesetzt. Das Werk wird mit einem umfangreichen Datenverzeichnis abgerundet und ist historisch Interessierten wärmstens zu empfehlen.

Autor: Rönicke, Frank; Titel: Puch Motorräder 1900 – 1987; 280 Seiten; ca. 350 Abbildungen; gebunden; ISBN 978-3-613-04449-4; Ladenpreis: EUR(D) 29,90; Motorbuch Verlag

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01.01.2022

DIE 27PS-MOTORRÄDER (Buchvorstellung)

Ab den 1970er Jahren kam Motorradfahren wieder groß in Mode. Nicht nur als Gebrauchsgegenstand wie in den Jahrzehnten zuvor für „verhinderte Autofahrer“ bei Geldknappheit. Die „Freiheit auf zwei Rädern“ nahm ungehindert ihren Lauf. Egal ob neben Auto oder nicht, das Sportliche greift nach seiner Jüngerschaft!

Mit Zunahme der Zulassungen stiegen auch die Unfallzahlen, somit wurden die Versicherungsklassen 1977 nach der Leistung bewogen und das führte u.a. zur Klasse bis 27PS, in der Regel bei 400Kubik, der Einsteigerklasse schlechthin. Der Autor hat die wilden 1970er Jahre hautnah miterlebt und den Motorrädern von damals aus Deutschland, Italien, Japan, Spanien und Tschechien, 22 an der Zahl, ein bleibendes Denkmal gesetzt. Etliche Maschinen von vergangenen Herstellern werden heutzutage in den Klassik-Disziplinen zu neuem Leben erweckt, man denke an CZ, JAWA, MZ und Zündapp. Das Werk wird mit einer Tabellenübersicht der Haftpflichtversicherungen abgerundet. Für Nostalgiker ein lesenswertes Büchlein zu einem angemessenen Preis.   

Autor: Kuch, Joachim; Titel: Jungs, Eure 400er, Die 27 PS-Motorräder der 70er und 80er; 96 Seiten; über 150 Abbildungen; gebunden; ISBN: 978-3-613-04408-1; Ladenpreis: EUR(D) 14,95; Motorbuch Verlag

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01.01.2022

DER MOTORRADKATALOG

in der 53.Auflage ist raus! Er informiert über die Sachgebiete Neuheiten, (noch) unbekannte Marken, Motorroller/Kraftroller über 125 ccm, Leichtkraft-räder/-roller 125ccm, Kleinkrafträder/-roller 50ccm, Elektrobikes/-roller, Sportmotorräder für schnelle Zeiten oder wenig Fehlerpunkte der Disziplinen Motocross, Trial, Enduro und Supermoto auf 16 Seiten. Dazu jeweils umfangreiche technische Daten sowie am Schluss ein Adressenverzeichnis über 22 Seiten der Hersteller, Importeure, Händler und Spezialisten.

Darunter auch die altehrwürdige Marke Zündapp, momentan bis 125ccm (www.zuendapp.com), einst in vergangenen Jahrzehnten führend im Trial- und Geländesport wie auch heuer in der Classic-Szene.

Titel: Motorrad-Katalog 2022; 254 Seiten; ca. 1300 Abbildungen; 280mm; ISBN 978-3-613-32005-5/ISSN 0949-0892; Ladenpreis EUR (D) 9,90

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01.01.2022

 

 

 

Bremen Classic Motorshow startet die Saison online

Nach Absage der Präsenzmesse: digitale Geburtstagsshow am ersten Februarwochenende

Es war eine schwere Entscheidung: Erst vor wenigen Tagen musste die MESSE BREMEN die Bremen Classic Motorshow als Präsenzmesse zum zweiten Mal in Folge absagen. Doch das Team von Frank Ruge hat nach dem Schock der Absage die Planungen wieder aufgenommen – jetzt steht fest: Am Samstag, 5. Februar 2022, wird ein zweistündiges, spannendes Online-Event stattfinden.

 

Zum 20. Geburtstag der Bremen Classic Motorshow möchten wir mit einem unterhaltsamen Jubiläums-Programm unseren Ausstellern und Besuchern für die jahrelange Treue danken“, sagt Frank Ruge. Der Projektleiter wird – wie schon beim Online-Event im Februar 2021 bewährt – mit dem Oldtimer-Experten Johannes Hübner im Duett die Sendung live moderieren.

Online-Event zeigt Sonderschau „Biedermann & Brandstifter“ und „Zwei- und Viertakter“ 

Die Zuschauer dürfen sich online auf Varianten der ursprünglich für die Präsenzmesse vorgesehenen Themen freuen: Der Automobilhistoriker Wolfgang Blaube stellt das für 2022 geplante Sonderschauthema „Biedermann & Brandstifter“ wie gewohnt wortstark, frech und kompetent anhand von drei PS-starken Brandstiftern vor. Die sogenannten „Porsche-Killer“ beeindrucken vor allem mit mächtig Dampf unter der Haube und setzten damals damit die Ingenieure in Zuffenhausen mächtig unter Druck. Auch Fans von Zweirädern kommen auf ihre Kosten: Motorradhistoriker Andy Schwietzer kommentiert zwei polarisierende Paare aus dem PS.Depot Motorrad des PS.SPEICHER aus Einbeck. Er wird zeigen, warum Zwei- und Viertakter über Jahrzehnte in allen Hubraumklassen sowie allen Fahrzeuggattungen und Nationen die Szene belebten und jeweils überzeugte Verfechter fanden, die auch mal das Lager wechselten.

Ebenfalls mit dabei: ein halbes Dutzend ausgewählte Junge Klassiker, die vom TÜV-Süd geprüft worden sind und zum Kauf angeboten werden. Da wird dem einen oder anderen Liebhaber der Schweiß ausbrechen: Kaufen oder um des lieben Familienfriedens wegen ruhig im Sessel sitzen bleiben? Für die absoluten Nostalgiker hat Journalist und Oldtimer-Experte Christian Steiger noch ein paar ganz rare Vertreter im Visier: Unter dem Slogan „Rote Liste der Allerweltautos“ präsentiert er früher populäre, massenhaft produzierte Autos, die heute kaum mehr auf den Straßen zu sehen sind.

Workshop für den Nachwuchs und Klassiker „Made in Bremen“

Über Nachwuchsförderung wird in der Szene viel diskutiert, sie wird aber selten aktiv betrieben. Mit einem Workshop an einem der gerade von den jüngeren Oldtimer-Fans beliebten Youngtimer-Kombis setzt das Team der Classic Motorshow hier einen neuen Impuls. Das Team der Classic Motorshow geht’s an und zwar am Beispiel eines unter jüngeren Oldtimer-Fans beliebten Youngtimer-Kombis. Apropos „angehen“: Schon 1978 begann Mercedes mit der Produktion von Pkw „Made in Bremen“ – einen solchen und zwar sehr nachhaltigen hat Mercedes bereits 1978 mit dem Start der Produktion von Pkw „Made in Bremen“ gesetzt. Zum 40-jährigen Jubiläum des 190er-Baby-Benz (W201) wird ein Film über das Erfolgsmodell zu sehen sein. Ferner wagt der TÜV-Süd in einer Experten-Runde einen Blick in die Zukunft: Gibt es eine Alternative zur E-Mobilität, so dass wir unsere Klassiker auch in Zukunft fahren können?

„Es wird eine abwechslungsreiche, interaktive und gleichzeitig informative Unterhaltungsshow“, verspricht Claudia Nötzelmann, Bereichsleiterin für Special Interest und Fachmessen bei der MESSE BREMEN. Oldtimer-Fans können das Online-Event wie bereits im Vorjahr kostenlos und ohne Registrierung auf www.classicmotorshow.de verfolgen. Nach dem Live-Stream am Samstag, 5. Februar 2022, sind die einzelnen Beiträge noch bis zum 1. Mai auf der Website abrufbar.

Bremen Classic Motorshow: bereits zweites Online-Event in Folge

Traditionell markiert die Bremen Classic Motorshow den Auftakt in die neue Oldtimer-Saison. Üblicherweise treffen sich hier jährlich über 700 Aussteller und rund 45.000 Besucherinnen und Besucher, um sich auszutauschen, zu fachsimpeln und zu verhandeln. Es ist nun bereits das zweite Mal in Folge, dass die Klassiker-Messe coronabedingt online stattfindet. Beim vergangenen digitalen Event verzeichneten die Messe-Macher rund 30.000 Aufrufe. Im kommenden Jahr hätte die Bremen Classic Motorshow von Freitag bis Sonntag, 4. bis 6. Februar 2022, in der MESSE BREMEN stattfinden sollen. Stattdessen gibt es nun das Online-Event am Samstag, 5. Februar 2022, von 16 bis 18 Uhr.

Mehr Infos: www.classicmotorshow.de

Pt.

Textbearbeitung_ Güma

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01.01.2022

 

Nikolaus-Trial und -Enduro Rüdersdorf  

 

Zum 4.Mal hatte die Sparte Motorradtrial zusammen mit den Enduro-Aktiven des MC Woltersdorf e.V. im ADMV am 04.Dezember 2021 zu dem Event eingeladen.

 

Alle behördlichen Genehmigungen lagen zum Termin vor. So war auch die Korona-Bestimmung 2G durchzusetzen, was auch gut funktionierte.

Am Start, beide Disziplinen getrennt, fanden sich 35 Enduro-Fahrer und 25 Trialer, 10 mehr als im Vorjahr, ein. Letztere, darunter zwei polnische Gastfahrer aus Stettin als auch zwei Damen sowie eine Jugendgruppe von vier Fahrern von 10 bis 14 Jahre. Ein Viertel der Motorräder waren Pre-65 und am häufigsten die Twinshocker.

Die 2km lange Trialstrecke in den Kalkbergen war mit 10 bewertenden Sektionen gespickt und mit vier Schwierig-keitsspuren versehen, von Moderne und Klassik schwer bis Anfänger mit wenig Erfahrung. Sie tangierte bzw. kreuzte mehrfach die Spur der Enduro-Fahrer, letzteren war die Vorfahrt zu gewähren wegen des Zeitfaktors.

Die praktizierte Disziplin aller Aktiven und Zuschauer ließ keine Unfälle passieren. Dem jungen Trialfahrer Alfred Glinka (Name wegen 2G-Bestimmung geändert) gelang es in der Enduro-Disziplin die Nase ganz vorn zu haben.

Fazit: Trialen lohnt und erzieht!

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