Huy

noch in Arbeit

Der Huy ( für Höhe, auch Huywald, gesprochen hü) schließt sich gleich an den Schwanebecker Holz an. Hier finden wir auf unserer Wanderung den  fast reinen Buchenwald.

Ich denke, jedes Kind aus Schwanebeck kennt noch die

 

 

Daneilshöhle

Die Sage berichtet vom Räuber Daneil, der hier hauste, Wanderer und Reisende überfiel, ausraubte und tötete.

Drähte mit silbernen Glöckchen zeigten ihm seine Opfer an, die er mit dem Pferd schnell erreichte. Um evtl. Verfolger zu täuschen, hatte er seinem Pferd die Hufeisen verkehrt aufgeschlagen

Einst traf er im Wald ein Mädchen, das von Halberstadt nach Papstdorf unterwegs war, um Mehlschulden zu bezahlen. Daneil raubte ihr die 200 Taler, ließ ihr aber das Leben.

Er nahm sie als sein Weib mit in seine Höhle. Susanne, so hieß das Mädchen, mußte dem Räuber einen heiligen Eid schwören, daß sie keiner lebenden Seele das Versteck verraten werde.

Die Kinder, die sie ihm während der schweren Jahre gebar, tötete er sofort, damit sie mit ihrem Geschrei das Versteck nicht verrieten.

Heimlich verließ Susanne, als sie ihr Los nicht mehr ertragen konnte und allein zu Hause war, die Höhle und klagte dem steinernen Roland vor dem Halberstädter Rathaus ihr Leid. Diese Beichte hörte der alte Pförtner des Rathauses. Er meldete dem Rat der Stadt davon und dieser ließ einen Priester kommen, der Susanne von ihrem Eid erlöste.

Auf ihren Bericht hin wurden die Bürger der Stadt und der umliegenden Dörfer aufgerufen, Mehl und Wasser in den Wald zu tragen. Nach langem Kochen goß man den heißen Brei in ein Loch der Höhle.

Daneil mußte nun elendig an dem heißen Brei ersticken und fand sein schmähliches Ende.

(Text von der Hinweistafel vor der Daneilshöhle)

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Kloster Huysburg

Das Benediktiner Kloster wurde 1080 gegründet.

Heute befinden sich auf der Huysburg die Klosterkirche, die Mönchsgemeinschaft, die Klosterverwaltung sowie das Gästehaus Ekkehard.

Zu DDR Zeiten war auf der Huysburg noch ein Priesterseminar und das Ekkehard -Haus war ein Alters-und Pflegeheim.